DE655326C - Buehnenstellwerk - Google Patents

Buehnenstellwerk

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Publication number
DE655326C
DE655326C DES117594D DES0117594D DE655326C DE 655326 C DE655326 C DE 655326C DE S117594 D DES117594 D DE S117594D DE S0117594 D DES0117594 D DE S0117594D DE 655326 C DE655326 C DE 655326C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
basket
stops
stage signal
signal box
lever
Prior art date
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Expired
Application number
DES117594D
Other languages
English (en)
Inventor
Ewald Jahn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG, Siemens Corp filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
Priority to DES117594D priority Critical patent/DE655326C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE655326C publication Critical patent/DE655326C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H3/00Mechanisms for operating contacts
    • H01H3/54Mechanisms for coupling or uncoupling operating parts, driving mechanisms, or contacts
    • H01H3/58Mechanisms for coupling or uncoupling operating parts, driving mechanisms, or contacts using friction, toothed, or other mechanical clutch

Landscapes

  • Pinball Game Machines (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
13. JANUAR 1938
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 c GRUPPE
Bühnenstellwerk
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. März 1935 ab
Es ist allgemein üblich, die Helligkeit der Lampen elektrischer Bühnenbeleuchtungsanlagen mit Hilfe eines Bühnenstellwerkes zu steuern. Dieses besitzt für jeden Regelstromkreis einen Regelhebel, von dem aus für gewöhnlich durch ein Seil die Regelschlitten des elektrischen Regelgerätes bewegt werden. Für diese Regelhebel ist die Einrichtung der Voreinstellungsanschläge bekannt. Sie dienen im allgemeinen dazu, beim Übergang von einer Beleuchtungseinstejlung im Laufe der Aufführung zu einer anderen Beleuchtungseinstellung die Hebelbewegung an einer vorbestimmten ausprobierten Stellung zu begrenzen. Eine solche Voreinstellung, die stets paarweise vorhanden ist, d. h. für die Begrenzung des Hebelweges nach der Dunkel- bzw. nach der Hellstellung, erlaubt immer nur den Übergang von einer ersten zu einer zweiten Beleuchtungsstellung.
Erwünscht ist jedoch, außer dieser bekannten Voreinstellung noch weitere zu besitzen, um mehrere Lichteinstellungen gleichzeitig bzw. unabhängig voneinander vorberei· ten zu können.
Die Erfindung gestattet noch zwei weitere, und zwar jede für sich, nach oben und unten bzw. Hell- oder Dunkelstellung begrenzbare Voreinstellungen.
Fig. ι und 2 stellen die bekannte Anordnung dar. α ist eine Welle für eine Hebelreihe des Bühnenstellwerkes, auf welcher die Mitnehmerscheibe & fest verkeilt ist,-während auf deren Nabe die Steuerscheibe C lose läuft. Beide Scheiben können durch eine Rollenkupplung^ durch Drehen des Knebels am Ende des Hebelst verbunden und wieder voneinander gelöst werden. Jeder Hebel läuft zwischen links und rechts von ihm am Stellwerksgerüst g fest angebrachten Maßskalen/, die zusammenhängend den sogenannten Skalenkorb bilden. Auf der Hebelbahn, getragen von den Skalen/, ist ober- und unterhalb des Hebels der verstellbare Anschlag h0 bzw. h„ befestigt, welcher bei der Regelung den Hebelweg an vorher ausgewählter Stelle begrenzt und dabei gleichzeitig bei eingekuppelten Regelhebeln die Steuerscheibe c von der Mitnehmerscheibe b löst. Mit diesen Anschlägen ho oder hu kann also je nach den Anforderungen des Spieles eine zweite Lichteinstellung vorbereitet und bei Verwandlungen durch den Lauf der Regelhebel bis zu diesen Anschlägen erzielt werden.
Die Erfindung besteht in der Verwendung eines zusätzlichen Skalenkorbes für die Befestigung weiterer Voreinstellanschläge, der gegenüber dem festen an sich vorhandenen Skalenkorb verschiebbar ist. Durch das Verschieben des zusätzlichen Skalenkorbes werden seine Voreinstellanschläge wirkbereit.
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Ewald Jahn in Falkenhain b. Berlin.
In den Fig. 3 und 4 ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
i' sind die Skalen des zweiten Korbes, der auf Rollen- gelagert ist und auf den;.,, Winkeleisenschienen des Gerüstes g naiqjf links oder rechts (Fig. 3) verschoben werd^; kann. Auf jeder Skala/ des Korbes könneW oben und unten Voreinstellungsanschläge n0 bzw. ß« befestigt werden, deren Betriebslage von Fall zu Fall bei der Beleuchtungsprobe ermittelt wird.
Soll nun von der beschriebenen -zweiten zur dritten Lidhteinstellung übergegangen werden, so wird durch die in Fig. 5 angedeutete
1S Verschiebeeinrichtung m der Korb beispielsweise nach links verschoben, wodurch alle auf den rechten Skalen i sitzenden Anschläge n0 bzw. nu wirkbereit sind.
Wird es dann in der weiteren Folge des Spieles notwendig, mit der vierten Lichteinstellung zu arbeiten, so wird der Skalenkorb / nach rechts geschoben und, sobald der Lichtwechsel eintreten soll, werden in der üblichen Weise die Hebel bis zu den auf den linken Skalen/ sitzenden Anschlägenn0 bzw. nu geführt.
Um die Anschläge It0 bzw. nu überhaupt gebrauchen zu können, ist es selbstverständlich, daß sie an ihrem unteren Teil seitlich abgebogen sind, damit sie von der Seite in den Zwischenräum zwischen die beiden Scheiben 6 'und C greifen und dort beim Anlaufen des gekuppelten Hebels die Rollen entkuppeln können. Die Vorteile, die sich durch ■;5de.n verschiebbaren Skalenkorb i für die Bühnenbeleuchtung ergeben, sind offensichtlich. ■ Mit der Bewegung des Hebels m treten zwei ^verschiedene Beleuchtungseinstellungen zusätzlich zu den mit den bekannten Hilfsmitteln erreichbaren hinzu, wodurch ein schnellerer Lichteffekt und damit auch ein schnellerer Szenenwechsel erzielbar ist. In der Mittelstellung des verschiebbaren Korbes bleiben die bisher üblichen Voreinstellanschläge unverändert bedienbar. Es soll also mit der Anordnung eine Vergrößerung der Möglichkeiten der Voreinstellungen erreicht werden. Dieser Zweck wird auch erzielt, wenn auch die Zahl der unterzubringenden Beleuchtungsfälle im wesentlichen von der Geschicklichkeit des Bedienenden abhängen wird.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Bühnenstellwerk mit Voreinstellanschlä-. gen am Skalenkorb, gekennzeichnet durch einen zusätzlichen Skalenkorb für die Befestigung weiterer . Voreinstellanschläge, der gegenüber dem festen an sich vorhandenen Skalenkorb verschiebbar ist, wo- Bo durch die Voreinstellanschläge der letzteren wirkbereit werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES117594D 1935-03-19 1935-03-19 Buehnenstellwerk Expired DE655326C (de)

Priority Applications (1)

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DES117594D DE655326C (de) 1935-03-19 1935-03-19 Buehnenstellwerk

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DES117594D DE655326C (de) 1935-03-19 1935-03-19 Buehnenstellwerk

Publications (1)

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DE655326C true DE655326C (de) 1938-01-13

Family

ID=7534277

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DE (1) DE655326C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE767757C (de) * 1938-02-19 1953-06-22 Siemens Schuckertwerke A G Anordnung fuer Buehnenlichtregler

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE767757C (de) * 1938-02-19 1953-06-22 Siemens Schuckertwerke A G Anordnung fuer Buehnenlichtregler

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