DE515862C - Fernsteuerungseinrichtung zum Bedienen von in mehreren Nebenstellen angeordneten beweglichen Organen von einer Hauptstelle aus mit mehr als zwei im Gleichlauf auf je einer Kontaktreihe schleifenden Kontaktarmen - Google Patents

Fernsteuerungseinrichtung zum Bedienen von in mehreren Nebenstellen angeordneten beweglichen Organen von einer Hauptstelle aus mit mehr als zwei im Gleichlauf auf je einer Kontaktreihe schleifenden Kontaktarmen

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DE515862C
DE515862C DES80413D DES0080413D DE515862C DE 515862 C DE515862 C DE 515862C DE S80413 D DES80413 D DE S80413D DE S0080413 D DES0080413 D DE S0080413D DE 515862 C DE515862 C DE 515862C
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DE
Germany
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contact
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synchronism
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contact arms
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Expired
Application number
DES80413D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Manfred Schleicher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Application filed by Siemens and Halske AG, Siemens Corp filed Critical Siemens and Halske AG
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Publication of DE515862C publication Critical patent/DE515862C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q9/00Arrangements in telecontrol or telemetry systems for selectively calling a substation from a main station, in which substation desired apparatus is selected for applying a control signal thereto or for obtaining measured values therefrom
    • H04Q9/04Arrangements for synchronous operation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Structure Of Transmissions (AREA)

Description

Es ist bekannt, von einer Hauptstelle aus eine entfernt liegende Nebenstelle mit Hilfe einer Einrichtung zu bedienen, bei der Kontaktarme im Gleichlauf über je eine Kontaktreihe schleifen. Nun kann es erwünscht sein, an dieselbe Fernleitung, durch die die Hauptstelle und die Nebenstelle miteinander verbunden sind, noch weitere umlaufende Kontaktarme anzuschließen, sei es, daß die eine Kontaktreihe zur Bedienung einer
ίο größeren Nebenstelle nicht ausreicht, sei es, daß hinter der ersten Nebenstelle noch andere Nebenstellen liegen, die bedient werden sollen.
Um dies ohne Vermehrung der Anzahl der Leitungen durchführen zu können, werden gemaß der Erfindung Unterbrechungseinrichtungen vorgesehen, durch welche die Verbindungen zwischen den Kontaktreihen und der Fernleitung abwechselnd unterbrochen werden, mit Ausnahme der zur Sicherung des Gleichlaufes dienenden Kontakte.
Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Abb. 1 die Hauptstelle, Abb. 2 dagegen drei Nebenstellen A, B, C, die durch größere Entfernungen voneinander getrennt sind, wie in der Zeichnung durch strichpunktierte Linien angedeutet ist. Über den Kontaktscheiben 1, 2 und 3 in der Hauptstelle, d. h. über die auf ihnen vorgesehenen Kontaktreihen i', 2' und 3', laufen Kontaktarme 6, 7, 8, die auf einer gemeinsamen Welle 4 aufgekeilt sind. Diese wird durch einen Motor 5 über eine Gleitkupplung 14 angetrieben. Über die Kontaktscheiben 11,12, 13 der Nebenstellen .4, B, C, d. h. über die auf ihnen vorgesehenen Kontaktreihen 11', 12', 13', laufen die Kontaktarme 16, 17, 18, die auf Wellen 26, 27, 28 aufgekeilt sind. Diese Wellen werden von je einem in der Zeichnung nicht dargestellten Motor über eine ebenfalls nicht gezeichnete Gleitkupplung angetrieben. Der Gleichlauf sämtlicher Kontaktarme ist auf folgende Weise gewährleistet: Auf der Welle 4 in der Hauptstelle sitzt eine mit einem Einschnitt versehene Scheibe 9. Nach jedem Umlauf fällt in diesen Einschnitt ein Sperrzahn 10 ein, wodurch die Welle 4 mit den drei Kontaktarmen 6, 7, 8 festgehalten wird. Dabei gleitet die Gleitkupplung 14, so daß der Motor 5 weiterlaufen kann. Der weiterlaufende Motor treibt eine Kontaktscheibe 15 an. Sobald diese ihren Kontakt schließt, fließt ein Strom vom positiven Pol der« Stromquelle 19 über die Kontaktscheibe 15 und den Elektromagneten 20 zum negativen Pol zurück. Der Elektromagnet 20 hebt die Sperrklinke wieder aus, so daß die Welle 4 mit ihren Kontaktarmen wieder anlaufen kann. Ein zweiter Strom fließt gleichzeitig von der Kontaktscheibe 15 aus über die Leitung 21, den Ruhekontakt 22, den Kontaktarm 8, die
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dr.-Ing. Manfred Schleicher in Berlin-Charlottenburg.
5J5862
Leitung 23 in die Fernleitung 24. Von hier gelangen Teilströme über die drei Kontaktarme 16, 17, i8 und über deren Ruhekontakte 88, 89, 90 zu den Elektromagneten 31, 32, 33 in den drei Nebenstellen. Der Strom fließt von diesen über die Fernleitung 25 zurück zur Batterie 19. Auf den Wellen 26, 27, 28 der Kontaktarme 16,17,18 sind ähnliche Anhaltescheiben -wie in der Hauptstelle befestigt, die nach jedem Umlauf durch Sperrklinken festgehalten werden. Diese Sperrklinken werden durch die Elektromagnete 31, 32, 33 gleichzeitig mit der Sperrklinke 10 in der Hauptstelle zurückgezogen, so daß sämtliche sechs Kontaktarme jeden Umlauf gleichzeitig beginnen. Die Geschwindigkeiten der antreibenden Elektromotoren können leicht so eingeregelt werden, daß während eines Umlaufes keiner der Kontaktarme unzulässig vor- oder nacheilt.
Die auf den Kontaktscheiben vorgesehenen Kontakte dienen nun dazu, Kommandoströme von der Hauptstelle nach den Nebenstellen zu leiten oder Signalstromstöße von den Nebenstellen zur Hauptstelle. Beispielsweise liegen in der Nebenstelle 4 zwei Hebel 34 und 35, die von der Hauptstelle aus nach Belieben umgelegt werden sollen. Zu diesem Zweck sind in der Hauptstelle die Kommandoschalter 36 und 37 angeordnet, deren Drehpunkte mit den Kontakten 41 und 42 der Kontaktscheibe 1 verbunden sind. Durch Umlegen nach rechts oder links können die Kommandohebel 36 und 37 mit der positiven oder mit der negativen Leitung der Stromquelle 19 verbunden werden, vorausgesetzt daß der dazwischenliegende Schalter 74 geschlossen ist. In demselben Augenblick, in dem der Kontaktarm 6 über den Kontakt 41 läuft, lauft in der Nebenstelle A der Kontaktarm 16 über den Kontakt 51, und von diesem führt eine Verbindungsleitung nach dem polarisierten Relais 55 und von hier weiter zu einer Leitung 56, die gleichzeitig die NuUeitung einer Batterie 57 bildet und über einen Kontakt 58 mit der Fernleitung 25 verbunden ist. Das polarisierte Relais 55 legt den zu steuernden Hebel 34 entweder in seine rechte oder in seine linke Lage, je nachdem es durch einen positiven oder negativen Kommandostromstoß erregt wird. Der Kontakt 58 ist an einem Schalthebel 61 befestigt, der durch eine Nockenscheibe 71 gesteuert wird. Diese wird von der Welle 26 des Kontaktarmes 16 durch eine Zahnradübersetzung 60 angetrieben. Die Übersetzung ist, da es sich um die Steuerung von drei Unterstationen handelt, genau 1 :3, und die Nockenscheibe 71 ist so gestaltet, daß sie den Schalthebel 61 während eines Umlaufes des Kontaktarmes 16 in der Schlußstellung hält, während ' der beiden darauffolgenden Umläufe dagegen in der L^nterbrechungsstellung stehenläßt. Dieselben Einrichtungen sind in den Nebenstellen B und C vorhanden, jedoch sind die hier vorgesehenen Nockenscheiben 72 und 73 um 120° gegen-.
einander verdreht, so daß immer nur einer von den Schalthebeln 61, 62, 63 Kontakt macht. Auch in der Hauptstelle sind entsprechende Schalthebel 81, 82, 83 vorgesehen, die von Nockenscheiben 91, 92, 93 gesteuert werden. Diese sitzen sämtlich auf der Welle 64, die durch die Räderübersetzung 65 von der Welle 4 aus ebenfalls mit der Übersetzung 1 : 3 angetrieben wird.
Die Schalthebel in der Hauptstelle öffnen und schließlich die dreifachen Ausschalter 74, 75 und 76, welche die Verbindungen zu dem positiven, negativen und Nulleiter der Stromquelle 19 herstellen.
Wenn nun der Kommandohebel 36 beispielsweise in die rechte Stellung umgelegt ist, so hat dies keine Wirkung, solange der Ausschalter 74 geöffnet ist. Sobald aber die Nockenscheibe 91 diesen Schalter über den Schalthebel 81 schließt, gelangt ein positiver Stromstoß über die Kontakte 41 und 51 zum polarisierten Relais 55 und über den Kontakt 58, der durch seinen Schalthebel 61 während dieses Umlaufes ebenfalls geschlossen ist, und durch die Fernleitung 25 zur Batterie 19 zurück. Durch die Erregung des polarisierten Relais 55 wird der Hebel 34 in die gewünschte Stellung umgelegt. Natürlich braucht bei der praktischen Ausführung ein zu verstellendes Organ nicht unmittelbar den Anker eines polarisierten Relais zu bilden; das Relais wird vielmehr einen Lokalstromkreis schließen, der seinerseits erst das zu steuernde Organ in die gewünschte Stellung umlegt. Da es auf diese Einzelheiten bei der Erfindung nicht ankommt, ist in der Zeichnung die einfachere Darstellung gewählt.
Der Hebel 34 schließt in seinen beiden Endlagen je einen der Kontakte 84 oder 85, die mit den Polen der Stromquelle 57 verbunden sind. Der Drehpunkt des Hebels 34 ist mit dem Kontakt 53 der Kontaktscheibe 11 verbunden. Diesem Kontakt entspricht der Kontakt 43 auf der Kontaktscheibe i, der mit einem Ende der Magnetwicklung 45 verbunden ist. Deren anderes Ende liegt an einer Leitung 47, die über den Ausschalter74 mit der NuUeitung der Batterie 19 in Verbindung steht. W'enn der Kontakt 58 in der Nebenstelle und gleichzeitig der Ausschalter 74 in der Hauptstelle geschlossen ist und die Kontaktarme 6 und 16 gerade die Kontakte 43 und 53 erreichen, geht ein Stromstoß von der Batterie 57 über die Kontaktarme 16 und 6 zur Magnetwicklüng 45 und verstellt eine Anzeigescheibe 48, die den die Hauptstelle bedienenden Beamten erkennen läßt, ob der Hebel 34 die neue Lage eingenommen hat. Der Kontakthebel 35 wird in derselben Weise wie der Kontakthebel 34 durch die auf den Kontaktscheiben vorgesehenen Kontakte 42 und 52 durch den Kommandohebel 37 umgesteuert, und seine iao Umsteuerung, wird über die Kontakte 54 und 44 durch die Magnetwicklung 46 vermittels der
Anzeigescheibe 49 kenntlich gemacht. Wie die Schaltbilder zeigen, können Stromstöße über die Kontaktscheibe 1 nur zur Nebenstelle A, über die Kontaktscheibe 2 nur zur Nebenstelle B und über die Kontaktscheibe 3 nur zur Nebenstelle C gelangen, ebenso wie umgekehrt die Rückmeldungen der drei Nebenstellen nur die ihnen entsprechenden Anzeigescheiben beeinflussen können. Lediglich die Elektromagnete 20, 31, 32 und 33, die den gleichzeitigen Anlauf sämtlicher Kontaktarme veranlassen, stehen untereinander in dauernder Verbindung.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Fernsteuerungseinrichtung zum Bedienen von in mehreren Nebenstellen angeordneten beweglichen Organen von einer Hauptstelle aus mit mehr als zwei im Gleichlauf auf je einer Kontaktreihe schleifenden Kontaktarmen, bei der sowohl die Kontaktarme als auch die Kontaktreihen gemeinschaftlich mit je einer Fernleitung verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktreihen (1', 2', 3' und ii', 12', 13') auf der Hauptstelle und den Nebenstellen durch eine Schaltvorrichtung (8i, 74, 82, 75, 83, 76 und 58, 62, 63) einzeln nacheinander an die Fernleitung (25) an und von ihr abgeschaltet werden, die zur Sicherung des Gleichlaufs der Kontaktarme vorgesehene Vorrichtung (9, 10, 20 und 31, 32, 33) hingegen dauernd eingeschaltet bleibt.
    ilitrzu 2 Blau Zeichnungen
DES80413D 1927-06-26 1927-06-26 Fernsteuerungseinrichtung zum Bedienen von in mehreren Nebenstellen angeordneten beweglichen Organen von einer Hauptstelle aus mit mehr als zwei im Gleichlauf auf je einer Kontaktreihe schleifenden Kontaktarmen Expired DE515862C (de)

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DE (1) DE515862C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE749634C (de) * 1932-12-24 1944-11-28 Schaltungsanordnung zur UEbermittlung von Meldungen, insbesondere fuer Feuer- und Polizeimeldeanlagen

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