DE51546C - Vorrichtung zum Ausspannen durchgehender Pferde - Google Patents
Vorrichtung zum Ausspannen durchgehender PferdeInfo
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- DE51546C DE51546C DENDAT51546D DE51546DA DE51546C DE 51546 C DE51546 C DE 51546C DE NDAT51546 D DENDAT51546 D DE NDAT51546D DE 51546D A DE51546D A DE 51546DA DE 51546 C DE51546 C DE 51546C
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- 230000002040 relaxant effect Effects 0.000 title claims 2
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 3
- 239000003112 inhibitor Substances 0.000 description 1
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62C—VEHICLES DRAWN BY ANIMALS
- B62C11/00—Safeguarding appliances not otherwise provided for, e.g. for readily releasing unmanageable draught animals
- B62C11/02—Providing for disengaging thills
Landscapes
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- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbau.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. Juli 1889 ab.
Die Vorrichtung soll ermöglichen, die Pferde beim Scheuwerden durch einen einfachen Handgriff
auszuspannen, in. welchem Falle dann das ganze Gewicht des Wagens auf das Gebifs
einwirkt.
. Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung zur Darstellung gebracht, in welcher
Fig. ι die oben erwähnte Vorrichtung in ihrer Anwendung auf eine Deichsel vorstellt, während
Fig. 6 und 12 eine entsprechend angeordnete Scheerenconstruction wiedergeben. Die
Fig. 2 bis 5 bezw. 7 bis 13 betreffen einzelne Theile zu Fig. 1 bezw. 6.
A bezeichnet die Deichselstange des Wagens. In derselben befindet sich bei α eine Oeffnung,
durch welche die mit den Gebifsstangen verbundenen Riemen α1, die sogen. Hemmzäume,
geführt sind. B ist eine Gleitstange, welche am- vorderen Ende der Deichsel durch die
Führungsvorrichtung α 2 gehalten wird und mit
der Querstange b1 versehen ist. Am hinteren Ende der Deichsel geschieht die Führung mittelst
der Schienen D. Der dem Wagen zugekehrte Theil der Gleitstange B ist, wie aus
Fig. 5 ersichtlich, mit einer oberen Führungsfläche c1 und einem Einschnitt c2 versehen. In
letzteren greift die auf der Deichsel befestigte, mit Vorsprung e und Anschlag e1 versehene
federnde Deckplatte E ein.
Zur Seite der Deichsel befinden sich, drehbar angeordnet, die Räder F, welche, wie
Fig. 4 zeigt, excentrisch aufgekeilt und mit Ansätzen //, Haken /2, Einschnitt /3 und Wölbung
fl versehen sind und vom Wagen aus mittelst der Riemen Z1/1 in Drehung versetzt
werden können. Die Wirkungsweise der vorbeschriebenen Einrichtung ist folgende:
Nachdem die Deichsel in der in Fig. 1 gezeichneten Stellung am Wagen befestigt ist,
werden die Pferde angespannt und die »Hemmzäume« a1 mit den Gebifsstangen verbunden.
Sollen alsdann während der Fahrt bei etwaigem Scheuwerden der Pferde letztere plötzlich ausgespannt
werden, so zieht der Kutscher den unteren Riemen f1 an, dreht dadurch das
Rad F in der Weise, dafs der Haken f2 vom Anschlag el abgehoben und bei fortgesetzter
Drehung das federnde Verschlufsstück E durch die Wölbung f* von der Gleitstange B entfernt
wird. Die Pferde ziehen alsdann die Gleitstange B nach vorn, werden jedoch, noch
ehe letztere aus der Führung D herausgleiten kann, durch die mit dem Wagen fest verbundenen
Hemmzäume zum Stillstand gebracht, da in diesem Falle das Gesammtgewicht des
Wagens durch den Riemen a1 fortgezogen
werden mufs.
Die Anwendung der vorbeschriebenen Einrichtung auf Scheeren erfolgt ohne wesentliche
constructive Veränderung, wie Fig. 6 bis 13
dies zur Darstellung bringen. Die Gestalt der Führungsschienen D ist mit Rücksicht auf die
etwas abweichende Form der Gleitstangen B entsprechend abgeändert.
Zu bemerken ist noch, dafs derartig eingerichtete Deichseln und Scheeren das Anbinden
der Pferde während der Fahrtunterbrechung überflüssig machen, da die Pferde bei gelöster
Gleitstange B durch die Riemen ά1 gezwungen
werden, auf der Stelle stehen zu bleiben.
, Fig. 9 bis 13 veranschaulichen die Art und
Weise, in welcher die vorliegende Erfindung auf Scheeren angewendet wird, in zwei Ausführungen.
A sind die Scheerenstangen, an denen die Gleitstangen B mittelst der Führungen
α2 und D befestigt sind.
Fig. 7 stellt die Gleitstangen und ihre Constructionsweise im Einzelnen dar, und Fig. 6
zeigt die Verbindung derselben mit der Scheere. Die Gleitflächen C sind so beschaffen, dafs sie
genau in die entsprechend gestalteten Führungsschienen D passen, c2 sind keilförmige Ansätze,
in welche die mit Haken und Anschlag e1 versehenen federnden Bügel E eingreifen.
F sind excentrisch aufgekeilte Räder, welche mit einem auf den Anschlag e1 wirkenden
Haken f2 versehen und durch eine gemeinsame Stange verbunden sind. Letztere
trägt den Hebel ff, an dessen Enden die schon oben erwähnten, mit Z"1/1 bezeichneten
Leinen befestigt sind, a1 sind die Hemmzäume,
welche bei α angebracht sind, und b stellt einen Ring vor, welcher sich bei der
Bethätigung der Sicherheitsvorrichtung auf den Scheerbäumen A in der Längsrichtung verschiebt.
Fig. 8 zeigt die Führungsschienen JD im Einzelnen; Fig. 9 giebt die Einrichtung der
excentrisch aufgekeilten Räder F wieder und zeigt gleichzeitig .die Wechselwirkung zwischen
diesen Rädern und dem mit Haken und Anschlag e1 versehenen federnden Bügel E.
In Fig. 11 ist die Verbindung zweier Räder F
durch eine gemeinsame, einen Hebel ff tragende Stange dargestellt.
Fig. 12 zeigt eine zweite Ausführungsweise,
bei welcher die in Fig. 13 dargestellten Führungsschienen
D nicht an den Scheerbäumen A, sondern an den Gleitstangen befestigt sind,
und zwar, wie dies die Figur erkennen läfst, an der unteren Seite derselben. In diesem
Falle können die Gleitstangen gleichzeitig die Rolle der Scheerbäume übernehmen, so dafs
letztere, wie die Figur erkennen läfst, entsprechend kürzer ausfallen; im übrigen ist die
Anordnungsweise und die Wirkung der einzelnen Constructionstheile genau dieselbe-, wie
sie bei den vorigen Einrichtungen beschrieben ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung zum Ausspannen durchgehender Pferde, gekennzeichnet durch die am vorderen Ende der Deichsel angeordnete Gleitstange B, deren hinterer Verschlufstheil C von einer auf der Deichsel befestigten und mit Nase e versehenen federnden Platte E beeinflufst wird, in Verbindung mit dem am vorderen Theil der Deichsel befestigten Hemmzaum a1 und den die rasche Lösung der Verschlufsvorrichtung bewirkenden, excentrisch aufgekeilten, mit Ansätzen f und Haken f2 versehenen Rädern F.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE51546C true DE51546C (de) |
Family
ID=326316
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT51546D Expired - Lifetime DE51546C (de) | Vorrichtung zum Ausspannen durchgehender Pferde |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE51546C (de) |
-
0
- DE DENDAT51546D patent/DE51546C/de not_active Expired - Lifetime
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