DE147151C - - Google Patents

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DE147151C
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Germany
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rails
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drawstring
hook
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62CVEHICLES DRAWN BY ANIMALS
    • B62C11/00Safeguarding appliances not otherwise provided for, e.g. for readily releasing unmanageable draught animals
    • B62C11/02Providing for disengaging thills

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung, um die Zugstränge der Pferde beim Scheuwerden derselben sofort vom Fuhrwerk aus lösen zu können, um die Insassen des Wagens dadurch vor Schaden zu bewahren. ' Die vorliegende Erfindung gehört zu jener Art Vorrichtungen, bei denen zwei in einem Schlitz geführte Schienen Verwendung finden, welche durch ein Zahnrad unter Vermittelung ίο eines Hebels hin- und herbewegt und festgestellt werden können.
Die Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß diese Schienen entgegen der Zugwirkung einer Feder durch das Zahnrad mit ihren hakenartigen Enden die Zughaken umfassen und gegen die Zugriemenbolzen sowie gegen einen daneben liegenden Anschlag andrücken und beim Lösen eines das Zahnrad feststellenden Hebels durch die frei gewordene Feder zurückgezogen werden, so daß ihre Enden die Zughaken von den Zugriemenbolzen abheben können.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung dargestellt und zeigt:
Fig. ι die Oberansicht und
Fig. 2 die Seitenansicht der gespannten Vorrichtung;
Fig. 3 ist ein senkrechter Schnitt durch die gespannte Vorrichtung und
Fig. 4 zeigt die gelöste Vorrichtung in der Oberansicht.
An dem Zugscheit α sind die Zugriemenbolzen b in bekannter Weise angeordnet. An der Oberseite des Zugscheites sind für jedes Pferd je zwei Schienen c vorgesehen, welche mit ihrem einen Ende in einen Haken d auslaufen und an dem anderen Ende bei c1 zahnstangenartig ausgebildet sind. Mit diesen Enden c1 umfassen je zwei Schienen c (Fig. 4) ein Sternrad, dessen Achse mit einem Hebel g in fester Verbindung steht. Die Enden c1 der Schiene c sind oben und an der Seite durch eine Kappe überdeckt, welche ihnen als Führung dient. An der Unterseite der Schiene c steht ein Ansatz i vor, welcher in einem Schlitz des Zugbaumes geführt wird. Je zwei dieser zueinander gehörenden Ansätze i sind durch eine Feder m (Fig. 3) verbunden. Neben jedem Zugriemenbolzen liegt noch ein Winkeleisen 0, welches beim Einhaken des Zugriemens als Anschlag für den Hakenhals dient.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: . -
Beim Ansträngen der Pferde wird durch Umlegen des Hebels g (Fig. 4) die Feder m gespannt. Hierdurch werden die Schienen c in die Stellung Fig. 1 gebracht, wo sie die Zughaken ρ unter gleichzeitigem Andrücken des Hakenhalses gegen die Anschläge 0, gegen die Zugriemenbolzen b drücken, jedoch so, daß sie mit ihrem eigenen Haken d die Haken ρ umspannt halten. In dieser Stellung werden die Schienen c dadurch festgestellt, daß die Hebel g an einer Schiene g1 (Fig. 1 und 4) durch einen Vorstecker befestigt werden. Beim Scheuwerden der Pferde bezw.
beim Durchgehen derselben wird durch Herausziehen des Vorsteckers r (Fig. 2) die ganze Verbindung gelöst, die Hebel g schnellen in die punktierte Stellung Fig. 4 zurück und nehmen infolge des nun eintretenden Zuges der Feder m die Schiene c mit ihrem Haken d mit, wodurch die Zughaken ρ von den Zugriemenbolzen gelöst werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung zum Absträngen der
    Pferde durch je zwei in einem Schlitz mittels eines Ansatzes geführte Schienen, welche durch ein Zahnrad vermittels eines Hebels hin- und herbewegt und festgestellt werden, dadurch gekennzeichnet, daß diese Schienen (c) entgegen der i Zugwirkung einer Feder (m) durch das Zahnrad (f) derart gehalten werden, daß sie mit ihren hakenartigen Enden (d) die Zughaken (p) umfassen und gegen die Zugriemenbolzen (b) sowie gegen einen daneben liegenden Anschlag (0) andrücken, während durch Lösen des das Zahnrad feststellenden Hebels (g) die Feder (m) freigegeben wird und die Schienen (c) zurückzieht, wodurch deren Enden (d) die Zughaken (p) von den Zugriemenbolzen (b) abheben.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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