DE51385C - Typen-Ablegemaschine - Google Patents
Typen-AblegemaschineInfo
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- DE51385C DE51385C DENDAT51385D DE51385DA DE51385C DE 51385 C DE51385 C DE 51385C DE NDAT51385 D DENDAT51385 D DE NDAT51385D DE 51385D A DE51385D A DE 51385DA DE 51385 C DE51385 C DE 51385C
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- type
- channel
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- connection
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Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41B—MACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
- B41B3/00—Apparatus for mechanical composition using prefabricated type, i.e. without casting equipment
- B41B3/04—Means for distributing type
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung behandelt die Construction einer Typen - Ablegemaschine, deren Zweck
darin besteht, Colonnen Typensatz nach Entfernen aus der Druckpresse in Abtheilungen
oder Kanäle eines Typenkastens abzulegen und so unterzubringen, dafs die Typen hieraus für
neuen Satz durch eine Setzmaschine entnommen werden können. Die Ablegemaschine erhält ihren
Antrieb entweder durch einen Tritt oder durch andere Mechanismen, und nachdem die Colonne
des abzulegenden Satzes in das sogen. Setz-' schiff oder in die Maschine gebracht worden,
hat der Setzer bezw. Ableger nur nofhwendig, diejenige Taste niederzudrücken, welche dem
Schriftzeichen entspricht, das in seine Abtheilung des Typenkastens oder der Lade abzulegen
ist. Das Setzschiff besteht aus einem horizontalenKanal von einer Breite, entsprechend
den Colonnen oder Spalten, welche abzulegen sind, die darin mittelst Federn oder Gewichte
nach* vorn gedrückt werden. Eine Zeile Satz wird gleichzeitig selbsttätig aus diesem Schiff
genommen und an eine Bahn oder einen Kanal durch einen verticalen, intermittirend auf- und
abgehenden Schieber abgegeben; die Abgabe durch den sogen. Zeilenschieber geschieht unmittelbar,
nachdem die ganze vorhergehende Zeile direct genau nach vorn getrieben worden, um einen freien Raum für die nächste Zeile
zu lassen. Die Typen werden beständig nach vorn in der erwähnten Bahn oder dem Kanal
getrieben und in eine Lage über einen Schieber gebracht, welcher eine verticale auf- und abgehende
Bewegung erhält und so. angeordnet ist, dafs bei jedem Aufgange nur die letzte Type mitgenommen wird. Die nächste Type
von derjenigen, die durch den Schieber gehoben wird, wird an dem Mitgehen durch eine
Reihe dünner Hebel verhindert, die durch geeignete Federn, bethätigt werden, welche derart
stark genug sind, dafs sich diese Hebel gegen die Type mit ausreichender Kraft legen, um
die Seitenreibung der hochgehenden Type zu überwinden. Diese hochgehende Type wird
nach einer anderen Bahn gehoben, deren Innenseite aus einer Anzahl Drähte und deren Aufsenseite
durch eine stellbare Stange gebildet wird. Die Type wird in dieser Drahtbahn durch
einen gleitenden Träger eigenartiger Construction entlang geführt, bis derselbe durch einen
Anschlag aufser Eingriff gebracht wird, der unter der Taste vorsteht, die niedergedrückt
worden war. Nun verbleibt' die Type in der Drahtbahn unmittelbar über dem Kanal oder
der Colonne in dem Typenkasten, welcher der niedergedrückten Taste entspricht. Die Type
wird nun in diesem Kanal nach unten gedrückt, worauf eine andere Vorrichtung in Thätigkeit
tritt, welche die Type den Kanal entlang drückt, um einen Raum zur Aufnahme der nächsten
Type freizulegen, welche aus der Drahtbahn darüber niedergedrückt worden war.
Diese verschiedenen Vorrichtungen sind so angeordnet und eingerichtet, dafs die erwähnten
Bewegungen an. dem entsprechenden Zeitpunkt Platz greifen, um den nothwendigen Lagenwechsel
während des Vorganges der Typen aus dem Setzschiff nach den bezüglichen
Kanälen in dem Typenkasten zu bewirken. Der ganze Mechanismus ist. auf einem Metallgestell
angeordnet, dessen vorderer Theil mit dem Tastenbrett versehen ist.
Auf den anliegenden Zeichnungen ist:
Fig. ι eine Seitenansicht,
Fig. 2 ein Grundrifs und
Fig. 3 eine Endansicht der Ablegemaschine,
Fig. 4 ein verticaler Querschnitt nach der Linie x-x von' Fig. ι,
. Fig. 5 eine Seitenansicht der Vorrichtung,
um die Zeile Typen nach vorwärts zu treiben, damit die letzteren unter die Wirkung des vertical
auf- und abgehenden Schiebers gebracht werden, welcher die Typen einzeln in die Drahtbahn
hebt;
Fig. 6 ist eine Hinteransicht und
Fig. 7 ein Grundrifs dieser Vorrichtung,
Fig. 8 ein Grundrifs des Typenträgers und
Fig. 9 ein verticaler Querschnitt nach der Linie y-y von Fig. 8,
Fig. ι ο ein verticaler Querschnitt eines Theiles
der Maschine, welcher die Construction und Anordnung der Tasten darstellt,
Fig. 11 eine Seiten- und
Fig. 12 eine Vorderansicht der dünnen Hebel, welche Anwendung finden, um die
Seitenreibung der hochgehenden Type gegen die nächste Type zu überwinden,
Fig. 13 ein Grundrifs eines Theiles des Setzschiffes,
in welches der abzulegende Satz ge-, bracht wird,
Fig. 14 die Ansicht der Innenseite einer Feder,
welche verhindert, dafs die Vorderzeile der Typen in dem Setzschiff in die Bahn darunter
fällt, ehe sie durch den Zeilenschieber niedergetrieben . worden,
Fig. 15 ein verticaler Querschnitt nach der
Linie \-\ in Fig. 13.
Fig. ι bis 4 sind nach einem Mafsstabe von etwa 1 : 5,6 gezeichnet, während die Fig. 5, 6,
7, 10, 13 und 14 dem Mafsstabe von etwa
ι : 2,75 entsprechen, und die Fig. 8, 9, 11 und 12
im Mafsstabe von 1 : 1,4 dargestellt sind.
A ist das Gestell oder der Tisch der Maschine mit dem Tritt B, Fig. 3, dessen Welle
eine Kurbel hat, die durch eine Stange b mit einer Kurbel c verbunden ist, deren Welle C
in Lagern c1 des Gestelles A läuft. Auf dieser Welle C sind ein Schwungrad c2 und ein
Trieb d angeordnet (Fig. 2). Der Trieb steht mit einem Zahnrade d1 auf einer Welle d2 in
Eingriff, welche ein Excenter D sowie ein Paar Kegelräder e trägt, wodurch Bewegung auf
eine Welle E übertragen wird, welche die Excenter ff und ein Excenterrad g trägt.
Auf der Welle d2 ist auch ein Excenter h angebracht,
wodurch eine schwingende Bewegung auf einen Winkelhebel h1 übertragen wird, auf
dessen längerem Arm ein Sector /?2 hergestellt ist. Letzterer steht in Eingriff mit einem
Triebe h3 auf der Spindel Tz4 eines mit Nuth
versehenen Treibrades, welches die eine eines Paares Scheiben /z5 bildet, um welche ein endloses
Drahtband H führt.
J (Fig. 2) ist das Setzschiff, in welchem die Colonne des abzulegenden Satzes Platz findet.
Die eine Seite i dieses Setzschiffes ist fest; während die andere Seite i1 einstellbar ist, um den
verschiedenen Spaltenbreiten derTypencolonnen, die darin Platz finden, zu entsprechen. Eine
Gleitplatte i2 in diesem Setzschiff wird vorgesehen, um gegen die hintere Reihe der Typen /
zu drücken. Zwei nach hinten vortretende Stangen i3 sind vorgesehen, die "durch Löcher
in dem Ende des Setzstiftes / treten und Spiralfedern il haben, die um die Stangen gelegt
sind, um die Typen nach vorn zu drücken, sobald eine Zeile, wie näher ausgeführt werden
soll, entfernt wird. K ist ein Kanal oder ein Weg, der nach einem Schieber L führt, welcher
in folgendem als der Einzeltypen- oder kurz Typenschieber bezeichnet werden soll.
Eine Feder is (Fig. 14) wird angewendet, um
auf die Seiten der Type J zu drücken, während dieselbe in dem Setzschiff ist, damit sie
nicht in den Kanal K fallen kann, ehe sie durch den Zeilenschieber M niedergedrückt
worden, welcher angewendet wird, um jede Typenzeile von dem Setzschiff nach dem Kanal,
if abzugeben, der nach dem Einzeltypenschieber L führt. Dieser Schieber L wird in
einem Führungsarm Z getragen, der an derri Gestell A der Maschine befestigt ist; der hintere
Theil dieses Schiebers ist mit dem horizontalen Arm eines Winkelhebels Z1 verbunden, welcher
auf einem in dem Gestell A verschraubten Ansatz P drehbar ist. Der andere Arm "dieses
Hebels Z1 trägt eine Reibungsrolle Z3, welche in einer Curvennuth Z4 seitlich in der Scheibe g
läuft. JV ist eine in der Längsrichtung gleitende Stange, an deren Ende eine belastete Schnur η
angreift, welche über eine kleine Führungsscheibe n1 führt (Fig. 1 bis 3 und 5 bis 7)
und dazu dient, die Stange ΛΓ stets gegen die
Typenzeile in dem Kanal K drücken zu lassen. Die Stange hat einen nach oben vorstehenden
Finger n2, welcher dazu bestimmt ist, eine Falle O zurückzuziehen, die durch eine Feder 0
nach vorn gedrückt wird und deren Spitze mit einem Ausschnitt o1 in dem Zeilenschieber ,,M
in Eingriff tritt. Eine Klinke rfi ist in einem Schlitz der Stange JV drehbar angebracht und
so angeordnet, dafs sie in gehobener Lage durch eine Feder ni so lange gehalten wird,
bis die Stange N sich weit genug nach vorn bewegt hat, um zu veranlassen, dafs die Klinke
in eine verticale Lage dadurch gebracht wird, dafs sie mit einem Stift n5 in Berührung kommt,
der an dem Gestell A befestigt ist.
Wenn die Klinke n3 in dieser verticalen Lage ist, wird ihr unteres Ende durch einen
Ausschnitt ρ der Stange P gehalten,, welche
eine stetige hin- und hergehende Bewegung durch einen Federarm p1 erhält, der unter der
Einwirkung des Excenters D am Ende der Welle cP steht.
Q ist die Drahtbahn (Fig. i), an welche die
Type am Ende der Zeile abgegeben wird, welche in dem Kanal K liegt, und zwar geschieht
dies, wie vorbeschrieben, durch den Typenschieber L. Eine Reihe dünner Hebel R
sind seitlich von diesem Schieber L und hinter dem Typenkanal K angeordnet. Zweck derselben
ist, die Typen in diesem Kanal gegen den Enddruck zu tragen und zu halten, welcher
auf dieselben durch die in der Längenrichtung verschiebbare Stange N ausgeübt wird.
Diese Hebel R werden aus einer Anzahl sehr dünner Platten hergestellt, die alle einen gemeinsamen
Drehpunkt r haben, der an dem Maschinengestell angebracht ist, und ihre Längen
sind nach der Darstellung verschieden, damit sie an unabhängigen Federn r1 angebracht werden
können. Die hinteren Enden dieser Federn sind an einem starren Arm r2 des Gestelles A
befestigt, während eine Stöfserstange r3 hinter denselben vorgesehen ist und im geeigneten
Moment durch einen Vorsprung r4 am Umfange der Scheibe g bethätigt wird. Die Drahtbahn
Q, welcher entlang die Typen nach einander von dem Einzeltypenschieber L fort
nach ihrer Stelle über dem vorderen Ende einer der Kanäle in der Typenlade geführt
werden, ist oben und unten offen und hat eine Vorderseite, welche aus einer Metallstange q
gebildet wird, während die hintere Seite aus einer Anzahl gespannter Drähte 'q1 besteht, die
einerseits mit einem starren Träger ^2, andererseits
mit Spannstiften ^3 verbunden sind. Längs
dieser Bahn läuft in einer schwalbenschwanzförmigen Nuth s ein Träger S,, mit welchem
eine Kammplatte s1 drehbar verbunden ist, deren Zähne s2 zwischen den Drähten ql der
Bahn Q hindurchgehen, um die Type diese Bahn entlang zu führen. Die hintere Seite
dieser Kammplatte s hat zwei flache Stellen s3 s*,
die etwa rechtwinklig gegen einander angeordnet sind und unter der Wirkung einer Feder s5
stehen, um die Kammplatte s1 des Trägers in einer Lage zu halten, wonach die Zähne der
Platte entweder inner- oder aufserhalb der Bahn Q liegen. se ist ein Stift, mit welchem
der Träger oder besser ein Finger s7 auf der Kammplatte in Berührung kommt, wenn er an
dem Ende des Rückwärtshubes angelangt ist,' um den Finger und den Kämm in die Bahn
zu drehen, während ss (Fig.11) ein Stift ist,
mit welchem der Finger s7 der Kammplatte s1
in Berührung kommt, wenn das Ende des Hubes nach aufsen nahezu erreicht wird; hierdurch
wird der Finger und der Kamm aus der Drahtbahn Q gedreht, wenn dies nicht schon durch eine der Tasten F geschehen sein
sollte. Der Typenträger S · ist an dem endlosen Drahtbande H befestigt, wodurch derselbe
eine hin- und hergehende Bewegung durch das Triebwerk h h1 h2 ha h* hs erhält.
Für jeden der Kanäle oder Colonnen u in dem Typenkasten oder der Lade U (Fig. 2) ist ein
Tastenhebel T vorgesehen, dessen zugehörige Taste t mit einem Buchstaben oder Schriftzeichen
versehen ist, das mit den Typen übereinstimmt, die in der Bahn gegenüber der richtigen
Colonne u der Lade angehalten werden soll. Diese Tastenhebel T sind alle auf einer
Stange t1 drehbar, welche in geeigneter Weise von dem Gestell A getragen wird, und jede
Taste trägt eine Spiralfeder f2 (Fig. 1 und 10),
deren oberes Ende an einer Querstange t3 befestigt ist, die an dem Gestell A angebolzt ist.
Eine Querstange i4 ist über den Tasten T vorgesehen,
um zu verhindern, dafs letztere zu hoch gehen, und jede Taste erhält einen nach unten vorstehenden Theil.i6 (Fig. 10), wodurch
bei niedergedrückter Taste der vorstehende Finger s1 (Fig. 9) des drehbaren Kammstückes
des Trägers S mit dem Ansatz in Berührung kommt, was Veranlassung ist, dafs dieser Kamm
und Finger s1 zurückgedreht wird, so dafs die Kammzähne s2 die Type, welche entlang geführt
wird, freigeben. Eine lange Druckplatte V ist vorgesehen, welche eine verticale
auf- und abgehende Bewegung erhält. Sie liegt unmittelbar über der Bahn Q, so dafs sie bei
ihrem Hube nach unten die Type, welche von dem Träger in der Bahn gelassen worden war,
in ihren richtigen Kanal U drückt. Diese Druckplatte V ist an den Enden an Schiebern ν
(Fig. ι und 2) befestigt, die in schwalbenschwanzförmigen
Nuthen vorn in den aufrechten Theilen α des Maschiriengestelles laufen.
Diese Schieber erhalten Bewegung durch ein Paar Winkelhebel v1, deren Hebelarme je gegen
einen der Excenter ff auf der Welle E anliegen. Diese Winkelhebel vl werden gegen
die Excenter durch Spiralfedern v2 gehalten, welche andererseits an dem Gestell A befestigt
sind. Die Typenlade U ist in eine Anzahl Längskanäle u mit offenen Enden abgetheilt;
die Anzahl der Kanäle entspricht der Anzahl der Tasten und der Stärke der Typen, welche
in diese Kanäle abzulegen sind. Die Lade wird an dem Gestell A durch Bolzen oder in anderer
zweckmäfsiger Weise in geneigter Lage derart befestigt, dafs das obere Ende jeder Laden-.
abtheilung oder Colonne unter der entsprechenden Taste liegt. W ist eine kammartig ausgebildete
Stöfserstange, die so angeordnet ist, dafs jeder ihrer Kammzähne in das vordere Ende eines der Kanäle oder Colonnen des
Typenkastens oder der Lade U tritt. Diese Stange W wird zweckmäfsig in Führungen
(Fig. 2 und 4) getragen, um gegenüber dem
vorderen Ende der Lade zu sein, und die Bewegung der Stange erfolgt durch Excenter wx W1
der Welle JE. '
Die Arbeitsweise der Maschine ist folgende: Die Spalte oder Colonne abzulegender Typen
wird in das Setzschiff I gebracht, wo sie durch die Federn i4 nach vorn gedrückt wird, und
wenn die Maschine durch eine geeignete Kraft angetrieben wird, etwa durch einen Tritt B,
so kommt alsdann der Zeilenschieber M in Wirksamkeit und trägt die Endzeile der Typen J
aus dem Setzschiff / nach unten in' den Kanal K darunter, wo sie durch die Stöfserstange
N nach vorn gedrückt wird, bis die Endtype den Einzeltypenschieber L erreicht.
Dieser hebt bei seinem Hochgange die Endtype in die Drahtbahn Q, in welcher die Type
durch die Zähne s2 des Trägers s entlang geführt
wird, bis sie in eine Lage gelangt ist, wo sie dem entsprechenden Kanal oder der
Colonne in der Typenlade gegenüberliegt, in welchen sie durch Niederdrücken der entsprechenden
Taste T befördert wird. Dies geschieht dadurch, dafs der drehbare Theil s1
des Trägers aufser Eingriff damit gebracht wird, indem sein Arm s7 mit dem nach unten vortretenden
Theil t5 der Taste T in Berührung kommt. Die Stöfserplatte V geht dann nach
unten und drückt die Type aus der Bahn Q in das obere Ende der Kanäle in dem Typen-.
kasten U. Nun kommt die kammartig ausgebildete Stöfserstange W zur Wirkung und
treibt die Type den Kanal entlang, um einen freien Raum zur Aufnahme der nächsten an die
Lade abgegebenen Typen zu schaffen. Wenn die Typen in dem Kanal K genügend weit
vorgetrieben sind, um eine neue aus dem Setzschiff / entnommene Zeile abgeben zu lassen,
wird die Federklinke n3 mit dem Ansatz n5 (Fig. 5)
in Berührung kommen und dadurch veranlafst werden, eine verticale Lage einzunehmen, worauf
sie mit dem Ausschnitt ρ in der Gleitstange P bei der Rückwärtsbewegung der Stange in Eingriff
kommt. Die Wirkung davon ist, dafs die Stange JV fest um die ganze Strecke ihrer Bewegung
zurückgeführt wird, worauf ihr Arm ?22 mit der Falle O in Eingriff kommt, um sie
zurückzuziehen und aufser Eingriff mit dem Ausschnitt o1 in dem Zeilenschieber M zu
bringen, welcher auf diese Weise freigegeben wird und hochsteigen kann, um eine neue
Typenzeile in den Kanal K zu drücken, während die Typen J in dem Satzschiff / inzwischen
seitlich durch die Feder z'5 zusammengedrückt worden sind. Die dünnen Federhebel R halten
die Typen, so dafs nur die eine über dem Einzeltypenschieber L durch denselben gehoben
werden kann, und sie halten diesen Druck aufrecht, bis dieser Schieber in seine normale
Lage zurückkehrt und fertig für den nächsten Hub ist, worauf der'Ansatz r* auf der Excenterscheibe
g in Wirkung tritt, um die Stöfserstange r3 zurückzuziehen, so dafs die Hebel
ihren Halt an den Typen verlieren. Da der Hintertheil der Bahn aus gespannnten Drähten
gebildet ist, wird ein nachgebender Träger zum Halten der Typen gebildet, während dieselbe
an dem Einzeltypenschieber L in die Lage über den bezüglichen Kanälen oder Colonnen
in der Typenlade U getragen wird.
Claims (6)
1. Eine Bahn, von der eine oder beide Seiten durch eine Anzahl Drähte q1 gebildet werden,
längs welcher die Typen durch den Typenschieber fort in die Lage über den Kanal in dem Typenkasten getragen werden
können, welcher die Typen aufnehmen soll.
2. Zum Halten der Typen in dem Kanal K die Anbringung einer Reihe Hebel R,
welche gegen die Type durch Federn r1 gedrückt und in gewissen Zeitabschnitten
durch geeignete Vorrichtungen, z. B. Winkelhebel r3, freigegeben werden, welcher durch
einen Ansatz . auf einer Excenterscheibe g beeinflufst wird (Fig. 2, 4, 11 und 12).
3. Die - Verbindung der verschiedenen, den Träger S bildenden Theile, umfassend
eine Grundplatte oder Stange s, welche längs einer Nuth oder Bahn gleiten kann,
und eine Kammplatte s1, welche an der Grundplatte drehbar angebracht 'und mit
Zähnen s2 sowie mit einem Finger s1 versehen
ist, wodurch die drehbare Kammplatte aufser Eingriff mit der Type in der
■ Drahtbahn gebracht werden kann.
4. Die Verbindung eines Trägers 5 mit Stiften s6 und s8, wodurch sein gezahntes
drehbares Fingerstück bezw. in und aufser Eingriff mit den Typen in der Typenbahn
gedreht werden kann.
.5. Die Verbindung eines Trägers S mit Vorrichtungen, bestehend aus dem endlosen
Drahtbande H, den mit Rinne versehenen Scheiben hs, dem Trieb h3, Zahnsector Λ2,
Winkelhebel h1 und Excenter h, wodurch der Träger 5 längs einer Bahn hin- und
hergetragen wird (Fig. 1 und 2).
6. Die Verbindung eines Trägers S mit einer Anzahl Tastenhebel T, von denen jeder
einen nach unten vortretenden Theil hat, wodurch ein gewisser Theil dieses Trägers,
z. B. sein gezahntes drehbares Fingerstück s1 bethätigt werden kann, um die
dadurch geleitete Type direct über dem bezüglichen Kanal in der Typenlade freizugeben,
welcher mit der angeschlagenen . Taste übereinstimmt.
Die Verbindung eines Kanals K mit einem verticalen Schieber M, der in bestimmten
Zeitabschnitten durch eine passende Anordnung von Winkelhebeln, Excentern
und Federn bethätigt wird und geeignet ist, eine Zeile Satz aus dem Setzschiff I
nach unten in den Kanal zu bringen. .
In Verbindung mit einer Bahn Q. ein auf- und abgehender verticaler Schieber L, der jedesmal eine Type aus einem »Kanal darunter in die Bahn Q. trägt.
Die Verbindung einer Bahn Q mit einer unterbrochen bewegten Stöfserstange V und einer horizontal hin- und hergleitenden gezahnten oder kammartig ausgebildeten Stöfserstange W, wodurch erreicht wird, dafs die Type in der Bahn Q nach unten in einen der Kanäle u des Typenkastens U gebracht und diese Type diesen Kanal entlang getrieben wird.
In Verbindung mit einer Bahn Q. ein auf- und abgehender verticaler Schieber L, der jedesmal eine Type aus einem »Kanal darunter in die Bahn Q. trägt.
Die Verbindung einer Bahn Q mit einer unterbrochen bewegten Stöfserstange V und einer horizontal hin- und hergleitenden gezahnten oder kammartig ausgebildeten Stöfserstange W, wodurch erreicht wird, dafs die Type in der Bahn Q nach unten in einen der Kanäle u des Typenkastens U gebracht und diese Type diesen Kanal entlang getrieben wird.
io. Die Verbindung einer ständig hin- und herbewegten Stange P mit Einschnitt ρ
mit einer Stange N, welche gegen das Ende der Type in dem Typenkanal K
drückt, wobei diese Stange eine Federklinke n3 hat,, welche in den Ausschnitt ρ
der Stange P fafst, wenn die Typenzeile in dem Kanal erschöpft ist.
.ι ι. Die Verbindung der .gleitenden Stange N
mit nach oben vorstehendem Theil n2 mit einer Falle O, wodurch der Zeilenschieber M
ausgelöst wird.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE51385C true DE51385C (de) |
Family
ID=326163
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT51385D Expired - Lifetime DE51385C (de) | Typen-Ablegemaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE51385C (de) |
-
0
- DE DENDAT51385D patent/DE51385C/de not_active Expired - Lifetime
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