DE51385C - Typen-Ablegemaschine - Google Patents

Typen-Ablegemaschine

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DE51385C
DE51385C DENDAT51385D DE51385DA DE51385C DE 51385 C DE51385 C DE 51385C DE NDAT51385 D DENDAT51385 D DE NDAT51385D DE 51385D A DE51385D A DE 51385DA DE 51385 C DE51385 C DE 51385C
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DE
Germany
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type
channel
rod
connection
path
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT51385D
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English (en)
Original Assignee
Ph. P. craven in Park Street, West Brunswick bei Melbourne (Colon. Victoria), Australien
Publication of DE51385C publication Critical patent/DE51385C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B3/00Apparatus for mechanical composition using prefabricated type, i.e. without casting equipment
    • B41B3/04Means for distributing type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung behandelt die Construction einer Typen - Ablegemaschine, deren Zweck darin besteht, Colonnen Typensatz nach Entfernen aus der Druckpresse in Abtheilungen oder Kanäle eines Typenkastens abzulegen und so unterzubringen, dafs die Typen hieraus für neuen Satz durch eine Setzmaschine entnommen werden können. Die Ablegemaschine erhält ihren Antrieb entweder durch einen Tritt oder durch andere Mechanismen, und nachdem die Colonne des abzulegenden Satzes in das sogen. Setz-' schiff oder in die Maschine gebracht worden, hat der Setzer bezw. Ableger nur nofhwendig, diejenige Taste niederzudrücken, welche dem Schriftzeichen entspricht, das in seine Abtheilung des Typenkastens oder der Lade abzulegen ist. Das Setzschiff besteht aus einem horizontalenKanal von einer Breite, entsprechend den Colonnen oder Spalten, welche abzulegen sind, die darin mittelst Federn oder Gewichte nach* vorn gedrückt werden. Eine Zeile Satz wird gleichzeitig selbsttätig aus diesem Schiff genommen und an eine Bahn oder einen Kanal durch einen verticalen, intermittirend auf- und abgehenden Schieber abgegeben; die Abgabe durch den sogen. Zeilenschieber geschieht unmittelbar, nachdem die ganze vorhergehende Zeile direct genau nach vorn getrieben worden, um einen freien Raum für die nächste Zeile zu lassen. Die Typen werden beständig nach vorn in der erwähnten Bahn oder dem Kanal getrieben und in eine Lage über einen Schieber gebracht, welcher eine verticale auf- und abgehende Bewegung erhält und so. angeordnet ist, dafs bei jedem Aufgange nur die letzte Type mitgenommen wird. Die nächste Type von derjenigen, die durch den Schieber gehoben wird, wird an dem Mitgehen durch eine Reihe dünner Hebel verhindert, die durch geeignete Federn, bethätigt werden, welche derart stark genug sind, dafs sich diese Hebel gegen die Type mit ausreichender Kraft legen, um die Seitenreibung der hochgehenden Type zu überwinden. Diese hochgehende Type wird nach einer anderen Bahn gehoben, deren Innenseite aus einer Anzahl Drähte und deren Aufsenseite durch eine stellbare Stange gebildet wird. Die Type wird in dieser Drahtbahn durch einen gleitenden Träger eigenartiger Construction entlang geführt, bis derselbe durch einen Anschlag aufser Eingriff gebracht wird, der unter der Taste vorsteht, die niedergedrückt worden war. Nun verbleibt' die Type in der Drahtbahn unmittelbar über dem Kanal oder der Colonne in dem Typenkasten, welcher der niedergedrückten Taste entspricht. Die Type wird nun in diesem Kanal nach unten gedrückt, worauf eine andere Vorrichtung in Thätigkeit tritt, welche die Type den Kanal entlang drückt, um einen Raum zur Aufnahme der nächsten Type freizulegen, welche aus der Drahtbahn darüber niedergedrückt worden war.
Diese verschiedenen Vorrichtungen sind so angeordnet und eingerichtet, dafs die erwähnten Bewegungen an. dem entsprechenden Zeitpunkt Platz greifen, um den nothwendigen Lagenwechsel während des Vorganges der Typen aus dem Setzschiff nach den bezüglichen
Kanälen in dem Typenkasten zu bewirken. Der ganze Mechanismus ist. auf einem Metallgestell angeordnet, dessen vorderer Theil mit dem Tastenbrett versehen ist.
Auf den anliegenden Zeichnungen ist:
Fig. ι eine Seitenansicht,
Fig. 2 ein Grundrifs und
Fig. 3 eine Endansicht der Ablegemaschine,
Fig. 4 ein verticaler Querschnitt nach der Linie x-x von' Fig. ι,
. Fig. 5 eine Seitenansicht der Vorrichtung, um die Zeile Typen nach vorwärts zu treiben, damit die letzteren unter die Wirkung des vertical auf- und abgehenden Schiebers gebracht werden, welcher die Typen einzeln in die Drahtbahn hebt;
Fig. 6 ist eine Hinteransicht und
Fig. 7 ein Grundrifs dieser Vorrichtung,
Fig. 8 ein Grundrifs des Typenträgers und
Fig. 9 ein verticaler Querschnitt nach der Linie y-y von Fig. 8,
Fig. ι ο ein verticaler Querschnitt eines Theiles der Maschine, welcher die Construction und Anordnung der Tasten darstellt,
Fig. 11 eine Seiten- und
Fig. 12 eine Vorderansicht der dünnen Hebel, welche Anwendung finden, um die Seitenreibung der hochgehenden Type gegen die nächste Type zu überwinden,
Fig. 13 ein Grundrifs eines Theiles des Setzschiffes, in welches der abzulegende Satz ge-, bracht wird,
Fig. 14 die Ansicht der Innenseite einer Feder, welche verhindert, dafs die Vorderzeile der Typen in dem Setzschiff in die Bahn darunter fällt, ehe sie durch den Zeilenschieber niedergetrieben . worden,
Fig. 15 ein verticaler Querschnitt nach der Linie \-\ in Fig. 13.
Fig. ι bis 4 sind nach einem Mafsstabe von etwa 1 : 5,6 gezeichnet, während die Fig. 5, 6, 7, 10, 13 und 14 dem Mafsstabe von etwa ι : 2,75 entsprechen, und die Fig. 8, 9, 11 und 12 im Mafsstabe von 1 : 1,4 dargestellt sind.
A ist das Gestell oder der Tisch der Maschine mit dem Tritt B, Fig. 3, dessen Welle eine Kurbel hat, die durch eine Stange b mit einer Kurbel c verbunden ist, deren Welle C in Lagern c1 des Gestelles A läuft. Auf dieser Welle C sind ein Schwungrad c2 und ein Trieb d angeordnet (Fig. 2). Der Trieb steht mit einem Zahnrade d1 auf einer Welle d2 in Eingriff, welche ein Excenter D sowie ein Paar Kegelräder e trägt, wodurch Bewegung auf eine Welle E übertragen wird, welche die Excenter ff und ein Excenterrad g trägt. Auf der Welle d2 ist auch ein Excenter h angebracht, wodurch eine schwingende Bewegung auf einen Winkelhebel h1 übertragen wird, auf dessen längerem Arm ein Sector /?2 hergestellt ist. Letzterer steht in Eingriff mit einem Triebe h3 auf der Spindel Tz4 eines mit Nuth versehenen Treibrades, welches die eine eines Paares Scheiben /z5 bildet, um welche ein endloses Drahtband H führt.
J (Fig. 2) ist das Setzschiff, in welchem die Colonne des abzulegenden Satzes Platz findet. Die eine Seite i dieses Setzschiffes ist fest; während die andere Seite i1 einstellbar ist, um den verschiedenen Spaltenbreiten derTypencolonnen, die darin Platz finden, zu entsprechen. Eine Gleitplatte i2 in diesem Setzschiff wird vorgesehen, um gegen die hintere Reihe der Typen / zu drücken. Zwei nach hinten vortretende Stangen i3 sind vorgesehen, die "durch Löcher in dem Ende des Setzstiftes / treten und Spiralfedern il haben, die um die Stangen gelegt sind, um die Typen nach vorn zu drücken, sobald eine Zeile, wie näher ausgeführt werden soll, entfernt wird. K ist ein Kanal oder ein Weg, der nach einem Schieber L führt, welcher in folgendem als der Einzeltypen- oder kurz Typenschieber bezeichnet werden soll. Eine Feder is (Fig. 14) wird angewendet, um auf die Seiten der Type J zu drücken, während dieselbe in dem Setzschiff ist, damit sie nicht in den Kanal K fallen kann, ehe sie durch den Zeilenschieber M niedergedrückt worden, welcher angewendet wird, um jede Typenzeile von dem Setzschiff nach dem Kanal, if abzugeben, der nach dem Einzeltypenschieber L führt. Dieser Schieber L wird in einem Führungsarm Z getragen, der an derri Gestell A der Maschine befestigt ist; der hintere Theil dieses Schiebers ist mit dem horizontalen Arm eines Winkelhebels Z1 verbunden, welcher auf einem in dem Gestell A verschraubten Ansatz P drehbar ist. Der andere Arm "dieses Hebels Z1 trägt eine Reibungsrolle Z3, welche in einer Curvennuth Z4 seitlich in der Scheibe g läuft. JV ist eine in der Längsrichtung gleitende Stange, an deren Ende eine belastete Schnur η angreift, welche über eine kleine Führungsscheibe n1 führt (Fig. 1 bis 3 und 5 bis 7) und dazu dient, die Stange ΛΓ stets gegen die Typenzeile in dem Kanal K drücken zu lassen. Die Stange hat einen nach oben vorstehenden Finger n2, welcher dazu bestimmt ist, eine Falle O zurückzuziehen, die durch eine Feder 0 nach vorn gedrückt wird und deren Spitze mit einem Ausschnitt o1 in dem Zeilenschieber ,,M in Eingriff tritt. Eine Klinke rfi ist in einem Schlitz der Stange JV drehbar angebracht und so angeordnet, dafs sie in gehobener Lage durch eine Feder ni so lange gehalten wird, bis die Stange N sich weit genug nach vorn bewegt hat, um zu veranlassen, dafs die Klinke in eine verticale Lage dadurch gebracht wird, dafs sie mit einem Stift n5 in Berührung kommt, der an dem Gestell A befestigt ist.
Wenn die Klinke n3 in dieser verticalen Lage ist, wird ihr unteres Ende durch einen
Ausschnitt ρ der Stange P gehalten,, welche eine stetige hin- und hergehende Bewegung durch einen Federarm p1 erhält, der unter der Einwirkung des Excenters D am Ende der Welle cP steht.
Q ist die Drahtbahn (Fig. i), an welche die Type am Ende der Zeile abgegeben wird, welche in dem Kanal K liegt, und zwar geschieht dies, wie vorbeschrieben, durch den Typenschieber L. Eine Reihe dünner Hebel R sind seitlich von diesem Schieber L und hinter dem Typenkanal K angeordnet. Zweck derselben ist, die Typen in diesem Kanal gegen den Enddruck zu tragen und zu halten, welcher auf dieselben durch die in der Längenrichtung verschiebbare Stange N ausgeübt wird. Diese Hebel R werden aus einer Anzahl sehr dünner Platten hergestellt, die alle einen gemeinsamen Drehpunkt r haben, der an dem Maschinengestell angebracht ist, und ihre Längen sind nach der Darstellung verschieden, damit sie an unabhängigen Federn r1 angebracht werden können. Die hinteren Enden dieser Federn sind an einem starren Arm r2 des Gestelles A befestigt, während eine Stöfserstange r3 hinter denselben vorgesehen ist und im geeigneten Moment durch einen Vorsprung r4 am Umfange der Scheibe g bethätigt wird. Die Drahtbahn Q, welcher entlang die Typen nach einander von dem Einzeltypenschieber L fort nach ihrer Stelle über dem vorderen Ende einer der Kanäle in der Typenlade geführt werden, ist oben und unten offen und hat eine Vorderseite, welche aus einer Metallstange q gebildet wird, während die hintere Seite aus einer Anzahl gespannter Drähte 'q1 besteht, die einerseits mit einem starren Träger ^2, andererseits mit Spannstiften ^3 verbunden sind. Längs dieser Bahn läuft in einer schwalbenschwanzförmigen Nuth s ein Träger S,, mit welchem eine Kammplatte s1 drehbar verbunden ist, deren Zähne s2 zwischen den Drähten ql der Bahn Q hindurchgehen, um die Type diese Bahn entlang zu führen. Die hintere Seite dieser Kammplatte s hat zwei flache Stellen s3 s*, die etwa rechtwinklig gegen einander angeordnet sind und unter der Wirkung einer Feder s5 stehen, um die Kammplatte s1 des Trägers in einer Lage zu halten, wonach die Zähne der Platte entweder inner- oder aufserhalb der Bahn Q liegen. se ist ein Stift, mit welchem der Träger oder besser ein Finger s7 auf der Kammplatte in Berührung kommt, wenn er an dem Ende des Rückwärtshubes angelangt ist,' um den Finger und den Kämm in die Bahn zu drehen, während ss (Fig.11) ein Stift ist, mit welchem der Finger s7 der Kammplatte s1 in Berührung kommt, wenn das Ende des Hubes nach aufsen nahezu erreicht wird; hierdurch wird der Finger und der Kamm aus der Drahtbahn Q gedreht, wenn dies nicht schon durch eine der Tasten F geschehen sein sollte. Der Typenträger S · ist an dem endlosen Drahtbande H befestigt, wodurch derselbe eine hin- und hergehende Bewegung durch das Triebwerk h h1 h2 ha h* hs erhält. Für jeden der Kanäle oder Colonnen u in dem Typenkasten oder der Lade U (Fig. 2) ist ein Tastenhebel T vorgesehen, dessen zugehörige Taste t mit einem Buchstaben oder Schriftzeichen versehen ist, das mit den Typen übereinstimmt, die in der Bahn gegenüber der richtigen Colonne u der Lade angehalten werden soll. Diese Tastenhebel T sind alle auf einer Stange t1 drehbar, welche in geeigneter Weise von dem Gestell A getragen wird, und jede Taste trägt eine Spiralfeder f2 (Fig. 1 und 10), deren oberes Ende an einer Querstange t3 befestigt ist, die an dem Gestell A angebolzt ist. Eine Querstange i4 ist über den Tasten T vorgesehen, um zu verhindern, dafs letztere zu hoch gehen, und jede Taste erhält einen nach unten vorstehenden Theil.i6 (Fig. 10), wodurch bei niedergedrückter Taste der vorstehende Finger s1 (Fig. 9) des drehbaren Kammstückes des Trägers S mit dem Ansatz in Berührung kommt, was Veranlassung ist, dafs dieser Kamm und Finger s1 zurückgedreht wird, so dafs die Kammzähne s2 die Type, welche entlang geführt wird, freigeben. Eine lange Druckplatte V ist vorgesehen, welche eine verticale auf- und abgehende Bewegung erhält. Sie liegt unmittelbar über der Bahn Q, so dafs sie bei ihrem Hube nach unten die Type, welche von dem Träger in der Bahn gelassen worden war, in ihren richtigen Kanal U drückt. Diese Druckplatte V ist an den Enden an Schiebern ν (Fig. ι und 2) befestigt, die in schwalbenschwanzförmigen Nuthen vorn in den aufrechten Theilen α des Maschiriengestelles laufen. Diese Schieber erhalten Bewegung durch ein Paar Winkelhebel v1, deren Hebelarme je gegen einen der Excenter ff auf der Welle E anliegen. Diese Winkelhebel vl werden gegen die Excenter durch Spiralfedern v2 gehalten, welche andererseits an dem Gestell A befestigt sind. Die Typenlade U ist in eine Anzahl Längskanäle u mit offenen Enden abgetheilt; die Anzahl der Kanäle entspricht der Anzahl der Tasten und der Stärke der Typen, welche in diese Kanäle abzulegen sind. Die Lade wird an dem Gestell A durch Bolzen oder in anderer zweckmäfsiger Weise in geneigter Lage derart befestigt, dafs das obere Ende jeder Laden-. abtheilung oder Colonne unter der entsprechenden Taste liegt. W ist eine kammartig ausgebildete Stöfserstange, die so angeordnet ist, dafs jeder ihrer Kammzähne in das vordere Ende eines der Kanäle oder Colonnen des Typenkastens oder der Lade U tritt. Diese Stange W wird zweckmäfsig in Führungen (Fig. 2 und 4) getragen, um gegenüber dem
vorderen Ende der Lade zu sein, und die Bewegung der Stange erfolgt durch Excenter wx W1 der Welle JE. '
Die Arbeitsweise der Maschine ist folgende: Die Spalte oder Colonne abzulegender Typen wird in das Setzschiff I gebracht, wo sie durch die Federn i4 nach vorn gedrückt wird, und wenn die Maschine durch eine geeignete Kraft angetrieben wird, etwa durch einen Tritt B, so kommt alsdann der Zeilenschieber M in Wirksamkeit und trägt die Endzeile der Typen J aus dem Setzschiff / nach unten in' den Kanal K darunter, wo sie durch die Stöfserstange N nach vorn gedrückt wird, bis die Endtype den Einzeltypenschieber L erreicht. Dieser hebt bei seinem Hochgange die Endtype in die Drahtbahn Q, in welcher die Type durch die Zähne s2 des Trägers s entlang geführt wird, bis sie in eine Lage gelangt ist, wo sie dem entsprechenden Kanal oder der Colonne in der Typenlade gegenüberliegt, in welchen sie durch Niederdrücken der entsprechenden Taste T befördert wird. Dies geschieht dadurch, dafs der drehbare Theil s1 des Trägers aufser Eingriff damit gebracht wird, indem sein Arm s7 mit dem nach unten vortretenden Theil t5 der Taste T in Berührung kommt. Die Stöfserplatte V geht dann nach unten und drückt die Type aus der Bahn Q in das obere Ende der Kanäle in dem Typen-. kasten U. Nun kommt die kammartig ausgebildete Stöfserstange W zur Wirkung und treibt die Type den Kanal entlang, um einen freien Raum zur Aufnahme der nächsten an die Lade abgegebenen Typen zu schaffen. Wenn die Typen in dem Kanal K genügend weit vorgetrieben sind, um eine neue aus dem Setzschiff / entnommene Zeile abgeben zu lassen, wird die Federklinke n3 mit dem Ansatz n5 (Fig. 5) in Berührung kommen und dadurch veranlafst werden, eine verticale Lage einzunehmen, worauf sie mit dem Ausschnitt ρ in der Gleitstange P bei der Rückwärtsbewegung der Stange in Eingriff kommt. Die Wirkung davon ist, dafs die Stange JV fest um die ganze Strecke ihrer Bewegung zurückgeführt wird, worauf ihr Arm ?22 mit der Falle O in Eingriff kommt, um sie zurückzuziehen und aufser Eingriff mit dem Ausschnitt o1 in dem Zeilenschieber M zu bringen, welcher auf diese Weise freigegeben wird und hochsteigen kann, um eine neue Typenzeile in den Kanal K zu drücken, während die Typen J in dem Satzschiff / inzwischen seitlich durch die Feder z'5 zusammengedrückt worden sind. Die dünnen Federhebel R halten die Typen, so dafs nur die eine über dem Einzeltypenschieber L durch denselben gehoben werden kann, und sie halten diesen Druck aufrecht, bis dieser Schieber in seine normale Lage zurückkehrt und fertig für den nächsten Hub ist, worauf der'Ansatz r* auf der Excenterscheibe g in Wirkung tritt, um die Stöfserstange r3 zurückzuziehen, so dafs die Hebel ihren Halt an den Typen verlieren. Da der Hintertheil der Bahn aus gespannnten Drähten gebildet ist, wird ein nachgebender Träger zum Halten der Typen gebildet, während dieselbe an dem Einzeltypenschieber L in die Lage über den bezüglichen Kanälen oder Colonnen in der Typenlade U getragen wird.

Claims (6)

. Patent-Ansprüche: Typen-Ablegemaschine, gekennzeichnet durch das gleichzeitige Vorhandensein folgender Einrichtungen :
1. Eine Bahn, von der eine oder beide Seiten durch eine Anzahl Drähte q1 gebildet werden, längs welcher die Typen durch den Typenschieber fort in die Lage über den Kanal in dem Typenkasten getragen werden können, welcher die Typen aufnehmen soll.
2. Zum Halten der Typen in dem Kanal K die Anbringung einer Reihe Hebel R, welche gegen die Type durch Federn r1 gedrückt und in gewissen Zeitabschnitten durch geeignete Vorrichtungen, z. B. Winkelhebel r3, freigegeben werden, welcher durch einen Ansatz . auf einer Excenterscheibe g beeinflufst wird (Fig. 2, 4, 11 und 12).
3. Die - Verbindung der verschiedenen, den Träger S bildenden Theile, umfassend eine Grundplatte oder Stange s, welche längs einer Nuth oder Bahn gleiten kann, und eine Kammplatte s1, welche an der Grundplatte drehbar angebracht 'und mit Zähnen s2 sowie mit einem Finger s1 versehen ist, wodurch die drehbare Kammplatte aufser Eingriff mit der Type in der ■ Drahtbahn gebracht werden kann.
4. Die Verbindung eines Trägers 5 mit Stiften s6 und s8, wodurch sein gezahntes drehbares Fingerstück bezw. in und aufser Eingriff mit den Typen in der Typenbahn gedreht werden kann.
.5. Die Verbindung eines Trägers S mit Vorrichtungen, bestehend aus dem endlosen Drahtbande H, den mit Rinne versehenen Scheiben hs, dem Trieb h3, Zahnsector Λ2, Winkelhebel h1 und Excenter h, wodurch der Träger 5 längs einer Bahn hin- und hergetragen wird (Fig. 1 und 2).
6. Die Verbindung eines Trägers S mit einer Anzahl Tastenhebel T, von denen jeder einen nach unten vortretenden Theil hat, wodurch ein gewisser Theil dieses Trägers, z. B. sein gezahntes drehbares Fingerstück s1 bethätigt werden kann, um die dadurch geleitete Type direct über dem bezüglichen Kanal in der Typenlade freizugeben, welcher mit der angeschlagenen . Taste übereinstimmt.
Die Verbindung eines Kanals K mit einem verticalen Schieber M, der in bestimmten Zeitabschnitten durch eine passende Anordnung von Winkelhebeln, Excentern und Federn bethätigt wird und geeignet ist, eine Zeile Satz aus dem Setzschiff I nach unten in den Kanal zu bringen. .
In Verbindung mit einer Bahn Q. ein auf- und abgehender verticaler Schieber L, der jedesmal eine Type aus einem »Kanal darunter in die Bahn Q. trägt.
Die Verbindung einer Bahn Q mit einer unterbrochen bewegten Stöfserstange V und einer horizontal hin- und hergleitenden gezahnten oder kammartig ausgebildeten Stöfserstange W, wodurch erreicht wird, dafs die Type in der Bahn Q nach unten in einen der Kanäle u des Typenkastens U gebracht und diese Type diesen Kanal entlang getrieben wird.
io. Die Verbindung einer ständig hin- und herbewegten Stange P mit Einschnitt ρ mit einer Stange N, welche gegen das Ende der Type in dem Typenkanal K drückt, wobei diese Stange eine Federklinke n3 hat,, welche in den Ausschnitt ρ der Stange P fafst, wenn die Typenzeile in dem Kanal erschöpft ist.
.ι ι. Die Verbindung der .gleitenden Stange N mit nach oben vorstehendem Theil n2 mit einer Falle O, wodurch der Zeilenschieber M ausgelöst wird.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
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