DE173715C - - Google Patents

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DE173715C
DE173715C DENDAT173715D DE173715DA DE173715C DE 173715 C DE173715 C DE 173715C DE NDAT173715 D DENDAT173715 D DE NDAT173715D DE 173715D A DE173715D A DE 173715DA DE 173715 C DE173715 C DE 173715C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63FCARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A63F11/00Game accessories of general use
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
(NeW-YoRK5V1St1A.). ' . ■
. Die Erfindung betrifft eine Maschine, die je nach der Größe der Hand Karten austeilt, auf denen eine Weissagung oder eine Charakterbeschreibung enthalten ist. Je nach der Größe der Hand werden Getriebezylinder selbsttätig" eingestellt, die eine Kartenauswurfvorrichtung oder mehrere solche so beeinflussen, daß für jede Handgröße eine bestimmte Karte ausgeworfen wird.
ίο Fig. ι ist eine Vorderansicht der Vorrichtung, wobei die Vorderwand des oberen Teils entfernt und der untere Teil im Schnitt nach I-I der Fig. 2 veranschaulicht ist; Fig. 2 zeigt einen Schnitt nach II-II der Fig. ι in der Pfeilrichtung gesehen; Fig. 3 stellt eine· Vorderansicht der Kartenbehälter und der Kartenauswurfvorrichtungen dar; Fig. 4 ist ein Schnitt nach IV-IV der Fig. 3 und zeigt eine der Kartenauswurfvörrichtungen; Fig. 5 ist ein Grundriß einiger der den Kartenauswurfschieber bewegenden Teile; Fig. 6 zeigt' eine Unteransicht des Kartenauswurf Schiebers; Fig. 7 stellt die gegenseitige Lage der Kartenauswurfschieber und der sie bewegenden Teile dar; Fig. 8 zeigt einen Grundriß der Handmeßvorrichtung nach Entfernung des die Meßstifte tragenden Gehäuses; Fig. 9 ist ein Schnitt nach IX-IX der Fig. 8 mit den Meßstiften an Ort und Stelle, wobei sich die verschiedenen Teile in der Anfangs- oder Ruhestellung befinden; Fig. 10 ist ein Grundriß der Meßstifte mit darauf ruhender Hand; Fig. i'i ein der Fig. 9 ähnlicher Schnitt der Handmeßvorrichtung während des Gebrauchs; Fig. 12 zeigt einen ähnlichen Schnitt der ausschließlich zum Messen der Handlänge dienenden Teile; Fig. 13 ist ein Schnitt nach XIII-XIII- der Fig. 8 und zeigt die Anfangsstellung der die Handbreite messenden Teile; Fig. 14 zeigt die Handmeßvorrichtung von unten' gesehen; Fig. 15 ist ein Schaubild des Schiebers, mittels dessen die Karten der Handgröße entsprechend ausgelesen werden, Fig. 16 ein Schnitt nach XVI-XVI der Fig. 1 in der Pfeilrichtung gesehen und zeigt für eine Aus führungs form des Erfindungsgegenstandes als Selbstkassierer die von dem Geldstück beeinflußte Vorrichtung; Fig. 17 ist ein Teilschnitt nach XVII - XVII der Fig. 16 und zeigt die Verbindung der von dem Geldstück beeinflußten Vorrichtung mit der Hauptwelle; Fig. 18 ist ein Teilgrundriß der vom Geldstück beeinflußten Teile, und .Fig. 19 zeigt in Seitenansicht die Stellung der vom Geldstück beeinflußten Teile, nachdem die übrigen Vorrichtungen bereits in Wirkung getreten sind.
Das Gehäuse 1 ist bei 2 als Tisch für die Handmeßvorrichtung ausgebildet. Im oberen Teile des Gehäuses 1 sind die Kartenbehälter, unteren Teile die von der zu messenden
im
Hand eingestellten Teile, welche die Kartenauswurfschieber bewegen, sowie die Hauptwelle und.das sie mit dem Einstell- und Kar- ■ tenauswurfgetriebe verbindende Gestänge usw. untergebracht. Alle Teile der Maschine werden durch Vorziehen eines Handgriffs 3 bis zum Anschlage 4 in Betrieb gesetzt.
Die Karten (Fig. 1 bis 7) sind in einer beliebigen Anzahl, z. B. 10, Behältern .5 bis 14 enthalten, an deren Vorderwand je ein Schlitz 15
zum Auswerfen der untersten Karte vorgesehen ist. Der Boden jedes Behälters ist von vorn nach hinten von einem Schlitz durchsetzt, dessen Kanten Führungen 16 (Fig. 4) für den Auswurf schieber bilden.
Unterhalb der Kartenbehälter bewegt sich eine Stange 17 hin und her, deren in an den S'eitenwänden des Gehäuses befestigten Führungen 20 geführte Enden von gabelförmigen Hebeln 18, 19 umgriffen werden, die auf der Welle 101 sitzen.. In der Stange 17 bewegt sich ein Schieber 21, der Platten 22 trägt, an denen Klinken 23 bis 27 drehbar angeordnet sind. Diese Klinken erstrecken sich nach hinten unter die Stange 17 und laufen in je einen Zahn 28 aus. An der unteren Fläche des Schiebers 21 sind neben den Klinken Platten 29 vorgesehen, in deren freie ausgeschnittene Enden die Zähne 28 ragen (Fig. 5 und 6).
Die Klinken werden in der in Fig. 4 veranschaulichten Stellung durch mit den Platten 29 verbundene Federn 30 gehalten.
Der Boden jedes. Kartenbehälters erstreckt sich bis zur Rückwand. In den durch die Kanten seines Schlitzes gebildeten Führungen bewegt sich der Kartenauswurf schieber 31 nebst dem daran befindlichen Finger 32, gegen den ' der Zahn 28 der entsprechenden Klinke bei der Vorwärtsbewegung der Stange 17 stoßen kann. Dabei nimmt der Auswurfschieber 31 die unterste Karte mittels des Absatzes 33 mit und stößt sie in die Rinne 34, der sie entnommen werden kann. .
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, sind 10 Kartenbehälter und ebensoviel Auswurfschieber, dagegen nur 5 Klinken zur Bewegung der Schieber vorhanden. Mittels der 5 Klinken ist es jedoch möglich, jeden der Schieber 31 zu bewegen,, ohne daß die übrigen beeinflußt werden. Dies wird dadurch erreicht, daß die Klinken und Schieber noniusartig angeordnet sind (Fig. 7), d.h. die Klinken sind um °/5. der Entfernung zwischen den Auswurfschiebern voneinander entfernt. Wird daher der Schieber 21 so weit nach links bewegt, daß die rechts, liegende Klinke in 'einer Linie mit dem Auswurfschieber des Behälters 14 liegt, so wird nur dieser Schieber bei der Vorwärtsbewegung der Stange 17 mitgenommen und somit lediglich die unterste Karte des Karten-.behälters 14 ausgeworfen. . Bewegt man den Schieber 21 noch weiter nach links, so wird die zweite Klinke in eine Linie mit dem Auswurfschieber der Rinne 12 gebracht. In den nächsten drei Stellungen des Schiebers 21 können die entsprechenden Klinken mit den Auswurfschiebern der Rinnen 10, 8, 6 in Eingriff kommen. Wenn der Schieber 21 sich in der 6. Stellung befindet, so nimmt die 1. Klinke bei der Vorwärtsbewegung der Stange 17 den Auswurf schieber des Kartenbehälters 13 mit.
Diese Stellung ist in Fig. 7 schwarz angedeutet. Die übrigen vier Stellungen bringen die 2., 3., 4., 5. Klinke "in eine Linie mit dem Auswurfschieber der Rinne 11, 9, 7, 5.
Zu seiner Hin- und Herbewegung ist der Schieber 21 mit einer Schleife 35 versehen, in die der Stift 36 am Ende des Armes 37 eingreift. Der Hebel 37 besteht aus einem Stück mit der Nabe 38 und dem Hebel 39, der durch die Stange 40 auf- und niederbewegt wird. Der Stift 36 (Fig. 2) ist genügend lang, um während der Vor- und Rückwärtsbewegung der Stange 17 stets in Eingriff mit der Schleife 35 bleiben zu können.
Die Stange 40 ist mit ihrem unteren Ende an einen Stufenschieber 41 angelenkt (Fig. 2 und 15), der von einem durch die Stangen 43 geführten Teile 42 getragen wird.. Der Schie-■ ber 41 wird in der untersten Stellung durch eine Feder 37"- (Fig. 1 und 3) gehalten. Wird die Hauptwelle 44 durch den Handhebel 3 gedreht, so schlägt ein auf der Welle 44 befindlicher Arm 45 (Fig. 2) bei 46 gegen den Schieber 42, wodurch dieser gehoben und der Arm 37 und Schieber 21 somit bewegt wird. Der Hub des Schiebers 41 und damit die Stellung des Schiebers 21 und die Wahl der auszuwerfenden Karten wird durch folgende Anordnung bestimmt. Der Arm 45 ist in einem Winkel zu der Fläche 46 angeordnet, so daß die Welle 44 sich um einen bestimmten Winkel drehen kann, bevor der Schieberteil 41 gehoben wird. Ferner ist der Arm 45 lose auf der Welle 44 angeordnet und in der Ruhelage (Fig. 2) durch eine Feder 47 gehalten, die an einem fest auf der Welle sitzenden Arm 48 befestigt ist, so daß, nachdem der Schieber 41 angehoben ist, die Feder 47 ■ eine weitere Drehung der Welle 44 gestattet.
Der Schieber.41 (Fig. 15) ist mit 9 Stufen verschiedener Höhe versehen. In seiner Nähe bewegt sich in wagerechter Ebene ein Hebel 49, der eine in senkrechter Richtung frei bewegliche Stange 50 trägt. Der Hebel 49"kann sich ebenfalls im ganzen nach rechts und links (Fig. 11 und 12) bewegen. Angenommen nun, daß der Schieberteil 41 sich in der Anfangsoder untersten Stellung befinde (Fig. 2), und der Flebel 49 so gedreht wird, daß die Stange 1.10
50 sich oberhalb des Schiebers 41 befindet, so wird die senkrechte Bewegung dieser Stange verschieden sein je nach der Stufe, auf der sie zu ruhen kommt. Die Aufwärtsbewegung der Stange wird durch eine feststehende Platte
51 begrenzt. Beispielsweise ist die Aufwärtsbewegung· des Teils 41 (Fig. 12) größer, als wenn die Stange 50 sich über einer höheren Stufe befunden hätte. Wird die Stange nicht genügend ■ weit getragen, um den Schieber 41 zu berühren, oder über diesen hinwegbewegt, so hebt sich der Schieber in die höchste Stel-
lung (Fig. 11), so daß er mit io Stellungen nur 9 Stufen einnehmen kann. Diese io Stellungen stimmen mit den io Stellungen des Schiebers 21 überein und bestimmen somit, welchem Behälter 5 bis 14 die Karte entnommen werden soll.· Die senkrechte Stange 50 wirkt unter dem Einflüsse der folgenden Teile. Unterhalb der Oberfläche des Tisches 2 befindet sich eine Platte 52 (Fig. 11 und 14), in der zwei Ausschnitte 53 und 54 vorgesehen sind, deren einer in der Längsrichtung und deren anderer quer zur Maschine angeordnet
• ist. Neben diesen Ausschnitten sind Schienen 55, 56 auf der Platte befestigt, die als Führungen für die Schieber 57, 58 dienen. Auf der Unterseite des Schiebers 57 ist ein Stift 59 befestigt, der durch den Ausschnitt 53 ragt und unterhalb der Platte den zweiarmigen Hebel 49 trägt. Von dem einen Arme wird die Stange 50 getragen, während an den zweiten Arm die Stange 60 angelenkt ist, von deren ■Drehpunkt sich ein Arm 61 (Fig. 14) abzweigt, der mit dem zweiarmigen Hebel 49 durch eine Feder 62 verbunden ist. An der Stange 61 ist ferner ein Anschlag 63 vorgesehen, gegen den sich der eine Arm des Hebels 49 legt. Am anderen Ende der Stange 60 befindet sich eine in einem Winkel zu dem übrigen Teile der Stange angeordnete Schleife
64. In diese greift ein Stift 65, der von dem einen Ende eines bei 67 drehbar gelagerten Hebels 66 getragen wird. Der Hebel 66 wird durch eine Stange 68 von der Welle 44 aus bewegt.
In Fig'. 8 befinden'sich die Teile in der Anfangstellung. Atis dieser Figur ist zu ersehen, daß, während die Stange 68 nach links bewegt wird, der Stift 65 sich in dem Schlitze 64 verschiebt, und daß er, am anderen Ende des
4°. Schlitzes angelangt, den Hebel 49 so bewegen wird, daß der Schieber 57 sich nach rechts verschiebt. Solange der Schieber sich frei bewegen kann, wird der Hebel 49 in der Anfangstellung in bezug auf den Schieber 57 bleiben, d. h. er wird nicht gedreht; wird er aber festgehalten, während der Hebel 66 sich noch weiter bewegt, so wird der zweiarmige Hebel 49 von dem Anschlag 63 abbewegt,, wodurch die Stange 50 gegen den Teil 41 ge-
schwenkt wird. .
An dem Hebel 66 (Fig. 14) sitzt ein Arm 69, der durch eine Stange 70 mit dem einen Arme eines zweiarmigen Hebels 71 verbunden ist, der an der Platte 52 bei 72 drehbar befestigt ist. Der andere Arm des Hebels 71 ist durch eine Stange 73 mit einem durch den Ausschnitt 54 ragenden, am Schieber 58 befestigten Stifte 74 verbunden. Da die Verbindung des Hebels 66 mit dem Schieber 58 nicht nachgiebig ist, so wird der Hebel 66 gleichzeitig mit dem Schieber 58 angehalten werden. Ohr wohl daher nach dem Anhalten des Schiebers 57 der Hebel 49 um seinen Drehpunkt ■weiterschwingen kann, kann die Bewegung des Hebels 49 im ganzen sich nicht fortsetzen, sobald der Schieber 58 zum Stillstande kommt. Nun ist die Bewegung des Hebels 49 im ganzen und somit die der Stange 50 von der Länge der zu messenden Hand abhängig, während die Drehung des Hebels 49 von der Breite jener Hand bestimmt wird, so daß die Vereinigung der beiden Bewegungen die Stellung der Stange 50 in bezug auf den Schieber 41 und somit die Wahl der auszuwerfenden Karten bestimmt.
Nachstehend sind die Vorrichtungen zum Messen der Hand beschrieben:
Auf dem Tische 2 befindet sich eine viereckige Platte 75 (Fig. 9 bis 14), die über der Platte 52 mit ihrer Längsseite parallel zum Ausschnitt 53 angeordnet ist. Diese Platte ist gerade über den Ausschnitten 53, 54 der Platte 52 vielfach durchlocht (Fig. 10) und. auf einer Seite mit einem Daumenanschlag 76 versehen, gegen clen die zu messende Hand (Fig. 10) angelegt wird. Unterhalb der Platte 75 be- ' findet sich eine zweite Platte yy, die ebenso gelocht ist. In den Durchlochungen sind lose Stifte 78 vorgesehen, die etwas oberhalb der Mitte einen Bund aufweisen und damit auf der unteren Platte yy ruhen. Die Stifte ragen gleichmäßig durch die Platte jy nach unten hervor, während ihre oberen Enden etwas durch die Platte 75 hervorstehen. Auf den oberen Enden der Stifte ruht die zu messende Hand. An der Oberseite des Schlittens 57 sind ferner Arme 80 (Fig. 8) drehbar angeordnet, die an ihren, vorderen Enden einen Mitnehmer 81 tragen. Auf derselben Seite des Schlittens befindet sich ferner eine Klinke 82, dessen vorcleres Ende unter den Mitnehmer 81 ragt und durch einen von einer Feder beeinflußten Arm 83 so gegen den Mitnehmer gepreßt wird, daß dieser sich gegen die Platte yy legt und somit die freiliegenden Stifte 78 hebt (Fig. 11 und 12). Das andere Ende der Klinke ragt rückwärts über einen Schlitz 85 des Schlittens. Angenommen nun, daß eine Pland auf der Platte 75 ruht (Fig. 12), und daß der Mitnehmer sich in seiner Anfangstellung· (Fig. 9) befindet, so werden bei der Bewegung des Schlittens 57 die Stifte 78, auf denen die Hand liegt, nicht gehoben. Infolgedessen wird der Mitnehmer 81 heruntergedrückt und dadurch das hintere Ende der Klinke 82 aus dem Schlitz 85 herausgehoben. Kommt nun der Mitnehmer unter Stifte, die nicht durch die Hand belastet sind, so hebt er sich, wodurch das hintere Ende der Klinke 82 sich wieder senkt und in eine Zahnstange 86 eingreift, die auf der Platte 52 befestigt ist. Alsdann kann der Schlitten 57 und der damit drehbar verbundene Hebel 49
nicht weiterbewegt werden. Wie ersichtlich, wird der Schlitten 57 dann nur eine kleine Bewegung ausführen können, wenn eine kleine Hand auf . den Stiften 78 ruht, sich dagegen weiterbewegen, wenn eine große Hand auf die Stifte 78 drückt. Auf dem Schlitten 58 befindet sich ein ähnlicher Mitnehmer 87 nebst Klinke 88 (Fig. 8 und 13), der sich aber quer unter der Hand bewegt, so daß die Bewegung des Schlittens 58 durch die Breite der Hand begrenzt wird. Zum Anhalten dieses Schlittens dient eine Zahnstange 89, in welche die Klinke 88 eingreift, sobald der Mitnehmer 87 an eine Stiftreihe gelangt, die von der auf der Platte 75 ruhenden Hand nicht belastet ist. Sobald der Schlitten angehalten wird, kann der Hebel66 (Fig: 14) nicht weiter schwingen. Es befindet sich die senkrechte Stange 50 nunmehr in einer bestimmten Stellung zum Teile
41. Während sich die Mitnehmer 81, 87 unter den Stiften entlang bewegen, werden letztere gegen die Hand gepreßt,, wodurch der Eindruck erweckt wird, als wenn die Maschine die Bedeutting der Linien und der Form der Hand enträtsele. Dies stellt ein wesentliches Merkmal der Maschine dar. Befindet sich keine Hand -auf der Platte 75, oder wird die Hand bei Benutzung der Maschine nicht an die richtige Stelle gelegt, so fallen die Klinken 82 und 88 gegen die ersten Zähne der Zahnstangen 86 und 89 und die senkrechte. Stange 50 wird nicht über den Stufenschieber 41 bewegt. In diesem Falle wird zweckmäßig eine Karte ausgeworfen, die den Benutzer darauf aufmerksam macht, daß er seine Hand nicht in der vorschriftsmäßigen Weise gehalten hat. Bei der beschriebenen Ausführung wird dasselbe Ergebnis auch dann erzielt, wenn die. Hand unverhältnismäßig lang im Verhältnis zu ihrer Breite ist, da in diesem Falle die senkrechte Stange 50 nicht über den Teil 41 bewegt wird. Das gleiche Ergebnis erhält man, wenn die Hand ungewöhnlich breit ist, da in diesem Falle die Stange 50 infolge der unverhältnismäßig langen, vom Schlitten 58 zurückgelegten Strecke über den Teil 41 hinwegbewegt wird. Die' übrigen Zähne der Stangen 86 und 89 sind - unter die Längs- und ■ Ouerreihen der Stufen des Teils 41 verteilt. Infolge 'dieser Anordnung von mehreren Zähnen für jede Stufenreihe wird für die Maschine ein gewisser Spielraum bestimmt, innerhalb dessen stets dieselbe Karte ausgeworfen wird, selbst wenn eine und dieselbe Hand bei wiederholter Benutzung' der Maschine nicht genau die gleiche Stellung einnimmt.
Wie bereits ausgeführt, 'kann die senkrechte Stange 50 geschwenkt werden, nachdem der Schlitten 58 angehalten worden ist. Durch die fortgesetzte Bewegung des Hebels 66 nach dem Anhalten des Schlittens 57 wird vielmehr der Hebel 49 um seinen Drehpunkt bewegt, wodurch die Stange 50 über den Teil 41 gebracht wird. Infolgedessen muß der Schlitten 57 seine Endstellung eher erreichen als der . andere Schlitten, da sonst die Stange 50 niemals in bezug auf den Teil 41 verstellt werden würde. Aus diesem Grunde muß bei gleicher Geschwindigkeit der Schlitten . der Weg des Schlittens 57 geringer sein als der des Schiittens 58, oder Schlitten 57 muß eine größere Geschwindigkeit haben als 58. Die Länge der Hand ist stets größer als ihre Breite und verhält sich dazu etwa wie 3 :2, so daß, wenn die Maschine so gebaut ist, daß die von den Schiitten zurückgelegten Wege proportional zu diesen beiden Maßen sind, die Schlitten mit verschiedenen Geschwindigkeiten sich bewegen müssen. In der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform bewegen sich die beiden Schlitten mit ungefähr gleicher Geschwindigkeit.
Die Stange 68 (Fig.'2), die zur Bewegung des Hebels 66 dient, erstreckt sich beinahe bis zur Rückwand des Gehäuses 1 und trägt eine Feder 90, deren eines Ende gegen einen Anschlag 91 der Stange und deren anderes Ende gegen einen Schieber 92 stößt. An den Schieber ist das gabelförmig ausgebildete Ende eines bei 94 drehbaren Hebels 93 gelenkt, der für gewöhnlich sich gegen die Mutter 92° lehnt, so daß die Feder 90 auch in Ruhestellung eine gewisse Spannung behält und der Hebel 93 die Stange 68. nach erfolgtem Gebrauch der Maschine in die Anfangstellung wieder zurückbringen kann. Das untere Ende des Hebels 93 wird mittels einer Stange 95 mit einer Rolle 96 verbunden, die sich in einer Schleife 97, 98 am Boden des Gehäuses 1 verschiebt. Mit der Rolle 96 ist ferner eine nach oben ragende Stange 99 verbunden, die oben an einem fest auf der Welle 44 sitzenden Arm ioö angelenkt ist. Wird die Welle 44 gedreht, so wird dadurch der Hebel 93 ebenfalls bewegt und so die Stange 68 nach vorn gestoßen, zu welchem Zwecke die Feder 90 genügend steif ist, um zu verhindern, daß sich der Schieber 92 auf der Stange eher bewegt, als der Hebel 66 durch den Schlitten 58 angehalten wird. Ist das aber geschehen, so gibt no die Feder 90 nach, so daß der Hebel 93 seine Bewegung fortsetzen kann. Wie aus Fig. 2 ersichtlich, ist die Schleifenführung 97 unten annähernd senkrecht, so daß, wenn die Rolle 96 diesen Teil der Schleife erreicht, die Stange 95 sich um ihren Gelenkpunkt am Hebel 93 drehen wird> ohne diesen Hebel noch wesentlich zu beeinflussen. Der geneigte Teil der Schleifenführung 97 gewährt so dem Hebel 93 genügend Bewegung, um die Meßvorrichtung vollständig zur Wirkung zu bringen, während ihr steilerer Teil dem Arme 100 eine weitere,
aber unwirksame. Bewegung gestattet, während deren die Auswurfvorrichtung in Tätigkeit tritt.
Die zur Bewegung der Stange 17 dienenden Hebel 18, 19 sind auf einer Welle .101 festgekeilt (Fig. ι und 16). An dieser Welle 101 ist ferner ein Arm 102 befestigt, mit dem die Stange 103 verbunden ist. An dem unteren Ende dieser Stange ist ein Schlitz 104 voγιο gesehen, in den ein an einem Segment 106 sitzender Stift 105 eingreift. Das Segment 106 ist auf der Hauptwelle 44 festgekeilt. Durch den Schlitz 104 wird ermöglicht, daß das Segment 106 sich um eine gewisse Strecke bewegen kann, ohne die Stange 103 zu heben; die anderen Teile der Maschine treten in Wirkung, während die Kartenauswurfvorrichtung noch in Ruhe bleibt. Sobald der Stift 105 das obere Ende des Schlitzes 104 erreicht, wird die Stange 17 nach vorn bewegt, wodurch der in der früher beschriebenen Weise für einen Kartenbehälter eingestellte Stift 28 den zugehörigen Auswurfschieber vorwärts drückt und eine Karte ausgeworfen wird.
Wünscht man die Maschine so einzurichten, daß sie nur nach Einwurf eines Geldstücks in Wirkung gesetzt werden kann, so kann jede geeignete Auslösevorrichtung hierzu verwendet werden. Bei der Ausführungsform nach den Fig. 16 bis 19 stellt 107 die Rinne für das Geldstück dar, die in einem Winkel zu und mit ihrem unteren Ende etwas über der Welle 44 steht. An dem Handhebel 3 ist eine Hülse 108 angebracht, die sich gegen die Nabe des Segments 106 lehnt (Fig. 1.7). Die Hülse 108 sitzt lose auf der Welle 44, ist aber mit einer Hülse 109 verkeilt, die einen Behälter 110 für die Geldstücke trägt, in der Ruhestellung des Hebels 3 sich flach gegen die Rinne 107 lehnt und deren Fortsetzung bildet. Der Behälter 110 hat einen Schlitz in, während am Segment 106 ein einen Vorsprung 112 tragender Arm vorgesehen ist. Oberhalb des Vorsprungs 112 befindet sich eine Platte 113. Wird nun der Handhebel 3 nach vorn gezogen, so wird sich der Hebel 110 auf der Welle 44 frei bewegen und das gabelförmige Ende des Behälters über die Platte 113 in die in Fig. 16 punktiert gezeichnete Stellung hinaufgehen.
Sobald aber ein Geldstück der richtigen Größe in die Rinne 107 geworfen wird, fällt es in den Behälter 110, der sich gegen einen Anschlag 114. der Platte 113 lehnt. Wird nun der Handhebel 3 nach vorn gezogen, so wird das Geldstück als Brücke für den Schlitz wirken (Fig. 18 und 19), mit der Platte 113 in Eingriff kommen und das Segment mitnehmen, so daß die Welle 44 in Wirkung tritt. Selbstverständlich darf das. Geldstück bei der Rückwärtsbewegung des Behälters keinen Widerstand bieten. Um das zu ermöglichen, ist federnd auf einem an der Seitenwand des Gehäuses angebrachten Stift 115 ein Dreieck 116 angeordnet, an dessen einer Ecke ein Anschlag 117 vorgesehen ist, der mit einem Anschlage des Segments 106 in Eingriff kommt, so daß dieses in der in Fig. 19 veranschaulichten Stellung bleibt, obwohl der Behälter 110 für das Geldstück anfangen sollte, in dessen Anfangsstellung zurückzutreten. Während der Rückwärtsbewegung des Behälters 110 ist das Geldstück von dem Ansatz 114 gelöst und in eine in einen Behälter 119 endigende Rinne 118 ge-, fallen. Wenn der Handhebel 3 und der Behälter 110, nachdem das Geldstück befreit worden ist, beinahe in der Anfangstellung angelangt ist, kommt ein Daumen 120 der Hülse 109 gegen die obere Kante des Dreiecks 116, bringt es außer Eingi'iff mit dem Segment 106 und läßt letzteres ebenfalls in die Anfangstellung (Fig. 16) zurückfallen, in welcher Stellung der Anschlag 121 sich gegen den Anschlag 117 lehnt, um die Rückwärtsbewegung des Segments zu verhindern. Die Hülse 109 und der Flandhebel 3 werden auf der Welle 44 durch eine Feder 122 nach hinten bewegt, deren Enden einerseits an der Rückwand des Gehäuses 1 und andererseits an einem Arm 123 der Hülse 109 befestigt sind. Durch eine Flüssigkeitsbremse 124, die mit einem Arme go 125 der Hülse 109 verbunden ist, wird verhindert, daß sich der Hebel 3 stoßweise zurückdreht.
Nachdem das Segment 106 von dem An- · schlage 107 freigegeben worden ist, tritt die \¥elle 44 nebst allen damit verbundenen Teilen unter Einwirkung der Feder 126 (Fig. 2) in die Ruhelage zurück. Die Feder 126 ist mit einem Arme 127 verbunden, der an der Rückwand des Gehäuses 1 bei 128 und durch ein Gelenkstück 129 mit einem auf der Welle 44 befestigten Arm 130 verbunden ist.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Maschine zum Austeilen von Orakel-Karten, die je nach der Handgröße die Zukunft enträtseln oder eine Beschreibung des der Hand entsprechenden Charakters enthalten sollen, dadurch gekennzeichnet, daß je nach der Größe der an einen Teil der Maschine zu legenden Hand Getriebeglieder sich selbsttätig einstellen, welche die zum Auswerfen der Kartent dienende Vorrichtung so beeinflussen, daß für jede Hand eine andere Karte ausgeteilt wird.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die auf einen Tisch (2) gelegte Hand durch den Tisch ragende Stifte (78) belastet, die in der Längsrichtung und in der Querrichtung von je einem an je einem Schlitten (57, 58) federnd befestigten Mitnehmer (81, 87) nach oben
gedrückt werden, wobei die Stifte (78), auf denen die Hand ruht, einen Widerstand' leisten, während die nicht belasteten Stifte dem Mitnehmer eine senkrechte Bewegung gestatten, so daß die Schlitten (57, 58) beispielsweise durch Eingreifen einer mit jedem Mitnehmer verbundenen Klinke (82/88) in eine Zahnstange (86, 89) der Größe der Hand gemäß in ihrer ihnen auf beliebige Weise von außen mitgeteilten Bewegung angehalten werden.
3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der Kartenbehälter (5 bis 14) Auswurfschieber (31) so angeordnet sind, daß bei jedesmaligem Vorschub des Schiebers (31) die unterste Karte des entsprechenden Behälters in eine Kartenrinne (34) geworfen wird, wobei eine vor- und rückwärts bewegte sowie seitlich verstellbare Stange (17) Anschläge (28) trägt, die in bezug auf die Auswurfschieber (31) noniusartig so versetzt liegen, daß je nach der seitlichen Verstellung der Stange (17) ein Anschlag (28) einem einzigen Schieber (31) gegenüber zu liegen kommt, so daß bei der Vorwärtsbewegung der Stange nur dieser Schieber unter Auswerfen einer Karte bewegt wird.
4. Maschinenach Anspruch. 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die die Anschlage (28) tragende Stange (17) mit den Schlitten (57,58) so in Verbindung steht, daß ihre seitliche Verstellung von der Bewegung der Schlitten abhängig ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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