DE511862C - Vorrichtung zum Zufuehren der Schleiffluessigkeit - Google Patents

Vorrichtung zum Zufuehren der Schleiffluessigkeit

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DE511862C
DE511862C DEK112526D DEK0112526D DE511862C DE 511862 C DE511862 C DE 511862C DE K112526 D DEK112526 D DE K112526D DE K0112526 D DEK0112526 D DE K0112526D DE 511862 C DE511862 C DE 511862C
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DE
Germany
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roller
grinding
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belt
grinding fluid
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DEK112526D
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Kautz & Pessler
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Kautz & Pessler
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B57/00Devices for feeding, applying, grading or recovering grinding, polishing or lapping agents

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

Bei Schleifsteinen ist die Anordnung drehbarer, teilweise in die Schleifflussigkeit eintauchender und sich von unten gegen den Schleifstein anlegender Bürsten bereits bekannt. Es ist ferner vorgeschlagen worden, bei Schleif- und Poliermaschinen das Schleifmittel nahe der Drehachse der Schleifscheibe zuzuführen, so daß vermittels der Schleuderwirkung auf der Scheibe die Flüssigkeit in spiralförmiger Bahn verteilt wird und auf die schleifende Oberfläche gelangt. Die zur Übertragung der Schleifflüssigkeit auf die Scheibe dienende rotierende Walze ist in einem geschlossenen Gehäuse angeordnet, welches die Walze mit geringem Spiel allseitig einschließt.
Die Erfindung besteht nun darin, daß bei einer Bandschleifmaschine der die Schleifflüssigkeit auf das Schleifband übertragende Drehkörper, in Richtung der Schleifbandbewegung gesehen, kurz vor dem Schleiftisch so angeordnet ist, daß die Berührungsstelle des Drehkörpers mit dem Schleifband etwa in gleicher Höhe mit der zu schleifenden Fläche liegt und ein Teil der Flüssigkeit unmittelbar in den Spalt zwischen dem Schleifband und der zu schleifenden Fläche hinein abgespritzt wird, so daß letztere auch unmittelbar von einem Teil der Schleifflüssigkeit benetzt wird.
Versuche haben gezeigt, daß die auf diese Weise bearbeiteten Flächen den Anforderungen vollkommen genügen, die man an sie zwecks Auftragung von Schleif- oder Spritzlack stellt. Die Erfindung ermöglicht es also, Flächen bei Schleiflackmöbeln, Klavieren usw. mit einer Bandschleifmaschine zu schleifen, was bisher lediglich von Hand erfolgte.
Die Zeichnung veranschaulicht eine besonders zweckmäßige Ausführungsform der Erfindung, ohne den Schutzumfang auf die dargestellte Konstruktion zu beschränken.
Abb. ι zeigt eine Seitenansicht eines Endes einer Bandschleifmaschine mit der Naßschleifvorrichtung gemäß der Erfindung im Schnitt.
Abb. 2 ist ein Querschnitt durch die Naßschleifvorrichtung gemäß der Erfindung in natürlichem Maßstabe.
Abb. 3 ist ein Mittellängsschnitt durch die in Abb. 2 dargestellte Anordnung.
Abb. 4 ist eine Draufsicht, teilweise im Schnitt, auf die Einrichtung gemäß Abb. 2.
5 ist der Rahmen einer normalen Bandschleifmaschine mit dem Schleifband 6, welches über die Antriebs- oder Umlenkscheibe 7 läuft, und zwar derart, daß der- untere schleifende Trum 8 sich in Richtung des eingezeichneten Pfeiles 9 bewegt. 10 ist der z. B. auf Rollen 11 laufende, quer zu dem Schleifband bewegbare Schleiftisch. Die Scheibe 7 ist in der bekannten Weise mittels des Winkelhebels 12 verschwenkbar. Das Gewicht 13 sorgt dafür, daß das Schleifband 6 die nötige Spannung erhält.
Unter dem schleifenden Trum 8 in einer gewissen Entfernung vor dem Schleiftisch io ist nun die Naßschleifvorrichtung gemäß der Erfindung angeordnet. Dieselbe besteht aus einem Trog 14, der aus dem Vorratsbehälter 15 durch die Leitung 16 ständig mit Schleifflüssigkeit, öl, Wasser ο. dgl,, gespeist wird. In dem Trog ist eine Walze 17 drehbar gelagert, welche gegen die Unterseite des schlei- fenden Trums 8 anliegt und von diesem in Drehung versetzt wird. Der Trog 14 ist um eine horizontale Achse 18 schwenkbar, so daß durch Höher- oder Tieferschrauben der Spindel 1.9 die Walze 17 mehr oder weniger stark an das Schleifband 8 herangedrückt werden oder gänzlich von dem Schleifband entfernt werden kann.
Die besondere Ausbildung von Trog und Schleifwalze geht aus Abb. 2 bis 4 hervor.
Die Walze 17 läuft auf Kugellagern 20, die auf der Achse 21 angeordnet.sind. Der Trog 14 ist durch eine Längswand 22 in einen Speiseraum 23 und einen Walzenraum 24 unterteilt. Die Zwischenwand 22 ist so gekrümmt, daß sie ebenso wie die gegenüberliegende Wand des Troges 14 überall einen gleichen geringen Abstand von der benetzten Oberfläche der Walze 17 aufweist. An dem rechten und linken Ende sind in der Wand 22
3α über dem Boden des Troges Öffnungen 25 angeordnet, welche den Walzenraum 24 mit dem Speiseraum 23 verbinden. Die Speiseleitung 16 ist bei 26 an den Speiseraum 23 angeschlossen. Die Zuführung der Schleifflüssigkeit in den Walzenraum 24 erfolgt also an den Enden der Walze und an der tiefsten Stelle des Troges! Hierdurch wird vermieden, daß die Walze 17 in einer großen Menge Schleifflüssigkeit läuft, was zu einem schnellen und übermäßig starken Herausspritzen der Flüssigkeit aus dem Trog führen würde.
Die Regelung der Zuflußgeschwindigkeit erfolgt mit Hilfe des Regulierhahnes 2J (Abb.i).
28 ist ein Abstreichblech, welches mit den Kopfschrauben 29 oben auf der Wand 22 befestigt ist. Zweckmäßig ist das Blech in Richtung auf die Walze 17 verstellbar.
Zwischen den Flanschen 31 und 32 ist ein Wasserstandsglas 30 angeordnet.
Die Walze 17 wird durch die Anlage an dem Trum 8 des Schleifbandes in schnelle Umdrehung versetzt. Dabei gibt sie die an ihrem Umfange haftende Schleifflüssigkeit zum Teil an das Schleifband ab, während der Rest über die obere Kante des Troges in den Raum zwischen dem Schleifbandtrum 8 und dem Schleiftisch geschleudert wird, so daß sich, wie die praktischen Versuche ergeben haben, eine zur Herstellung einer Hochglanzpolitur genügende dünne Schicht von Schleifflüssigkeit auf dem Werkstück bildet.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Vorrichtung zur Zuführung der Schleifflüssigkeit, bestellend aus einem zum Teil ständig in die Flüssigkeit eintauchenden, von unten gegen das Schleiforgan anliegenden Drehkörper, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Bandschleifmaschine der Drehkörper, in Richtung der Schleifbandbewegung gesehen, kurz vor dem Schleiftisch so angeordnet ist, daß seine Berührungsstelle mit dem Schleifband etwa in gleicher Höhe mit der zu schleifenden Fläche liegt und ein Teil der Flüssigkeit unmittelbar in den Spalt zwischen dem Schleifband und der zu schleifenden Fläche abgespritzt wird, so daß letztere von der Flüssigkeit benetzt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Trog (14), in welchem die Walze läuft, durch eine konzentrisch zur Walzenoberfläche gekrümmte Zwischenlängswand (22) unterteilt ist, die Leitung zur Zuführung der Schleifflüssigkeit an den Außenraum (23) des Troges angeschlossen und der Außenraum durch zwei an den Enden der Zwischenwand (22) dicht über dem Trogboden angeordnete Öffnungen (25) mit dem Walzenraum (24) verbunden ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    . gedruckt in öfen BRiCHsbRucittufei
DEK112526D 1928-12-14 1928-12-14 Vorrichtung zum Zufuehren der Schleiffluessigkeit Expired DE511862C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3031877A1 (de) * 1980-08-23 1982-04-01 Eugen Lutz GmbH u. Co Maschinenfabrik, 7130 Mühlacker Vorrichtung zum kuehlen von schleifwerkzeugen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3031877A1 (de) * 1980-08-23 1982-04-01 Eugen Lutz GmbH u. Co Maschinenfabrik, 7130 Mühlacker Vorrichtung zum kuehlen von schleifwerkzeugen

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