DE633504C - Vorrichtung zum Aufspritzen von Farben oder anderen fluessigen Massen - Google Patents

Vorrichtung zum Aufspritzen von Farben oder anderen fluessigen Massen

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DE633504C
DE633504C DEA75030D DEA0075030D DE633504C DE 633504 C DE633504 C DE 633504C DE A75030 D DEA75030 D DE A75030D DE A0075030 D DEA0075030 D DE A0075030D DE 633504 C DE633504 C DE 633504C
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Germany
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brush roller
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DEA75030D
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MAX ANDREE
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MAX ANDREE
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B3/00Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements
    • B05B3/02Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements with rotating elements

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  • Brushes (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Aufspritzen von Farben oder anderen flüssigen Massen, bei welcher die Flüssigkeit durch eine Schleuderbürste von einem in dem Vorratsbehälter eintauchenden und durch die Bürste angetriebenem Vermittler abgenommen wird.
Bei bekannten Vorrichtungen dieser Art ist als Vermittler, der in den Vorratsbehälter eintaucht, eine Walze oder Hohlkugel mit Rillen oder Lochungen vorgesehen, um nach Art eines Baggerwerkes Farbe aufzunehmen. Von der Walze oder Hohlkugel sollen die Borsten der Schleuderbürste Farbe abnehmen. Außerdem ist ein Abstreicher vorgesehen, der in die Schleuderbürste eingreift und die Borsten der Schleuderbürste zurückhält, um sie anschließend abschleudern zu lassen. Diese Vorrichtungen weisen erhebliche Nachteile auf.
Wenn die Borsten der Schleuderbürste in die Vertiefungen des Vermittlers eintauchen, so nehmen die Borsten beispielsweise bei mit Grobkorn durchsetzter Flüssigkeit u. U. nur wenig Grobkorn mit, da dessen Haften an den Borsten durch die Klebfähigkeit der flüssigen Masse bestimmt wird, und schleudern beim Verlassen des Vermittlers infolge des nunmehr wegfallenden Druckes auf die Borsten einen Teil der aufgenommenen Flüssigkeit wieder ab. Beim Durchlaufen des Abstreichers wird weitere Flüssigkeit in den Vorratsbehälter abgestrichen. Infolgedessen bleibt für das eigentliche Aufspritzen nur wenig Flüssigkeit übrig.
Nach der Erfindung ist als Vermittler ein in die flüssige Masse eintauchendes, endloses Band vorgesehen, welches über eine unterhalb der Bürstenwalze liegende Rolle geführt ist, wobei die Masse ohne Vorsehung eines Abstreichers abgespritzt wird. Hierdurch ist einerseits das Zurückstreichen oder Abschleudern von Masse in den Vorratsbehälter vermieden, und andererseits wird durch das endlose Band, namentlich wenn letzteres aus saugfähigem Filz besteht, der Schleuderbürste in reichlichem Maße Aufspritzmasse zugeführt. Ein vorzeitiges Abschleudern von Aufspritzmasse kann nicht eintreten, denn das mit der Aufspritzmasse getränkte und behaftete Band läuft zwischen zwei Walzen ein, nämlieh der Führungswalze oder -rolle für das Band und der über ihr befindlichen Schleuderbürstenwalze, wobei durch die Borsten der Schleuderbürste gewissermaßen ein Hineinkehren der Aufspritzmasse zwischen beide Walzen erfolgt. Wenn die Borsten das endlose Band verlassen, kehren sie das Band beim Wiederaufrichten ab und schleudern dabei die Masse fein verteilt auf die zu bespritzende Fläche. '
Zweckmäßig ist die Bürstenwalze um die Drehachse der oberen Führung des Förderbandes schwenkbar, so daß auf diese Weise der Spritzwinkel geändert werden -kann. Es empfiehlt sich, die Anordnung so zu treffen, daß der Abstand zwischen den Achsen der Bürstenwalze und der oberen Bandführungswalze verstellbar ist. Dies bietet den Vorteil,

Claims (3)

  1. daß die Auftragsstücke geändert werden können.
    Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus-; führungsbeispiel der Erfindung. -- ..^
    Fig·, ι zeigt die Vorrichtung in Vor'd*^' ansicht; 3§|
    Fig. 2 ist eine Seitenansicht zu Fig. i; ''""* Fig. 3 gibt eine Draufsicht wieder. In dem Gestell ι sind die Führungswalze 2 ίο und die Bürstenwalze 3 gelagert. Zwischen der Führungswalze 2 und der Bürstenwalze 3 liegt das endlose Band 4, welches nach unten hängend in das aufzuspritzende Gut 5 (Fig. 2) eintaucht. Am unteren Ende des Gestells 1 ist eine das Band 4 nicht spannende Leitrolle 6 vorgesehen.
    Die Bürstenwalze 3 ist um die Drehachse der Walze 2 schwenkbar. Bei dem Ausführungsbeispiel ist zu diesem Zweck die Achse der Bürstenwalze in der Kurvenführung 7 gelagert und mit der Flügelmutter 12 in den verschiedenen Stellungen feststellbar. Naturgemäß kann der Grad der Schwenkbarkeit größer als dargestellt sein. Ebenso läßt sich. eine Schwenkmöglichkeit nach beiden Seiten vorsehen. Zur Bewirkung einer Verstellbarkeit des Abstandes der Achsen der Führungswalze und der Bürstenwalze voneinander .ist bei dem Ausführungsbeispiel die Achse der Führungswalze in Längsschlitzen 8 des Gestells ι gelagert und mittels der Flügelmutter 9 in den einzelnen Abstandslagen feststellbar. Es ist selbstverständlich, daß die Verstellbarkeit des Achsenabstandes und die Schwenkbarkeit der Bürstenwalze auch in anderer Weise· als dargestellt bewirkt werden kann.
    Die Vorrichtung kann von einem zweckentsprechenden Gehäuse umgeben sein, welches mit einer mit der Schwenkung der Bürstenwalze sich verstellenden Austritts- ^.schnauze versehen ist.
    iDie Vorrichtung wird in einen das auf- $|I|spritzende Gut enthaltenden Behälter gel^fellt. Durch Drehen der Kurbel 10 wird die Bürstenwalze 3 in Pfeilrichtung gedreht. Hierdurch bewegt sich das Band 4 in Richtung des Pfeiles 11 und fördert Spritzgut zur Bürstenwalze, deren Borsten ο das Gut aufnehmen und beim Verlassen des Bandes fein verteilt wegschleudern.
    An Stelle des Handantriebes kann auch ein motorischer Antrieb vorgesehen sein.
    • Patentansprüche:
    ι. Vorrichtung zum Aufspritzen von Farben oder anderen flüssigen Massen, bei welcher die Flüssigkeit durch eine Schleuderbürste von einem in den Vorratsbehälter eintauchenden und durch die Bürste angetriebenen Vermittler abgenommen wird, dadurch gekennzeichnet, daß ohne Vorsehung eines besonderen Abstreichers als Vermittler ein in die flüssige Masse eintauchendes, endloses Band dient, welches über eine unterhalb der Bürstenwalze liegende Rolle geführt ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Anderung des Spritzwinkels die Bürstenwalze um die Drehachse der oberen Führung des Förderbandes schwenkbar ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen den Achsen der Bürstenwalze und der oberen Bandführungswalze verstellbar ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEA75030D 1935-01-15 1935-01-15 Vorrichtung zum Aufspritzen von Farben oder anderen fluessigen Massen Expired DE633504C (de)

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DE633504C true DE633504C (de) 1936-07-29

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1247906B (de) * 1956-02-23 1967-08-17 Manne Lanner Verfahren zur Herstellung von Umrisslinien auf Arbeitsstuecken

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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