DE511804C - Schutzvorrichtung fuer Spindelpressen - Google Patents

Schutzvorrichtung fuer Spindelpressen

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DE511804C
DE511804C DES77646D DES0077646D DE511804C DE 511804 C DE511804 C DE 511804C DE S77646 D DES77646 D DE S77646D DE S0077646 D DES0077646 D DE S0077646D DE 511804 C DE511804 C DE 511804C
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pendulum arm
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16PSAFETY DEVICES IN GENERAL; SAFETY DEVICES FOR PRESSES
    • F16P3/00Safety devices acting in conjunction with the control or operation of a machine; Control arrangements requiring the simultaneous use of two or more parts of the body
    • F16P3/001Safety devices for guarding the human operator of punch presses or like machine tools performing an opening and closing travel

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

  • Schutzvorrichtung für Spindelpressen Die Erfindung betrifft eine Schutzvorrichtung für Spindelpressen, die an einem am Maschinenrahmen angelenkten Pendelarm befestigt ist. Es ist bereits vorgeschlagen worden, bei derartigen Schutzvorrichtungen einen Riegel anzuordnen, der zwischen Rahmen und Pendelarm wirkt. Dieser Riegel soll die Schutzvorrichtung in der Schutzlage festhalten, dagegen von einem Anschlag ausgeklinkt werden, der vom Preßstempel mitgenommen wird.
  • Die Erfindung besteht nun darin, daß bei Schutzvorrichtungen dieser Gattung die Teile des vorerwähnten Riegels so angeordnet sind, daß ihre Ausklinkung nicht möglich ist, sofern nicht der Antriebshebel der Presse von der Bedienung losgelassen worden ist, bevor der Stempel nicht seine Aufwärtsbewegung begonnen und die Stellung überschritten hat, in der er sonst die Ausklinkung des Riegels bewirken würde.
  • Durch diese Anordnung wird die Sicherheit für die Bedienung in erheblichem Maße vergrößert.
  • In den beiliegenden Zeichnungen ist der Gegenstand der Erfindung in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt.
  • Abb. i und 2 sind Seiten- bzw. Vorderansichten einer Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, Abb. 3 und ¢ sind Teildarstellungen einer weiteren Ausführungsform. In den Zeichnungen bedeutet i einen Pendelarm, der vermittels des Zapfens 2 drehbar mit dem Querhaupt 3 der Presse verbunden ist. Dieser Pendelarm ist mit einer Schutzvorrichtung versehen, die zwischen den Arbeiter und die Backen der Presse treten kann. Der Pendelarm und sein Antrieb sind in allen Ausführungsformen so angeordnet, daß sie bei einer Bewegung des Hebels, durch den die Presse ein- oder ausgerückt wird, in ihre jeweilige Stellung gebracht werden.
  • Der Fußhebel 5 ist mit einem in zwei Ebenen wirkenden Winkelhebel g verbunden. Der Druck auf den Fußhebel rückt die Presse vermittels der Zugstange 6 ein und dreht dabei den Winkelhebel g um Punkt 1i, wodurch ein Lenker 12 in die in Abb. 2 gestrichelt dargestellte Stellung herabgezogen wird. Infolgedessen nimmt auch der Pendelarm i die in derselben Zeichnung mit punktierten Linien angedeutete Lage ein. Gleichzeitig kommt der Riegel 13, den der Lenker 12 trägt, in Eingriff mit der Sperrklinke 1q., wodurch die Schutzvorrichtung in der Sicherungsstellung verriegelt wird. Dieses geschieht zeitlich vor dem eigentlichen Einrücken der Presse, das zweckmäßigerweise durch eine Kupplung erfolgt. Der Stempel 15 nimmt bei seinem Abwärtsgang eine Stange 16 mit, die sich in Führungen 17 verschiebt und bei dieser Bewegung schließlich die Klinke i4. herabdrückt: Hierdurch kommt letztere außer Eingriff mit dem -Riegel 13. Der Stempel 15 führt gleichzeitig die Rolle 18 nach unten, die dicht an dem Pendelarm i vorbeigeht, ohne ihn jedoch zu berühren. Beim Rückgang des Stempels wird die Rolle 18 mit nach oben genommen; so daß der Pendelarm i unter der Wirkung der Feder io in seine Ruhelage zurückkehren kann. Wenn der Stempel seine' oberste Stellung erreicht und der Pendelarm i sich in der in Abb.2 in ausgezogenen Linien dargestellten Lage befindet, so kommt die Rolle 18 in Eingriff mit einer Rast am Pendelarm. Sollte die Bewegung des Stempels sich unvorhergesehenermaßen in unerwünschter Weise wiederholen, so führt die genannte Rolle 18, die sich gegen den Pendelarm stützt, diesen selbsttätig in seine Sicherungsstellung.
  • --- In- den Abb. 3 - und q. ist eine weitere Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes gezeigt, in der gleichfalls das Pendel durch den Stempel betätigt und gesteuert werden kann. Das Pendel i wird durch den hier nicht gezeichneten Hand- oder Fußhebel abwärts bewegt. Ein Riegel für das Pendel ist ebenfalls nicht dargestellt; er kann jede beliebige Gestalt annehmen, die sich aus den vorher geschilderten -Ausführungsformen ergibt. Er steht demgemäß mit einer durch den Stempel betätigten Ausklinkvorrichtung in Verbindung. Am Kreuzköpf der Presse ist eine Lasche 6o angebracht; 61: ist ein in zwei Ebenen wirkender Winkelhebel, der um einen mit der Presse starr verbundenen Drehpunkt schwingt: 62 ist ein vom Winkelhebel 61 ausgehender Lenker. Dieser betätigt vermittels eines Gelenksteines 68 den Hebel 69, der fest mit der Knagge 7o verbunden ist; letztere wirkt auf eine Rolle 71 am Pendelarm i, nach dem Ausklinken des Riegels oder nach einem unvorhergesehenen Niedergang des Stempels.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: .Schutzvorrichtung für Spindelpressen, die an einem am Maschinenrahmen angelenkten Pendelarm befestigt ist und von einem zwischen Rahmen und Pendelarm wirksamen Riegel in der Schutzlage festgehalten wird, der von einem vom Preßstempel mitgenommenen Anschlag ausgeklinkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Riegelteile (i2, 13 und 1q.) so angeordnet sind, daß ihre AusklinkungInicht möglich ist, wofern nicht der Antriebshebel- der Presse von der Bedienung losgelassen' :worden ist, bevor der Stempel seine Aufwärtsbewegung begonnen und die Stellung überschritten hat, in der er sonst die Ausklinkung des Riegels bewirken würde.
DES77646D 1926-02-15 1926-12-04 Schutzvorrichtung fuer Spindelpressen Expired DE511804C (de)

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