DE511151C - Fahrbare Motorbaumsaege - Google Patents

Fahrbare Motorbaumsaege

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DE511151C
DE511151C DES80357D DES0080357D DE511151C DE 511151 C DE511151 C DE 511151C DE S80357 D DES80357 D DE S80357D DE S0080357 D DES0080357 D DE S0080357D DE 511151 C DE511151 C DE 511151C
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Germany
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saw
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eccentric
saw blade
ring
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DES80357D
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Dr-Ing Ludwig Sautter
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Dr-Ing Ludwig Sautter
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27BSAWS FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COMPONENTS OR ACCESSORIES THEREFOR
    • B27B11/00Cross-cut reciprocating saws with power drive; Appurtenances therefor

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Sawing (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine fahrbare Bauimsägemaschine mit Anordnung von Säge, Motor und Kraftübertragungsmitteln auf einem gemeinsamen, um die Fahrgestellacihse schwenkbaren Rahmen. Bei einer solchen Baumsägemaschine wird erfindungsgemäß das Anliegen der Säge an dem Baum dadurch in einfacher und sicherer Weise erreicht, daß es selbsttätig durch die Kraftwirkung des Motors hervorgerufen und aufrechterhalten wird. Zu diesem Zweck sind die Führungsstangen der Säge mit einem Ring verbunden, der eine vom Motor angetriebene Scheibe lose umfaßt, die durch eine mittels einer Bremse erzeugte und regelbare Reibungswirkung derart auf den Ring einwirkt, daß der Motor auf das Sägeblatt außer dem üblichen durch eine Kurbel die Hinundherbewegung hervorrufenden Antrieb auch noch einen Druck nach dem Baum zu ausübt.
Es ist bereits bekannt, bei fahrbaren Baumsägemaschinen dem Sägeblatt außer der Hin- und Herbewegung in der Sägerichtung auch noch quer dazu in seiner Ebene eine Hub- und Senkbewegung durch ein auf seine Führungsstangen wirkendes Exzenter zu erteilen. Dadurch wird aber noch kein selbsttätiges Andrücken der Säge an den Baum im Sinne der Erfindung erreicht, da eine durch eine Bremse hervorgebrachte Reibungsfwirkung bei diesem praktisch rein kinematisch wirkenden Exzenter fehlt, weshalb man auch bei dieser Anordnung für das Andrücken des Sägeblattes an den Baum ein besonders von Hand bedienbares, auf den Sägeblattrücken wirkendes Exzenter vorgeschlagen hat.
Die Zeichnung veranschaulicht beispielsweise eine Ausführungsform der Baumsägemaschine nach der Erfindung. Abb. 1 zeigt einen Längsschnitt und Abb. 2 den Grundriß.
Die Maschine 'besteht aus einem Stahlrohrrahimen 1, der auf der Achse 5 zweier Räder gelagert ist und in einen Bügel 2 ausläuft. Der Rahmen 1 trägt den Motor 3, die Säge 14 und die Kraftübertragungsmittel. Die in der Art einer Kurbelwelle gebogene Achse 5 des Fahrgestelles ruht in den Lagern 6 und kann mittels des Handhobels 7 nach Aufsetzen der Füße 4 des Bügels-2 auf dem Boden um i8o° gedreht werden, wodurch sie angehoben und das Gestell zum Auf ruhen auf dem Boden gebracht wird. Der Bügel 2 wird an dem zu fällenden Baumstamm' 8 mittels einer um diesen gelegten Kette 10 befestigt, welche die Verzahnung 9 des Bügels in das Holz des Baumes 8 drückt. Der Motor 3 versetzt mittels einer Schnecke in dem durch die Pfeilrichtung X der Albb. 2 angedeuteten Drehsinn das Zahnrad; 11 in Umlauf, dessen Achse durch eine Kurbel 12 und eine Schubstange 13 So die Hinundherbewegung des Sägeblattes 14 bewirkt, das an den Stangen 16 mittels des
an diesen längsverschiebbaren Gleitstückes 15 geführt ist, das mit dem hinteren Ende des Sägeblattes 14 fest und mit der Schubstange 13 mittels des Zapfens 13' gelenkig verbunden ist. Um ein Ecken des Gleitstückes auf den Stangen 16 zu verhindern, sind noch zwei ebenfalls längs dieser Stangen verschiebbare Gleithülsen 15' vorgesehen, die mit dem Gleitstück 15 durch Streben 15" verbunden sind. to Die vorderen Enden der Stangen 16 sind an einem Verbindungsstück 19 befestigt, das mit einem Schlitz 19' für den Durchgang des Sägeblattes 14 versehen ist und auf einer am Rahmen 1 befestigten Schiene 20 gleiten kann. Die hinteren Enden der Stangen 16 sind mit einem Ring 17 verbunden, der ein auf der Achse des Zahnrades 11 sitzendes Exzenter 18 umfaßt. Das Exzenter i 8 bewegt sich nicht vollkommen frei im Innern des Ringes 17, sondern eine einstellbare Bremse 21, z. B. ein Bremsschuh, der in dem Ring 17 sitzt und durch eine mittels Schrauben regelbare Feder an das Exzenter 18 angedrückt wird, erteilt diesem das Bestreben, bei seiner drehenden Bewegung den Ring 17 im Sinne des Pfeiles X der Abb. 2 mitzunehmen. Das Exzenter 18 überträgt daher auf die Führungsstangen 16 und die Säge 14 nicht bloß eine zur. Hinündherbewegung senkrechte Hub- und Senkbewegiung, sondern übt darauf als Rückwirkung der von der Bremse 2 r erzeugten Reibung eine bestimmte Kraftwirkung aus, welche, wie Abb. 2 erkennen läßt, das selbsttätige Andrücken des Sägeblattes 14 an den Baum 8 zur Folge hat und durch Einstellung der Bremse 21 geregelt werden kann. Außerdem wirkt der Druck der Kurbelstange 13 ebenfalls in dem Sinne, die Säge 14 geigen den Baum zu drücken.
Die Hub- und Senkbewegung der Stangen 16 und der Säge 14 findet dabei um den Gelenkzapfen 13' des Gleitstückes 15 als Drehpunkt statt, der gleichzeitig durch die Kurbel 12 hin und her bewegt wird, und die Übertragung der durch die Bremse 21 hervorgerufenen Druckwirkung auf das Sägeblatt 14 erfolgt von den Stangen 16 aus über die Gleitstücke 15, 15' und, wenn der Schlitz 19' des Verbindungsstückes 19 entsprechend bemessen ist, auch über dieses. Das Verbindungsstück 19 führt bei jeder Umdrehung des Exzenters 18 eine der Schwenkbewegung der Stangen 16 entsprechende hin und her gehende Gleitbewegung von geringem Ausschlag auf der Schiene 20 aus und wird außerdem im Maße des Eindringens der Säge 14 in den Baum 8 in der Pf eilrichtung Y der Abb. 2 auf dieser Schiene verschoben, die daher konzentrisch zur Achse der Schnecke 11 gebogen sowie gleichzeitig genügend breit ist, um das Verbindungsstüclk 19 auch bei dessen periodischem Hinundhergleiten zu führen. Das Sägeblatt 14 wird durch das Zusammenwirken der Bremse 21, des Exzenters 18 und des Ringes 17 dauernd beim Arbeitshub während des ganzen Sägevorganges an dem Baum 8 angedrückt.
Man kann das Exzenter 18 auch durch eine einfache kreisrunde Scheibe ersetzen, die zentrisch auf der Welle des Zahnrades ri befestigt ist. Das Exzenter hat den Vorzug, daß es den Führungsstangen der Säge eine schwingende Bewegung erteilt, die der gleichzeitig hin und her geführten Säge eine leichtgebogene Bewegungsbahn gibt, die das Los- lösen des Sägeblattes und der Sägespäne vorn Baum erleichtert.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Fahrbare Motorbaumsäge mit Exzenterantrieb für das Sägeblatt, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit den Führungsstangen (16) der Säge verbundener Ring (17) die Exzenterscheibe (18) lose umfaßt und durch eine auf den Ring einwirkende Bremse (21) von der Exzenterscheibe mitgenommen wind, so daß auf ■ das Sägeblatt (14) ein gegen den zu fällenden Baum gerichteter Drude ausgeübt wird.
    Hierzu j Blatt Zeichnungen
DES80357D 1927-05-05 1927-06-23 Fahrbare Motorbaumsaege Expired DE511151C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR511151X 1927-05-05

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DE511151C true DE511151C (de) 1930-10-27

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ID=8912190

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DES80357D Expired DE511151C (de) 1927-05-05 1927-06-23 Fahrbare Motorbaumsaege

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