DE523985C - Fleisch- und Knochenhackmaschine - Google Patents

Fleisch- und Knochenhackmaschine

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DE523985C
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lever
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meat
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C18/00Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments
    • B02C18/02Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments with reciprocating knives

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Food-Manufacturing Devices (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 30. APRIL 1931
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVi 523985 KLASSE 66 b GRUPPE
Fleisch- und Knochenhackmaschine Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Februar 1930 ab
Gegenstand der Erfindung ist eine Maschine, mit welcher Fleisch und Knochen auf einem in der Höhe verstellbar eingerichteten Hackklotze vermittels eines auf und ab bewegten Beiles zerhackt werden können. Verstellbare Hackklötze ähnlicher Art, bei welchen die senkrechte Bewegung der das Beil tragenden Beilstange durch Hubscheiben erfolgt, sind bereits bekannt, wie es auch üblich
ίο ist, das die Hackarbeit ausführende Beil durch Gewicht und Federwirkung nach unten zu drücken. Von diesen bekannten Einrichtungen unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand fortschrittlich dadurch, daß die Beilstange an einer Platte befestigt ist, die auf mit Federn umgebenen Führungsstangen gleitet und von dem Mitnehmer einer rotierenden, als Zahnrad ausgebildeten Hubscheibe gehoben wird, wobei zwei voneinander unabhängige, mit Handhebeln verbundene bewegliche Sperrarme vorgesehen sind, deren Sperrnasen die genannte Platte in ihrer oberen Stellung untergreifen und dieselbe selbsttätig feststellen.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigen:
Abb. ι einen Längsschnitt,
Abb. 2 eine Vorderansicht mit durchschnittenem Maschinengestell,
Abb. 3 und 4 Einzelheiten.
Der Hackklotz 1 ruht, wie üblich, auf einer Platte 2, die mit einer Spindel 3 verbunden ist, auf welcher eine Stellmutter 4 sitzt. Die Spindel 3 ist in einer Säule 5 des Maschinengesteiles 6 verschiebbar geführt. Durch Drehen der Stellmutter 4 läßt sich der Hackklotz ι in an sich bekannter Weise in der Höhe verstellen. Das Maschinengestell 6 besitzt eine Fußplatte 7, in welche zwei Führungsstangen 8 eingeschraubt sind, die ihre obere Befestigung in Augen 9 des Gestelles finden. Auf den beiden Führungsstangen 8 gleitet in senkrechter Richtung eine Platte 10, an welcher die übliche Beilstange 11 befestigt ist, die oben das Beil 12 trägt. Auf den Führungsstangen 8 befinden sich Schraubenfedern 29, die unten an der Platte 10, oben an dem festen Bund der Führungsstangen 8 anliegen. Die Bewegung des Beiles 12 in senkrechter Richtung erfolgt durch Anheben der Platte 10 (bzw. ioa) vermittels des Mitnehmerbolzens 13 einer rotierenden Hubscheibe 14, die als Zahnrad ausgebildet ist, in welche das kleine Zahnrad 15 eingreift, welches gleichzeitig als Kupplungshälfte 16 dient. Auf der Welle des kleinen Zahnrades 15 sitzt ferner lose drehbar das mit der anderen Kupplungshälfte 17 versehene große Zahnrad 18, welches zum Aus- und Einkuppeln auf der Achse seitlich verschiebbar eingerichtet ist. Das mit dem Zahnrad 18 in Eingriff stehende kleine Zahnrad 19 ist daher breiter ausgeführt. Mit dem kleinen Zahnrad 19 ist eine Riemenscheibe 20 verbunden, die in üblicher Weise durch einen Keilriemen 21 mit der Riemenscheibe 22 eines Elektromotors 23 oder einer sonstigen Kraftquelle in Verbin-
dung steht. Durch die mehrfache Übersetzung führt daher die Hubscheibe 14 die erforderliche geringe Umdrehungszahl aus.
Im Maschinengestell ist ferner in den Lagern 24 eine Welle 25 gelagert, auf welcher zwei nach außen herausragende Handhebel 26 lose drehbar sitzen, die mit je einem Sperrarm 27 verbunden sind. Diese voneinander unabhängigen Sperrarme tragen an ihrem freien Ende Sperrnasen 28, welche beim Hochbewegen der Platte 10 diese untergreifen und in ihrer oberen Stellung selbsttätig feststellen. Wird mittels des einen Handhebels 26 nur die eine Sperrnase mit der Platte 10 außer Verbindung gebracht, so hält die andere Sperrnase die Platte 10 noch fest; erst wenn beide Sperrnasen gleichzeitig ausgerückt werden, ist das Beil frei und kann unter der Wirkung des Eigengewichts und der Federn 29 seine Bewegung gegen den Hackklotz ausführen, um wieder von neuem gehoben und festgestellt zu werden.
Damit die Bewegung des Beiles nach unten von dem umlaufenden Mitnehmerbolzen 13 nicht behindert wird, findet in der Tief stellung des Mitnehmerbolzens 13 ein Ausschalten der Hubscheibe 14 durch Ausrücken der Kupplungshälfte 17 statt. Zu diesem Zweck ist an der Hubscheibe 14 ein Kurvenscheibenkranz 30 angebracht, an welchem ein Kurvenhebel 31 anliegt, der an einer drehbaren Hülse 32 sitzt, die oben mit einem Schalthebel 33 verbunden ist, dessen Backe 34 in die Nut 35 der verschiebbaren Kupplungshälfte 17 eingreift. Zum richtigen Zeitpunkt wird auf diese Weise die Kupplungshälfte 17 ausgerückt, und das Beil 12 kann sich ungehindert nach unten bewegen. Auf der Fußplatte 7 befinden sich übliche Gummipuffer 36, welche die Platte 10 auffangen. Beim Herabbewegen der Platte 10 wird die Kupplungshälfte 17 wieder eingerückt, und zwar geschieht dies dadurch, daß an der Hülse 32 ein Winkelhebel 37 angeordnet ist, der eine Kröpfung auf-
+3 weist. Die Platte 10 schiebt den Winkelhebel zur Seite; dieser dreht die Hülse 32 und den Schalthebel 33, wodurch die verschiebbare Kupplungshälfte 17 wieder eingerückt wird und eine Mitnahme der Hubscheibe 14 stattfindet.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Fleisch- und Knochenhackmaschine mit verstellbarem Hackklotz und mit einem an einer durch Hubscheibe senkrecht verschiebbaren Beilstange befestigten, durch Gewicht und Federwirkung nach unten gedrückten Beil, dadurch gekennzeichnet, daß die Beilstange (11) an einer Platte (10) befestigt ist, die auf mit Federn (29) umgebenen Führungsstangen (8) gleitet und von dem Mitnehmer (13) einer rotierenden, als Zahnrad ausgebildeten Hubscheibe (14) gehoben wird, wobei zwei voneinander unabhängige, mit Handhebeln (26) verbundene bewegliche Sperrarme (27) vorgesehen sind, deren Sperrnasen (28) die Platte (10) in ihrer oberen Stellung untergreifen und dieselbe selbsttätig feststellen.
2. Fleisch- und Knochenhackmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den Antrieb der gezahnten Hubscheibe (14) eine Kupplung (16,17) eingebaut ist, deren Schalthebel (3.3) für die verschiebbare Hälfte (17) durch eine drehbare Hülse (32) mit einem Kurvenhebel (31) sowie mit einem gekröpften Winkelhebel (37) in Verbindung steht, wobei der Kurvenhebel (31) an einem an der Hubscheibe (14) befindlichen Kurvenscheibenkranz (30) anliegt und beim Tiefstand des Mitnehmers (13) die Kupplungshälfte (17) das Ausschalten der Hubscheibe (14) bewirkt, wogegen beim Niedergehen der Platte (10) dieselbe den Winkelhebel (37) zur Seite schiebt, der durch Drehen der Hülse (32) und des Schalthebels (33) die Kupplungshälfte (17) wieder einrückt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930523985D 1930-02-06 1930-02-06 Fleisch- und Knochenhackmaschine Expired DE523985C (de)

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