DE880481C - Fraesketten-Stemmaschine - Google Patents

Fraesketten-Stemmaschine

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DE880481C
DE880481C DEF5628A DEF0005628A DE880481C DE 880481 C DE880481 C DE 880481C DE F5628 A DEF5628 A DE F5628A DE F0005628 A DEF0005628 A DE F0005628A DE 880481 C DE880481 C DE 880481C
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DE
Germany
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tool slide
lever
milling
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stroke
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Expired
Application number
DEF5628A
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English (en)
Inventor
G Stoll
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Festo Maschinenfabrik Gottlieb Stoll Firma
Original Assignee
Festo Maschinenfabrik Gottlieb Stoll Firma
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27FDOVETAILED WORK; TENONS; SLOTTING MACHINES FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES
    • B27F5/00Slotted or mortised work
    • B27F5/02Slotting or mortising machines tools therefor
    • B27F5/06Slotting or mortising machines tools therefor equipped with chain cutters

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Automatic Tool Replacement In Machine Tools (AREA)

Description

  • Fräsketten-Stemmaschine Die Erfindung bezieht sich auf Kettenfräsmaschinen, wie sie von Zimmerleuten zum Stemmen von Zapfenlöchern in Holzbalken u. dgl. verwendet werden. Diese Maschinen bestehen im wesentlichen aus einer Kettenfräsvorrichtung, die samt dem Antriebsmotor zwischen zwei auf einer Grundplatte befestigten Führungssäulen lotrecht verschiebbar geführt ist. Beim Fräsen von Stemmlöchern, die länger als die Kettenbreite sind, müssen diese Maschinen nach jedem Fräsvorgang um die Breite der Fräskette in eine neue Frässtellung vorgeschoben werden, bis das Stemmloch die gewünschte Länge erreicht hat.
  • Bei den bekannten Maschinen dieser Art erfolgte der Vorschub der Maschine von Hand, wobei dieser nach jedem Fräsvorgang sich wiederholende Einstellvorgang nur dadurch erleichtert wurde, daß Anschläge vorgesehen waren, welche den Vorschub jeweils auf die Kettenbreite begrenzten. Stets aber erforderte der Vorschub einen gewissen Kraft- und Zeitaufwand.
  • Die Erfindung vermeidet diesen Nachteil dadurch, daß an der Grundplatte der Maschine eine Vorschubvorrichtung vorgesehen ist, die mit dem lotrecht verschiebbaren Schlitten der Kettenfräsvorrichtung in solcher Weise kraftschlüssig gekoppelt ist, daß durch das Niederdrücken der Fräsvorrichtung, also bei deren Arbeitshub, die nachfolgende Vorschubbewegung nur vorbereitet und erst beim Aufwärtshub der Fräsvorrichtung, also bei deren Rückhub, zwangsläufig vollzogen wird.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, bei welcher der Vorschub durch verschwenkbar gelagerte Schritthebel bewirkt wird, und zwar zeigt Fig. i eine Seitenansicht der in ihrer oberen Ruhelage befindlichen Kettenfräsmaschine, wobei die Vorschubvorrichtung und ihre Kopplungsglieder nach Linie I-I der Fig. 3 geschnitten sind, Fig.2 eine weitere Seitenansicht der Maschine, wobei die- Fräsvorrichtung am unteren Ende ihres Arbeitshubes angelangt ist, -Fig. 3 . eine Rückansicht der Maschine, wobei die Vorschubvorrichtung nach Linie III-III der Fig. i geschnitten ist, Fig.4 eine teilweise Einzelansicht eines Schritthebels in verschiedenen Arbeitsstellungen.
  • i ist der Grundrahmen der Maschine, die auf den mit einem Zapfenloch zu versehenden Holzballen 2 aufgesetzt wird. Auf dem Grundrahmen sind zwei Führungssäulen 3 lotrecht befestigt, auf denen die beiden seitlichen Führungsmuffen 4 eines Werkzeugschlittens 5 verschiebbar geführt sind. Der Schlitten 5 trägt auf seiner vorderen Stirnfläche das aus einer Fräskette und deren Führungsschiene bestehende Fräswerkzeug 6 und auf seiner hinteren Stirnfläche den elektrischen Antriebmotor 7. Zwei Handgriffe 8 und g dienen zum Niederdrücken der Fräsvorrichtung beim Arbeitshub. Das Anheben des Werkzeugschlittens nach dem Arbeitshub erfolgt selbsttätig durch Rückholfedern io, die- in Jeder der beiden Führungsmuffen 4 so eingebaut sind, daß sie mit ihrem oberen Ende an der Muffe, mit ihrem unteren Ende an einem auf der Führungssäule 3 befestigten Bund ii anliegen (Fig. i und 2). Die obere Ruhelage des Werkzeugschlittens wird durch einen an jeder Führungssäule angebrachten Säulenkopf 12 begrenzt. In gleicher Weise kann auch die tiefste Arbeitsstellung des Schlittens durch einen entsprechend der jeweils gewünschten Frästiefe einstellbaren Anschlag 13 begrenzt werden (Fig. 3).
  • Erfindungsgemäß ist nun,-an einer der beiden Führungsmuffen 4 des Werkzeugschlittens ein starrer Auslegerarm 14 vorgesehen, der eine Kopplungsstange 15 mit so viel Spiel umfaßt, daß der Arm sich gegenüber der Stange frei verschieben kann. Ein verstellbarer oberer Mitnehmer 16 und ein ebenfalls verstellbarer unterer Mitnehmer 17, zwischen denen der Arm 14 die Stange 15 umfaßt, begrenzen die freie Bewegung des Arms gegenüber der Stange. Das untere Ende 18 der Kopplungsstange 15 ist durch einen Gelenkstift ig an einen mit Längsschlitz 2o versehenen Hebel 21 artgelenkt, der als Kurbel mit einer Rohrwelle 22 auf Drehung fest verbunden ist. - Die beiden Enden dieser Welle sind in zwei seitlichen Lagerböcken 23 auf der Grundplatte i drehbar gelagert. Zwischen den beiden Lagern 23 sind auf der Vorschubwelle 22 zwei Schritthebel befestigt, von denen jeder aus einer - z. B. mit der Welle verschweißten Rohrhülse 24 und einem in dieser Hülse gegen die Wirkung einer Druckfeder 25 verschiebbar gelagerten Bolzen 26 mit Greiferklaue 27 besteht (s. insbesondere Fig.4). Die Auswärtsbewegung des Bolzens 26 wird durch einen Querstift 28 begrenzt, der durch einen Längsschlitz 29 der Rohrhülse 24 nach außen ragt. Die Vorschubwelle 22 kann mittels der Kopplungsstange 15 gegen die Wirkung von z. B. zwischen den Schritthebeln 24 und den Wellenlagern 23 eingespannten Drehfedern 30 (1~ig. 4) so verdreht werden, daß die Schritthebel 24 aus ihrer senkrechten RuhelageA in eine Vorbereitungsstellung B und aus dieser zurück in die RuhelageA verschwenkt werden.
  • Die Handhabung und Wirkungsweise der vorstehend in ihren Einzelteilen beschriebenen ist folgende: In der oberen Ruhelage der Maschine nehmen die Teile die in Fig. i gezeigten Stellungen ein, wobei der mit Werkzeugschlitten 5 verbundene Auslegerarm 14 unter dem Einfluß der den Schlitten anhebenden Rückholfedern io von unten gegen den oberen Mitnehmer 16 drückt und die Kopplungsstange 15 so weit angehoben hat, daß die Schritthebel 24 in Stellung A (Fig. 4) ungefähr senkrecht zu dem Werkstück 2 stehen. Wird nun der Werkzeugschlitten mittels der Handgriffe 8 und g gegen die Wirkung der Rückholfedern io nach unten gedrückt, um eine Fräsung vorzunehmen, dann gleitet der Auslegerarm 14 zunächst frei an der Stange 15 entlang, bis er gegen deren unteren Mitnehmer 17 trifft und nun die Stange mit sich nach unten verschiebt, bis die Schlittenführung 4 gegen den Tiefenanschlag 13 (Fig.3) trifft. Die niedergehende Stange 15 drückt die mit ihr gelenkig verbundene Kurbel 21 nach unten und verdreht dadurch die Vorschubwelle 22 so weit, daß die Schritthebel 24 gegen die Wirkung der Drehfedern 30 (Fig. 4) in ihre Grenzstellung B verschwenkt werden. Wenn der nach unten gerichtete Fräshub beendet ist, nehmen die den Vorschub bewirkenden Maschinenteile die in Fig.2 gezeigte Stellung ein. Gibt der Arbeiter nun die Handgriffe 8, g frei, so wird der Werkzeugschlitten durch die beim Arbeitshub gespannten Rückholfedern io wieder in seine obere Ruhelage angehoben (Fig. i). Dabei werden die Schritthebel 24 durch die Drehfedern 3o nach unten verschwenkt, bis ihre Krallen 27 auf dem Holzbalken 2 aufliegen (Fig. 4, punktierte Stellung C). Bis dahin ist also noch keine Vorschubbewegung erfolgt, vielmehr wurde diese nur vorbereitet, indem die Schritthebel gewissermaßen einen Spreizschritt ausführten, dem jetzt die Maschine erst noch folgen muß. Diese Vorschubbewegung, deren Länge a (Fig.2 und 4) zweckmäßig der Breite der Fräskette entspricht, wird nun zwangsläufig dadurch herbeigeführt, daß der Auslegerarm i'4 des von den Rückholfedern io angehobenen Werkzeugschlittens 5 von unten gegen den oberen Mitnehmer 16 der Kopplungsstange 15 stößt und die Stange mit sich nach oben zieht, bis die Säulenköpfe 12 den Schlitten in seiner oberen Ruhelage festhalten (Fig. i und 3). Durch das Hochziehen der Stange 15, das erst einsetzt, nachdem die Fräskette über das Werkstück 2 hochgezogen wurde, wird die durch den Hebel 21 mit ihr gekoppelte Vorschubwelle 22 im Gegensinn des Uhrzeigers verdreht. Dadurch werden die Schritthebel 24 aus der Zwischenstellung C in ihre zum Werkstück 2 senkrechte Ruhelage A zurückgeschwenkt. Bei dieser Verschwenkung der Schritthebel 24 drücken sich deren Krallen 27 in das Balkenholz 2 ein, so daß die Hebel einen festen Halt an dem Balken gewinnen, der es ihnen ermöglicht, die Maschine um die Vorschubstrecke a weiterzubewegen. Die sich dabei ergebende Verkürzung der Hebellänge wird von den Druckfedern 25 aufgenommen, die ein Zurückweichen der die Krallen 27 tragenden Greiferbolzen 26 in das Innere der Rohrhülsen 24 gestatten. Nachdem die Maschine auf die beschriebene Weise selbsttätig in ihre neue Arbeitsstellung verbracht wurde, wiederholt sich das vorstehend beschriebene Arbeitsspiel. Will man die Länge a des Vorschubs ändern, z. B. wegen Auswechslung der Fräskette gegen eine solche anderer Breite, so kann dies durch Verstellen der Mitnehmer 16 und 17 geschehen oder durch Verschieben des Stiftes i9 im Schlitz 2o oder durch Längenänderung der Schritthebel 24, z. B. Muttern und Gegenmuttern.
  • An die Stelle der dargestellten und beschriebenen Vorschubmittel und Kopplungsglieder könnten unter Umständen auch andere für diesen Zweck geeignete Mittel treten, wie z. B. ein Triebrad mit nur in der Vorschubrichtung wirksamem Antrieb.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kettenfräs-Stemmaschine, deren lotrecht zur Grundplatte verschiebbarer Werkzeugschlitten unter der Wirkung von Rückholfedern steht, dadurch gekennzeichnet, daß an der Grundplatte der Maschine eine Antriebsvorrichtung (24) vorgesehen ist, die mit dem Werkzeugschlitten in solcher Weise kraftschlüssig gekoppelt ist, daß sie erst am Ende des Aufwärtshubes des Schlittens zwangsläufig angetrieben wird und der Maschine den gewünschten Vorschub selbsttätig erteilt.
  2. 2. Kettenfräs-Stemmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsvorrichtung aus Schritthebeln (24) besteht, denen beim Arbeitshub des `'Werkzeugschlittens eine Schrittbewegung in der Vorschubrichtung erteilt wird und die, bei ihrem Rückhub sich auf das Werkstück aufsetzend, die Maschine nachholen.
  3. 3. Kettenfräs-Stemmaschine nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schritthebel (24) unter der Wirkung von Federn (3o) stehen, die beim Beginn der Aufwärtsbewegung des Werkzeugschlittens die Hebelenden an das Werkstück anlegen, bis der zwangsläufige Antrieb der Hebel am Ende des Aufwärtshubes des Werkzeugschlittens einsetzt.
  4. 4. Kettenfräs-Stemmaschine nach Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die gemeinsame Antriebswelle (22) und der Schritthebel (24) mit dem Werkzeugschlitten in solcher Weise gekoppelt sind, daß der Anfang jedes Arbeits- und Rückhubes des Schlittens nicht auf die Welle übertragen wird und die zwangsläufige Kopplung erst am Hubende einsetzt.
  5. 5. Kettenfräs-Stemmaschine nach Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschubwelle (22) und der Werkzeugschlitten durch einen Kurbelstangenantrieb (i5, 21) miteinander gekoppelt sind, dessen Stange (i5) zwischen zwei vorzugsweise verstellbaren Mitnehmern (i6, 17) von einem Auslegerarm (i4) des Schlittens umfaßt wird.
  6. 6. Kettenfräs-Stemmaschine nach Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schritthebel (24) als Greifer ausgebildet sind, indem sie mit einer in der Längsrichtung des Hebels federnd nachgiebigen Greiferkralle (27) versehen sind.
  7. 7. Kettenfräs-Stemmaschine nach Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Schritthebel aus zwei in der Längsrichtung gegeneinander verschiebbaren Teilen (24, 26) besteht, von denen der eine (24) an der Vorschubwelle (22) befestigt ist, während der andere (26), unter der Wirkung einer Feder (25) stehende mit der Greiferkralle (27) versehen ist.
DEF5628A 1951-02-20 1951-02-21 Fraesketten-Stemmaschine Expired DE880481C (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF5628A DE880481C (de) 1951-02-20 1951-02-21 Fraesketten-Stemmaschine
CH300104D CH300104A (de) 1951-02-20 1952-01-14 Fräsketten-Stemmaschine.
FR1051626D FR1051626A (fr) 1951-02-20 1952-02-12 Mortaiseuse à chaîne dentée

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE300104X 1951-02-20
DE1051626X 1951-02-20
DEF5628A DE880481C (de) 1951-02-20 1951-02-21 Fraesketten-Stemmaschine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE880481C true DE880481C (de) 1953-06-22

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ID=27188429

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DEF5628A Expired DE880481C (de) 1951-02-20 1951-02-21 Fraesketten-Stemmaschine

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DE (1) DE880481C (de)
FR (1) FR1051626A (de)

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FR1051626A (fr) 1954-01-18

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