CH300104A - Fräsketten-Stemmaschine. - Google Patents
Fräsketten-Stemmaschine.Info
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27F—DOVETAILED WORK; TENONS; SLOTTING MACHINES FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES
- B27F5/00—Slotted or mortised work
- B27F5/02—Slotting or mortising machines tools therefor
- B27F5/06—Slotting or mortising machines tools therefor equipped with chain cutters
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Description
Fräsketten-Stemmasehine. Die Erfindung bezieht. sieh auf Ketten fräsmaschinen, wie sie von Zimmerleuten zum Stemmen von Zapfenlöchern in Holzbalken ntid der-leicllen verwendet werden. Diese 1Ta- Seliinen besitzen eine Kettenfräsvorriclitung, die samt dem Antriebsmotor zwischen zwei auf einer Grundplatte lotrecht befestigten Säulen geführt ist.
Beim Fräsen von Stemm- ltiellern, die länger als die Kettenbreite sind, iiiüssen diese Maschinen nach jedem Fräsvor- @anum die Breite der Fräskette vorgeseho- lien und das Fräsen. wiederholt werden, bis (las Stenmilocll die gewünschte Länge erreicht, hat.
Bei den bekannten Maschinen dieser Art erfolgte der Vorsclnib der Maschine von Hand, wobei dieser nach jedem Präsvorgang sich wiederholende Einstellvorgang dadurch er leichtert wurde, dass Anschläge vorgesehen waren, welche den Vorschub jeweils auf die lsetteiihreite begrenzten. Der Vorschub erfor derte einen gewissen Kraft- und Zeitaufwand.
Die Erfindung vermeidet diesen Nachteil daclureh, dass an der Maschine eine Vorschub- %@orrieht.ung vorgesehen ist, die mit dem lot- reelit verschiebbaren Werkzeugschlitten der Kettenfräsvorriclitung so verbunden ist, dass sie am Ende des Rückhubes des Schlittens betätigt wird und der Maschine einen Vor sehub erteilt.
Der Glegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausfüh- run gsform dargestellt, bei welcher der Vor- schub durch v erschwenkbar gelagerte Schritt hebel bewirkt wird, und zwar zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht der in ihrer obern Ruhelage befindlichen Kettenfräsma schine, wobei die Vorsehubvorrichtung und ihre Kopplungsglieder nach Linie I-I der Fig. 3 geschnitten sind,
Fig. 2 eine weitere Seitenansicht der Ma schine, wobei die Präsvorrichtung am intern Ende ihres Arbeitshubes angelangt ist, Fig. 3 eine Rückansicht der Maschine, wo bei die Vorschubvorrichtung nach Linie III-III der Fig.1 geschnitten ist, Fig.4 einen Stössel in verschiedenen Ar beitsstellungen.
Die Maschine wird mit dem Grundrahmen 1 auf den mit,einem Zapfenloch zu versehen- den Holzbalken 2 aufgesetzt. Auf dem Grund rahmen sind zwei Führungssäulen 3 lotrecht befestigt, auf denen die beiden Führungshül sen 4 zu beiden Seiten eines Werkzeugschlit tens 5 verschiebbar geführt sind. Der Schlit ten 5 trägt vorn das aus einer Fräskette und deren Führungsschiene bestehende Fräswerk- zeug 6 und hinten den elektrischen Antriebs motor.
Zwei Handgriffe 8 und 9 dienen zum Niederdrücken der Fräsvorriehtung beim Ar beitshub. Das Anheben des Werkzeugschlit tens nach dem Arbeitshub bewirken Rückliol- federn 10, die in den beiden Führungshülsen 4 eingebaut sind und oben an der Hülse und unten an einem Bund 11 der Führungssäule 3 anliegen (Fig.1 und 2).
Die obere Ruhelage des Werkzeugschlittens wird durch an den Führungssäulen angebrachte Säulenköpfe 12 bestimmt. In. gleicher Weise ist die tiefste Ar- beits.stelhmg des Schlittens durch einen ent sprechend der jeweils gewünschten Frästiefe einstellbaren Anschlag 13 bestimmt (Fig.3).
An einer der beiden Führungshülsen 4 des Werkzeugschlittens ist ein Arm 14 vorgesehen, in dem eine Stange 15 verschiebbar ist. Ein oberer und ein unterer #Hitnehmer 16 bzw. 17, beide vorzugsweise verstellbar, begrenzen die Bewegung des Armes gegenüber der Stange. Das untere Ende 18 der Stange 15 ist durch einen Zapfen 19 an eine hierzu mit Längsschlitz 20 versehenen Kurbel 21 ange- lenkt, die auf einer Rohrwelle 22 sitzt. Die beiden Enden dieser Welle sind in zwei Lager- böeken 23 auf , der Grundplatte 1 gelagert.
Zwischen den beiden Böcken 23 sind auf der Rohrwelle 22 zwei Stössel angeordnet, die je aus einer auf der Welle festen, z. B. ver schweissten, Hülse 24 und einem in dieser Hülse entgegen der Wirkung einer Druck feder 25 einwärts schiebbaren Bolzen 26 mit einer Greiferklaiie 27 bestehen (Fig.4). Die Auswärtsbewegung des Bolzens 26 wird durch einen Querstift 28 begrenzt, der in einen Längsschlitz 29 der Hülse 24 greift.
Die Rohr welle 22 kann von der Stange 15 entgegen der Wirkung von zwischen den Stösseln und den Lagerböcken 23 eingespannten Dreh federn 30 (Fug. 4) so verdreht werden, dass die Hülsen 24 aus ihrer senkreehten Ruhe lage A in eine Vorbereitungsstellung Bund aus dieser zurück in die Ruhelage A. v er- schwenkt werden.
Die Handhabung und Wirkungsweise der Vorschubvorrichtung ist folgende: In der obern Ruhelage der Maschine neh men die Teile die in Fig. 1 gezeigte Stellung ein; der mit dem Werkzeugschlitten 5 ver bundene Arm 14 wird von den Rückholfedern 10 von unten gegen den obern Mutnehmer 16 gedrückt, und die Stange 15 ist so angehoben worden, dass die Stössel ungefähr senkrecht zum )Verkstück 2 stehen (Stellung A in Fig. 4).
Wird nun der Werkzeugschlitten mit tels der Handgriffe 8 und 9 gegen die Wir- kung der Rückholfedern 10 nach unten ge drückt, um eine Fräsung vorzunehmen, so gleitet der Arm 14 zunächst der Stange 15 entlang auf ihren untern Mitnelmzer 17 und nimmt dann die Stange mit, bis die Schlitten führung 4 auf den Anschlag 13 (Fug. 3) trifft. Dabei drückt die Stange 15 die Kurbel 21 nach unten und verdreht dadurch die Rohrwelle 22 so, dass die Stössel entgegen der Wirkung der Drehfedern 30 (Fug.
4) in ihre Grenzstellung B verschwenkt werden. Wenn der Fräshiib beendet ist, nehmen die den Vor schub bewirkenden Maschinenteile die in Fig. ? gezeigte Stellung ein.
Gibt der Arbei ter nun die Handgriffe 8, 9 frei, so wird der Werkzeugschlitten durch die beim Arbeitshub gespannten Rüekholfedern 10 wieder in seine obere Ruhelage gebracht (Fig.l). Dabei wer den die Stössel durch die Drehfedern 30 nach unten verschwenkt, bis ihre Krallen 27 auf dem Holzbalken \? aufliegen (Fig.4, punk tierte Stellung C). Bis dahin ist noch keine Vorschubbewegiing erfolgt, sie wurde aber vorbereitet, indem die Stössel gewissermassen einen Spreizschritt ausführten, dem jetzt die Maschine folgen muss.
Diese Vorsehiibbewe- gung, deren Länge a. (Fug. 4) zweckmässig der Breite der Fräskette entspricht, wird nun da durch herbeigeführt, dass der Arm 1.1 von den Rückliolfedern von unten gegen den obern Mutnehmer 16 der Stange 15 gestossen wird und diese nach oben zieht, bis\ der Schlitten 5 an den Säulenköpfen 12 anstösst und in seine obere Ruhelage gelangt (Fug-. 1 und 3). Durch das Hochziehen der Stange<B>15,</B> das erst.
einsetzt, nachdem die Fräskette aus dem Werkstück 2 herausgezogen worden ist, wird die Rohrwelle 22 mittels der Kurbel 21 im (x-egensinn des Uhrzeigers verdreht. Dadurch werden die Stössel 24 aiis der Zwischenstel lung C in ihre zum Werkstüek 2 senkrechte Ruhelage A geschwenkt.
Dabei drücken sich ihre Krallen 27 in das Balkenholz \? ein, so dass diese einen festen Halt an dem Balken gewinnen, der es ihnen ermöglicht, die Ma schine um die Vorsehubstreeke a weiterzube wegen. Dabei werden die Bolzen 26 -unter Zusammendrüeken der Federn 25 in die Hül- sen 24 hineingeschoben.
Nachdem die Ma- sehine auf die beschriebene Weise selbsttätig in ihre neue Arbeitsstellung verbracht wurde, kann die Fräskette 6 erneut in den Balken 2 gepresst weiden, so dass sich das beschriebene Arbeitsspiel wiederholt. Eine Änderung der Länge a des Vorschubes, z. B. nach einer Aus- weehslung der Präskette gegen eine solche anderer Breite, wird durch Verstellen der Mutnehmer 16 und 17 ermöglicht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Kettenfräs-Steinmaschine mit unter Span nen von Rückholfedern lotrecht gegen eine < < rundplatte verschiebbarem Werkzeugschlit ten, dadurch gekennzeichnet, dass an der Ma sehine eine Vorschubvor richtung vorgesehen ist, die mit. dem Werkzeugschlitten so verbun den ist, da.ss sie am Ende des Rückhubes des Schlittens betätigt wird und der Maschine einen Vorschub erteilt.UNTERANSPRÜCHE 1. Kettenfräs-Stemmaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsehubvorrichtung Stössel besitzt, die beim Arbeitshub des Werkzeugschlittens eine Schrittbewegung in der Vorschubrichtung ausführen und beim Rückhub sich auf das 'erkstück aufsetzend die Maschine nach holen.2. Kettenfräs-Stemmaschine nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Stössel unter der Wir kung von Federn (30) stehen, die beim Be ginn des Rückhubes des Werkzeugschlittens die Stössel an das Werkstück anlegen und sie am Ende des Rückhubes des Werkzeugschlit tens zwecks Vorschubes der Haschine bewegen.3. Kettenfräs-Stemmaschine nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass eine gemeinsame Welle (22) der Stössel mit dem Werkzeug schlitten in solcher Weise gekoppelt ist, dass der Anfang jedes Arbeits- und jedes Rück hubes des Schlittens nicht auf die Welle über tragen wird, sondern dass die Kupplung erst gegen Hubende einsetzt. 4.Kettenfräs-Stemmaschine nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, da durch gekennzeichnet, dass die Stösselwelle (22) und der Werkzeugschlitten durch einen Kurbeltrieb (15, 21) miteinander gekuppelt sind, dessen Stange (15) zwischen zwei ver stellbaren Mutnehmern (16, 17) von einem Arm (14) des Schlittens umfasst wird. 5. Kettenfräs-Stemmaschine nach Patent anspruch 1 und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stössel mit einer in ihrer Längsrichtung federnd nachgie big angeordneten Kralle (27) versehen sind.6. Kettenfräs-Stemmaschine nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, da durch gekennzeichnet, dass jeder Stössel aus zwei in der Längsrichtung gegeneinander ver schiebbaren Teilen (24, 26) besteht, von denen der eine an der Welle (22) sitzt, während der andere (26) unter der Wirkung einer Feder (25) steht und mit der Kralle (27) versehen ist. 7. Kettenfräs-Stemmasehine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorschubvorrichtung an die Grundplatte der Maschine angebaut ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE300104X | 1951-02-20 | ||
| DEF5628A DE880481C (de) | 1951-02-20 | 1951-02-21 | Fraesketten-Stemmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH300104A true CH300104A (de) | 1954-07-15 |
Family
ID=25783138
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH300104D CH300104A (de) | 1951-02-20 | 1952-01-14 | Fräsketten-Stemmaschine. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH300104A (de) |
-
1952
- 1952-01-14 CH CH300104D patent/CH300104A/de unknown
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