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Die Gattersägemaschine gemäss der Erfindung hat als Gestell einen auf den zu sägenden Baumstamm aufzuschiebenden Kasten von der Form eines Prismamantels, an dem antreibbare Organe zur Fortbewegung der Maschine auf dem Baumstamme gelagert sind. Der Kasten ist aus Stahlblech oder Aluminium hergestellt. Der Baumstamm wird mit zwei parallelen Flächen versehen und auf zwei Blöcke gehoben, worauf über ihn die Maschine geschoben wird. Diese bewegt sich sodann durch die Tätigkeit der Vorschuborgane auf dem Baumstamme fort, wobei dieser zersägt wird. Mit der Maschine können Baumstämme bis zu 700 mm Durchmesser mit geringem Aufwand an Zeit geschnitten werden. Sie erfordert am Orte ihrer Benützung, wie z.
B. auf Schlägerungs- und Bauplätzen, in Tischlereien, in kleinen Ansiedlungen, keine Montage. Sie kann für Kraft-und für Handbetrieb eingerichtet werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Gattersägemaschine dargestellt. Fig. 1 ist eine Seitenansicht, Fig. 2 ein Grundriss mit einem waagrechten Schnitt nach Linie 2-2 der Fig. 1, Fig. 3 eine Vorderansicht mit einem Schnitt nach Linie der Fig. 1, Fig. 4 die zweite Seitenansicht, Fig. 5 ein waagrechter Schnitt durch das Schaltgetriebe, Fig. 6 eine Vorderansicht des Schaltgetriebes. Die Fig. 7, 8 und 9 zeigen Einzelheiten.
Das Gestell der Maschine ist ein aus Stahlblech oder Aluminium erzeugter prismatischer Kasten 1.
Er wird auf den ortsfest liegenden Baumstamm aufgeschoben. Der Sägerahmen 2 ist im Kasten lotrecht geführt. Im Sägerahmen 2 sind die Sägeblätter 10 eingespannt. Die beiden Schwungräder 3 betätigen den Sägerahmen durch die Kurbelzapfen 6 und die Pleuelstangen 7, die an den Sägerahmenzapfen 8 angreifen.
Das eine Schwungrad wird durch das Zahnrad 4 eines Elektromotors angetrieben. Das Zahnrädervorgelege 5 überträgt die Bewegung auf das andere Schwungrad. Die Schwungräder sind auf zwei Bolzen 9 voneinander unabhängig gelagert. Der Kurbelzapfen 6 des einen Schwungrades hat eine gegen die Schwungradmitte 3 reichende Verlängerung 11, die mit einem Langloch 12 versehen ist, in welchem der die Schaltwerkstange 14 bewegende Bolzen li verstellbar gelagert ist. Der Bolzen 13 wirkt wie ein Exzenter. Durch das Verstellen des Bolzens 1. 3 kann der Hub der Schaltwerkstange 14 vergrössert oder verkleinert werden, wodurch ein schnelleres oder langsameres Fortbewegen der Maschine auf dem Baumstämme erreicht wird.
Die Schaltwerkstange 14 überträgt ihre Bewegung auf den Bolzen 15 des Reibung-
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Reibungsrad 19 stossweise auf und ab bewegt. Die Backe 16 wird durch die Blattfeder 20 an den Reibungskranz des Reibungsrades 19 gedrückt. Am Reibungsrad 19 ist das Kegelrad 21 befestigt, welches das Kegelrad 22 der Welle 24 des Walzenvorschubgetriebes betätigt. Auf der Welle 24 befinden sich die Schnecken 23, welche die Schneckenräder 26 der zwei Sehneckenwellen 27 bewegen. Die Welle 24 ist in den Lagern 25 und die Schneckenwelle 27 sind in den Lagern 28 gelagert. Durch die Schneckenwellen 27 werden die vier Schneckenräder 29 der Wellen 31 der vier Vorschubwalzen 30 bewegt.
Die Lager 35 der Vorschubwalzen 30 sind im Maschinengestell der Stärke des Baumstammes entsprechend durch das Handrad 32 gleichzeitig verstellbar. Das Handrad 32 sitzt auf einer der beiden mit linksund rechtsgängigem Gewinde versehenen Spindeln 33, die in den Lagern 34 gelagert und durch die Vorschubwalzenlager 35 hindurchgeführt sind. Die Spindeln 33 haben an ihren unteren Enden Kegelräder 36, die durch die Kegelrädervorgelege 37 verbunden sind. Um ein gerades Schneiden der Säge zu erreichen, sind im Gestell 1 vier Führungswalzen 38 lotrecht eingebaut, die durch das Handrad 40 gleichzeitig verstellbar sind.
Die Führungswalzen 38 haben keinen eigenen Antrieb, sondern werden bei der Fortbewegung der Maschine durch die Reibung am Baumstämme in Drehung versetzt. Mit dem Handrad 40
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werden die mit links-und rechtsgängigem Gewinde versehenen Spindeln 41 betätigt, welche die Führungs- walzenlager. 39 und somit die Führungswalzen 38 der Stärke des Baumstammes entsprechend versteHen. Die Schraubenspindeln 41 sind mit Kegelrädern 43 versehen, welche durch die Kegelrädervorgelege 44 verbunden sind. Die Schraubenspindeln . sind in Lagern 42 gelagert.
In den Walzenlager 35 und 39 befinden sich Lagereinsätze 45, auf die Blattfedern 46 drücken, so dass die Vorschub-und die Führungswalzen an den Baumstamm gedruckt werden. Bei Handantrieb der Maschine wird der Elektromotor samt dem Zahnrad 4 entfernt und die Welle des Zahnrädervorgeleges 5, welche an den Enden vierkantig ist, mit Handkurbeln versehen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Tragbare Gattersägemasehine, dadurch gekennzeichnet, dass ihr Gestell aus einem auf den Baumstamm aufzuschiebenden Kasten von der Form eines Prismamantels besteht, an dem antreibbare Organe zur Fortbewegung der Maschine auf dem Baumstamme gelagert sind.