DE293802C - - Google Patents

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DE293802C
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housing
saw blade
vertical
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shaft
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27BSAWS FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COMPONENTS OR ACCESSORIES THEREFOR
    • B27B9/00Portable power-driven circular saws for manual operation

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Sawing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVe 293802-KLASSE 38«. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. März 1915 ab.
Es sind transportable Holzbearbeitungsmaschinen mit mechanischem Antrieb bekannt, bei welchen aus einem verschiebbaren Gehäuse das Werkzeug ragt, doch wirkt dasselbe nur in einer Ebene. Die Anordnung mehrerer Werkzeuge in verschiedenen Ebenen mit entsprechenden Kupplungsvorrichtungen ist bisher an ein festes Gestell gebunden gewesen, desgleichen die Anordnung von wagerechten
ίο als auch senkrecht hierzu gelagerten Kreissägen. Von diesen bekannten Sägevorrichtungen unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daß aus einem verschiebbaren Gehäuse, das von Hand aus bewegt wird, ein vertikales und horizontales Kreissägeblatt herausragt, und der Antrieb des vertikalen Sägeblattes durch einen im Gehäuse untergebrachten Elektromotor direkt erfolgt, während die Welle des horizontalen Sägeblattes von einer Scheibe des Elektromotors mittels halbgeschränkten Riemens angetrieben wird, wobei Aüsrückvorrichtungen beiderseits vorgesehen sind, so daß sowohl jedes Kreissägeblatt einzeln als auch beide zusammen in Gang gebracht werden können.
Die neue Vorrichtung besteht aus einem länglichen Gehäuse von annähernd quadratischem Querschnitt, in welchem ein vertikal und ein horizontal liegendes Sägeblatt nebst Antriebs- und Ausrückvorrichtungen untergebracht sind.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι einen Längsschnitt in senkrechter Richtung,
Fig. 2 einen Längsschnitt quer zu ersterem, Fig. 3 einen Querschnitt an Stelle des Antriebsmotors.
Im Gehäuse a, das behufs leichteren Gleitens in bekannter Weise mittels der Rollen δ auf seiner Unterlage ruht, befindet sich der Elektromotor c, der seinen Strom von den Akkumulatoren d erhält, und dessen Gang durch einen Anlasser geregelt wird; f sind die Lager für die Motorwelle, an deren einem Ende das senkrechte Kreissägeblatt g mittels Scheiben und Muttern in üblicher Weise befestigt ist, während an ihrem anderen Ende eine Riemenscheibe h sitzt, welche mittels halbgeschränkten Riemens i die Riemenscheibe k des wagerecht angeordneten Kreissägeblattes I antreibt. Zwischen Motor c und Sägeblatt g läßt sich leicht eine Ausrückvorrichtung anbringen.
Eine solche ist auch für das Sägeblatt I vorgesehen und besteht in einer Klauenkupplung m, deren Hälften durch Heben und Senken des oberen Wellenteiles getrennt oder vereinigt werden können. Als beispielsweise Ausführungsform ist die Anordnung so gezeichnet, daß mittels eines Winkelhebels n, dessen eines Ende aus dem Gehäuse herausragt, die Welle verschoben werden kann. In der Fig. 1 ist der obere Wellenstumpf angehoben, der Winkelhebel η ist durch einen Riegel 0 gesperrt. Nach Wegziehen des letzteren sinkt infolge des Eigengewichtes die Welle von selbst nach unten, die Kupplung rückt ein und die Säge I läuft mit.
Ein Handgriff p und eine Haltenase q dienen zur leichteren Handhabung. Damit namentlich am horizontalen Blatt I nicht Späne in das Innere des Gehäuses mitgenommen und dort abgelagert werden können, ist unterhalb dieses Blattes ein Blech r mit Seitenrändern angeordnet, das Gefälle nach
einem Schlitz s zu hat, so daß in das Innere des Gehäuses gelangende Späne, in der so gebildeten Rinne entlang rutschend, durch den Schlitz das Gehäuse auf der anderen Seite wieder verlassen können.
Es sind an allen Gehäuseseiten Klappen vorgesehen, welche die Getriebeteile zugänglich machen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Sägevorrichtung an einem von Hand aus zu bewegenden Gehäuse, dadurch gekennzeichnet, daß aus dem Gehäuse sowohl ein senkrechtes als auch wagerechtes Sägeblatt herausragt, von denen das senkrechte Kreissägeblatt durch einen im Gehäuse befindlichen Elektromotor unmittelbar angetrieben wird, während der Antrieb der Welle des wagerechten Sägeblattes durch eine Scheibe des Elektromotors mittels halbgeschränkten Riemens erfolgt, wobei Ausrückvorrichtungen vorgesehen sind, die beide Kreissägen einzeln oder zusammen wirken lassen können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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