DE50671C - Elektrisches Schlagwerk mit Ganz- und Halbschlag - Google Patents
Elektrisches Schlagwerk mit Ganz- und HalbschlagInfo
- Publication number
- DE50671C DE50671C DE188950671D DE50671DA DE50671C DE 50671 C DE50671 C DE 50671C DE 188950671 D DE188950671 D DE 188950671D DE 50671D A DE50671D A DE 50671DA DE 50671 C DE50671 C DE 50671C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- full
- striking mechanism
- lever
- contact
- half stroke
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 claims description 2
- 238000009527 percussion Methods 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04C—ELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
- G04C21/00—Producing acoustic time signals by electrical means
- G04C21/04—Indicating the time of the day
- G04C21/06—Indicating the time of the day by striking mechanism
- G04C21/08—Indicating the time of the day by striking mechanism with snail
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Percussion Or Vibration Massage (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung hat den Zweck, an jeder elektrischen Uhr, Regulator oder
Standuhr ein Schlagwerk mit Ganz- und Halbschlag ohne wesentliche Schwierigkeit und mit
geringer Kraftvermehrung anbringen zu können.
Das Neuartige derselben besteht darin, dafs auf dem Minutenrad zwei schnepperartig angebrachte,
mit ihren Spitzen über den Kranz des Minutenrades hinausreichende Stifte derart angeordnet sind, dafs sie jedesmal zur Zeit der
Auslösung für den Ganz- und Halbschlag, über einen in der Platine angebrachten Stift
hinweggleitend, den Stromkreis des Hauptelektromagneten schliefsen, dafs hierbei durch
Anzug eines Ankers ein mit dem Schlagrechen versehener Hebel mit der Staffel in Eingriff
gebracht wird und dafs hierauf die zahnweise Führung des Rechens für jeden Schlag durch
einen als Schöpfer angeordneten Stift dadurch bewirkt wird, dafs letzterer von Zahn zu
Zahn einen zweiten Contact giebt, welcher abwechselnd auf zwei kleinere Elektromagnete
für den Anzug des Hammers gegen die Glocken wirkt.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich wird, sind auf. dem mit dem Wechselrad a in Eingriff
stehenden Minutenrad b zwei Stifte c schnepperartig mit je einer Feder derart angeordnet,
dafs sie jedesmal im Augenblick der Auslösung mit ihren über den Kranz des Minutenrades hinausreichenden Spitzen über
einen in der Platine angebrachten Stift d hinweggleiten, gegen den Contact e geführt
werden und so den Stromkreis des Hauptelektromagneten f schliefsen. In demselben
Augenblick zieht der Elektromagnet f den Anker g an, welcher den um k drehbaren,
mit dem Rechen hl versehenen Hebel h derart
bewegt, dafs derselbe mit seiner Zunge h2 in die Stundenstaffel i eingreift, worauf der Schlag
erfolgt.
Der Hebel h ist an seinem Drehpunkt./? mit
einer Spirale versehen, welche das Zurückführen des Rechens hl, wenn die" Kraft des
Elektromagneten f nachläfst, unterstützt.
Der in der Platine angebrachte Schöpfer I schliefst von Rechenzahn zu Rechenzahn den
Contact w, welcher abwechselnd den Stromschlufs für die kleinen, für den Anzug des
Hammers ν gegen die Glocken n> und χ bestimmten
Elektromagneten η und h1 bewirkt.
Dieser Stromwechsel erfolgt von dem mit den Contacten q und r versehenen Stromwechsler
0 aus durch den Hebel p, welcher von dem auf dem Minutenrad b angebrachten
Herz j?1 derart auf- und niederbewegt wird,
dafs er einmal den Contact q, das andere Mal den Contact r schliefst.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich wird, steht der Hebel ρ mit dem einen Batteriepol s
in Verbindung, von wo aus der Strom durch den Hebel ρ und den Contact q nach dem
Elektromagneten nl und von hier durch den Contact m zurück nach dem Pol t geht.
Vom Elektromagneten η J wird der Hammer
ν angezogen und gegen die Glocke w geführt, wodurch der Halbschlag erfolgt. Legt
sich dagegen der Hebel ρ auf den Contact r, so tritt der Strom in den Elektromagneten n,
welcher den Hammer ν gegen die Glocke χ führt, auf der der Vollschlag ertönt.
Der Rechenhebel h steht in bekannter Weise noch mit zwei Rädern und einem Windfang
zur Regelung der Schläge in Verbindung.
Der Contact e kann auch durch Leitungsdrähte nach jedem beliebigen Ort, bei Hausuhren
nach jedem Zimmer hin, geführt werden, um jederzeit durch Aufdrücken auf einen Contactknopf die Uhr schlagen zu lassen.
Das Schlagwerk spielt in folgender Weise:
Ist die Uhr z. B. bis auf 11 Uhr vorgerückt,
so hat das Wechselrad α die Stundenstaffel i in bekannter Weise so weit vorgeschoben, dafs
im Augenblicke der Auslösung bei durch c erfolgtem Stromschlufs die Zunge /z2 auf die
Stufe 11 der Staffel i geführt wird, während
der Hebel ρ des Stromwechslers ο auf r zu liegen kommt und den Stromschlufs mit
dem Elektromagneten u bewirkt. Ist der Zeiger der Uhr auf 11Y2 angelangt, so ist
auch i um einen Zahn weitergerückt und h2
fällt bei der Auslösung für den Halbschlag in den zwölften Einschnitt der Staffel i, während
der Hebel ρ auf den Contact q geführt und so der Stromschlufs mit dem Elektromagneten nx
bewirkt wird, worauf zwölf Halbschläge ertönen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Bei elektrischen Uhren die Anordnung eines Schlagwerkes, im wesentlichen bestehend aus zwei auf dem Minutenrade schnepperartig angebrachten Stiften c, welche im Moment der Auslösung den Stromschlufs bewirken und hierbei den Rechen mit der Staffel in Eingriff bringen, in Verbindung mit einem den Stromwechsel für den Ganz- und Halbschlag bewirkenden Hebel p, welcher von einem auf dem Minutenrade angebrachten Herzstück p1 abwechselnd bei jedesmaliger Auslösung aufbezw. niederbewegt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE50671T | 1889-08-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE50671C true DE50671C (de) | 1890-01-30 |
Family
ID=39789777
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE188950671D Expired DE50671C (de) | 1889-08-04 | 1889-08-04 | Elektrisches Schlagwerk mit Ganz- und Halbschlag |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE50671C (de) |
-
1889
- 1889-08-04 DE DE188950671D patent/DE50671C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE50671C (de) | Elektrisches Schlagwerk mit Ganz- und Halbschlag | |
| DE25860C (de) | Neuerungen an elektrischen Weckeruhren und mit diesen verbundenen Glockenoder Läutewerken | |
| DE586491C (de) | Metronom | |
| DE71631C (de) | Elektrische Uhr mit Unruhe | |
| DE67593C (de) | Elektrisches Schlagwerk | |
| DE78702C (de) | Stunden- und Halbschlaguhr mit Stunden-Doppelschlag | |
| DE89281C (de) | ||
| DE85412C (de) | Elektrisches Stundenschlagwerk mit elektrischer Vorrichtung zur ungefahren Ermittelung der Minutenzahl | |
| DE142178C (de) | ||
| DE42120C (de) | Contactvorrichtung für elektrische Uhren | |
| DE26558C (de) | Elektrische Pendeluhr mit Schlagwerk | |
| DE108258C (de) | Elektrische Schlaguhr | |
| DE818777C (de) | Freier Magnet-Ankergang mit konstanter mechanischer Impulsgabe | |
| DE587875C (de) | Elektrischer Antrieb fuer Pendel und aehnliche schwingende Systeme | |
| DE153283C (de) | ||
| DE130097C (de) | Elektrisches Schlagwerk | |
| AT29584B (de) | Schlagwerk. | |
| US72742A (en) | Improvement in electrical indicators | |
| DE108259C (de) | ||
| DE12649C (de) | Elektrische Uhr | |
| DE25045C (de) | Zeiger-Fortbewegung für elektrische und pneumatische Sekundär-Uhren | |
| DE14887C (de) | Schritt-Zeitmesser | |
| DE8539A (de) | Elektrischer Apparat zur Erzeugung langsamer Schläge an elektrischen Glocken | |
| DE439898C (de) | Tasteninstrument | |
| US173572A (en) | Improvement in calendar-clocks |