DE89281C - - Google Patents

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DE89281C
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C21/00Producing acoustic time signals by electrical means
    • G04C21/04Indicating the time of the day
    • G04C21/06Indicating the time of the day by striking mechanism
    • G04C21/10Indicating the time of the day by striking mechanism with locking plate

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 83: Uhren.
Die in Fig. 1 bis 3 abgebildete Neuerung stellt ein elektrisches Schlagwerk dar, welches von einem Gehwerk ausgelöst wird und ohne Aufziehen fortwährend richtig die ganzen wie auch die halben Stunden schlagen kann. Verbindet man dieses Schlagwerk mit einem elektrischen Gehwerk, so wird die Uhr ohne Aufziehen fortwährend gehen und schlagen.
Sobald das Rad 2 (Fig. 2) des Gehwerkes (Minutenrad), welches mit einem Stift t versehen ist, den mit einem Hammer JV versehenen Hebel so weit gedreht hat, dafs derselbe vom Stift t abfällt und der Hammer N die Contactfeder y trifft, entsteht ein momentaner Stromschlufs und nimmt der Strom bei einem einfachen Schlage, z. B. bei Halb oder bei Eins, seinen Weg vom Elemente Z2 (Fig. 1), Leitung L'2, durch die Elektromagnetrollen E und J?1, bei Schraube e durch das Eisengestell zum Anker a, Leitung £2, die Contactfedern y und χ (Fig. 2), Leitung L1 (Fig. 1) zum Elemente Z1 zurück. Der Anker a, welcher um einen Anrichtstift drehbar angeordnet und durch eine Feder von den Polen der Elektromagnete zurückgehalten wird, oder aber auch durch Schrauben mittelst einer Blattfeder wie bei den bekannten elektrischen Glocken am oberen Theile des Gestells befestigt sein kann, wird nun von dem Elektromagneten angezogen und schlägt mit seinem Klöppel k (Fig. 1) an die Glocke G oder an eine Tonfeder an. Beim Anzug des Ankers α wird nun durch den beweglichen federnden Sperrkegel r, der vermittelst einer Ansatzschraube oder anderswie gelenkig am Anker α angeordnet ist, die Schlagscheibe B um einen Zahn vorgeschoben, der Anker jedoch federt in demselben Augenblicke in seine Ruhelage zurück, wobei der Sperrkegel r um einen Zahn zurückgleitet.
Soll nun das Werk eine Stunde schlagen, wo mehrere Schläge erforderlich sind, z. B. Sechs, so erfolgt durch einen weiteren Stromschlufs derselbe Vorgang, wie oben angegeben, jedoch nur bei dem ersten Schlage; sowie der Anker nun die Schlagscheibe um einen Zahn vorschiebt, wird der zweite Sperrkegel H, der auf der Schiene d drehbar um einen Anrichtstift angeordnet sein kann und welcher mit seiner isolirten Spitze, die von nicht leitendem Material (Hartgummi) sein mufs und bei den einfachen Einzelschlägen als Halb und Eins in der Lücke des Schlagscheibenrandes lag, aus der Lücke herausgehoben. Es berührt alsdann die auf dem Sperrkegel H befestigte Contactfeder ν den isolirt angeordneten Contactstift C, wodurch ein neuer Stromschlufs entsteht, und der Strom nimmt nun folgenden Weg: vom Element Z1, Leitung L1 zur Klemmschraube o, den Contactstift C, die Contactfeder ν des zweiten Sperrkegels H, durch die isolirte Schiene d, Kloben K, Hebel h zum hervorstehenden Contactstück ρ des Ankers α, durch das Gestell, die Elektromagnete E1 und E, Leitung L2 zum Element Z2 zurück. Der Anker α wird nun wieder angezogen, die Glocke angeschlagen und der auf der Achse des
Rades R befestigte keulenförmige Hebel h zurückgeschleudert, wodurch das Rad R, welches mit dem Windfang W durch ein Trieb in Eingriff steht, gedreht und der Strom unterbrochen wird. Der Anker α kehrt sofort wieder in seine Ruhestellung zurück, der Hebel h vermöge seines Eigengewichtes auch, aber langsam, da der Windfang W eine schnelle Bewegung des Hebels nicht zuläfst; es entsteht ein neuer Contact, welcher sich so oft wiederholt, bis der Sperrkegel H wieder in die folgende Lücke des Schlagscheibenrandes einfällt, wodurch der Strom zwischen Contactstift C und Contactfeder ν unterbrochen wird und das Schlagen aufhört.
Der auf der Schiene der Schlagscheibe angeordnete Sperrkegel s verhindert beim Zurückgleiten des Ankersperrkegels r in seine Ruhestellung eine Rückwärtsbewegung der Schlagscheibe B.
Die Schlagscheibe B, der Kloben mit Gegenschraube S, der Kloben mit Contactstift C, die Schiene d nebst Kloben K (Fig. i) sind isolirt angeordnet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Elektrisches Schlagwerk für Uhren, das sowohl mit einem Gehwerke vereinigt werden kann, als auch entfernt davon, durch je eihen einmaligen Stromschlufs ausgelöst, an beliebig vielen Stellen jede volle oder halbe Stunde selbsttätig angiebt, dadurch gekennzeichnet, dafs der Anker (a) des benutzten Elektromagneten, der den Schlaghammer bewegt, zum Zwecke der Selbstunterbrechung bei jedem Anzüge einen durch sein Eigengewicht zurückkehrenden Stromschlufshebel h von sich wegschleudert und durch einen Schaltkegel (r) eine Schlufsscheibe dreht, auf der ein mit isolirter Spitze und Contactfeder ν versehener Sperrkegel (Einfallhebel) H schleift, der nach Auslösung des Schlagwerkes bei den Einzelschlägen lose in einer Lücke des Schlagscheibenrandes verbleibt, bei mehreren Schlägen aus der Lücke heraustritt, die Contactfeder an einen isolirten Contactstift C legt und dadurch den Stromkreis bis zum Einfall in die nächste Lücke geschlossen hält.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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