DE34113C - Kombinirte elektrische Rassel- und Schlagglocke - Google Patents

Kombinirte elektrische Rassel- und Schlagglocke

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DE34113C
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Germany
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bell
lever
rattle
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combined electric
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT34113D
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English (en)
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O. drews und M. lohse in Dresden, Ehrlichstrafse 13, ii
Publication of DE34113C publication Critical patent/DE34113C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K1/00Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs
    • G10K1/06Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs the resonating devices having the shape of a bell, plate, rod, or tube
    • G10K1/062Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs the resonating devices having the shape of a bell, plate, rod, or tube electrically operated
    • G10K1/063Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs the resonating devices having the shape of a bell, plate, rod, or tube electrically operated the sounding member being a bell
    • G10K1/064Operating or striking mechanisms therefor

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
An der vorliegenden elektrischen Glocke, welche auf der Zeichnung in
Fig. ι als Oberansicht mit abgehobener Glockenschale,
Fig. 2 als Seitenansicht,
Fig. 3 als Stromschema der Rasselglocke mit angezogenem Hebel /,
Fig. 4 als Stromschema der Schlagglocke mit nachgelassenem Hebel I
dargestellt ist, besteht die Erfindung darin, dafs der beim Gestell α der gewöhnlichen elektrischen Glocke vorstehende Arm b, welcher sonst immer platt auf dem Brett liegt, hier bogenförmig unter die Glockenschale c aufwärts geführt wird, worauf dann dieselbe befestigt ist.
In dem dadurch geschaffenen freien Raum unter der Glockenschale c wird der Hebel d, welcher drehbar auf dem Stift e befestigt ist, auf das Brett geschraubt. Am Hebel d, welcher an seiner unteren Hälfte das verstellbare Gewicht g trägt, ist oben der Contactstift h befestigt. Der Hammerstiel hat bei Punkt i einen Contactstift k, welcher frei unter die Glockenschale c geführt ist. An der linken Sehe des Brettes / ist der Aus- und Einschaltehebel / drehbar auf dem Stift m angebracht; an dem Hebel / sitzt am unteren Ende der Contactstift η und das Gewicht x, während am anderen Ende die Schnur ρ befestigt ist. Soll die elektrische Glocke als Rasselklingel dienen, so wird die Schnur p angezogen; dadurch legt sich der Gontaetstift; η'-an den Hebel d, drückt diesen aus seiner ruhenden Lage und stellt bei e Contact her. Nun ist dem Strom, wenn er geschlossen, von der Polklemme r durch die Magnetspulen s zum Gestell a, von dort durch den Anker t mittelst der Contactfeder u nach dem Contactständer v, welcher im Brett sitzt, freier Weg von ν nach m, von m nach e, von e direct nach der Polklemme n> gegeben.
Der Anker t wird angezogen und dadurch der Strom bei u und ν unterbrochen, der Anker t wird durch die verlängerte Contactfeder u in seinen Ruhepunkt zurückgeschnellt, dadurch wird der Strom bei z<und ν wieder geschlossen; durch dieses Oeffnen und Schliefsen des Stromes vibrirt der Anker fortwährend zwischen s und v; dies ist die Wirkung der Rasselklingel.
Soll jedoch dieselbe Glocke bei geschlossenem Stromkreise fortgesetzt einzelne Schläge geben, deren Aufeinanderfolge durch das verstellbare Gewicht g am Hebel d in längerer oder kürzerer Zeit regulirt werden kann, so läfst man die Schnur ρ nach und der Hebel / fällt, durch das Gewicht χ beschwert, giebt den Hebel d frei, welcher, durch das Gewicht g beschwert, in seinen Ruhepunkt fällt; hierbei wird der Contact bei h k hergestellt.
Der elektrische Strom tritt bei r ein, geht durch die Magnetspulen s auf das Gestell a, durch den Anker t, den Hammerstiel nach den Contactstiften k h vom Hebel d direct auf die Polklemme- w.
Der Anker t wird angezogen und dadurch schlägt der Hammer an die Glocke; zugleich wird durch diese Bewegung der Hebel d mit Contactstift h zurückgeschlagen und der Stromkreis ist bei k h unterbrochen, und zwar so lange, bis der Hebel d in seinen Ruhepunkt zurückkommt; dann ist der Stromkreis bei kh wieder geschlossen und die Wirkung beginnt von neuem.
Durch diese Einrichtung ist die beschriebene elektrische Glocke für Signal- und Controlzwecke zu verwenden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An der in vorstehendem beschriebenen und in der beiliegenden Zeichnung dargestellten elektrischen Glocke der Hebel d, drehbar auf dem Stift e mit Gewicht g und Gontactstift h, der Contactstift k am Hammerstiel i, der Hebel / mit Gewicht χ und Contactstift n, drehbar auf dem Stift m, in Verbindung mit der bogenförmigen Anordnung des Armes b, zum Zwecke der doppelten Verwendbarkeit der elektrischen Glocke als Rasselklingel sowohl wie auch als Schlagglocke.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT34113D Kombinirte elektrische Rassel- und Schlagglocke Expired - Lifetime DE34113C (de)

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