DE52186C - Pendel mit gleichmäfsigem Antrieb - Google Patents

Pendel mit gleichmäfsigem Antrieb

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DE52186C
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Germany
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pendulum
lever
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Application number
DENDAT52186D
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English (en)
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J. KlRPAL in Wiesbaden, Kellerstr. 3
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C3/00Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means
    • G04C3/02Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means wherein movement is regulated by a pendulum
    • G04C3/021Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means wherein movement is regulated by a pendulum using mechanical coupling
    • G04C3/022Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means wherein movement is regulated by a pendulum using mechanical coupling with constant impulses

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 83: Uhren.
JOSEPH KIRPAL in WIESBADEN. Pendel mit gleichmäßigem Antrieb.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. Juli 1889 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine durch elektrische Kraft betriebene Vorrichtung zur" Bewegung eines Pendels.
Die Vorrichtung besteht aus:
ι. Einem Pendel P, an welchem nahe seinem Aufhängungspunkte zwei Arme A in Lyraform angebracht sind, Fig. 1 und 2.
2. Einem Gewichtshebel B, welcher in dem Punkt α drehbar ist. In der Mitte dieses Gewichtshebels B ist eine Stellschraube C und an beiden ■ Enden des Hebels sind die Laufgewichte D und E angebracht. Ferner sitzt auf diesem Hebel B der Contactstab F. Die Berührungsfläche b dieses Contactstabes F und die der oberen Kante des Armes A sind beide mit Platinastreifen versehen.
3. Dem Anker G, welcher in dem Punkt c drehbar ist. Das an dem Anker angebrachte Laufgewicht H ist so justirt, dafs der Anker G den Gewichtshebel B, welcher auf dem Anker mittelst der Stellschraube C ruht, überlastet.
4. Dem Elektromagneten K, welcher auf den Anker G einwirkt und durch die Stellschraube J den Anker in einer bestimmten Ruhelage hält.
Das freischwingende Pendel erhält bei jeder Schwingung durch die stellbaren Gewichte einen Impuls von stets gleicher Kraft, so dafs die Pendelschwingungen immerfort gleichmäfsige sind und das Pendel in durchaus gleichmäfsigem Gang erhalten wird.
Der elektrische Strom wird durch die Pendelaufhängung d in den Pendelarm A geleitet und geht, sobald das Pendel bewegt wird und der Pendelarm den Contactstab F in b berührt, durch den Gewichtshebel B und dessen Träger L in den Elektromagneten K K und von da zurück in die Batterie.
Bei jeder Berührung des Contactstabes F (d.h.'beim Stromschlufs) zieht der Elektromagnet K den Anker G an, wodurch der Gewichtshebel B mit seinem Gewicht E auf den Pendelarm A drückt und damit dem Pendel einen Antrieb zur Schwingung von rechts nach links' giebt.
Sobald das Pendel einen Theil dieser Linksschwingung zurückgelegt hat, verläfst der Pendelarm die Berührungsfläche b des Contactstabes F, und es tritt eine Unterbrechung des elektrischen Stromes ein. Hierdurch läfst der Elektromagnet den Anker frei, welch letzterer gleichzeitig den Gewichtshebel B mit dem Contactstab F in die Ruhelage zurückbringt, bis das Pendel, von seiner Linksschwingung wiederkehrend, durch eine neue Berührung des Pendelarmes mit dem. Contactstab F einen neuen Antrieb erhält. Dies wiederholt sich also bei jeder ganzen Pendelschwingung.
Da nun das Gewicht E, welches dem Pendel den Impuls giebt,. immer dasselbe bleibt und die Berührungsflächen b, welche den elektrischen Strom nach dem Magneten leiten, durch die scheuernde Reibung der beiden Platinaplatten b stets rein erhalten bleiben (der Stromschlufs somit niemals irgendwie behindert wird), so sind die Pendelbewegungen stets gleichmäfsig und die Zeitangaben sehr zuverlässig.
Der ganze Apparat kann sowohl auf der rechten wie linken Seite des Pendels angebracht werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein elektrisch getriebenes Pendel, welches einen gleichmäfsigen Antrieb durch einen Gewichtshebel B in der Weise erhält, dafs beim Anstofsen eines am Pendel angebrachten Contactarmes gegen einen mit dem Hebel B fest verbundenen Contactstab F der Stromkreis einer Batterie geschlossen und dadurch der bis dahin durch den Elektromagnetanker unterstützte Hebel B frei wird und dieser dann einen stets gleich stark bleibenden Druck auf das Pendel so lange ausübt, bis beim Weiterschwingen des letzteren der Contact zwischen Arm A und Stab F aufgehoben und so der Stromkreis wieder unterbrochen wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT52186D Pendel mit gleichmäfsigem Antrieb Expired - Lifetime DE52186C (de)

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