DE38314C - Elektrisches Pendel mit Gleitkontakt, welcher mittelst Palettenhemmung hergestellt wird - Google Patents

Elektrisches Pendel mit Gleitkontakt, welcher mittelst Palettenhemmung hergestellt wird

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DE38314C
DE38314C DENDAT38314D DE38314DA DE38314C DE 38314 C DE38314 C DE 38314C DE NDAT38314 D DENDAT38314 D DE NDAT38314D DE 38314D A DE38314D A DE 38314DA DE 38314 C DE38314 C DE 38314C
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sliding contact
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DENDAT38314D
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A. SAUER in Mülheim, Rhein
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    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C3/00Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means
    • G04C3/02Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means wherein movement is regulated by a pendulum
    • G04C3/027Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means wherein movement is regulated by a pendulum using electromagnetic coupling between electric power source and pendulum

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 83: Uhren.
Zusatz zum Patent No. 31211 vom 23. August 1884.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. Januar 1886 ab. Längste Dauer: 22. August 1899.
Bei dem elektrischen Pendel mit Gleitcontact, welcher mittelst Palettenhemmung hergestellt wird, ist es nicht unbedingt nothwendig, dafs der Gleitcontact E unmittelbar an dem Pendel befestigt wird, sondern derselbe kann auch ebenso gut an einem besonderen Arme oder an dem Werke selbst befestigt werden, wie aus den Figuren beiliegender Zeichnung ersichtlich.
Fig. ι und 2. An dem Arme κ, welcher bei 0 schwingend aufgehängt ist, Fig. 2, ist eine kleine Messingplatte m befestigt, auf welcher der bewegliche Contact E sowie auch der Contact G, letzterer bei F isolirt, angebracht ist. Auf derselben Platte m befinden sich ferner die Gegenpalette b und die beiden Stifte g g, welch letztere den beiden Contacten als Stützpunkte dienen. Das Pendel B hängt zwischen den beiden gleichfalls auf der Platte m fest angebrachten Stiften r r, wodurch der Arm η gezwungen ist, an der Bewegung des Pendels B theilzunehmen. Wird letzterer nun durch einen Anstofs in schwingende Bewegung gesetzt, so wird sich nach einer bestimmten Abnahme des Schwingungsbogens die Palette H in die Gegen-. palette b stemmen und hierdurch die beiden Contacte E und G in gleitende Berührung bringen. Hierdurch wird dann weiter in der bekannten Weise der Contact, des treibenden Magneten geschlossen und dem Pendel wieder neuer Impuls für gröfsere. Schwingungen gegeben. Nachdem dieses geschehen, tritt die Palette H aus der Gegenpalette b heraus, und nun wird der Contact E durch das Gegengewichtchen s in seine vorhin eingenommene Lage zurückgebracht.
Fig. 3 und 4. Hier sind die beiden Contacte G und E an dem Gestell befestigt, während die Palette H an dem Pendel B angebracht ist. Bei kleiner werdenden Schwingungsbogen des Pendels stemmt sich die Palette H in die Gegenpalette b und bringt hierdurch die beiden Contacte G und E in gleitende Berührung, womit in weiterer Folge die bekannte Wirkung verbunden ist.
Fig. 5 und 6. Hier ist der Contact G bei jp an dem Gestell befestigt, während der Contact E sich an ■ dem Arme η befindet, welch letzterer bei 0 schwingend angebracht ist. Auf dem mit dem Arme η verbundenen Querarme Q reitet die Palette H. Der untere, winklig umgebogene Theil A des Armes η ist gabelförmig und umfafst das Pendel B, infolge dessen der Arm η an der Bewegung des Pendels theilzunehmen gezwungen wird. Bei abnehmendem Schwingungsbogen des Pendels werden die Gleitcontacte G und E in der bereits mehrfach erwähnten Weise in Berührung gebracht und hierdurch das Pendel zu gröfseren Schwingungen veranlafst.
Läfst man schliefslich in Fig. 5 und 6 noch den Arm η fortfallen und befestigt das Con-
tactstück E und den Querarm Q unmittelbar an dem Pendel, dann erhält man die einfachste Construction des Gleitcontactes (Patent No. 31211).
Aehnliche Abänderungen der unter No. 31211 patentirten Vorrichtung liefsen sich noch mehr anführen, dieselben sind aber verwickelterer Construction. Die angeführten Beispiele genügen indefs, um zu zeigen, dafs es nicht unbedingt nothwendig ist, dafs der Contact E gerade an dem Pendel befestigt wird, sondern dafs derselbe auch ebenso gut an einem besonderen Arme oder an dem Werke angebracht werden kann. Die Bestandtheile: Contact E, Contact G mit dem Befestigungspunkte F, Palette H und Gegenpalette b bilden in allen angeführten Beispielen das Wesentliche der Construction, und es sind die verschiedenen Modificationen allein durch das Versetzen dieser Theile, nicht aber durch Hinweglassen einzelner oder Hinzufügen neuer Bestandtheile gebildet. In allen Fällen bleibt deshalb auch das technische Ergebnifs das gleiche.

Claims (1)

  1. Pa tent-Anspruch:
    Die Anordnung des durch das Patent No. 3I211 geschützten Gleitcontactes, welcher vermittelst Palettenhemmung hergestellt wird, auch in der Weise:
    a) dafs der eine Contacttheil E in Gestalt eines Gewichthebels hergestellt wird, der bei der Contactgebung durch die Palette um einen gewissen Betrag um seinen Festpunkt gedreht wird, hierbei mit dem Ende des einen Armes den Contact herstellt und, nachdem die Palette unwirksam geworden ist, durch sein Gewicht getrieben in die Anfangslage zurückkehrt, Fig. 1, 2, 3 und 4;
    b) dafs der Contact E nicht unmittelbar am Pendel, sondern an einem besonderen drehbaren Arme angebracht ist, der durch das Pendel bewegt wird, Fig. 5 und 6.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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