DE20420C - Uhr mit elektrischem Geh- und Schlagwerk - Google Patents

Uhr mit elektrischem Geh- und Schlagwerk

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Publication number
DE20420C
DE20420C DE188220420D DE20420DA DE20420C DE 20420 C DE20420 C DE 20420C DE 188220420 D DE188220420 D DE 188220420D DE 20420D A DE20420D A DE 20420DA DE 20420 C DE20420 C DE 20420C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
electric
clock
striking mechanism
pendulum
Prior art date
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Expired
Application number
DE188220420D
Other languages
English (en)
Inventor
Hof-Uhrmacher und Elektrotechniker in Hanau GEBRÜDER RABE
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gebr RABE
Original Assignee
Gebr RABE
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Filing date
Publication date
Application filed by Gebr RABE filed Critical Gebr RABE
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Publication of DE20420C publication Critical patent/DE20420C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C21/00Producing acoustic time signals by electrical means
    • G04C21/04Indicating the time of the day
    • G04C21/06Indicating the time of the day by striking mechanism
    • G04C21/08Indicating the time of the day by striking mechanism with snail

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 83: Uhren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. Februar 1882 ab.
Dieses Schlagwerk kann bei jedem Uhrsystem in Anwendung kommen und besteht aus einer einfachen Hebelverbindung. In der Zeichnung sind diese Hebel mit ABC angeführt, die übrigen Theile sind mit XYZ bezeichnet und sind in ihrer Anwendung bekannt. X ist der bekannte Rechen, Y das bekannte Staffel- oder Stiegenrad. Dieses Schlagwerk kann sowohl die Stunden als auch die Viertelstunden schlagen, und hängt dies lediglich vom Staffelrad, Rechen, Hebel und Auslösungsstiftchen ab. Die Zeichnung deutet nur einen Auslösungsstift an und ist derselbe mit ζ bezeichnet; dieses Werk wird demnach nur die ganzen Stunden schlagen. Der Deutlichkeit halber ist das Gehwerk hinweggelassen und nur die Führungsgabel für das ■ Pendel und das Zeigerrad nebst Achse angeführt.
Das Schlagwerk wird auf folgende Weise functioniren:
Bei einer einmaligen Umdrehung des Rades Z, welche einer Stunde entspricht, wird der Auslösestift ζ den Hebel .2? mittelst seines Armes f nach unten drücken und vorbeigehen, während die Feder D den Hebel B mittelst der Nase h wieder zurückschnellt. Bei diesem Aufwärtsschnellen wird der obere Theil g des Hebels B gegen den oberen Theil i des Hebels A stofsen und letzteren heben.
In diesem Falle wird zu gleicher Zeit:
i. der Rechen X durch eine Feder vorbewegt, und der untere Theil k des Hebels A wird auf die Zähne des Rechens X zu stehen kommen. Die Anzahl der übersprungenen Zähne ist durch die Stellung des Staffelrades bedingt, an welches sich ein kleiner Stift anlegt;
2. der konische Theil α der Achse C wird in der ausgelösten Stellung des Hebels A frei, und somit bewegt sich die Achse C infolge Wirkung der Feder d nach vorn. Geschieht dies, so wird der Hebel e der Achse C, welcher auf derselben an der Rückseite befestigt ist, ebenfalls die Vorbewegung mitmachen und vor die Feder E, welche an der Führungsgabel des Pendels befestigt ist, zu stehen kommen. Die Feder E wird mit ihrem hakenförmigen Ende den Hebel e der Achse C nach unten drehen und die Feder F an die Feder G drücken, dann abgleiten. Dieser Contact der Feder F mit G bewirkt einen Glockenschlag, denn sie sind die Enden einer elektrischen Leitung, in welche eine oder mehrere Glocken eingeschaltet sind.
Bei der drehenden Bewegung der Achse C wird auf der vorderen Seite die Sperrklinke c, welche an dem Hebel b mittelst eines Scharnieres befestigt ist, den Rechen um einen Zahn fortbewegen.
Bei jeder Pendelschwingung wird die Sperrklinke c den Rechen um einen Zahn fortschieben, und zwar so lange, bis der Theil k vom Hebel A in den tieferen Einschnitt von X einfällt. Bei diesem Einfallen wird die Achse C mittelst des konischen Theiles α zurückgedrückt und die Feder E an der Führungsgabel des Pendels wird vor dem Hebelchen e vorbeigehen, ohne dasselbe zu berühren. Bei Anwendung eines Torsionspendels kann der Stromschlufs direct vom Pendel, und zwar bei einer einzigen Schwingung mehrfach erfolgen. Um das vorbeschriebene Schlagwerk bei .gröfseren Uhren und gröfseren Glocken (Thurmuhren etc.) an-
zuwenden, wird das Gehwerk der Uhr mittelst eines Hebels mit einer Tauchbatterie in Verbindung gesetzt. Dieser Hebel bewirkt, dafs kurze Zeit vor und während des Schiagens der Uhr eine' Batterie, welche durch Gegengewichte entsprechend abgeglichen ist, eintaucht. Die Batterie ist so construirt, dafs das Eintauchen der Zink- und Kohlenplatten von der flachen Seite geschieht, um bei wenig und leichter Bewegung das Eintauchen einer grofsen Fläche zu bewirken.

Claims (1)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Die oben näher beschriebene Einrichtung eines elektrischen Schlagwerkes ohne Gewichts- oder Federantrieb und ohne Räder, nur aus Hebelverbindung A B C und Rechen X bestehend, welch letzterer die zum Schlagen nöthige Fortbewegung aus den Schwingungen des Pendels entnimmt und durch den gleichzeitig dabei stattfindenden Contact zwischen Federn G und F die Schliefsung eines elektrischen Stromes bewirkt, wodurch an einer elektrischen Glocke eine bestimmte Anzahl Schläge erfolgen.
    Die Anwendung dieses Systems für Uhren jeder Gattung.
    Die Anwendung eines Torsionspendels mit elektrischem Antrieb für dieses sowie jedes andere System.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DE188220420D 1882-02-07 1882-02-07 Uhr mit elektrischem Geh- und Schlagwerk Expired DE20420C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE20420T 1882-02-07

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DE20420C true DE20420C (de) 1882-12-22

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ID=39789781

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DE188220420D Expired DE20420C (de) 1882-02-07 1882-02-07 Uhr mit elektrischem Geh- und Schlagwerk

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