DE97874C - - Google Patents

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DE97874C
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C3/00Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means
    • G04C3/02Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means wherein movement is regulated by a pendulum
    • G04C3/027Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means wherein movement is regulated by a pendulum using electromagnetic coupling between electric power source and pendulum

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Vibration Prevention Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand des vorliegenden Patentes gehört zu derjenigen Art elektrisch betriebener Pendeluhren, bei welchen das Pendel' mittelst einer Schaltklinke einerseits das Gehwerk treibt, andererseits aber auch, und zwar stets nur bei einem erreichten Schwingungsminimum, die Schliefsung eines Betriebsstromkreises bewirkt, der dann ■ unter. Vermittelung eines Elektromagneten dem Pendel einen neuen Impuls ertheilt.
Während aber, bisher diese Schaltklinke zu letzterem Zwecke erst einen besonderen, neben dem Schaltrade für das Uhrwerk schwingend aufgehängten Hebel bewegen mufste, der dann seinerseits wieder auf einen mit Gegengewicht belasteten Contacthebel wirkte, dient bei der vorliegenden Erfindung der Schalthebel für das "Gehwerk selbst als Contacthebel, wodurch die Construction bedeutend einfacher und genauer und lautlos arbeitend wird.
Auf der Zeichnung sind die für die Erfindung in Betracht kommenden Theile einer derartigen Pendeluhr in Fig. 1 bis 3, einer Vorder- und Oberansicht, sowie einem Schnitt nach Linie x-x der Fig. 1 dargestellt; die Fig. 4 zeigt wie Fig. 1 den Mechanismus in einer charakteristischen Arbeitsstellung.
A bedeutet die hintere Platine des Uhrwerkes, welches von dem hin- und hergehenden Pendel B vermittelst der Klinke D und des Schaltrades E angetrieben wird.
Hinter dem Pendel und von der Platine A durch einen Streifen R aus Isolirmaterial getrennt, befindet sich ein Contactstück h1, über das die Klinke D mittelst eines seitlichen Fortsatzes d hinwegreicht. Vor dem Schaltrad E, ebenfalls im Bereiche der Klinke D liegend, ist ein mit Gegengewicht g ausgerüsteter, um die Achse gl schwingender und in seiner Ruhelage sich auf den Stift g 2 stützender Hebel G vorgesehen.
M1 sind Polschrauben, von denen eine von der Platine A ebenfalls isolirt ist.
-Diese Vorrichtung arbeitet nun in folgender, am deutlichsten aus den Fig. 5 und 6 ersichtlichen Weise:
Bei den gröfsten Schwingungen des Pendels A, also kurz nachdem derselbe einen Impuls durch den (hier nicht dargestellten) Elektromagneten erhalten hat, sind die Beträge, um welche die Klinke D das Schaltrad E jedesmal weiter dreht, gleich der Theilung des Rades E, d. h. so grofs, dafs das Rad E stets mit einem Zahne neben der oberen Spitze des Hebels G bezw. stets mit einer Zahnlücke hinter der Spitze dieses Hebels G stehen bleibt. Die Klinke D kann daher während solcher grofsen Pendelschwingungen niemals mit der Spitze des Hebels G in Eingriff gelangen und letzterem eine Schwingung ertheilen, sondern die Klinke D wird beim Einfallen in das Rad E stets auf das obere Ende des Hebels G zu liegen kommen und beim Drehen des Rades E auf diesem Ende entlang gleiten (s. Fig. 4 und 5), ohne mit ihrem Arm d das Contactstück h1 zu berühren.
Werden aber die Pendelschwingungen kleiner,
sb stellt sich das Rad E nicht mehr genau jedesmal mit einem Zahn neben der Spitze des Hebels G ein, und es tritt bald der in Fig. i, sowie in Fig. 6 dargestellte Fall ein, dafs das Rad E mit einer Zahnlücke neben bezw. vor der Spitze von G stehen bleibt. Bei der nächsten Pendelschwingung kann daher die Klinke D bis zum Grunde der Zahnlücke einfallen. Der Arm d der Klinke D kommt infolge dessen nun mit dem Contactstück h1 in Berührung und der Stromkreis wird durch letzteres, die Klinke D, das Pendel B und die Platine A hindurch geschlossen, so dafs der Elektromagnet das Pendel anzieht und ihm einen neuen Anstofs ertheilt.
Die Dauer des Eingriffes der Klinke D mit dem Rad E und dem Hebel G bezw. die Unterbrechung des geschlossenen Stromkreises wird einerseits durch die Rolle J, andererseits durch die Abschrägung r des Isolirstückes R bestimmt, auf welche Theile die Klinke mit ihrem Arm d am Ende der Pendelschwingungen hinaufgleitet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Elektrisch betriebene Pendeluhr, bei welcher das Gehwerk vom Pendel B aus durch eine auf ein Schaltrad wirkende Klinke D in Bewegung versetzt wird, dadurch gekennzeichnet, dafs neben dem Schaltrade E ein schwingender Hebel G, der mit seinem oberen Ende bis in Höhe der Zahnlücken des Schaltrades E reicht, so angeordnet ist, dafs während der gröfsten Pendelausschläge und somit der gröfsten Drehungen des Schaltrades E dieses stets mit einer Zahnlücke hinter der Spitze des Hebels G stehen bleibt, so dafs die Klinke nicht ganz bis zum Grunde der Zahnlücke einfallen kann, sondern auf dem oberen Ende des Hebels G hingleitet, und dafs bei Abnahme' der Ausschlagsweite die nächste von der Klinke D zu erfassende Zahnlücke sich vor der Spitze des Hebels G einstellt, so dafs alsdann die Klinke D bis zum Grunde der Zahnlücke einfällt, dadurch mit einem .Contactstück h1 in Berührung kommt und den Arbeitsstromkreis schliefst. ·
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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