DE4130C - Von der Triebkraft unabhängige Hemmung für Uhren - Google Patents

Von der Triebkraft unabhängige Hemmung für Uhren

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DE4130C
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A. REINHARDT, Uhrmacher, in Chemnitz
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B15/00Escapements
    • G04B15/10Escapements with constant impulses for the regulating mechanism

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
  • Apparatuses For Generation Of Mechanical Vibrations (AREA)
  • Eye Examination Apparatus (AREA)

Description

1878.
Klasse 83.
AUGUST REINHARDT in CHEMNITZ. Von der Triebkraft unabhängige Hemmung für Uhren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 21. Mai 1878 ab.
Da alle Hemmungen nur dadurch in Bewegung gehalten werden können, dafs sie Anstöfse vom Triebwerk bekommen, welche die durch die Widerstände verzehrte Kraft ersetzen, so müssen dieselben bei stärkerer Triebkraft, da diese auch stärkere Anstöfse ertheilt, weiter schwingen, als bei schwächerer Kraft, können demnach nach der Meinung des Erfinders den Gang des Werkes nicht genau reguliren. Die vorliegende Hemmung hat den Zweck, auch den stärksten Antrieb unschädlich zu machen, was durch die auf beiliegender Zeichnung dargestellte Construction erreicht werden soll.
An den beiden Unruhen α und b sind die Stifte c und d befestigt, welche beim Schwingen an der Gleitfläche g, Fig. 2, die Feder e niederdrücken und hinter dem Vorsprung derselben hängen bleiben.. Wie die Stellung in Fig. 1 und 2 gezeichnet ist, befindet sich die Unruhe b in Ruhe, und die Unruhe α schwingt in der Richtung des Pfeiles und bewegt vermittelst des Stiftes / und der Gabel h den Anker so, dafs der die Bewegung des Steigrades hemmende Zahn k von dem Steigradzahn 1 abgezogen wird und das Steigrad freigiebt. Während dessen ist aber der mit der Unruhwelle fest verbundene Hebel i zwischen die Zähne 3 und 4 getreten, wird von dem Zahn 4 eingeholt und bekommt einen Anstofs, vermöge dessen er im Stande ist, die Feder e an der schrägen Gleitfläche niederzudrücken und dadurch den Stift d der Unruhe b freizugeben.
Während nun die Unruhe α durch die Feder e an der Bewegung gehindert wird, schwingt die Unruhe b nach rechts, Fig. 1, und hebt vermittelst des Stiftes m und der Gabel η den jetzt am Steigradzahn 2 stehenden Ankerzahn / von diesem ab, so dafs sich der Zahn 5 an den Ankerzahn k anlegt. Bei der hierauf folgenden Linksschwingung der Unruhe b giebt der Ankerzahn k das Steigrad wieder frei, der Steigradzahn 6 giebt dem mit der Unruhe b verbundenen Hebel 0 einen Anstofs, der Stift drückt an der Gleitfläche g die Feder e nieder, und die Unruhe α beginnt das Spiel.
Ein stärkerer Anstofs wird demnach, wie der Erfinder angiebt, zwar ein Weiterschwingen der Unruhe, aber keine unregelmäfsige Fortbewegung des Steigrades zur Folge haben, da während dieser Zeit die andere Unruhe die Regulirung bewirke. Da jede Unruhe die Bewegung stets mit derselben Kraft beginne, so müsse die Zeit, welche von der Auslösung der einen bis zur Auslösung der anderen verfliefst, immer dieselbe sein.
Um diese Hemmung für Taschenuhren besser verwendbar zu machen, hat der Erfinder die Festhaltung der Unruhen durch einen seitlich ausweichenden Anker / bewirkt, wie derselbe in den Fig. 3 und 4 dargestellt ist. Der an der Unruhe α befestigte Stift c drückt beim Linksschwingen an die Nase q und schiebt den Anker p so weit nach links, bis der mit der Unruhe b verbundene Stift d von der Nase r nach innen abfällt, und wird dann von der Nase q festgehalten, bis der Stift d den Anker/ durch Gleiten an der inneren Fläche der Nase r abermals nach links bewegt. Der Anker ρ wird durch die Spiralfeder ί gegen den Stift / gedrückt. Wenn man auf den Anker / eine Feder so wirken läfst, dafs derselbe ohne den Stift t in der gezeichneten Lage gehalten wird, so kann man die Stifte c und d entweder beide von aufsen drücken und nach innen abfallen, oder beide von innen drücken und nach aufsen abfallen lassen.
Die in den Fig. 1 und 2 angewendete Arretirung hat den Uebelstand, dafs, wenn die Wellen der Unruhen Spielraum nach oben und unten haben, die Auslösung bei tragbaren Uhren nicht mehr sicher erfolgen würde. Bei der letztbeschriebenen Construction haben diese Spielräume keinen Einflufs.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Anwendung mehrerer Unruhen, von denen
  2. 2. nur eine schwingt, während die anderen in gespanntem Zustande angehalten sind.
  3. 3. Wiederbeginn der Schwingung einer jeden Unruhe mit derselben Kraft.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT4130D Von der Triebkraft unabhängige Hemmung für Uhren Active DE4130C (de)

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