DE54138C - Elektrische Nebenuhr - Google Patents
Elektrische NebenuhrInfo
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- DE54138C DE54138C DENDAT54138D DE54138DA DE54138C DE 54138 C DE54138 C DE 54138C DE NDAT54138 D DENDAT54138 D DE NDAT54138D DE 54138D A DE54138D A DE 54138DA DE 54138 C DE54138 C DE 54138C
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-
- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04C—ELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
- G04C13/00—Driving mechanisms for clocks by primary clocks
- G04C13/08—Secondary clocks actuated intermittently
- G04C13/10—Secondary clocks actuated intermittently by electromechanical step-advancing mechanisms
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- General Physics & Mathematics (AREA)
- Electromechanical Clocks (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vereinfachung solcher elektrischen Nebenuhren,
die zu bestimmten Zeitpunkten durch den Schlufs eines elektrischen Stromkreises
mittelst einer elektrischen Normaluhr getrieben werden.
Diese neue Construction ist hauptsachlich
dadurch gekennzeichnet, dafs die Bewegungen eines unter dem vereinigten Einflufs eines horizontalen
Elektromagneten und einer Feder in Schwingungen versetzten Hebels einerseits durch
eine an letzterem angebrachte Klinke unmittelbar auf ein an der Minutenwelle befestigtes
Rad und andererseits vermittelst einer Zwischenstange auf eine eigenartige Hemmvorrichtung,
die auf vorgenanntes Rad einwirkt, übertragen werden, so dafs die Zahl der Räder der elektrischen
Nebenuhr auf die eines gewöhnlichen Zeigerwerkes vermindert werden kann.
Die Hemmvorrichtung besteht aus einem Anker, der dem der gewöhnlichen Ankerhemmungen
ähnlich ist, aber sich von diesen Ankern dadurch unterscheidet, dafs einer der zwei Stifte nicht am Anker selbst, sondern an
einem mit dem Anker gelenkartig verbundenen und mit einer Feder versehenen Hebel angebracht
ist und durch eine Oeffnung des Ankers hindurchdringt.
Die Construction und der Gang dieses elektrischen Nebenuhrwerkes ergeben sich im
Uebrigen näher aus beiliegender Zeichnung.
Auf der Platte A ist der horizontale Doppelelektromagnet
B an einem Ende mittelst des Polstückes b befestigt. Die Enden der Umwickelung
des Elektromagneten sind mit den von der Platte A isolirten Klemmen r r* verbunden.
Der Anker C dieses Elektromagneten ist an dem um sein Ende α schwingenden und
beinahe lothrecht angeordneten Hebel D befestigt, auf dessen freies Ende zwei Plättchen ν c
aufgeschraubt sind. Am Plättchen ν ist eine Klinke K angebracht, welche fortwährend durch
eine kleine Feder d gegen die Zähnung des auf der Minutenwelle e befestigten Rades E
gedrückt wird, so dafs bei jeder Anziehung des Ankers C die Klinke K das Rad E um
einen Zahn weiterdreht. Das Rad E hat 60 Zähne, demnach vollzieht die Welle e, wenn
die Hauptuhr nach jeder Minute die Anziehung des Ankers C durch den Elektromagneten B
bewirkt, stündlich eine Umdrehung. Die Welle e trägt den Minutenzeiger.
Eine an der Platte A befestigte Feder P drückt eine hervorragende Nase u des Hebels D
und dient dazu, den Hebel D vom Elektromagneten zu entfernen, um ihn in seine äufsere gewöhnliche Stellung zurückzubringen,
sobald die elektromagnetische Anziehung aufhört. Diese Rückbewegung des Hebels D wird
durch den an der Platte A befestigten Stift y begrenzt.
Damit jede Rückdrehung des Rades E verhindert wird, ist eine Klinke F vorgesehen, welche an
dem mit der Platte A verbundenen Arm G angebracht ist und durch eine Feder/" stets
gegen die Zahnung des Rades E. gedrückt wird.
Die Umdrehung des Rades E wird durch ein Rad g und ein Treibrädchen h, welche
beide auf derselben, durch die Platte A und die Brücke H getragenen Achse j sitzen, auf
das an der Stundenwelle k befestigte Rad L übertragen.
Claims (2)
1. Eine elektrische Nebenuhr, bei welcher die Bewegungen eines beinahe senkrechten
und unter dem vereinigten Einflufs einer Feder und eines Elektromagneten in Schwingungen
versetzten Hebels D einerseits durch eine an letzterem angebrachte Klinke K
unmittelbar auf ein an der Minutenwelle befestigtes Zahnrad E und andererseits vermittelst
einer Schubstange M auf einen Anker N mit Sperrstift I und beweglichem
Schaltstift m, die abwechselnd · in die Zahnung
des Rades E eingreifen, übertragen werden, so dafs bei jeder Anziehung des
Hebels D das Rad E um einen Zahn gedreht
und das Räderwerk der Uhr auf ein gewöhnliches Zeigerwerk beschränkt wird.
2. Bei dem durch Anspruch 1. gekennzeichneten Nebenuhrwerk die Anordnung des
Hemmankers N, auf-welchem der Sperr -
. stift / fest sitzt, während der Schaltstift m an einem Hebel s, der auf' einen hervorstehenden
Arm χ des Hemmankers N angebracht ist und gegen welchen eine Feder t
drückt, befestigt ist, und durch eine Oeffnung q des Ankers N hindurchdringt, so
dafs die Sperrung des Werkes durch den Stift / geschieht und der Stift m die Schaltweite
bestimmt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE54138C true DE54138C (de) |
Family
ID=328749
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT54138D Expired - Lifetime DE54138C (de) | Elektrische Nebenuhr |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE54138C (de) |
-
0
- DE DENDAT54138D patent/DE54138C/de not_active Expired - Lifetime
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