DE151762C - - Google Patents
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- DE151762C DE151762C DENDAT151762D DE151762DA DE151762C DE 151762 C DE151762 C DE 151762C DE NDAT151762 D DENDAT151762 D DE NDAT151762D DE 151762D A DE151762D A DE 151762DA DE 151762 C DE151762 C DE 151762C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04C—ELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
- G04C21/00—Producing acoustic time signals by electrical means
- G04C21/04—Indicating the time of the day
- G04C21/06—Indicating the time of the day by striking mechanism
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- General Physics & Mathematics (AREA)
- Electromagnets (AREA)
Description
SinaiiTiiat bet οολλμίίUma
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine elektrische Aufziehvorrichtung
für das Schlagwerk von Uhren, welche dadurch gekennzeichnet ist, daß der Magnetanker
für die gesamte erforderliche Aufziehbewegung, welche im ungünstigsten Falle dem für zwölf Schläge der Uhr erforderlichen
Ablaufe entspricht, nur einen einzigen Hub ausführt. Die Übertragung der
ίο Ankerbewegung auf die Aufziehwelle oder
die in dem nachstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel gewählte Aufziehhülse findet
zwar auch mit Hilfe einer Klinke, also. in bekannter Weise statt; abweichend von dem
Bekannten ist der Ankerhebel jedoch in solcher Weise mit der Klinke gekuppelt, daß er
sie bei seinem infolge Stromunterbrechung stattfindenden Rückgange aus dem Sperrade
vollständig heraushebt und erst wieder bei der 'erneuten Erregung des Magneten in Eingriff bringt.
Verwendet man in Verbindung mit dieser Aufziehvorrichtung für Schlagwerke das an
und für sich bei elektrischen Aufziehvorrichtungen bekannte, nur auf einem Teil seines
Umfanges mit Zähnen versehene Aufziehschaltrad , so bietet die dargelegte Arbeitsweise
des Ankers und seiner Klinke bezw. der Umstand, daß die gesamte erforderliche Aufziehbewegung durch einen einzigen Ankerhub
bewirkt wird, den Vorteil, daß die Schlagwerksfeder nach jedem einzigen einer
Zeitangabe entsprechenden Ablaufe des Schlagwerkes stets wieder zu dem Anfangszustande.
zurückgeführt wird, gleichgültig also, ob das Schlagwerk die Zeitangabe ein Uhr oder
zwölf Uhr oder irgend eine andere machte. Dient der Elektromagnet beispielsweise zum
gleichzeitigen Aufziehen des Schlagwerkes und des Zeitwerkes und wird das letztere
nicht nur nach jeder einzigen Auslösung des Schlagwerkes, sondern auch in den Zwischenzeiten
, beispielsweise alle Minuten oder alle fünf Minuten aufgezogen, so wird die Klinke
des Schlagwerkes zwar auch durch den Anker an das Schaltrad heranbewegt, doch findet
dieselbe während der dann folgenden Schwingbewegung der Klinke keinen Zahn vor, da
sich das Schlagwerk noch im aufgezogenen Zustande befindet; sie läuft vielmehr leer
über den glatten Teil des Schaltradumfanges hinweg. Erst bei derjenigen Aufziehbewegung
des Zeitwerkes, welche auf eine kurz voraufgegangene Auslösung des Schlagwerkes folgt, findet die Aufziehklinke· dieses letzteren
bei ihrer stets gleich großen Winkelbew.egung Schältzähne vor. Hatte, die Uhr also
zwölf geschlagen, so daß sich das Schaltrad um den vollen Aufziehwinkel, z. B. 45 Grad
im Sinne des Ablaufes gedreht hatte, so fand auch die Klinke sofort bei Beginn ihrer
Aufziehbewegung einen Zahn vor und drehte dementsprechend - das Schaltrad um volle
45 Grad zurück. Hatte die Uhr dagegen nur die Zeitangabe ein Uhr gemacht, so war
das Schaltrad naturgemäß auch nur den zwölften Teil von 45 Grad vorwärtsgegangen;
die Aufziehklinke fand also auf elf Zwölf-
teln ihrer Aufziehbewegung keinen Zahn vor, vermochte daher also nur, da sie ihrerseits
niemals weniger als die beispielsweise angenommen 45 Winkelgrade durchläuft, während
des letzten Zwölftels ihrer Schwingung das Schaltrad mitzunehmen.
Ganz ähnlich liegen die Verhältnisse, wenn
die Uhr irgend eine andere Stunde schlägt.
Die beiliegenden Zeichnungen veranschauliehen als Ausführungsbeispiel eine nach der
vorliegenden Erfindung ausgeführte Aufziehvorrichtung, bei welcher der Elektromagnet
das Zeitwerk und das Schlagwerk gleichzeitig aufzieht. Das Aufziehen des Zeitwerkes
könnte natürlich auch durch einen anderen Elektromagneten erfolgen, da sich die Erfindung
im vorliegenden Falle hauptsächlich auf die Aufziehvorrichtung für das Schlagwerk
bezieht.
Fig. ι ist ein Schnitt durch die Aufziehvorrichtung
nach der Linie B-B der Fig. 2.
Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie A-A der Fig. 1.
Fig. 3 ist derselbe Schnitt wie Fig. 1, zeigt jedoch das Aufziehwerk in einer anderen
Stellung.
Fig. 4 ist ·είη Schnitt nach der Linie C-C
der Fig. 3 und veranschaulicht die Kupplungsvorrichtung zwischen dem Ankerhebel und den Aufziehhebeln.
Der Ankerhebel 22, welcher in der aus Fig. 4 ersichtlichen Weise die beiden Mitnehmerrollen
20, 21 trägt, nimmt gewöhnlich die in Fig. 1 angedeutete Lage ein, in weleher
der lose auf der Aufziehhülse 9 des Schlagwerkes (Fig. 2) sitzende Aufziehhebel 10
sich in der Ruhelage befindet und die Ankerrolle 21 (Eig. 4) die Klinke 11 außer Eingriff
mit dem auf der erwähnten Hülse 9 starr befestigten Schaltrade 13 hält. Um
dies zu ermöglichen, ist die Klinke 11 in der aus Fig. 3 ersichtlichen Weise mit dem Aufziehhebel
10 drehbar verbunden und besitzt eine Gabel oder einen Schlitz 25, 26, in welchen
die Rolle 21 (Fig. 4) eingreift.
Der Hebel 1 (Fig. 1 und 3) dient zum Aufziehen des Zeitwerkes. In Fig. 1 nimmt
derselbe die Lage ein, in welcher ein erneutes Aufziehen des Zeitwerkes stattfinden
muß, während er in Fig. 3 die dem Ende der Aufziehbewegung entsprechende Lage einnimmt. Während also der Aufziehhebel 10
und die Klinke 11 nach Unterbrechung des elektrischen Stromes durch die Wirkung des
Ankerhebels 22 schnell in die Ruhelage (Fig. 1) zurückgebracht werden, geht der Hebel ι nur ganz langsam nach Maßgabe des
Ablaufens des Zeitwerkes wieder in die in Fig. ι angedeutete Lage zurück.
Wird der Stromkreis geschlossen, so zieht der Elektromagnet 24 seinen Anker 23 an;
während der hierdurch verursachten Bewegung des Ankerhebels 22 nimmt die Rolle 20
den Hebel 1 und die Rolle 21 die Klinke II
mit. Diese dreht sich zunächt um ihren sie mit dem Hebel 10 verbindenden Drehpunkt,
bis ihre Nase 12 sich gegen den glatten Teil des Schaltrades 13 anlegt. Der Anker findet
also anfänglich nur einen geringen Widerstand, d. h. die Klinke 11 eilt dem Hebel 10
anfänglich, also bis zur Berührung mit dem Schaltrade, voraus. Erst bei der nun erfolgenden
Weiterbewegung der Klinke nimmt dieselbe auch den Hebel 10 mit herum, obgleich
diese Bewegung des Hebels 10, da derselbe lose drehbar auf der Hülse 9 sitzt, für
das Aufziehen des Schlagwerkes bedeutungslos ist. Der Hebel 10 ist nur insofern notwendig,
als er den Stützpunkt für die Klinke 11 bildet und ohne ihn ihre durch
den Magnetanker bewirkte Ein- und Ausklinkung nicht möglich wäre. Zum Mitnehmen
des Hebels 10 kann auch der Stift 28 des Ankerhebels 22 mitbenutzt werden, notwendig
ist es jedoch nicht. '
Es geht aus Fig. 1 hervor, daß die Klinkennase 12 Io lange auf dem glatten, zahnlosen
Teile des Schaltrades 13 gleitet, bis sie einen Schaltzahn antrifft; erst von diesem Augenblicke
an kann sie das Schlagwerk wieder aufziehen. Diese Aufziehbewegung ist vollendet,
sobald die Klinke 11 die in Fig. 3 ersichtliche Lage einnimmt, denn in diesem
Augenblicke kann sich der Anker 23 dem Magneten 24 nicht weiter nähern.
Es geht auch aus dem Gesagten hervor, daß, wenn die Klinke sich gleich beim Anlegen
an das Schaltrad 13 in die Lücke eines Schaltzahnes einlegt, die Aufziehbewegung
des Schlagwerkes der vollen Schwingbewegung entsprechen muß, welche die Klinke 11
vollführt, wenn sie sich aus der Lage nach Fig. ι in diejenige nach Fig. 3 bewegt. Die
Ablaufbewegung des Schlagwerkes beim Zwölfuhrschlag darf also nicht größer sein,
wie diese größtmögliche Aufzugbewegung.
Da die Klinke andererseits bei jedem einzigen Ankeranzug die volle vorgeschriebene
Bewegung (Fig. 1 und 3) ausführt, so ist es gleichgültig, wieviel das Schlagwerk innerhalb
zweier Magneterregungen abgelaufen ist, denn solange das Höchstmaß von zwölf Schlägen, entsprechend der Zeitangabe zwölf
Uhr, nicht überschritten ist, muß das Schaltrad 13 und demensprechend auch die Schlagwerksfeder
in die Anfangslage bezw. in die Anfangsspannung zurückkehren.
Wenn der Ankerhebel nach Unterbrechung des Stromes wieder in die Lage nach Fig. 1
zurückgeht, so nimmt die Rolle 21 auch die Klinke 11 so weit mit zurück, daß der Zahn 12
aus dem Bereiche des Rades 13 tritt, also in
Claims (1)
- keiner Weise, beispielsweise auch dann nicht hinderlich ist, wenn der Uhrmacher das Schlagwerk bei Ausbesserungen absichtlich ganz ablaufen lassen, d. h. die Schlagwerksfeder vollständig entspannen will.Der Hebel IO wird zweckmäßig mit einer Nase 29 versehen, welche in die Bewegungsbahn des Zapfens 28 tritt, sobald der Ankerhebel 22 zu weit über die in Fig. I angedeutete Lage nach dem Unterbrechen des Stromes. zurückschlägt.Erwähnt möge noch sein, daß die Zahl 7 die Schlagwerksfeder bezeichnet. Das innere Ende derselben ist mit der Hülse 9 fest verbunden, während das äußere Ende an dem kleinen Metallrahmen 8 befestigt ist. Die Hülse 9 dreht sich lose auf der sie tragenden, in Fig. 2 ersichtlichen Achse; diese letztere trägt das Hauptantriebrad 19 des Schlagwerkes, welches durch eine Klinke. 18 mit einem Sperrade 14 gekuppelt ist. Dieses besteht bei dem dargestellten Ausführungsbeispiele mit dem Rade 13 aus einem Stück.Während der Aufziehdrehung des Rades 19 spielt die Klinke 18 leer über die Sperrzähne des Rades 14 hinweg, während umgekehrt, wenn die Feder 7 abläuft, beide Sperräder sich also entgegengesetzt drehen, das Rad 19 durch die Klinke 18 mitgenommen wird.Pate nt-A ν Spruch:Elektrische Aufziehvorrichtung für das Schlagwerk von Uhren, gekennzeichnet durch ein auf der Aufziehwelle der Schlagwerksfeder befestigtes, nur teilweise gezahntes Schaltrad (13) und eine von dem Aufziehanker (22) bewegte Schaltklinke (11), welche in der Ruhestellung des Ankers (Fig. i) ausgerückt gehalten wird und gegen das Schaltrad derart gestellt ist, daß der volle, nach jeder einmaligen Tätigkeit des Schlagwerkes erforderliche Aufzug der Schlagwerksfeder durch nur einen einzigen Hub des Ankerhebels erfolgt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
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