DE40770C - Neuerung an Chronograph-Taschenuhren - Google Patents

Neuerung an Chronograph-Taschenuhren

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DE40770C
DE40770C DENDAT40770D DE40770DA DE40770C DE 40770 C DE40770 C DE 40770C DE NDAT40770 D DENDAT40770 D DE NDAT40770D DE 40770D A DE40770D A DE 40770DA DE 40770 C DE40770 C DE 40770C
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DE
Germany
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lever
wheel
hand
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT40770D
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English (en)
Original Assignee
E. HEUER in Biel, Schweiz
Publication of DE40770C publication Critical patent/DE40770C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04FTIME-INTERVAL MEASURING
    • G04F7/00Apparatus for measuring unknown time intervals by non-electric means
    • G04F7/04Apparatus for measuring unknown time intervals by non-electric means using a mechanical oscillator
    • G04F7/08Watches or clocks with stop devices, e.g. chronograph

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Unknown Time Intervals (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung besteht in einem neuen Mechanismus von Chronograph-Taschenuhren mit unabhängigem Secundenzeiger, Minutenzeiger und Nachläufer. Der Secundenzeiger und der Minutenzeiger werden durch einen speciell dafür vorgesehenen Drücker in Bewegung gesetzt, festgehalten und auf ο zurückgestellt. Durch Einwirkung eines zweiten Drückers wird bewerkstelligt, dafs der Secundenzeiger einen zweiten Zeiger, den sogen. Nachläufer, mitnimmt oder an einer bestimmten Stelle des Zifferblattumfanges stehen läfst, was für sehr kurze Zeitmessungen werthvoll ist.
In der beiliegenden Zeichnung stellen die Fig. i, 2 und 3 den Mechanismus dar, welcher den Secunden- und Minutenzeiger bewegt und auf den Stegen des Uhrwerkes angebracht wird. Die Fig. 4, 5 und 6 zeigen den Mechanismus des Nachläufers, welcher unter dem Zifferblatt angebracht ist. fi
A ist das gewöhnliche, in allen Uhren befindliche Seeundengetriebe, welches eine Tour pro Minute macht. Es wird dasselbe vom Federhaus aus getrieben und greift in die zur Hemmung führenden Getriebe ein, was, weil bekannt, in der Zeichnung nicht angegeben ist.
Die Bewegung der Chronographenzeiger geschieht durch Vermittelung eines doppelten Kolbens C vom Rad A aus. Dieser Kolben greift mit seiner unteren Verzahnung stets in A ein, kann aber, ■ wie in den Fig. 2 und ^gezeigt ist, entweder so gestellt werden, dafs seine obere Verzahnung in das Mittelrad B eingreift, Fig. 3, oder aufser Eingriff steht, Fig. 2. Dieses ist dadurch ermöglicht, dafs der Kolben C um ein Geringes hin- und hergeneigt werden kann. Zu diesem Zwecke ist sein oberer Zapfen in einem Hebel E gelagert, welcher um eine Schraube e" oscillirt. Unter Einwirkung einer Feder e wird der Schnabel e' des Hebels E entweder gegen einen vollen Theil oder in einen Einschnitt des kreuzförmigen Rades R gedrückt, wobei der Kolben C entweder die in Fig. 2 oder die in Fig. 3 angegebene Lage einnimmt.
Die Achse des Rades B trägt den unabhängigen Secundenzeiger und wird in Bewegung gesetzt, sobald durch einen auf den Drücker S' ausgeübten Druck der am zweiarmigen Hebel S befestigte Schalter .F'das an R befestigte Schalt-,rad r so herumdreht, dafs e' in einen Einschnitt von R hineinfällt. Auf derselben Achse wie B sitzt ein Rad G fest, welches das mit einem Stift J versehene Rad H treibt. Der Stift J greift in die Verzahnung des Sternrades K ein, dessen Achse den unabhängigen Minutenzeiger trägt. Die Verzahnungen sind so berechnet, dafs H eine Umdrehung pro Minute macht und K jede Minute um einen Zahn vorrückt. Die Federn r' und k dienen dazu, die Räder r bezw. K zu bremsen.
Ein um eine Schraube d" drehbarer Hebel D lehnt sich unter Einwirkung einer Feder d mit seinem Schnabel d' gegen das Kreuzrad R. Sein Schnabel D' drückt auf ein Excenter N, welches auf der Achse des Secundenzeigers festsitzt, und stellt den letzteren auf ο zurück. Dasselbe besorgt gleichzeitig Hebel L für den unabhängigen Minutenzeiger, indem Hebel L durch eine Feder I gegen den Schnabel D" von D gedrückt wird, d. h. mit D gehoben

Claims (5)

wird und herunterfällt. Der Hebel L fällt mit seinem Schnabel auf ein Excenter ο, welches auf der Achse des. Rades K befestigt ist. Auf der Achse des unabhängigen Secundenzeigers steht, zwischen der Platte des Werkes und dem Zifferblatte, ein Herz oder Excenter Q, Fig. 4, fest, auf welches sich unter Einwirkung einer Feder q das Röllchen p' eines kleinen Hebels ρ lehnt; letzterer ist in q' scharnierförmig am Rad P befestigt. Letzteres trägt auf röhrenförmiger Achse den sogen. Nachläufer oder Rattrapautezeiger. So lange P sich frei drehen kann, wird der Hebel ρ unter Einwirkung der an P befestigten Feder q stets trachten, am tiefsten Punkt bezw. in der Kerbe des Excenters Q. zu verbleiben, so dafs Q das Rad P mitnehmen wird, wobei der Secundenzeiger und der Nachläufer sich decken und zusammenlaufen. Wird aber P festgehalten, so bleibt der Nachläufer stehen, während der Secundenzeiger allein weiterrückt, bis P wieder freigelassen wird und p' wieder in die Kerbe von Q, hineinfällt. Das Festhalten und Wiederloslassen von P geschieht nun mittelst der Bremshebel M und JV, welche durch ein Schaltrad R' bewegt werden. Am letzteren ist je ein Zahn um den anderen unten schräg abgeschnitten, so dafs der Querschnitt von R' je bei einem Zahn wie in Fig. 5, beim folgenden wie in Fig. 6, dann wieder wie in Fig. 5 und so fort aussieht. Der Schnabel M' ist entsprechend schräg gefeilt und wird durch die vollen Zähne von R' gehoben, Fig. 6, während er unter die schräg gefeilten Zähne desselben hineinfällt, Fig. 5. Hebel JV lehnt sich auf M' und steht unter der Einwirkung einer Feder n. Wird M' durch einen vollen Zahn von R' gehoben, so werden gleichzeitig M und JV vom Umfang von P entfernt und letzteres freigelassen; fällt dagegen M' in einen eingeschnittenen Zahn von R', so fallen M und JV gleichzeitig gegen den Umfang von P zurück, wobei letzteres plötzlich festgehalten wird. Das Vorrücken des Rades R' je um einen Zahn geschieht mittelst eines zweiarmigen Hebels F mit Drücker V, Schalter b und Feder v. Pate ν τ-Ansprüche: An Chronograph-Taschenuhren:
1. Die Anordnung durch einen doppelten, mit dem Secundengetriebe A im steten Eingriffe stehenden und vermittelst des Hebels E und der mit dem Sperrrad r verbundenen Kreuzscheibe R ein- und auszulösenden Kolbens C die Bewegung von A sowohl auf den unabhängigen Secundenzeiger B als auch (durch die Getriebe G und H, sowie das Sternrad K und den auf H befindlichen Stift J) auf die Achse des zum unabhängigen Minutenzeiger gehörigen Sternrades K derart zu übertragen, dafs vermittelst der Hebel 5 D und L und der zugehörigen Sperrhaken und Excenter FN und 0 die unabhängigen Secunden- und Minutenzeiger in Gang gesetzt, festgehalten oder auf Null gestellt werden können.
2. Die Anordnung eines durch den Secundenzeiger bei Einwirkung eines zweiten Drückers mitgenommenen oder an einer bestimmten Stelle des Zifferblattes stehengelassenen zweiten Zeigers, den sogen. Nachläufer, zum Zwecke der Messung kurzer Zeitmomente.
3. Die Verbindung des unter 2. genannten zweiten Drückers und des Nachläufers durch die Combination eines auf der Achse des unabhängigen Secundenzeigers sitzenden Rades P mit dem auf letzterem beweglich befestigten Hebel p, dem feststehenden Excenter Q. und
' den durch Hebel F, Sperrhaken' b und Sperrrad R' beeinflufsten Klemmbacken MJV, welche eine Verbindung bezw. Auslösung mit P bewirken.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT40770D Neuerung an Chronograph-Taschenuhren Expired - Lifetime DE40770C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2018091696A1 (fr) * 2016-11-17 2018-05-24 Nogerah Sa Mecanisme d'affichage avec fonction de remise a zero

Cited By (3)

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WO2018091696A1 (fr) * 2016-11-17 2018-05-24 Nogerah Sa Mecanisme d'affichage avec fonction de remise a zero
CN110050236A (zh) * 2016-11-17 2019-07-23 诺格拉公司 具有零重置功能的显示机构
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