DE38506C - Chronograph-Uhr - Google Patents
Chronograph-UhrInfo
- Publication number
- DE38506C DE38506C DENDAT38506D DE38506DA DE38506C DE 38506 C DE38506 C DE 38506C DE NDAT38506 D DENDAT38506 D DE NDAT38506D DE 38506D A DE38506D A DE 38506DA DE 38506 C DE38506 C DE 38506C
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- DE
- Germany
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- wheel
- spring
- chronograph
- shaft
- lever
- Prior art date
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- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04F—TIME-INTERVAL MEASURING
- G04F7/00—Apparatus for measuring unknown time intervals by non-electric means
- G04F7/04—Apparatus for measuring unknown time intervals by non-electric means using a mechanical oscillator
- G04F7/08—Watches or clocks with stop devices, e.g. chronograph
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Measurement Of Unknown Time Intervals (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Diese Erfindung bezieht sich auf Chronograph-Uhren, welche mit einem besonderen
Zeigerwerk, das die Secunden und die Bruchtheile derselben angiebt, versehen sind. Der
Zweck der Erfindung ist, Unregelmäfsigkeiten in der Functionirung des Bruchsecundenzeigers
zu verhindern. Dieses geschieht dadurch, dafs der Chronograph von dem Hauptwerk der
Uhr durch eine besonders angebrachte, Reibung erzeugende Feder auf eine besondere Art und
Weise in Bewegung gesetzt wird, so dafs die feinen Zahnräder des Chronographs nicht ausgelöst
zu werden brauchen, wie bei gewöhnlichen Chronograph-Uhren.
In der Zeichnung sind:
Fig. ι eine Ansicht einer gewöhnlichen Taschen-Uhr, welche mit vorliegender Chronographvorrichtung
versehen ist,
Fig. 2 ein Querschnitt nach der Linie x-x,
Fig·, i,
Fig. 3 eine Ansicht der Reibungsfeder,
Fig. 4 eine Abänderung derselben,
Fig. 5 ein Längenschnitt von Fig. 3.
Das sehr fein gezahnte Rad C ist mit der Mittelplatte C1 und einer im Mittelpunkt derselben angebrachten Hülse D versehen. Auf der Mittelplatte .C1 ist eine Feder L befestigt; dieselbe drückt gegen die Aufsenseite der Welle A, auf welcher das Rad C lose gelagert ist. Die Hülse D hat, um es der Feder L zu ermöglichen, gegen die Welle A zu drücken, einen Ausschnitt M, wie Fig. 5 im Detail zeigt. Die Schraube N dient zum Stellen der Feder L. Wird die Schraube N nach innen geschraubt, dann übt der konische Kopf derselben einen gröfseren Druck auf die Feder L aus und die Reibung zwischen der Feder L und der Spindel A wird gröfser. Die Feder L kann auch gabelförmig angeordnet werden, wie in Fig. 4 gezeigt ist.
Fig. 4 eine Abänderung derselben,
Fig. 5 ein Längenschnitt von Fig. 3.
Das sehr fein gezahnte Rad C ist mit der Mittelplatte C1 und einer im Mittelpunkt derselben angebrachten Hülse D versehen. Auf der Mittelplatte .C1 ist eine Feder L befestigt; dieselbe drückt gegen die Aufsenseite der Welle A, auf welcher das Rad C lose gelagert ist. Die Hülse D hat, um es der Feder L zu ermöglichen, gegen die Welle A zu drücken, einen Ausschnitt M, wie Fig. 5 im Detail zeigt. Die Schraube N dient zum Stellen der Feder L. Wird die Schraube N nach innen geschraubt, dann übt der konische Kopf derselben einen gröfseren Druck auf die Feder L aus und die Reibung zwischen der Feder L und der Spindel A wird gröfser. Die Feder L kann auch gabelförmig angeordnet werden, wie in Fig. 4 gezeigt ist.
Die Zähne des Rades C greifen in die Zähne eines kleinen Rädchens E ein, welches
auf der Welle F befestigt ist, so dafs also die Welle F von der Spindel A gedreht werden
kann.
Die Welle F, welche den Bruchsecundenzeiger H trägt, ist lose durch die röhrenförmige
Welle G gesteckt, an welcher der Minutenzeiger H1 in der gewöhnlichen Weise
befestigt ist. Auf der Welle F sind ein Bremsrädchen J und eine Herzplatte K, letztere von
der gewöhnlichen Construction, befestigt.
S ist ein federnder Bremshebel und mit einem Vorsprung S1 versehen. P ist ein
Federhebel und mit einem Vorsprung P1 versehen.
Die Räder R und U, ersteres mit 15 und
letzteres mit 5 Zähnen versehen, sind beide auf der Welle F,1 befestigt und so mit einander
verbunden, dafs sie sich zusammen drehen. Das Rad R kann durch den Schieber
T gedreht werden. Die Feder V schiebt den Schieber T nach aufsen. Q. ist ein federnder
Sperrkegel für das Rad R.
Der Chronographmechanismus wird auf folgende Art und Weise ein- und ausgeschaltet:
Fig. ι zeigt die verschiedenen Theile in den Stellungen, welche sie einnehmen, wenn, der
Chronograph functionirt.
Wird der Schieber T nach einwärts geschoben, so dreht sich das gezahnte Rad R
um einen Zahn, und dadurch schiebt sich Her
eine Zahn U1 des Rades U von dem Vorsprung
S1 des Federhebels S und der besagte Hebel schnappt gegen den Rand des Bremsrades
J und hält dasselbe und somit die Welle F und den Bruchsecundenzeiger H auf
derselben. Der Chronograph ist nun im Stillstand und der Zeiger H auf dem bestimmten
Bruchtheil der bestimmten Secunde auf dem Zifferblatt, bei welchem der Schieber nach
innen geschoben worden.
Wenn z. B. bei einem Wettrennen in einem gewissen Augenblick der Schieber T nach
innen geschoben wird, zeigt der Zeiger H auf dem Zifferblatt genau die Secunde und den
Bruchtheil derselben an, bei welcher der Schieber nach innen geschoben wurde. Die
Welle A dreht sich indessen weiter, kann aber das Rad C nicht mitnehmen, da das Rad E
und die Welle F durch das Bremsrad J und den Bremshebel S gehalten werden. Der Zeiger
H mufs nun zunächst wieder zurück auf XII des Zifferblattes gedreht werden.
Um dieses zu bewerkstelligen, wird der Schieber T wiederum nach innen geschoben
und dadurch das gezahnte Rad R wieder um einen Zahn gedreht. Der Zahn IIs des Rades
U wird nun unter dem Vorsprung P1 des
Federhebels P fortbewegt und das Ende des Hebels P schnappt gegen den Rand des Herzstückes
K und dreht dieses und die Welle F, so, dafs der Zeiger H über XII des Zifferblattes zu stehen kommt. Zu derselben Zeit
wird zugleich durch die Wirkung des Zahnes U2 auf den Vorsprung S1 des Hebels 51 derselbe
vom Rande des Bremsrades J entfernt, wodurch das Bremsrad frei wird und die Welle F, wie
oben geschildert, durch den Herzstückhebel P gedreht werden kann. Das Ende des Hebels
P ruht jetzt in der Vertiefung des R.andes des Herzstückes und dadurch wird der Zeiger
H auf XII gehalten.
Um den Chronograph wieder einzuschalten, wird der Schieber T wieder nach innen geschoben,
dadurch wird das gezahnte Rad JR wieder um einen Zahn gedreht und dadurch
der Herzstückhebel P vom Herzstück entfernt, wodurch dies Herzstück frei wird. Das Rad C
kann nun von der Welle A mittelst der Reibungsfeder L gedreht werden, da der letzteren
jetzt kein Widerstand geboten wird.
Claims (1)
- P ATENT-An sp ruch:Bei einer Chronograph-Uhr die Anordnung eines mittelst Reibungsfeder (L) durch das Haupt - Uhrgetriebe mitgenommenen Zahnrades (C) und eines mit diesem stets in Eingriff stehenden, mit Bremsrad (J) und Herzstück (K) ausgestatteten Zahnrädchens (E), dessen Welle den Bruchsecundenzeiger (H) trägt, in Verbindung mit einem Federhebel (S), der mittelst zweier gekuppelten Sperrräder (U und R) und eines Schiebers (T) den Chronographmechanismus arretirt, ohne dafs die Zahnräder aufser Eingriff gebracht werden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE38506C true DE38506C (de) |
Family
ID=314203
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT38506D Expired - Lifetime DE38506C (de) | Chronograph-Uhr |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE38506C (de) |
-
0
- DE DENDAT38506D patent/DE38506C/de not_active Expired - Lifetime
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