DE45050C - Gewichtsuhr - Google Patents
GewichtsuhrInfo
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- DE45050C DE45050C DENDAT45050D DE45050DA DE45050C DE 45050 C DE45050 C DE 45050C DE NDAT45050 D DENDAT45050 D DE NDAT45050D DE 45050D A DE45050D A DE 45050DA DE 45050 C DE45050 C DE 45050C
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Links
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
- G04B17/00—Mechanisms for stabilising frequency
- G04B17/02—Oscillators acting by gravity, e.g. pendulum swinging in a plane
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Toys (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Construction einer neuen Gewichtsuhr,
welche ohne Oelung laufen soll; denn die Verwendung von Schmieröl giebt Veranlassungen
zu Fehlern im Gang selbst bei den besten Uhrwerken, weil die Verharzung des Oeles, die
allmälige Verdickung desselben durch Staub und seine Zustandsänderungen bei Temperaturwechseln
auf die gleichmä'fsige Bewegung des Triebwerkes störend einwirken.
Die neue Anordnung eines Uhrwerkes nach der vorliegenden Erfindung ist auf den beiliegenden
Zeichnungen dargestellt. Fig. i, 2 und 3 geben eine Vorder-, Seiten- und Oberansicbt
des Werkes und in den Fig. 4 bis 7 sind die wichtigeren Einzelanordnungen besonders
gezeichnet.
Um den gewünschten Zweck zu erreichen, ist es erforderlich, die Zapfenreibung im Uhrwerk
auf das denkbar kleinste Mafs einzuschränken. Dies geschieht durch Anordnung
nur eines einzigen treibenden Rades mit aufsergewöhnlich geringer Umdrehungszahl und Ersatz
der sonst üblichen Bewegungsübertragung auf die Zeigerräder mittelst Räder durch ein
in Schneiden pendelndes Hebelsystem.
Der neue Bewegungsmechanismus der Uhr besteht in der Hauptsache aus dem Pendelantriebsrad
A, den Hebeln BCD, dem Hemmungsrad
E, dem Pendel F und den Schalthebeln G und H. Das in einer Schneide
hängende Pendel F macht in der Minute 40 ganze Schwingungen und treibt durch die
Schalthebel G und H das Hemmungsrad E,
welches bei jedem Linksausschlag des Pendels um einen Zahn weiter gerückt wird. Das,
Pendel empfängt seinen Impuls bei der Rechtsschwingung von dem Antriebsrade, welches
auf einer 20 mm starken Welle W sitzt, die die Gewichtsschnur trägt, an welcher letzteren
das entsprechend schwere Gewicht wirkt. Das System ist so angeordnet, dafs das Antriebsrad
A, welches 180 Zähne hat, nur alle 5 Minuten um einen Zahn weiter rückt, so dafs
die Zapfenreibung kaum merkbar ist, während in derselben Zeit das mit 200 Zähnen versehene
Hemmungsrad E eine volle Umdrehung gemacht hat.
Das Hemmrad, in der Stunde zwölfmal umlaufend, treibt von seiner Achse L mittelst
eines Sechsertriebes J (s. Ansicht Fig. 4) die leichten Zeigerräder. Das grofse derselben, K,
auf Welle M hat 72 Zähne und macht deshalb während einer Stunde eine Umdrehung.
Durch zwei gleich grofse Räder N treibt K den Minuten- und durch Uebersetzung 1:12
mittelst Räder O P den Stundenzeiger auf der Zeigerwelle R.
Der neue Antriebsmechanismus ist aus den Fig. 4 bis 7 am besten zu ersehen.
Wenn das Pendel zu schwingen beginnt, so wird der an Welle R aufgehängte und durch
Zapfen I mit dem Pendel fest verbundene Trägerarm II gleichfalls hin- und herschwingen
und mit ihm der durch Zapfen III fest an dem Arm sitzende Hebelträger IV. Dieser Hebelträger trägt bei V und VI (s. Fig. 6) die Schneiden,
auf denen in Pfannen die Schalthebel G und H gelagert sind, welche nunmehr bei der
Pendelschwingung ihre Unterenden, welche die Stifte g und h tragen, auf- und abwärts bewegen,
und zwar ihrer Lagerung wegen in
entgegengesetzter Richtung, so dafs beim Pendellinksausschlag Stift h das Hemmrad um einen
Zahn tiefer drückt, während Stift g das Zurückschlagen des Rades hindert. In den Trägerarm
II und den Pendelobertheil ist der Zapfen VII fest eingesetzt, welcher also an der Pendelschwingung
gleichfalls theilnimmt und dabei den Hebel £ drehbar trägt, welcher alle 5 Minuten
den Impuls vom Pendelantriebsrad auf das Pendel überträgt. Hebel B schwingt frei 5 Minuten
lang und empfängt den Impuls nach jeder vollen Umdrehung des Hemmrades. Am Hemmrad
E ist ein Stift 1 eingesetzt, welcher bei jedesmaligem Ueberschreiten einer Stelle einen
Arm e, Fig. 4, niederdrückt und dadurch den mit Arm e auf Welle VIII sitzenden Hebel D
anhebt. Welle VIII ist mit dem hinteren Ende drehbar in dem Hebel C gelagert, welcher mit
einer um Achse 5 drehbaren Sperrklinke versehen ist, wobei das Vorderende der Welle VIIt
durch einen auf Tragwelle 4 sitzenden Arm gehalten wird, während an 4 zugleich auch
Hebel C in Schneiden aufgehängt ist. Wenn nun e niedergedrückt wird, hebt sich D und e1
kommt dabei hinter den auf Hebel B sitzenden Stift 2 zu liegen. Wenn jetzt das Pendel
und mit ihm Hebel B nach links schwingt, so fafst Stift 2 hinter die Nase e1 des Hebels D
und zieht Welle VIII mit nach links, dreht also auch dementsprechend das Vorderende
des Hebels C (um Welle 4), in welchem VIII gelagert ist, mit zurück, und hierbei dreht sich
dann C so, dafs die Sperrklinke aus dem Pendelantriebsrad zurückgezogen wird und
dieses Rad nun, dem Zug des Gewichtes nachgebend, nach rechts umlaufen will. Gleichzeitig
ist jedoch das Vorderende des Hebels B, während dessen Stift 2 hinter der Nase e1 lag,
angehoben worden, so dafs der Stift 3 des Hebels B in das Pendelantriebsrad gedrückt
wurde.. Hebel B wird also bei der Drehung des Rades mitgenommen und mithin auch
Welle VII, durch welche der empfangene Impuls auf das Pendel übertragen wird. Ist jedoch
der Rechtsausschlag des Pendels vollendet, so hat Stift ι den Arm e verlassen,
Hebel D fällt zurück von Stift 2, und damit fällt durch sein Gewicht auch Hebel C in
seine Anfangsstellung zurück, die Sperrklinke wieder in das Antriebsrad drückend und dessen
Drehung um mehr als einen Zahn hindernd. Hebel B, dessen Stift 2 von der Nase e1 des
Hebels D frei wurde, fällt darauf mit Stift 3 ebenfalls ,aus dem Antriebsrad und pendelt
während der nächsten 5 Minuten frei mit dem Pendel weiter.
Bei allen arbeitenden Hebeln sind neben den Tragachsen Stifte befestigt, welche einerseits
einen zu grofsen Ausschlag der Hebel verhindern, andererseits zugleich als Führungen
dienen; denn sämmtliche Hebel müssen nach vollbrachter Arbeit durch den Druck ihres
Eigengewichtes in die Ruhelage zurückfallen, wobei wegen der leichten Lagerung in Schneiden
eine Führung vorhanden sein mufs.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Gewichtsuhr, deren Pendel erst nach einer gröfseren Zahl von Schwingungen, nämlich nur einmal bei jedesmaligem Umgang des das Zeigerwerk treibenden Hemmrades E, neuen Impuls empfängt, gekennzeichnet durch die Verbindung des Hemmrades E, welches durch die in Schneiden eines mit dem Pendel fest verbundenen und mit demselben schwingenden Hebelträgers gelagerten Schalthebel H und G nach jeder ganzen Pendelschwingung um einen Zahn geschaltet wird, mit einem Hebel B, welcher auf' einem den vorerwähnten Hebelträger mit dem Pendel fest verbindenden Zapfen drehbar gelagert ist und in das Pendelantriebsrad A gedrückt wird, wenn durch das Hemmrad E ein Hebel D an Hebel B gehängt und durch die Fortbewegung desselben gleichzeitig Sperrklinke C aus dem Antriebsrad A gezogen wird, wodurch das letztere auf das Pendel so lange wirken und ihm Impuls geben kann, bis bei Umkehr der Pendelbewegung durch Freigabe der Hebel B und C das Pendelantriebsrad wieder festgestellt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE45050C true DE45050C (de) |
Family
ID=320240
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT45050D Expired - Lifetime DE45050C (de) | Gewichtsuhr |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE45050C (de) |
-
0
- DE DENDAT45050D patent/DE45050C/de not_active Expired - Lifetime
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