DE36078C - Neuerungen an Wecker- und Läutewerken - Google Patents

Neuerungen an Wecker- und Läutewerken

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DE36078C
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DE
Germany
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chimes
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lever
alarm clocks
gear
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Application number
DENDAT36078D
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W. FALLER in Karlsruhe in Baden
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    • G—PHYSICS
    • G04—HOROLOGY
    • G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B23/00—Arrangements producing acoustic signals at preselected times
    • G04B23/02—Alarm clocks

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 83: Uhren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 29. September 1885 ab.
a) Läutevorrichtung.
Bei dem unten beschriebenen Wecker- bezw. Läutewerk wird die Zeit, wenn der Wecker bezw. das Läutewerk in Thätigkeit treten soll, in bekannter Weise durch Zeigerstellung oder wie im vorliegenden Falle durch die Zifferscheibe α bestimmt; dies wird dadurch bewirkt, dafs der in der Stellscheibe b angebrachte Ausschnitt das Niederfallen des durch die Feder f gedrückten Hebels c und damit eine Drehung der Achse d zuläfst, wodurch der Hebel χ das zur Regulirung des Ganges mit Windfiügeln versehene Rad g und die Wirkung des Uhrgewichtes freigiebt.
Das Stirnrad h überträgt seine Bewegung durch das Getriebe i auf den Stiftenradmechanismus in Fig. 1 und 2. Dieser letztere besteht aus zwei gleich grofsen, in einander greifenden Zahnrädchen k und k17 auf welch jedem sich je zwei Stifte e diametral gegenübersitzen. Die Stifte beider Räder sind um 900 versetzt, und indem sie bei ihrer Umdrehung abwechselnd gegen die Federn n> der Verlängerung des Zahnradsegmentes Z stofsen, setzen sie dieses, das Zahnradsegment I1 und dadurch die Glocke in hin- und herschwingende Bewegung (s. Fig. ι und 2).
Die Federn w dienen dazu, die stofsende Bewegung der Stifte e abzuschwächen und einen ruhigen, gleichmäfsigen Gang des Läutewerkes zu erzielen.
b) Zeiteintheilung.
Auf der hinteren Seite des Gehäuses, Fig. 2, 4 und 5, ist das Stellrad m angebracht, welches aus einem Cylinder mit darauf sitzender Verzahnung besteht. Der Cylinder ist mit einem Einschnitt 0 und einem Stift r versehen, welch letzterer an dem auf.der Scheibe ρ beliebig verstellbaren Stift s ansteht. Dieses Stellrad wird während des Läutens durch einen mit dem Stirnrad h auf gleicher Achse sitzenden Stellzahn η je um einen Zahn so lange vorwärts geschoben, bis der durch die Feder y auf das Stellrad in gedrückte Hebel u in den Einschnitt ο desselben einschnappt. Mit dem Hebel u sitzen die Hebel H und \ auf gleicher Achse und theilen dessen Bewegung. Der Hebel H fällt in den Einschnitt der auf der Stirnradwelle angebrachten Scheibe t, während gleichzeitig der Hebel ^ das mit Windfang versehene Rad g und somit das ganze Läutewerk anhält (s. Fig. 2).
Im Verlaufe des weiteren Ganges der Uhr wird der vorerwähnte Hebel c aus dem Einschnitt der Stellscheibe b und mit ihm die Hebel ^Hu und die Arretirfeder ν emporgehoben, wodurch die ersteren (^ und H) aufser Thätigkeit gesetzt werden. Der Hebel u tritt aus dem Einschnitt 0, die Arretirfeder ν tritt aus der Verzahnung des Stellrades m und dieses wird durch die Spiralfeder q wieder so weit zurückgeschoben, bis der Stift r am Stift s ansteht; der letztere ist auf der Scheibe ρ be-
liebig verstellbar, und je nachdem man ihm die Stellung ^j8,,. Sn giebt, kann die Zeitdauer des Läutens beliebig regulirt werden.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Die Verwendung der Zahnradsegmente II1 zur Uebertragung der hin- und hergehenden Bewegung auf die Glocke (s. Fig. i, 2 und 3).
  2. 2. Die Uebersetzung der rotirenden Bewegung des Getriebes i in eine hin- und hergehende der Zahnradsegmente durch den Stiftenradmechanismus k kx (s. Fig. 1 und 2).
  3. 3. Die Regulirbarkeit der Zeitdauer des Läutens durch den gesammten Stellradmechanismus in Verbindung mit dem auf der Scheibe ρ verstellbaren Stift s (s. Fig. 2, 4 und 5).
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT36078D Neuerungen an Wecker- und Läutewerken Expired - Lifetime DE36078C (de)

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