DE22498C - - Google Patents
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
- G04B17/00—Mechanisms for stabilising frequency
- G04B17/02—Oscillators acting by gravity, e.g. pendulum swinging in a plane
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- General Physics & Mathematics (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 83: Uhren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. November 188a ab.
Die beiliegende Zeichnung stellt eine Construction an Grofsuhren dar, deren freischwingendes
Secundenpendel von Zeit zu Zeit ölfrei belebt und dadurch in seiner gleichmäfsigen
Schwingung erhalten wird, so dafs der Gang dieser Uhren sich niemals verändern kann.
Das Pendel A ist am Uhrgestell B bei C an zwei Federn aufgehängt und mit einem Begleiter
D verbunden, um die Functionen der an demselben beweglich befestigten Rolle N und
des Bügels T zu sichern.
Das Uhrwerk, welches als Laufwerk fungirt, besteht aus dem gewöhnlichen Walzenrade E
mit der Zeigerwerkvorrichtung E1. Das Walzenrad steht mit dem Mittelrad F und dieses mit
der Welle G im Eingriff; die Welle G ist durch die Vorderseite des Uhrgestelles verlängert und
trägt hier den zweiarmigen Hebel H, dessen beide Enden K1 und /z2 rechtwinklig umgebogen
sind.
Eine besondere Vorrichtung, zum Zweck der zeitweisen Belebung des Pendels, unabhängig
vom Laufwerk, jedoch in Verbindung mit den Schwingungen des Pendels, bildet:
1. Das Zahnrad J, ein gewöhnliches Sperrrad mit 60 Zähnen.
2. Die Herzscheibe K; diese ist ein Ganzes mit ihrer Achse und mit dem Sperrrad J und
ist ebenfalls am Vordertheil des Uhrgestelles derart angebracht, dafs sie sich auf der äufseren
Vorderseite befindet, während das Sperrrad J auf der Innenseite mit der Achse fest verbunden
ist, auf welchem beide Theile ihre Bewegung gemeinschaftlich machen müssen; ihre Achse bewegt
sich in einer daselbst befestigten Messinghülse.
3. Die Falle Z; dieselbe ruht auf der Herzscheibe K und trägt an ihrem Ende zwei halbrunde
Stifte 71 und /2, welche bestimmt sind,
den Hebel H abwechselnd bei hx und h? anzuhalten
und ein beliebiges Umlaufen des Uhrwerkes zu verhindern.
4. Die zweiarmige Auslösung ml und »t2
bildet mit der Welle O ein Ganzes; beider Bewegung ist daher gemeinschaftlich und sind n1
und n2 ihre Ruhepunkte.
5. Der Belebungshebel Ä; dieser ist auf der Welle .S befestigt und trägt den Daumen u,
welcher mit dem Zahnrade Q im Eingriff steht; das Zahnrad Q ist auf der Mittelradwelle F befestigt.
6. Der Bügel T) derselbe überträgt die belebende Bewegung auf das Pendel und ist nach
aufwärts beweglich, um der Aufwärtsbewegung des Belebungshebels R zu folgen; t1 ist sein
Ruhepunkt.
Sobald das Uhrwerk aufgezogen und das Pendel in Bewegung gesetzt wird, beginnt die
Function der Auslösung, indem die Rolle JV die geneigte Ebene des Armes m* passirt, wodurch
eine Auf- und Niederbewegung der Auslösung veranlafst wird; der Sperrkegel »ζ3 des Armes m1,
welcher in das Sperrrad J greift, stöfst dasselbe bei jeder Hinbewegung des Pendels um einen
Zahn weiter, wobei der Sperrkegel P das Zurückgehen des Sperrrades J verhindert.
Durch diese Anordnung wird die auf der Herzscheibe ruhende Falle L zu einer sanften
Steigung gezwungen. Der Widerstand, welchen der Stift I1 dem Hebel H bei hx leistet, löst sich
und der Hebel H rückt gegen den Stift /2 und
wird hier so lange angehalten, bis die Falle L
an einer Stufe der Herzscheibe abfällt. Indessen steht auch die Auslösung mit ihrem im
Winkel gebogenen Ende des Armes m1 dem
Hebel H im Wege, weil der Arm «2 noch
zwischen ^1 und O1 auf der Rolle JV ruht, bis
die Retourschwingung des Pendels die niedergehende Bewegung der Auslösung gestattet.
Erst jetzt wird es dem Hebel H möglich, einen halben Umlauf zu machen, wobei das andere
Ende k2 bei Stift ll anlangt und Widerstand
findet. Mit diesem halben Umlauf ist eine Fortbewegung des Uhr- und Zeigerwerkes, sowie
die Belebung des Pendels verbunden.
Die in Rede stehende ölfreie Belebung des freischwingenden Pendels beruht auf der Herstellung
einer stofsweisen Berührung des Bügels T durch den Belebungshebel R, wodurch eine
gleitende, ölbedürftige Reibung ausgeschlossen ist. Mit der Bewegung des Uhrwerkes wird
der Daumen u von dem Zahnrad Q um eine Zahnlänge fortgestofsen und mit ihm der Belebungshebel
R; dieser macht infolge seiner geneigten Lage eine Aufwärtsbewegung und stöfst
gegen den beweglichen Bügel T und ertheilt somit dem Pendel die erwähnte Belebung. Ist
die Function der Belebung vorüber, so fällt der Belebimgshebel R in seine vorige Lage
zurück, so dafs das Pendel ungestört seinen Weg ausschwingen kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Construction an Grofsuhren, mit Anwendung des Hebels R, in Verbindung mit dem Zahnrad Q durch den Daumen u und den Bügel T, wodurch dem Pendel eine zeitweise ölfreie Belebung ertheilt wird, sobald die mit dem Zahnrad J und der Herzscheibe K in Verbindung stehenden Theile L M und H die Fortbewegung des Uhrwerkes gestatten.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE22498C true DE22498C (de) |
Family
ID=299128
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT22498D Active DE22498C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE22498C (de) |
-
0
- DE DENDAT22498D patent/DE22498C/de active Active
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