DE546262C - Spielfahrzeug - Google Patents

Spielfahrzeug

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DE546262C
DE546262C DEP60578D DEP0060578D DE546262C DE 546262 C DE546262 C DE 546262C DE P60578 D DEP60578 D DE P60578D DE P0060578 D DEP0060578 D DE P0060578D DE 546262 C DE546262 C DE 546262C
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DE
Germany
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toy
lever
arm
toy vehicle
vehicle
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Expired
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DEP60578D
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English (en)
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LEO PRAGER FA
GEORG ADAM MANGOLD MECH BLECHS
Original Assignee
LEO PRAGER FA
GEORG ADAM MANGOLD MECH BLECHS
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Publication date
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Application filed by LEO PRAGER FA, GEORG ADAM MANGOLD MECH BLECHS filed Critical LEO PRAGER FA
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Publication of DE546262C publication Critical patent/DE546262C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H29/00Drive mechanisms for toys in general
    • A63H29/02Clockwork mechanisms
    • A63H29/06Other elements therefor

Description

  • Spielfahrzeug Das Hauptpatent bezieht sich auf solche Spielfahrzeuge, bei denen das Triebwerk durch ein aus dem Triebwerksgehäuse herausragendes Aufzugsglied mit Hilfe eines Kraft einleitenden Antriebsgliedes in Gang gesetzt wird. Die Erfindung des Hauptpatents besteht im wesentlichen darin, daß aus dem Aufzugsgliede und einem aus dein Triebwerksgehäuse hervorragenden festen Arm ein mit einer Hand zu umfassender Griff gebildet wird, mit dem das Spielfahrzeug bei Anwendung nur einer Hand hochgenommen, aufgezogen, im aufgezogenen Zustande hochgehalten und wieder hingesetzt werden kann.
  • Bei im Hauptpatent beschriebenen Ausführungen solcher Spielfahrzeuge war der feste Arm dieses Griffes durch eine nach hinten herausragende Laufstütze oder durch eine nach hinten herausragende Zahnstange gebildet. Die vorliegende Zusatzerfindung hat den Zweck, die Anwendung der mit einer Hand zu umfassenden Trag- und Aufziehvorrichtung auch bei solchen zweirädrigen Fahrzeugen zu ermöglichen, die hinten keine umgreifbare Laufstütze haben, oder bei Fahrzeugen, bei welchen eine nach hinten aus dem Fahrzeug herausragende Zahnstange das gute Aussehen des Spielzeugs stören würde, wie dies z. B. bei Spielautomobilen der Fall sein würde. Insbesondere ist diese Zusatzerfindung für Spielfahrzeuge bestimmt, die in der Hand besondere Neigung zum Kippen nach vorn zeigen, wie vorn abgestützte zweirädrige Fahrspielzeuge oder niedrig stehende Spielautomobile mit vorgebautem Motorgehäuse. Bei diesen entsteht ein starkes Kippmoment nach vorn, wenn sie mit einer Hand an den hinten aus ihnen herausragenden Griff, der gleichzeitig Halte- und Aufzugvorrichtung bildet, gehalten werden.
  • Eine kurz unmittelbar hinten am Triebwerksgehäuse angebrachte Fingerrast würde dies Kippmoment schwer überwinden können, da ihr Abstand von der Lagerstelle des Aufziehhebels im Verhältnis zum Abstand des Schwerpunktes des Spielzeugs zu gering sein würde. Das Spielzeug kann infolgedessen leicht aus der Hand rutschen.
  • Um dies zu vermeiden, wird erfindungsgemäß die Trag- und Aufziehvorrichtung so ausgebildet, daß am Triebwerksgehäuse ein nach hinten frei auskragender fester Arm solcher Länge angebracht ist, daß sich die Fingerrast in solchem Abstand von der hinten am Triebwerksgehäuse befindlichen Lagerstelle des Aufziebhebels befindet, daß das durch den Abstand des Schwerpunktes des Spielzeugs von dieser Stelle bestimmte Kippmoment möglichst aufgehoben wird. Bei auf niedrigen Rädern stehenden Fahrzeugen, bei welchen ein über dem fegten Tragarm befindlicher Aufziehhebel störend wirken würde, sind dabei der feste Trägarm und der Aufziehhebel so angeordnet, daß. letzterer in waagerechter Ebene bewegbar ist.
  • Auch dabei ist das sichere Erfassen, Halten und Aufziehen des Spielzeugs mit einer Hand selbst bei vorn stark belasteten Spielfahrzeugen möglich, da das Kind vor dem Aufnehmen des Fahrzeugs nur nach der Seite des festen, auskragenden Armes zu kippen braucht, um dasselbe bei über dem festen Arm liegendem Aufziehhebel sicher handhaben zu können.
  • Zwei Ausführungsbeispiele dieser Art sind auf der Zeichnung dargestellt.
  • Abb. i zeigt teils in senkrechtem Schnitt und teils in Seitenansicht den Aufriß einer Ausführungsform, bei welcher der Antriebsimpuls von der durch den Handhebel gespannten Feder auf zwei Laufräder übertragen wird, Abb. a die Draufsicht bei abgenommen Bedachtem Aufbau.
  • Abb. 3 und q. zeigen gleiche Ansichten einer Ausführungsform, `bei welcher außer den Laufrädern eine Schwungmasse in Umdrehung versetzt wird.
  • Bei beiden Ausführungsbeispielen ist das Fahrzeug in Form eines hochrädrigen Zirkuskarrens a mit einem auf einer exzentrisch gelagerten Laufrolle b abgestützten Esel c als Zugtier und einem Clown d als Führer dargestellt.
  • Gemäß Abb. i und a ist der zum Ingangsetzen des Getriebes dienende zweiarmige Hebel e, f in einem Gehäuse g um den Lagerbolzen h drehbar so gelagert, daß der mit einer bekannten Daumenrast z versehene längere Arm e durch einen senkrechten Mittelschlitz k der Gehäusehinterwand aus dem Gehäuse herausragt. Der andere Arm f ist als Zahnbogen ausgebildet, und an demselben greift ein Ende einer Schraubenfeder l an, deren anderes Ende am Gehäuse g festgelegt ist und welche den Hebel in solcher Normallage hält, daß der Arm e schräg nach oben gerichtet ist. Der Zahnbogen f geht durch einen Schlitz ni des Gehäusedeckels durch und kämmt mit einem Zahnritzel n, dessen Achse o in einem kurzen, dem Verlauf des Zahnbogens f folgenden Schlitz p der Seitenwände des Gehäuses g verschiebbar ist. Auf der Achse o ist fest ein größeres Zahnrad q gelagert, das normalerweise mit einem Zahnritzel r in Eingriff steht, welches auf der Welle s der Laufräder t festsitzt. Unterhalb des Hebelarmes e ist hinten am Gehäuse g ein Hebelarm z4 mit an sich bekannter Fingerrast v fest angeordnet. Vorn ruht das Fahrzeug a auf der eine exzentrisch gelagerte Laufrolle b tragenden Stütze w, auf welche sich der Esel c so stützt, daß er beim @ Lauf durch die Laufrolle b in springende Bewegung gesetzt wird. Die Gewichtsverteilung ist so getroffen, daß beim Aufsetzen des Fahrzeugs auf den Boden das Kippmoment mit Bezug auf die Auflegepunkte des Laufrades t nach vorn gerichtet ist, so daß das Fahrzeug nicht nach hinten überkippen kann. Die Räder t sind verhältnismäßig groß gehalten.
  • Die Bedienung des Spielfahrzeugs erfolgt in der Weise, daß man mit dem Zeige- und Mittelfinger unter den festen Hebel u, v greift und den Daumen auf die Rast i des Hebels e auflegt. Hierbei nimmt der Daumen also das Kippmoment auf. Zwecks Ingangsetzens des Triebwerkes wird der Hebel durch den Daumen im Sinne des Pfeiles x nach unten gedrückt. Infolgedessen schwingt der Zahnbogen f nach oben in Richtung des Pfeiles y, und infolge der Teildrehung dieses Zahnbogens wird die Zwischenrad-,velle o der Zahnräder ii, q in bekannter Weise in dem Schlitz-p so verschoben, daß das größere Zwischenrad q aus dem Ritzel r ausgerückt wird. Der Hebel e, f geht dabei in die in Abb. i gestrichelte Stellung, wobei die Feder Z gespannt wird.
  • Beim Nachlassen des Daumendruckes wird dann der Hebel e., f durch die sich nun entspannende Zugfeder Z bis zum Anschlagen an das obere Ende des Gehäuseschlitzes k zurückgeschwenkt. Durch den dabei eintretenden Wechsel in der Richtung der Zahnbogenbewegung wirken die Zähne des Zahnbogens f jetzt auf das Ritzel n ebenfalls in entgegengesetzter Richtung, so daß beim Rückgang des Hebels e, f in die Ausgangsstellung die Welle o wieder abwärts bewegt wird und das Zahnrad q mit dem Zahnradritzel y wieder in Eingriff kommt. Infolgedessen werden die Welle s und damit die Laufräder t in schnell drehende Bewegung gesetzt.
  • Man kann alsdann das Spielfahrzeug auf den Boden aufsetzen. Wenn der Hebelarm e an der oberen Anschlagkante des Schlitzes k zur Ruhe gekommen ist, so läuft das Ritzel s infolge des Beharrungsvermögens der angetriebenen, als Schwungmassen wirkenden Laufräder t weiter und bringt dadurch das Zahnrad q außer Eingriff mit dem Ritzel r.
  • Das Fahrzeug läuft also so lange weiter, bis die lebendige Kraft der als Schwungmassen wirkenden Laufräder t erschöpft ist.
  • Mit Hilfe der beschriebenen Haltevorrichtung kann man aber eine längere Laufstrecke des Fahrzeugs dadurch erzielen, daß man den Hebelarm e wiederholt niederdrückt.
  • Die den festen Hebelarm u umgreifenden Finger bilden gewissermaßen einen festen Punkt, um den das Spielzeug zu kippen sucht, doch nimmt der Daumen das Kippmoment auf, und es ist eine einfache, sich von selbst ergebende Gefühlssache, dem rückgehenden Hebelarm e nur so weit nachzugeben, daß das Kippmoment nicht zur Auswirkung kommt, sondern lediglich der Federkraft nachgegeben wird. Infolgedessen kann man die großen Laufräder t bei in der Hand ruhendem Spielfahrzeug ruhig mit der Anfangsgeschwindigkeit bei ausgekuppelten Zahnrädern q, r anlaufen und dann nach erneutem Niederdrücken des Hebelarmes c das Zahnrad q mit dem Ritzel y aufs neue kuppeln lassen. Die Feder L wird dann an dem schon laufenden Triebwerk geringeren Widerstand finden und sich schneller zusammenziehen, so daß man die Drehgeschwindigkeit der Laufräder t in gewünschtem Maße steigern kann.
  • Die Ausführung nach den Abb.3 und unterscheidet sich von der nach den Abb. z und z lediglich dadurch, daß mit den Antriebsorganen für die Laufräder noch ein Antrieb einer außerhalb des Gehäuses g angeordneten Schwungmasse verbunden ist. Der Antrieb dieser Schwungmasse besteht aus einem auf der Welle s der Laufräder t festen größeren Zahnrad 2, das mit einem Ritzel 2' kämmt, auf dessen im Gehäuse g gelagerter Achse 3 ein Kronenzahnrad :I festsitzt. Dieses steht mit einem Ritzet 5 in Eingriff, das auf der Welle 6 eines vorn am Gehäuse angeordneten Schwungrades 7 fest gelagert ist.
  • Die Einrichtung wirkt im wesentlichen in gleicher Weise wie die nach Abb. i und 2, nur wird nach dem Niederdrücken des Hebelarmes e beim Entspannen der Feder l außer den Laufrädern t auch das Schwungrad 7 über die Zahntriebe 2, 2', d., 5 in schnelle Umdrehungen versetzt. Es wird dadurch der Vorteil erreicht, daß die lebendige Kraft der Laufräder t beim Niedersetzen des Fahrzeugs auf den Boden nicht so schnell abgebremst wird, wie dies ohne das Schwungrad 7 der Fall ist. Der große Umfang der Laufräder t kann also noch besser ausgenutzt werden.
  • Es ist natürlich nicht unbedingt erforderlich, daß die Haltevorrichtung in der senkrechten Mittelebene des Spielfahrzeugs angeordnet ist und der Trieb-,verkshebel e in senkrechter Richtung bewegt werden muß, sondern man kann die Haltevorrichtung sinngemäß auch anders anordnen, z. B. so, daß der Antriebshebel e sich in waagerechter Ebene bewegt. Zweckmäßig ist dabei aber stets, daß der feste Hebelarm von einem oder mehreren Fingern umfaßt werden kann und der Daumen den Kraftimpuls ausübt. Auch ist es natürlich nicht erforderlich, die Laufräder so groß auszubilden, als in den Beispielen dargestellt, sondern besonders bei vierrädrigen Fahrzeugen kann man auch kleinere Räder wählen. Auch kann das Fahrzeug gegebenenfalls hinten statt vorn oder hinten und vorn auf einer das Kippen verhindernden Laufrolle besonders abgestützt sein.

Claims (2)

  1. PATRNTANSPRÜcIiR: i. Spielfahrzeug mit einem in der Längsrichtung herausragenden beweglichen Aufzugsglied, das zusammen mit einem am Triebwerksgehäuse vorstehenden festen Arm einen Griff bildet, an dem das Spielzeug mit einer Hand aufgehoben, aufgezogen, im aufgezogenen Zustande festgehalten und wieder hingesetzt werden kann, nach Patent 545. 083, dadurch gekennzeichnet, daß sich an dem nach rückwärts aus dem Triebwerksgehäuse hervorragenden festen Arm (u) eine Fingerrast (v) in solchem Abstand von der hinten am Triebwerksgehäuse befindlichen Lagerstelle (la) des Aufziehhebels (e) befindet, daß das Kippmoment möglichst aufgehoben wird, welches sich durch den Abstand des Spielzeugschwerpunktes von der genannten Lagerstelle (h) ergibt, wenn das Spielfahrzeug an dem Griff (e, u) hochgehoben wird, der durch das Aufzugsglied (e) und den festen Arm (u) gebildet wird.
  2. 2. Spielfahrzeug nach Anspruch z mit auf niedrigen Rädern ruhendem Aufbau, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufziehhebel (e) in zum festen Tragarm waagerechter Ebene beweglich angeordnet ist.
DEP60578D 1928-12-02 1929-06-20 Spielfahrzeug Expired DE546262C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP59173D DE545083C (de) 1928-12-02 1928-12-02 Spielfahrzeug mit periodisch antreibbarem Getriebe
DEP60578D DE546262C (de) 1928-12-02 1929-06-20 Spielfahrzeug

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DEP60578D DE546262C (de) 1928-12-02 1929-06-20 Spielfahrzeug

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DE546262C true DE546262C (de) 1932-03-11

Family

ID=33491382

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP60578D Expired DE546262C (de) 1928-12-02 1929-06-20 Spielfahrzeug

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