DE399445C - Wettrennspieluhr - Google Patents

Wettrennspieluhr

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DE399445C
DE399445C DEF54502D DEF0054502D DE399445C DE 399445 C DE399445 C DE 399445C DE F54502 D DEF54502 D DE F54502D DE F0054502 D DEF0054502 D DE F0054502D DE 399445 C DE399445 C DE 399445C
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gear
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63FCARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A63F5/00Roulette games
    • A63F5/04Disc roulettes; Dial roulettes; Teetotums; Dice-tops

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

Die Erfindung hat eine Wettrennspieluhr zum Gegenstand, bei welcher durch Niederdrücken eines Stiftes, der zweckmäßig mit einer einen Ring tragenden Hülse in Verbindung steht, ein Hebel entgegen der Wirkung einer Feder um seinen Drehpunkt geschwenkt wird und dabei eine mit Abbildungen von Pferden o. dgl. versehene Bilderscheibe in Umdrehung versetzt. Gemäß der ίο Erfindung schnellt dabei ein Stoßzahn, der an einem auf dem rahmenartigen Haupthebel drehbar angeordneten Hebel vorgesehen ist, vor und stößt in die Zähne des in bekannter Weise an der Bilderscheibe befestigten Zahnrades, so daß dieses in schnelle Umdrehung versetzt wird. Der den Stoßzahn tragende, an dem Haupthebel angelenkte Hebel ist mit zwei Nasen versehen, in deren Bahn ein Anschlagstift hineinragt, wodurch der den Stoßzahn tragende Hebel kurz vor Erreichung jeder Endstellung gedreht wird, so daß der Stoßzahn auf dem Hinwege in die Zähne des Zahnrades der Bilderscheibe einfassen, auf dem Rückwege aber nicht einfassen kann. Der den Stoßzahn tragende Hebel wird ferner erfindungsgemäß durch eine Feder beeinflußt, die sich in der einen Endstellung seitlich gegen einen Anschlag und in der anderen Endstellung auf diesen Anschlag legt, wodurch dieser Hebel in jeder Endstellung so lange unverrückbar festgehalten wird, bis seine Umsteuerung durch Auftreffen der einen oder anderen Nase auf den Anschlagstift erfolgt.
Die Erfindung besteht ferner darin, daß eine an sich bekannte Sperrvorrichtung mit einem sich zwischen die Radzähne legenden Knie für die Wettrennuhr der vorliegenden Erfindung in der Weise ausgebildet wird, daß an dem Antriebsorgan für die Bilderscheibe eine Feder befestigt ist, die nach erfolgter Rückkehr der Antriebsteile in die Anfangsstellung mit ihrem Knie o. dgl. auf dem Antriebszahnrad der Bilderscheibe schleift, ohne die Bewegung dieser beiden sogleich zu verhindern. Sowie jedoch die Bilderscheibe ihre Drehbewegung beendet hat, legt sich das Knie zwischen je zwei Zähne des Zahnrades und veranlaßt hierdurch eine Nachjustierung der : Bilderscheibe gegenüber den Schauöffnungen der Abdeckscheibe, so daß die Bilder in ihrer I ganzen Größe stets in den Schauöffnungen j erscheinen. Das Knie hält außerdem in be-
i kannter Weise die Bilderscheibe in dieser Stellung fest.
Die Erfindung besteht ferner darin, daß \ der Haupthebel mit einem kreisbogen- ! förmigen Ausschnitt versehen ist, in dessen : Bahn sich der die Bilderscheibe tragende Dorn ; befindet, so daß dieser Ausschnitt als Anschlag ; in den beiden Endstellungen dient. ! Die Zeichnung zeigt eine nach der vor- 1 liegenden Erfindung ausgestaltete Wettrenn-1 spieluhr, und zwar ist:
! Abb. ι eine äußere Ansicht,
Abb. 2 eine Ansicht der Antriebsorgane für %die Bilderscheibe in der Ruhestellung und l Abb. 3 eine gleiche Ansicht bei niedergedrückten Antriebsorganen.
In der Zeichnung bezeichnet 1 das taschenuhrartig gestaltete Gehäuse, in dessen Innern eine Scheibe 2 lagert, die durch eine Nase 3 , des Gehäuses 1 an der Drehung verhindert wird. In der Mitte der Scheibe 2 ist ein Dorn 4 befestigt, auf den die Bilderscheibe 5 mit festem Zahnrad 6 und einer Führungsbuchse 7 lose aufgeschoben wird. Über der Bilderscheibe 5 ist eine Abdeckscheibe 8 mit Schauöffnungen 9 und darüber eine durchsichtige Scheibe 10 unverrückbar befestigt. Von den Schauöffnungen 9 kann eine, beispielsweise die untere 9', eine abweichende Form haben, um das preistragende Bild besonders kenntlich zu machen.
Die Drehung der Bilderscheibe 5 wird dadurch veranlaßt, daß ein Stoßzahn 11 vorschnellt und in die Zähne des Zahnrades 6 der Bilderscheibe 5 einfaßt. Dieser Stoßzahn 11 ist an einem einarmigen Hebel 12 vorgesehen, der um den Stift 13 drehbar an dem Haupt- go hebel 14 angeordnet ist. Eine Feder 15 wirkt gegen einen Ansatz 16 des Hebels 12. Der Hebel 12 besitzt eine obere Nase 17 und eine untere Nase 18 in deren Bahn sich ein Anj schlagstift 19 befindet. Der Haupthebel 14 besitzt einen Ansatz 20, gegen welchen ein
! Stab 21 wirkt, der im vorliegenden Falle mit einer Hülse 22 mit Ring 23 verbunden ist.

Claims (5)

  1. Der Haupthebel 14 ist um den Dorn 24 drehbar und wird durch eine Feder 25 beeinflußt. An dem Haupthebel 14 ist noch eine Feder 26 vorgesehen, die sich im Ruhezustande mit einem Knie 27 zwischen je zwei Zähnen des Zahnrades 6 befindet. Der Hebel 14 besitzt ferner einen kreisbogenförmigen Ausschnitt 28, in dessen Bahn der die Bilderscheibe 5 tragende Dorn 4 sich befindet.
    Die Wirkungsweise der Antriebsorgane ist folgende:
    Durch Druck auf die Hülse 22 dreht der mit ihr verbundene Stift 21 den Haupthebel 14 in die aus Abb. 3 ersichtliche Stellung.
    Bei dieser schnellen Bewegung des Hebels 14 schnellt der Stoßzahn 11 des Hebels 12 vor und setzt das Zahnrad 6 und die mit demselben verbundene Bilderscheibe 5 in schnelle Umdrehung. Kurz vor Beendigung der Bewegung des Hebels 12 stößt die Nase 17 gegen den festen Anschlagstift 19 und der Hebel 12 wird in die aus Abb. 3 ersichtliche Stellung gedreht und durch die„Feder 15, die hierbei auf den Ansatz 16 auf gleitet, festgehalten.
    Die Bewegung des Hebels 14 und der mit ihm verbundenen Teile wird durch den Ausschnitt 28 begrenzt. Wird jetzt die Hülse 22 bzw. der Stift 21 freigegeben, so kehrt der Haupthebel 14 unter der Wirkung der Feder 25 in die Ruhestellung (Abb. 2) zurück. Der Hebel \2 mit Stoßzahn 11 behält hierbei seine aus Abb. 3 ersichtliche Stellung gegenüber dem Haupthebel 14, in welcher der Stoßzahn 11 nicht mit dem Zahnrad 6 in Berührung kommen kann, so lange bei, bis die Nase 18 gegen den Anschlagstift 19 stößt, wodurch der Hebel 12 wieder in die aus Abb. 2 ersichtliche Stellung gedrückt wird. Er wird auch in dieser Stellung wiederum durch die Feder 15, die sich seitlich gegen den Ansatz 16 legt, festgehalten. Sobald die Teile ihre Ruhestellung (Abb. 2) eingenommen haben, schleift die Feder 26 mit ihrem Knie 27 leicht auf dem Zahnrad 6, ohne die Drehung desselben
    +5 sowie der Bilderscheibe sogleich zu verhindern. Sowie jedoch die Scheibe 5 zum Stillstand gekommen ist, legt sich das Knie 27 zwischen zwei Zähne des Zahnrades 6, und die Abbildungen der Scheibe 5 werden gegenüber ' den Schauöffnungen 9, 9' der Abdeckscheibe 8 genau eingestellt.
    ■■■ Patent-Ansprüche:
    i. Wettrennspieluhr, bei welcher eine j mit Abbildungen von Pferden o. dgl. ver- i sehene Scheibe mit Hilfe eines durch Niederdrücken eines Stiftes vorbewegten Hebels in Umdrehung versetzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß dies durch Vorschnellen eines Stoßzahnes (11) geschieht, der · an einem auf dem rahmenartigen Haupthebel (14) drehbar angeordneten Hebel (12) vorgesehen ist und beim Vorschnellen das an der Bilderscheibe in bekannter Weise vorgesehene Zahnrad (6) und somit auch die Bilderscheibe in schnelle Umdrehung versetzt.
  2. 2. Wettrennspieluhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der an dem rahmenartigen Haupthebel (14) drehbar angeordnete, den Stoßzahn (11) tragende Hebel (12) mit zwei Nasen (17, 18) versehen ist, in deren Bahn ein Anschlagstift (19) sich befindet, wodurch der den Stoßzahn tragende Hebel kurz λόγ Erreichung jeder Endstellung gedreht wird, so daß der Stoßzahn (11) auf dem Hinwege in die Zähne des Zahnrades der Bilderscheibe einfassen, auf dem Rückwege dagegen nicht einfassen kann.
  3. 3. Wettrennspieluhr nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der den Stoßzahn tragende Hebel von einer Feder (15) in jeder Endstellung festgehalten wird, indem sie einmal auf einen Ansatz (16) des Hebels auf gleitet und das andere Mal sich seitlich gegen diesen Ansatz legt.
  4. 4. Sperrvorrichtung mit einem sich zwischen die Radzähne legenden Knie für die Wettrennspieluhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Antriebsorgan für die Bilderscheibe eine Feder (26) befestigt ist, die nach erfolgter Rückkehr der Antriebsteile in die Anfangsstellung mit ihrem Knie (27)
    o. dgl. auf dem Antriebszahmrad (6) der Bilderscheibe (5) zunächst erst schleift, ohne die Bewegung dieser beiden sogleich zu verhindern, und sich erst nach Beendigung der Drehbewegung der Bilderscheibe mit ihrem Knie (27) zwischen je zwei Zähne des Zahnrades (6) legt.
  5. 5. Wettrennspieluhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Haupthebel (14) mit einem kreisbogenförmigen Ausschnitt (28) versehen ist, in dessen Bahn sich der die Bilderscheibe tragende Dorn (4) befindet, so daß letzterer als Anschlag in den beiden Endstellungen dient.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEF54502D Wettrennspieluhr Expired DE399445C (de)

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