DE30320C - Elektrische Pendeluhr - Google Patents

Elektrische Pendeluhr

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Publication number
DE30320C
DE30320C DENDAT30320D DE30320DA DE30320C DE 30320 C DE30320 C DE 30320C DE NDAT30320 D DENDAT30320 D DE NDAT30320D DE 30320D A DE30320D A DE 30320DA DE 30320 C DE30320 C DE 30320C
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DE
Germany
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pendulum
lever
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pin
arm
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT30320D
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English (en)
Original Assignee
A. STOUY und F. KÜSSLING in Prefsburg; Vertreter : C. KESSELER in Berlin SW., Königgrätzerstrafse 47
Publication of DE30320C publication Critical patent/DE30320C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C3/00Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means
    • G04C3/02Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means wherein movement is regulated by a pendulum
    • G04C3/021Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means wherein movement is regulated by a pendulum using mechanical coupling

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der nachfolgend beschriebene Antriebsmechanismus für Pendeluhren wird dadurch in Bewegung gesetzt, dais durch automatische Schliefsung eines von einer beliebigen Batterie kommenden elektrischen Stromes ein Anker angezogen wird, welcher derart in das Minutenrad eingreift, dafs dasselbe·, nach jedesmaliger Herstellung des Contactes den Minutenzeiger um eine halbe Minute weiter bewegt.
Die Herstellung des Contactes erfolgt von halber zu halber Minute, indem ein auf der Achse des Steigrades befindlicher Contactflügel nach jeder halben Umdrehung des ■ Steigrades eine Contactfeder berührt, wodurch der Strom geschlossen wird.
Die Umdrehung des Steigrades wird durch einen in dasselbe eingreifenden Steigradanker veranlafst, welcher seinerseits durch ein gewöhnliches Pendel bewegt wird. Dieses Pendel wird dadurch in Schwingung erhalten, dafs gleichzeitig mit dem Anziehen des Ankers und Weiterbewegen des Minutenzeigers ein mit dem Anker in Verbindung stehender Hebel nach vorwärts geschnellt wird und das Pendel in dem Moment berührt, wo dasselbe eine Schwingung vollendet hat; dadurch wird es bis zur nächsten Contactherstellung in Bewegung erhalten.
Aufser den vorher genannten Bestandteilen besitzt unsere Uhr nur noch die Betriebsräder, welche zur Uebertragung der Bewegung von der Minutenzeigerachse auf die Stundenzeigerachse nothwendig sind.
In beiliegender Zeichnung ist in Fig. 1 die innere Ansicht des neuen Uhrwerkes, in Fig. 2 ein Schnitt desselben und in Fig. 3 die äufsere Rückansicht dargestellt. Fig. 4 zeigt ein Detail.
An den beiden Platinen α α' ist ein Elektromagnet A angebracht, von welchem der eine Draht b leitend mit dem Uhrwerk verbunden und der andere Draht b' von demselben isolirt angeordnet ist.
Die Verbindung mit der von der Batterie kommenden Leitung wird dadurch hergestellt, dafs an der Platine a' isolirt gelagerte Federn B B' angebracht sind, welche mit ihren Enden auf Metallplättchen P P' ruhen, an welchen die von der Batterie kommenden Leitungsdrähte befestigt sind. Durch das Pendel C wird der Steigradanker D, welcher mit seinem Stift c zwischen einer gabelförmigen Feder d ruht, in Bewegung gesetzt. · Die Feder d dient dazu, die zu heftigen Schwankungen des Pendels gemildert auf den Steigradanker D zu übertragen. Dieser letztere setzt Steigrad E und den auf derselben Achse befindlichen Contactflügel F in Umdrehung, so dafs alle halbe Minute eine halbe Umdrehung des Steigrades erfolgt und der Contactflügel mit einem seiner Enden mit der Contactfeder G, welche durch den Steg e mit der isolirt gelagerten Leitung b' verbunden ist, in Berührung kommt. Dadurch wird der Strom geschlossen und der Anker H angezogen, wobei der mit ihm fest verbundene Hebelarm f, welcher mit seinem abgebogenen Theil f in das Minutenrad / eingreift, dieses um einen Zahn weiter steuert, was ein Vorwärtsbewegen des Minutenzeigers um eine halbe Minute zur Folge hat. Durch entsprechende Uebersetzungsräder 1, 2, 3, 4, Fig. 1, erfolgt der

Claims (1)

  1. Antrieb auf die Stundenzeigerachse. Eine an der Platine α angebrachte Spirale g erhält den Anker H bei unterbrochenem Strome von dem Eisenkern des Elektromagneten abgezogen.
    Die Sperrklinke h, Fig. ι, dient zur Sicherung der gleichmäfsigen Steuerung des Minutenrades / durch den Hebel f. Um das Pendel C in Schwingung zu erhalten, erfolgt gleichzeitig mit dem Anziehen des Ankers H auf automatische Weise eine Einwirkung auf das Pendel C durch den Hebel K. Dieser Hebel K ist in dem oberen Theil der Platinen α α' gelagert und durch eine Oeffnung in der Platine a' hindurchgeführt, so dafs derselbe auf die äufsere Fläche der Platine cC zu stehen kommt und der Stift i des Hebels K in die Schwingungsbahn des Pendels C reicht.
    Der obere Arm / des Hebels K wird durch die an dem Arm k befestigte Spiralfeder / stets gegen den Stift m am Arm η des Ankers H angedrückt. In dem Moment, wo der Anker H angezogen wird, entfernt sich der Stift m von dem Arm k und die gespannte Spiralfeder / schnellt den Hebel K, Fig. i, nach links. Die Bewegung des Hebels K erfolgt in dem Augenblick, in welchem das Pendel seine Endschwingung nach rechts vollendet. Bei dem Vorwärtsschnellen des Hebels K übt der Stift i einen leichten Schlag auf das Pendel C aus, wodurch dasselbe hinreichend lange in Schwingung erhalten wird, bis durch Weiterbewegung des Steigrades wiederum Herstellen des Contactes, Anziehen des Ankers, Weiterbewegung des Minutenrades und Impulsverleihung für die weiteren Pendelschwingungen erfolgt etc.
    Die Befestigung des Uhrwerkes erfolgt durch Aufstecken desselben auf die Pendelhängungsplatte L, Fig. 2 und 4, welche zu diesem Zwecke mit zwei schmalen Leisten ν versehen ist, auf welche das Uhrwerk mit den in den Platinen α α' angebrachten Schlitzen 0', Fig. 1 und 3, geschoben wird. Die Leisten sind mit Einschnitten ρ versehen, in welche die Platinen α α' herabgedrückt werden. Die Federn B und B' drücken die Platinen gegen die Zapfen q, wobei dieselben in die Löcher r r treten, so dafs das Uhrwerk festgehalten wird.
    Patent-Ansρruch:
    Eine elektrische Pendeluhr, bei welcher die Steigradwelle gleich weit von einander abstehende Contactarme F trägt, durch welche eine einen Elektromagneten A enthaltende Leitung geschlossen wird, so dafs dieser Elektromagnet A seinen durch Feder g abgezogenen Anker H anzieht, wodurch eine mit dem Arm des Ankers fest verbundene Schiebeklinke f ein auf der Welle des Minutenzeigers befestigtes Schieberad / um einen Zahn fortbewegt und wodurch gleichzeitig ein Hebel K freigegeben wird, der unter dem Einflufs von Feder / mittelst Querstiftes i den Impuls an das Pendel C ertheilt, welches eine bügeiförmige Feder trägt, die die Schwingungen des Pendels ohne Stöfse auf den Anker D überträgt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT30320D Elektrische Pendeluhr Expired - Lifetime DE30320C (de)

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DENDAT30320D Expired - Lifetime DE30320C (de) Elektrische Pendeluhr

Country Status (1)

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DE (1) DE30320C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3107010A (en) * 1959-05-04 1963-10-15 Thomas S Kuika Retaining means for tape wound on a reel
US4736845A (en) * 1985-11-18 1988-04-12 Memorex Corporation "Brake/hold down" plug for computer tape reel closure

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US3107010A (en) * 1959-05-04 1963-10-15 Thomas S Kuika Retaining means for tape wound on a reel
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