DE825980C - Selbstaendige elektrische Uhr - Google Patents

Selbstaendige elektrische Uhr

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DE825980C
DE825980C DEP49419A DEP0049419A DE825980C DE 825980 C DE825980 C DE 825980C DE P49419 A DEP49419 A DE P49419A DE P0049419 A DEP0049419 A DE P0049419A DE 825980 C DE825980 C DE 825980C
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DE
Germany
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drive
electromagnet
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electric clock
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DEP49419A
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Johannes Jencio
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JOHANNES JENCIO DIPL ING
Original Assignee
JOHANNES JENCIO DIPL ING
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C1/00Winding mechanical clocks electrically
    • G04C1/02Winding mechanical clocks electrically by electromagnets
    • G04C1/022Winding mechanical clocks electrically by electromagnets with snap-acting armature
    • G04C1/024Winding mechanical clocks electrically by electromagnets with snap-acting armature winding-up springs

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Predetermined Time Intervals (AREA)

Description

  • Selbständige elektrische Uhr Es sind elektrische Uhren mit elektromagnetisch gespannter Antriebsfeder bekannt. Um von Spannungsschwankungen des Lichtnetzes unabhängig zu sein, verwendet man vielfach Trockenbatterien zur Speisung des Elektromagnets. Diese bekannten Uhren weisen aber mehrere, mindestens drei Antriebswellen auf, was wegen der Lagerbeanspruchung das Auftreten von Reibungskräften zur Folge hat, die einen größeren, für eine kleine Trockenbatterie nicht tragbaren Stromverbrauch bedingen. Dadurch sinkt die Spannung der Batterie in kurzer Zeit, was wiederum auf die Genauigkeit der Uhr einwirkt, da bei ihnen meistens auch der Zeitgeber durch die Batteriespannung gesteuert wird. Auch sind diese Uhren wegen ihres komplizierten Aufbaues mechanisch störanfällig. Diese Nachteile will die Erfindung durch einen möglichst einfachen Aufbau, insbesondere dadurch vermeiden, daß nur eine oder höchstens zwei Antriebswellen vorgesehen werden.
  • Es sind nichtselbständige elektrische Uhren mit nur einer oder zwei Antriebswellen bekannt. Bei diesen erfolgt aber die Stromzuführung und Zeitangabe von außen. Von einer Hauptuhr werden der Nebenuhr elektrische Impulse zugeführt, die einen Elektromagnet erregen, der vermittels eines Sperrades die Zeiger antreibt. Hierzu sind nur zwei Wellen notwendig. Die Uhr gemäß der Erfindung gehört jedoch zur Gattung der selbständigen elektrischen Uhren, bei denen die Zeitangabe in der Uhr selbst, z. B. durch eine Unruh, bewirkt wird. Diese aber weisen mehr als zwei Antriebswellen auf.
  • Gemäß der Erfindung werden bei einer selbständigen Uhr mit elektromagnetisch gespannter Antriebsfeder entweder nur eine oder höchstens zwei Antriebswellen angeordnet. Erfolgt der Antrieb durch zwei Wellen, so trägt die eine ein mittels des Elektromagnets und der Antriebsfeder angetriebenes Sperrad, den Sekundenzeiger und einen Antriebsstift und die zweite Welle ein Antriebsrad, den Minutenzeiger und dieAntriebsräder für den Stundenzeiger. Bei nur einer Antriebswelle trägt diese das mittels des Elektromagnets und der Antriebsfeder angetriebene Sperrad, den Minutenzeiger und die Antriebsräder für den Stundenzeiger. Der Sekundenzeiger ist hier fortgefallen. Als Zeitgeber wird gemäß weiterer Erfindung ein Torsionspendel verwendet, das zwischen zwei von außen kommende Stöße aufnehmenden Federn ausgespannt ist. Der Antriebshebel der Torsionsfeder kann hierbei gleichzeitig als elektrischer Schalter für den Elektromagnet ausgebildet sein, oder es kann auch ein besonderer Antriebshebel auf der Torsionsfeder befestigt sein, der von einer frei schwingenden, durch den Elektromagnet gespannten Antriebsfeder angestoßen wird. Da Staubteilchen die notwendige gute Kontaktgabe verhindern können, wird gemäß weiterer Verbesserung der Erfindung zwischen der Kontaktspitze und der Einspannstelle auf der Torsionsfeder ein elastisches Zwischenglied angeordnet. Hierdurch wird erreicht, daß beim Auftreffen der Edelmetallspitze auf den feststehenden Kontakt erstere um ein kleines Stück auf diesem bewegt wird und dadurch eine Selbstreinigung dieses Kontaktes erfolgt. Dieses elastische Zwischenglied dient bei bestimmter Elastizität und Länge auch zum Ausgleich des Gangfehlers bei verschiedenen Temperaturen. Hierzu kann man gemäß weiterer Verbesserung der Erfindung auch Bimetallstreifen verwenden, durch welche eine oder auch beide Federn zum Halten des Torsionsfadens der Unruh ersetzt werden.
  • An die Stelle der Torsionsunruh kann nach weiterer Ausgestaltung der Erfindung ein elektrischer Schwingungskreis als Zeitgeber treten. Hierbei dient die Spule des Elektromagnets auch als Spule des Schwingungskreises, der über einen selbsttätigen elektrischen Schalter, z. B. einen gesteuerten Detektor, angestoßen wird. Ferner kann der Zeitgeber auch aus einem Widerstand und mit ihm in Reihe geschalteten Kondensator bestehen, der über den Widerstand von einer Spannungsquelle aufgeladen und über eine Zündstrecke und die Spule des Elektromagnets entladen wird. Schließlich besteht die Erfindung noch darin, daß die Unruh erst nach einer bestimmten Anzahl von Schwingungen durch ein Zeitglied, wie z. B. eine den Abfall eines Relais verzögernde Einrichtung, angetrieben wird.
  • Die Erfindung wird an Hand der Abb. i bis 6 beschrieben und erläutert. Es zeigt :11>l. t die .Anordnung von Elektromagnet, Antriebsrad und Unruh bei einer Uhr mit zwei Antriebswellen, Abb. 2 die Anordnung der verschiedenen Räder und Zeiger bei einer Uhr mit zwei Antriebswellen, Abb. 3 die Anordnung einer besonderen Antriebsvorrichtung für die Unruh, .Ahb. 4 die Anordnung der mechanischen und elektrischen Glieder bei einer Uhr mit nur einer Antriebswelle, Abb. 5 die Anordnung eines elastischen Zwischengliedes an dem auf der Torsionsfeder angebrachten elektrischen Kontakt, Abb.6 das Schaltschema eines rein elektrischen Zeitgebers mit einem elektrischen Schwingungskreis als Zeitgeber, Abb. 7 das Schaltschema eines elektrischen Zeitgebers mit einer KippschNvingungsanordnung als Zeitgeber.
  • Auf der gleichzeitig als Zifferblatt 14 (vgl. Abb. i bis 3) ausgebildeten Grundplatte sitzt der Magnet i mit seinem Anker 2, mit dessen Hebelarm 211 er über die Sperrklinke 4 auf das durch die Feder 5 gesicherte Sperrad 6 einwirkt, wenn der Hebelarm von der Spiralfeder 3 nach unten gezogen wird. Auf der Antriebswelle 15 dieses Sperrades sitzen der Sekundenzeiger 1511 und der :@ntriebsstift 16. Dieser wirkt auf das Zahnrad 17 ein, das auf der zweiten :Antriel)swelle 18 sitzt. Diese Welle trägt außerdem den Minutenzeiger 21 und die Zahnräder 19, 22 und 23 zum Antrieb des Stundenzeigers 2o. DasRad22steht im Eingriff mit dem Wechselrad i9. Zwischen den beiden Federn 12a und 126 ist die Torsionsfeder 9 elastisch eingespannt. Sie trägt in der Mitte die in ihrem Schwerpunkt aufgehängte Unruh io. In der Nähe der einen Haltefeder für den Torsionsdraht ist auf diesem der kleine Kontakthebel 7 so angebracht, daß er den Gegenkontakt 8 auf einem Isolierstück des Ankerhebels 211 zeitweilig berühren kann. Fließt durch den Elektromagnet i ein von der Batterie i i gelieferter Strom, so wird der Anker 2 angezogen und die Feder 3 gespannt. Die Sperrklinke 4 des Ankers gleitet an dem Sperrad 6 um einen Zahn aufwärts. Der Kontakthebel 7, der beim Einschalten auf dem Gegenkontakt 8 des Ankerhebels 211 auflag, wird nun von diesem ein wenig gehoben, wodurch die Torsionsfeder 9 gespannt und die Unruh zu Schwingungen angestoßen wird. Damit wird der Kontakthebel ? vom Gegenkontakt 8 abgehoben und der Stromkreis, der bisher über die Batterie i i, Feder 126, Torsionsfaden 9, Kontakthebel 7 und den Gegenkontakt 8 verlief, unterbrochen. Der Anker des Magnets wird durch die Rückstellfeder 3 in die Ruhestellung gebracht und das Sperrad 6 um eine Zahnbreite bewegt. Nach einer Doppelschwingung der Unruh io wird der Kontakthebel 7 wieder den Gegenkontakt 8 berühren und sich der beschriebene Vorgang wiederholen. Nach einer Umdrehung der Welle 15 des Sekundenzeigers wird der Stift 16 das große Zahnrad 17 auf der Minutenwelle 18 um einen Zahn fortbewegen. Über die Zahnräder i9, 22, 23 wird in der üblichen Weise der Stundenzeiger 2o angetrieben. Die Haltefeder 24 sorgt für genaue Einrasterung des Zahnrades 17 nach jedem Antrieb durch den Stift 16.
  • Die Zeit, die der Anker braucht, um vom Moment der Stromunterbrechung in die Ruhelage überzugehen, ist abhängig von der Masse des Ankers, der Spannung der Rückstellfeder 3, den elektrischen Eigenschaften der Spule des Elektromagnets und der Kraft, die nötig ist um das Sperrrad 6 fortzubewegen. DieZeit des Anzuges des Elektromagnets ist in bestimmten Grenzen abhängig von der Batteriespannung. Diese ist veränderlich, ebenso wie die Gegenkraft des Sperrades 6, die abhängig ist von der mehr oder weniger großen Reibung Gier beweglichen Teile der Uhr. Um diese Nachteile zu vermeiden, wird im Gegensatz zur eben beschriebenen Ausführung ein besonderer Antriel>shelx l 27 auf der Torsionsfeder 9 in der Nähe der Feder 12a angebracht (Abb. 3 und 4). Der Gegenkontakt 8 zum Kontakthebel 7 wird fest an der Haltefeder i26 befestigt. Hierdurch wird erreicht, daß die Zeit der Kontaktgabe stets genau gleich ist und nur von der Schwingungszahl der Unruh abhängt. Der Antriebshebel 27 für die Torsionsfeder 9 wird von der stets konstanten Kraft der gespannten Feder 26 angetrieben, die nach jeden Ankeranzug durch die Rückstellfeder 3 gespannt wird. Der Antriebshebel 27 muß die Antriebsfeder 26 bereits verlassen haben, wenn der :Anker die Feder wieder zurückbewegt. Wegen der Kupplung des Antriebshebels 27 mit dem Kontakthebel 7 Tiber die Torsionsfeder 9 ist dies nur durch eine Verzögerungseinrichtung zu erreichen, z. B. durch eine Abfallverzögerung des Elektromagnets i durch Parallelschalten eines Kondensators zur Spulenwicklung oder durch eine rein mechanische Verziigeruiig. Sie ist in folgender Weise aufgebaut. I?in langer Hebel 25 sitzt fest auf dem Anker 2 und verhindert das Entspannen der Antriebsfeder 26. Erst wenn der Anker sich bereits um ein Stück bewegt hat und die Zugfeder 28 völlig entspannt ist, löst der Hebel 25 aus, und die Blattfeder 26 mit (lern aufliegenden Antriebshebel 27 kann sich nun völlig frei entspannen. Auf diese Weise wird ein genau gleichförmiger Gang der Unruh und damit eine große Ganggenauigkeit erreicht.
  • In der Abb. 4 ist die Anordnung der eben beschriebenen Einrichtung bei einer Uhr mit nur einer Antriebswelle dargestellt. Sie besteht im wesentlichen wieder aus dem Elektromagnet i, dem .Anker 2 mit dem Hebel 25, dem Sperrad 17, das auf der Welle des Minutenzeigers sitzt, und der Unruh to auf der Torsionsfeder 9. An dem Hebelarm 2a des Ankers ist die Feder 3o befestigt, die außerdem mit dem einarmigen Hebel 29 verbunden ist, der seinerseits mit der Luftbremse 31 und dem Kontakt 32 zusammen arbeitet. Auf der Torsionsfeder 9 sitzen der Antriebshebel 27 und der Kontakthebel 7.
  • Wird der Anker bei Stromschluß durch die Magnetspule angezogen, so wird die Feder 30 gespannt und der Kontakt 32 unterbrochen. Geht der Anker nunmehr in Ruhestellung, so wird sich die Feder 30, weil sie über den Hebel 29 mit der Luftbremse 3 t verbunden ist, langsam entspannen. Die Luftbremse wird so eingeregelt, daß nach ungefähr i Minute der Kontakt 32 wieder geschlossen wird. Doch erst wenn der Kontakthebel 7 den Stromkreis über die Spule des Elektromagnets i schließt, wird der Anker 2 angezogen, der Hebel 25 die Antriebsfeder 26 freigeben und der Antriebshebel 27 die Unruh in Schwingungen versetzen. Dies macht genau 6o Doppelschwingungen in der Minute mit langsam kleiner werdender Amplitude. Unterbricht der Kontakt 32 den Stromkreis wieder, so bringt die Feder 3 den Anker 2 wieder in die Ruhelage, und die Feder 28 zieht die Blattfeder 26 so weit zurück, daß der Hebel 25 diese wieder festhält. Das Sperrad 17 auf der Minutenzeigerwelle wird durch den Anker um einen Zahn fortbewegt. Das Luftpolster beginnt nun langsam wieder zu arbeiten. Durch die eben beschriebene Anordnung der verzögernden Luftbremse wird erreicht, daß die Unruh erst nach einer bestimmten Anzahl von Schwingungen wieder angetrieben wird. Bei dieser Anordnung sind Reibungsverluste weitgehend ausgeschaltet, da es überhaupt nur eine einzige umlaufende Welle gibt. Da der Magnet während jeder Minute nur für Bruchteile einer Sekunde eingeschaltet wird, ist der Stromverbrauch auch sehr gering. Die eben beschriebene Anordnung kann dadurch geändert werden, daß der Kontakt 32 ersetzt wird durch einen zusätzlichen Hebel, der den Kontakt 8 trägt. Die Luftbremse 31 wird dann so eingeregelt, daß nach i Minute der Kontakt 8 mit dem Kontakthebel 7 zur Einwirkung kommen kann.
  • Die Kontaktgabe der Kontaktanordnung 7, 8 ist dadurch gewährleistet, daß eine Edelmetallspitze unter einem bestimmten Druck auf den Gegenkontakt 8, ein Edelmetallplättchen, gedrückt wird. Es kann aber vorkommen, das Staubteilchen einen guten Kontakt verhindern. Deshalb wird der Kontakt so ausgeführt, daß ein elastisches Zwischenglied 34 (Abb. 5) die Edelmetallspitze 35 mit der Einspannstelle 33 auf der Torsionsfeder 9 verbindet. Dadurch wird erreicht, daß beim Auftreffen der Edelmetallspitze auf den feststehenden Kontakt erstere um ein kleines Stück auf diesem bewegt wird und dadurch eine Selbstreinigung dieses Kontaktes erfolgt.
  • Dieses Zwischenglied dient gleichzeitig zum Ausgleich der Gangfehler, die bei Temperaturänderungen auftreten. Für den Temperaturgang ist in erster Linie die Torsionsfeder.maßgebend. Sie wird mit ansteigender Temperatur länger, was eine Vergrößerung der Schwingdauer zur Folge hat. Die Uhr geht langsamer. Dadurch, daß bei Verlängerung der Torsionsfeder die Federspannung geringer wird, wird die Amplitude der Unruhschw-ingung vergrößert, und der Kontakthebel 7 verweilt für einen längeren Zeitabschnitt auf dem Gegenkontakt 8 und wirkt damit verkürzend auf die Torsionsfadenlänge. Wenn diese Zeit jeweilig gleich ist derjenigen, die bei einer bestimmten Temperatur durch Verlängerung der Feder erhalten wird, so ist vollkommener Temperaturausgleich erreicht. Hierzu ist es notwendig, dem elastischen Zwischenglied 34 eine bestimmte Länge zu geben und Material bestimmten Elastizitätskoeffizientens zu wählen. Der Gangfehler kann aber auch durch einen Bimetallstreifen ausgeglichen werden, der an die Stelle einer oder beider Haltefedern i2° und 12b gesetzt wird.
  • Eine Feinregulierung des Ganges kann durch Änderung des Federdruckes einer der beiden Haltefedern mittels der Schraube 13 (Abb. i) erzielt werden. Da nur eine feste isolierte Durchführung zur Batterie nach außen erforderlich ist, kann hier eine gute Kapselung der Uhr nach außen in einfacher Weise vorgenommen werden. Es kann daher das Innere der Uhr mit einem indifferenten Gas gefüllt oder es kann sogar luftverdünnt werden, wodurch die Laufeigenschaften der Uhr weiterhin günstig beeinflußt werden.
  • An die Stelle der Torsionsunruh kann auch ein rein elektrischer Zeitgeber verwendet werden, z. B. ein elektrischer Schwingungskreis. Hierzu wird zu der Spule 36 (Abb. 6) des Elektromagnets i ein Kondensator 37 geschaltet, und es werden den L- und C -Werten dieses Kreises solche Werte gegeben, .daß die Schwingungsdauer gerade i Sekunde beträgt. Der Kreis wird von der Batterie 4o über den selbsttätigen Schalter 38 angestoßen, z. B. eine Elektronenröhre, deren Steuergitter über eine Spule 39 geschaltet ist, die in Gegenphase an die Spule 36 gekoppelt ist. Die Zeitgebung kann auch durch eine Kippschaltung bewirkt werden, wie sie in Abb. 7 dargestellt ist. Sie besteht aus einem Widerstand 41 und dem in Reihe mit ihm liegenden Kondensator 37. Dieser wird von der Spannungsquelle 4o über den Widerstand 41 aufgeladen und über die Zündstrecke 42 und die Spule 36 des Elektromagnets entladen. Dadurch werden Kippschwingungen erzeugt, die entsprechend den Daten der einzelnen Schaltelemente die Spule 36 zum Ansprechen bringen, so daß der Anker 2 des Elektromagnets genau jede Minute bzw. jede Sekunde angezogen und das Sperrad 6 bzw. 17 um einen Zahn fortbewegt wird.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Selbständige elektrische Uhr mit elektromagnetisch gespannter Antriebsfeder, gekennzeichnet durch die Anordnung zweier Antriebswellen, von denen die eine ein mittels des Elektromagnets und der Antriebsfeder angetriebenes Sperrad, den Sekundenzeiger und einen Antriebsstift und die zweite Welle ein Antriebsrad, den Minutenzeiger und Antriebsräder für den Stundenzeiger trägt.
  2. 2. Selbständige elektrische Uhr mit elektromagnetisch gespannter Antriebsfeder, gekennzeichnet durch nur eine ein mittels des Elektromagnets und der Antriebsfeder angetriebenes Sperrad, den Minutenzeiger und Antriebsräder für den Stundenzeiger tragende Antriebswelle.
  3. 3. Selbständige elektrische Uhr nach Anspruch i oder 2, gekennzeichnet durch ein zwischen zwei von außen kommende Stöße elastisch aufnehmenden Federn ausgespanntes, als Unruh dienendes Torsionspendel.
  4. 4. Selbständige elektrische Uhr nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebshebel für das Torsionspendel gleichzeitig als elektrischer Schalter für den Elektromagnet ausgebildet ist.
  5. 5. Selbständige elektrische Uhr nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch einen besonderen auf der Torsionsfeder befestigten, von einer frei schwingenden, durch den Elektromagnet gespannten Antriebsfeder angestoßenen Antriebshebel.
  6. 6. Selbständige elektrische Uhr nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Kontaktspitze und Einspannstelle des Kontaktes auf der Torsionsfeder ein elastisches Zwischenglied angeordnet ist.
  7. Selbständige elektrische Uhr nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, das eine oder beide Haltefedern für die Torsionsunruh aus einem Bimetallstreifen bestehen. B.
  8. Selbständige elektrische Uhr nach Anspruch i oder 2, gekennzeichnet durch einen von einem selbsttätigen Schalter, z. B. einem gesteuerten Detektor, angestoßenen elektrischen Schwingungskreis als Zeitgeber, dessen Selbstinduktion durch die Spule des Elektromagnets gebildet wird.
  9. 9. Selbständige elektrische Uhr nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeitgeber aus einem Widerstand und einem mit ihm in Reihe geschalteten Kondensator besteht, der über den Widerstand von einer Spannungsquelle aufgeladen und über eine Zündstrecke und die Spule des Elektromagnets entladen wird. io. Selbständige elektrische Uhr nach Anspruch i oder 2, gekennzeichnet durch eine erst nach einer bestimmten Anzahl von Schwingungen durch ein Zeitglied, z. B. eine den Abfall des Ankers der Elektromagneten verzögernde Einrichtung, angetriebene Unruh.
DEP49419A 1949-07-20 1949-07-20 Selbstaendige elektrische Uhr Expired DE825980C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1082556B (de) * 1958-09-23 1960-05-25 Steudler & Co K G A Zeithaltende elektrische Signalvorrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1082556B (de) * 1958-09-23 1960-05-25 Steudler & Co K G A Zeithaltende elektrische Signalvorrichtung

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