DE332601C - Selbstunterbrecher fuer elektromagnetisch angetriebene Schrittschaltwerke - Google Patents

Selbstunterbrecher fuer elektromagnetisch angetriebene Schrittschaltwerke

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DE332601C
DE332601C DE1915332601D DE332601DD DE332601C DE 332601 C DE332601 C DE 332601C DE 1915332601 D DE1915332601 D DE 1915332601D DE 332601D D DE332601D D DE 332601DD DE 332601 C DE332601 C DE 332601C
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Siemens and Halske AG
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H51/00Electromagnetic relays
    • H01H51/34Self-interrupters, i.e. with periodic or other repetitive opening and closing of contacts

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  • Electromagnetism (AREA)
  • Electromagnets (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist ein Selbstunterbrecher für elektromagnetisch angetriebene Schrittschaltwerke.
Um nun einen vollen Schaltschritt bei jedem Ankeranzug des Bewegungsmagneten selbst auch beim schnellen Arbeiten des Schrittschaltwerkes zu sichern, soll gemäß der Erfindung das Schließen und öffnen des Selbstunterbrecherkontaktes möglichst außer- :
halb der Bewegungszeit des Ankers erfolgen.
Dieser Zweck wird gemäß der Erfindung t dadurch erreicht, daß der Magnetanker mit ■. einem von ihm bewegten Hebelarm derart federnd verbunden ist, daß letzterer dem bewegten Anker nacheilt.
Besonders zweckmäßig ist eine solche Ausbildung des Unterbrechers, daß dem Hebelarm die Schleuderbewegung beim Ankeranzug erteilt, der. dadurch bediente Unterbrecherkontakt nach Vollendung des Ankeranzuges geöffnet und während des letzten Teiles des Ankerrückganges oder erst nach dessen Vollendung wieder geschlossen wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Fig. ι zeigt eine Seitenansicht, Fig. 2 eine Stirnansicht, und Fig. 3 eine Oberansicht des Selbstunterbrechers.
Am Gestell α ist eine Welle b drehbar gelagert, auf der ein Steigrad c und bei d angedeutete Schaltarme des Wählers fest angebracht sind. Mit dem Gestell α ist ferner der Fortschaltmagnet e verbunden, dessen Anker f auf der Welle g gelagert und mit einer Feder h versehen ist. Diese dreht bei jedem Ankeranzug das Steigrad c um einen Zahn und damit die Schaltarme rf um eine Schaltstellung weiter. Eine andere an dem Anker befestigte Feder i bringt diesen beim Aberregen des Magneten in die gezeichnete Ruhelage. Am Gestell sind ferner die Kontaktfedern k, I befestigt. Mit dem Anker ist nahe dessen Drehachse ein vorteilhaft aus einer Blattfeder gebildeter Hebelarm m fest verbunden, dessen frei schwingendes Ende ein in der Längsrichtung verstellbares Gewicht η trägt. Die Kontaktfedern k, I bzw. die Feder m und der Anker f liegen parallel zueinander und sämtlich in der gleichen Bewegungsebene. Die freien Enden der Federn h, I und m erstrecken sich nach der gleichen Richtung, und die Federn k, I liegen zwischen der Feder m und dem Anker /. Diese Anordnung ist äußerst einfach und 5S zweckmäßig, da hierbei sämtliche Teile leicht zugänglich und einstellbar sind. Die Ausbildung des Hebelarmes m als Blattfeder stellt zudem die einfachste Form des Hebelarmes, und dessen Befestigung direkt am Anker nahe dessen Drehachse die für die Erfindung günstigste Befestigungsart der Feder m dar. Die Arbeitsweise der Einrichtung ist folgende:
Nach erfolgter Schließung des Stromkrei- 6S ses des Elektromagneten e zieht dieser seinen Anker f an, und mit diesem wird auch die Feder m in der Anzugsrichtung des Ankers mitbewegt. Dabei wird dem Gewicht η eine Schwungkraft erteilt, durch die das freie T> Ende der /Feder m über die Anzugsstellung des Ankers hinausbewegt wird. Hierbei
drückt dann die Feder m mittels eines isolierten Stiftes ο auf die im Verhältnis zur Feder m nur schwache Kontaktfeder k, unterbricht dadurch den Kontakt £ und damit den Stromkreis des Elektromagneten e. Demzufolge geht nunmehr der 'Anker f unter dem Einfluß der Feder i wieder zurück, ohne daS aber dabei das Gewicht« der Bewegung des Ankers sofort folgt. Eine Umkehr der Bewegungsrichtungdes Gewichtes tritt vielmehr erst ein, nachdem der Anker nahezu oder vollständig in die gezeichnete Ruhelage zurückgelangt ist. Alsdann wird der Kontakt^ und damit der Stromkreis für den Elektromagneten e wieder geschlossen, worauf sich der eben beschriebene Arbeitsvorgang von neuem so lange wiederholt, bis der Stromkreis des Elektromagneten an einer vom Wähler getrennten Stelle vollkommen ausgeschaltet wird.
Der Ankerhub ist durch einen Anschlag r einstellbar. Damit wird auch der vom Gewicht μ beim Ankeranzug zurückzulegende Weg und die Schleuderkraft des Gewichtes η \ und der Feder m bestimmt. Diese Kraft kann ferner durch eine Verschiebung des Gewichtes η auf der Feder m in deren Längsrichtung verändert werden. Durch diese Einstellungen wird zugleich auch die Schwingungszahl des Ankers bestimmt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Selbstunterbrecher für elektromagnetisch angetriebene Schrittschaltwerke, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnetanker mit einem von ihm bewegten, den Selbstunterbrecherkontakt beeinflussenden Hebelarm derart federnd verbunden ist, daß letzterer dem bewegten Anker nacheilt.
2. Selbstunterbrecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Unterbrecherkontakt durch den in Schleuderbewegung versetzten Hebelarm nach Vollendung des Ankeranzuges geöffnet und erst während des letzten Teiles des Ankerrückganges oder nach dessen Vollendung wieder geschlossen wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1915332601D 1915-01-23 1915-01-23 Selbstunterbrecher fuer elektromagnetisch angetriebene Schrittschaltwerke Expired DE332601C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE743026C (de) * 1940-11-16 1943-12-16 Ericsson Telefon Ab L M Selbstunterbrecheranordnung

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