DE530541C - Steuervorrichtung fuer eine Glockenlaeuteeinrichtung mit Antrieb durch einen Motor, dessen Anker jede Vor- und Rueckschwingung mit der Glocke zwanglaeufig mitmacht - Google Patents

Steuervorrichtung fuer eine Glockenlaeuteeinrichtung mit Antrieb durch einen Motor, dessen Anker jede Vor- und Rueckschwingung mit der Glocke zwanglaeufig mitmacht

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DE530541C
DE530541C DE1930530541D DE530541DD DE530541C DE 530541 C DE530541 C DE 530541C DE 1930530541 D DE1930530541 D DE 1930530541D DE 530541D D DE530541D D DE 530541DD DE 530541 C DE530541 C DE 530541C
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    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K1/00Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs
    • G10K1/28Bells for towers or the like
    • G10K1/30Details or accessories
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    • G10K1/347Operating mechanisms for an oscillating bell which is driven twice per cycle
    • G10K1/348Operating mechanisms for an oscillating bell which is driven twice per cycle electrically operated

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Description

  • Steuervorrichtung für eine Glockenläuteeinrichtung mit Antrieb durch einen Blotor, dessen Anker jede Vor- und Rückschwingung mit der Glocke zwangläufig mitmacht Gegenstand der Erfindung ist eine Steuervorrichtung für eine Glockenläuteeinrichtung mit Antrieb durch einen Elektromotor, bei welcher der Anker des Motors jede Vor- und Rückschwingung mit der Glocke zwangläufig mitmacht, und bei welcher auf der Achse des Motors ein schwenkbarer, an sich bekannter Rahmen mit Windfllügelschaltwerk lose angeordnet ist, und bei welcher ferner durch die Schwingbewegungen der Glocke mit Hilfedes Schaltwerks ein Stromwendesch.alter bekannter Art betätigt wird, welcher mit dem Schaltwerkrahmen verbunden ist.
  • Die bekannten Einrichtungen dieser Art haben aber den Nachteil, daß die richtige Wirkungsweise des Schaltwerks vom Reibungswiderstand der Kupplung abhängt, die zum Antrieb des Schaltwerks zwischen demselben und der Motorwelle nötig ist und deren Reibungswiderstand von dem verwendeten Material sowie von der Temperatur der Atmosphäre beeinflußt wird. Dadurch wird einesteils die Schönheit des Läutens beeinträchtigt, andernteils werden, indem der Kontakt für den Stromschluß zu lange erfolgt, sehr hohe Stromkosten verursacht. Diese Nachteile werden erfindungsgemäß dadurch beseitigt, daß an dem Rahmen des Schaltwerks ein Gehäuse mit Schneckengetriebe befestigt ist, dessen mit der Motorwelle fest verbundene Schnecke eine mit Aussparungen versehene, auf der Schneckenradwelle befestigte Steuerscheibe verdreht. Diese Steuerscheibe- macht also eine doppelte Bewegung, einmal eine Hinundherdrehung um ihre Achse infolge des Antriebes über das Schnekkengetr:iebe von der Unterwelle her und außerdem eine Hinundherschwenkung infolge ri_er Verbindung des Schneckengetriebegehä.u-#es mit dem Schaltwerkrahmen.
  • Beim Auftreffen der Aussparungen auf Anschlagrollen läßt die Steuerscheibe den Stromschluß für den Motor durch ,den Wendeschalter zu, beim Auftreffender Stirnkanten der Steuerscheibe auf die Anschlagrollen sperrt sie dagegen den Stromschluß so lange, bis ihre Aussparungen infolge Zurückschwingens der Glocke an den Anschlagrollen eintreffen.
  • Ferner wird das Antriebsrad für das Schaltwerk auf der Motorwelle elastisch befestigt, so daß es um einen kleinen Winkel auf der Motorwelle nachgiebig ist.
  • Auf diese Weise werden bei .der Umkehrbewegung der Glocke Glockenstöße im Schaltwerk vermieden. Verzögerungen oder zu große Beschleunigungen des Schalt-,verks beim Schalten infolge der Reibungshemmungen in der Kupplung werden ebenfalls vermieden, außerdem wird durch Bemessung der Aussparungen in der Steuerscheibe die Zeitdauer und der zweckmäßigste Moment für den Stromschluß erreicht, wodurch der kleinstmöglichste Strombedarf für die Antriebskraft des Motors eingestellt und die Betriebskosten -entsprechend beschränkt werden können.
  • In der Zeichnung -ist eine Ausführungsform .der Erfindung dargestellt. Abb. z zeigt im Schnitt die Anordnung des Schaltwerks auf der Motorwelle mit dem daran befestigten Schneckengetriebe zur Steuerung. Abb. 2 zeigt die Steuerung. Abb.3 zeigt schematisch die Gesamtanordnung der Läuteeinrichtung, Abb. 4 zeigt die elastische Verbindung des Antriebsrades für das Schaltwerk mit der Motorwelle in der- Stirnansicht und Abb.5 eine andere Betriebsstellung der Steuerscheibe, wenn die Glocke ganz ausschwingt.
  • Auf der Achse i des Elektromotors 2 ist, wie Abb. 3 zeigt, einerseits ein Kettenrad 3 mit Kette für den Antrieb des Glockenjoches 4, andererseits das bekannte Schaltwerk 5 angeordnet, das mittels Gestänges 6 mit einem Wendeschalter 7 für den Stromkreis .des Motors verbunden ist. Das Antriebsrad 8 des Schaltwerks 5 ist auf einer Scheibe g, die .auf der Motorwelle i aufgekeilt ist, durch die Feder io elastisch verbunden, wobei der in die Aussparung i i des Antriebsrades 8 eingreifende Ansatz 12 nur eine Drehung des Antriebsrades in einem gewissen Winkel zuläßt.
  • Mit dem Schaltwerk 5 fest verbunden ist das Gehäuse 13 eines Schneckengetriebes, dessen Schnecke 14 mit der Motorwelle i fest verbunden ist. Das mit der Schnecke 14 kämmende Schneckenrad 15 sitzt auf der Steuerwelle 16 fest verkeilt, die im Schneckengehäuse 13 drehbar gelagert ist und an ihrem vorstehenden Ende eine Steuerscheibe 17 mit Aussparungen 18 und 18' trägt. Zwecks Begren2ung des Pendelausschlages und für das Schaltwerk ist die Steuerscheibe 17 zwischen zwei meinem Gestell 19 drehbar gelagerten Anschlagrollen 2o und 2o' angeordnet.
  • Bei Stillstand der Glocke befindet sich auch das Schaltwerk 5 in einer bestimmten Lage, in welcher der Stromwendeschalter bzw. ein Kontakt desselben geschlossen ist. Die Aussparungen 18 und r8' der Steuerscheibe 17 stehen in diesem Anfangszustande unmittelbar über und unter den Anschlagrollen 2o und 2o'. Wird der Stromkreis mittels eines in der Zeichnung nicht ersichtlichen Hauptschalters geschlossen, so zieht -der Anker des Motors 2 an, wodurch die mit demselben zwangläufig verbundene Glocke in einer bestimmten Richtung ausschwingt. Infolge des Flügelradantriebes schwingt aber auch das Schaltwerk 5 aus, wodurch der Strom .mittels des Stromwendeschalters 7 umgeschaltet wird und in entgegengesetzer Richtung durch den Anker des Motors 2 gelangt. Die Stromwendung muß während derAnfangsschwingungen zeitlich genau mit den Anschlägen der Glocke erfolgen; schwingt die Glocke nach einigen Ausschlägen höher, so würde dadurch der Strom länger geschlossen als für die Kraftentfaltung einer Schwingung nötig ist. Mit zunehmender Schwinghöhe ,der Glocke wird daher auch entsprechend die Steuerscheibe 17 durch das Schneckengetriebe 14, 15 so verstellt, wobei zunächst die obere Stirnkante 2i auf den Rollen 2o aufliegen, daß mittels derselben der Stromschluß zeitlich genau begrenzt wird und bei einem bestimmten Neigungswinkel ß -der Glocke erfolgt, weil dann durch die Stellung der Steuerscheibe 17 der Glockenausschlagwinkel ß, der Ausschlag des Schaltwerks 5 und mithin auch der Schluß der Kontakte im Stromwendeschalter 7 in Abhängigkeit voneinander gelangen.
  • An Stelle des Flügelradwendegetrnebes kann auch eine Schlupfkupplung angewandt werden, deren Schlupfwiderstand nicht wesentlich größer bemessen ist, als zur Betätigung des Wendeschalters nötig ist. Das Gehäuse i3 für das Schneckengetriebe wird in gleicher Weise wie beim Schaltwerk an dem Gehäuse der Schlupfkupplung befestigt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Steuervorrichtung für eine Glockenläuteeinrichtung mit Antrieb durch einen Motor, dessen Anker jede Vor- und Riickschwingung mit der Glocke zwangläufig mitmacht und auf dessen Achse ein schwenkbarer Rahmen mit Windflügelsch.altwerk oder, eine Schlupfkupplung bekannter Art lose angeordnet und mittels Gestänges mit einem Wendeschalter verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß an .dem Rahmen des Schaltwerkes (5) ein Gehäuse (i3) mit Schneckengetriebe (i4, 15) befestigt ist, dessen Schnecke (i4) mit der Motorwelle (i) fest verbunden ist und eine mit Aussparungen (i8 und i8') versehene, auf der Schneckenradwelle (1C) befestigte Steuerscheibe (i7) verdreht, und daß diese .mit dem Schaltwerkrahmen geschwenkte Steuerscheibe beim Auftreffen der Aussparungen (i8 oder i8') auf Rollen (2o oder 2o') den Stromschluß durch den Wendeschalter (7) zuläßt, beim Auftreffen der Stirnkanten (2i oder 2i') auf die Rollen (2o oder-2o') dagegen .den Stromschluß sperrt.
DE1930530541D 1930-04-27 1930-04-27 Steuervorrichtung fuer eine Glockenlaeuteeinrichtung mit Antrieb durch einen Motor, dessen Anker jede Vor- und Rueckschwingung mit der Glocke zwanglaeufig mitmacht Expired DE530541C (de)

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