DE389634C - Selbsttaetiger Fliehkraftschalter - Google Patents

Selbsttaetiger Fliehkraftschalter

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DE389634C
DE389634C DEP44534D DEP0044534D DE389634C DE 389634 C DE389634 C DE 389634C DE P44534 D DEP44534 D DE P44534D DE P0044534 D DEP0044534 D DE P0044534D DE 389634 C DE389634 C DE 389634C
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centrifugal
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DEP44534D
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K11/00Structural association of dynamo-electric machines with electric components or with devices for shielding, monitoring or protection
    • H02K11/20Structural association of dynamo-electric machines with electric components or with devices for shielding, monitoring or protection for measuring, monitoring, testing, protecting or switching
    • H02K11/21Devices for sensing speed or position, or actuated thereby
    • H02K11/23Mechanically-actuated centrifugal switches

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)

Description

  • Selbsttätiger Fliehkraftschalter. Die Erfindung bezieht sich auf einen selbsttätigen Fliehkraftschalter für elektrische Fahrzeug-, insbesondere Motorfahrzeugbeleuchtungsanlagen mit einem am Maschinengehäuse parallel zur Dynamowelle gelagerten zweiarmigen Schalthebel, auf dessen einen Arm ein mit der Dynamowelle umlaufendes, sich dabei radial zu dieser verschiebendes Fliehkraftorgan unmittelbar einzuwirken vermag.
  • Der neue Schalter soll tunlichst reibungsfrei und. mit geringstem Kraftverbrauch arbeiten sowie sich auf einfache Weise auch in rationeller Massenfabrikation herstellen lassen. Von bekannten Schalterausführungen der hier in Betracht kommenden Art unterscheidet sich die vorliegende durch die unmittelbare wirkungstechnische Verbindung eines zweiarmigen Schalthebels, der in seinen Schaltstellungen durch Rasten gesichert ist, mit einem radial zur Dynamowelle sich verschiebenden Fliehkraftorgan, welches den ersteren nur im Augenblick des Schaltens kurz beeinflußt.
  • Die Rasten sind dabei federnd ausgebildet, damit der Schalthebel von dem Fliehkraftorgan leicht ausgehoben werden kann. Der Bewegungsausschlag des letzteren ist durch eine einstellbare Schraubenfeder regelbar. Ein im Querschnitt zweckmäßig linsenförmig gestalteter Kopfansatz des Fliehkraftorgans durchkreist während des Betriebes reibungsfrei das freie, gabelförmige Ende des Schalthebels und beeinflußtdabei diesen nur ganz kurz beim Anstreichen gegen einen der beiden Gabelschenkel.
  • Wesentlich ist, daß der Schalthebel in beiden Schaltlagen so gehalten wird, .daß er auf dem Fliehkraftorgan nicht schleifen kann. Die Vorrichtung arbeitet fast reibungslos. Ganz geringe Reibung ist nur während der kurzen Zeitspanne zu überwinden, in welcher der Schauhebel in die Einschalt- oder Ausschaltstellung bewegt wird.
  • Die Zeichnung veranschaulicht den neuen Fliehkraftschalter in einem Ausführungsbeispiel.
  • Abb. z ist eine Längsansicht in der Ausschaltstellung mit Schnitt durch die Führung des Fliehkraftreglers.
  • Abb. 2 ist eine Längsansicht in der Einschaltstellung, und Abb. 3 ist eine Stirnansicht.
  • Es bezeichnet a den Anker, b die Welle und c die Gehäusewand der Dynamomaschine. Der Fliehkraftregler wird hier von einer Stange d gebildet, die eine Verstärkung bl (-ler Dvnamowelle radial durchdringt und in dieer. geradlinig geführt, sieh verschieber kann. Zur Begrenzung ihres Bewegungsaus-.,chlages ist sie mit Ansätzen dl, d2 versehen.
  • Auf der einen Seite ist zwischen der Dvrianio-,velle bzw. ihrer Verstärkung b1 und cinein Widerlager c der Stange d eine um letztere gewundene Schraubenfeder f angeordnet, deren Spannung durch die Mutter ä regelbar ist. Auf der entgegengesetzten Seite besitzt die Stange d einen verbreiterten Kopf d3 mit seitlichem Ansatz lt, welch letzterer einen zweckmäßig linsenartigen Querschnitt auf-«-eist. Durch die während des Betriebes auftretende und von der jeweiligen Umlaufgeschwindigkeit abhängige Zentrifugalkraft wird die Stange d in ihrer Führung radial nach außen bewegt und durch die Feder f wieder zurückgezogen, sobald die Umlaufgeschwindigkeit nachläßt. Die Regelbarkeit der Federspannung ermöglicht eine bequeme Einstellung des Bewegungsausschlages der Stange d, die hier einen einfachen Fliehkraftarm darstellt gegenüber den sonst üblichen Federgelenkhebeln u. dgl.
  • Der eigentliche Schalter besteht aus dein zweiarmigen, parallel zur Dynamowelle b angeordneten Schalthebel i mit dem Kontakt-stuck h mid .dem auf einem Isolierstück l des Gehäuses befestigten Gegenkontaktstück an, an welches die Batteriestromleitung gelegt ist. Der Schalthebel i ist um den Zapfen n ,les an der Gehäusewand c festen Lagers o -Irehbar. In der Stirnfläche seines das Kontaktstück k tragenden Hebelarmes sind Vertiefungen p und p1 vorgesehen, in welche das freie Ende eines in dem Isolierstück l geführten federnden Stiftes :# einzuspringen und auf diese Weise (len Schalthebel in seiner jeweiligen Stellung festzuhalten vermag. Statt dieser Ausführung können auch anders ausgeführte Rasten vorgesehen sein. Das freie Ende des anderen Schalthebelarmes ist als offene Gabel s ausgebildet, zwischen deren Schenkeln der Ansatz h des Fliehkraftarmes d beim Umlauf der Dynamowelle hindurchgleitet.
  • Bei normaler Umlaufzahl kreist der Ansatz 1a gänzlich frei und reibungslos zwischen den Schenkeln der Schalthebelgabel s. Steigt dieselbe über die normale, so fliegt der Fliehkraftarin weiter nach außen, und der Ansatz h drückt kurz gegen den oberen Schenkel der Gabel s. Hierdurch wird der um ab drehbare Schalthebel i in die aus Abb. 2 ersichtliche Schaltstellung bewegt und darin durch Einspringen des federnden Stiftes r in die Vertiefung p gehalten. Geht die Umlaufzahl unter die normale zurück, so wird der Flielikraftar m d von der Feder zurückgezogen, und sein Ansatz h drückt kurz gegen den unteren Schenkel der Gabel s, hebt dabei den Schalthebel i aus der Rastenvertiefung p aus und bewegt ihn in die aus Abb. i ersichtliche Ausschaltstellung. In dieser wird er dann durch Einspringen des federnden Stiftes r in die Vertiefung p1 gesichert.
  • Die Abmessungs- und Bewegungsverhältnisse sind dabei so bemessen, daß eine Reibung in der Gabel s nur in dem Augenblick der kritischen Umlaufzahl erfolgt, d. h. wenn die Spannung der Maschine die Batteriespannung erreicht hat, oder dann, wenn die Maschine ausgeschaltet wird und zum Stillstand kommt. Da der Schalthebel i. in der Einschalt- und Ausschaltstellung arretiert bleibt, so kreist der Ansatz h des Fliehkraftarmes d bei normaler Umlaufzahl der Maschine völlig frei und reibungslos zwischen den Gabelschenkeln desselben.

Claims (1)

  1. PATENT-AN sPRÜCHE: i. Selbsttätiger Fliehkraftschalter für elektrische Fahrzeugbeleuchtungsanlagen mit einem am Maschinengehäuse parallel zur Dynamowelle gelagerten zweiarmigen Schalthebel, auf dessen einen Arm ein mit der Dynamowelle umlaufendes, sich dabei radial zu dieser verschiebendes Fliehkraftorgan unmittelbar einwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß der zweiarmige Schalthebel mittels federnder Rastenteile in seinen beiden Schaltstellungen gehalten und von dem sonst reibungsfrei umlaufenden Fliehlcraftorgan nur im Augenblick des Schaltens kurz beeinflußt wird. . Selbsttätiger Fliehkraftschalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet. dali der eine Arm am Ende eine Gabel (s) trägt, durch welche ein im Querschnitt zweckmäßig linsenartig gestalteter Kopfansatz (h) des Fliehkraftorgans (d) reibungsfrei hindurchkreist und nur beim Anstreichen gegen einen der beiden Gabelschenkel des Schalthebels diesen kurz beeinflußt. 3. Selbsttätiger Fliehkraftschalter nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das mit Ansätzen zur Begrenzung seines beiderseitigen Bewegungsausschlages versehene Fliehkraftorgan (d) in der Dynamowelle unter Gegenwirkung einer einstellbaren Schraubfeder (f) geradlinig geführt ist.
DEP44534D 1922-07-05 1922-07-05 Selbsttaetiger Fliehkraftschalter Expired DE389634C (de)

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