AT93428B - Elektrischer Belastungsregler. - Google Patents

Elektrischer Belastungsregler.

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AT93428B
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Paul Ing Koenitzer
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Paul Ing Koenitzer
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  Elektrischer Belastungsregler. 



   Die Erfindung betrifft einen Belastungsregler für elektrische Anlagen, bei dem die Parallelschaltung von Belastungswiderständen durch Momentschalter geschieht. 



   Es sind bereits Regler mit parallel geschalteten Widerständen bekannt, deren Ein-und Ausschaltung auch mittels Momentschalter geschieht, die entweder von einer Transmission oder einem Elektromotor aus mittels eines Schaltstiftes betätigt werden, die jedoch teils wegen der hohen Übersetzungsverhältnisse 
 EMI1.1 
 Kraftaufwand erfordern. Anderseits sind auch Regler mit elektromagnetischem Antrieb bekannt, die jedoch bisher nur für Nebenschlussregler mit Schleifkontakten verwendet wurden. 



   Die Erfindung besteht darin, dass das Ein-und Ausschalten der Momentschalter durch Schaltrollen geschieht, welche einen äusserst geringen Kraftaufwand beanspruchen. Weiters ist durch den Erfindungsgegenstand zum Unterschied von bekannten Einrichtungen der Hub der Elektromagnete einstellbar, wodurch eine Veränderung der   Reguliergeschwindigkeit   erreicht wird. 



   Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung in Fig. 1 im Querschnitt, in Fig. 2 im Grundriss dargestellt. Die Fig. 3,4 und 5 veranschaulichen den Magnetsteuerschalter, u. zw. 



  Fig. 3 im Schnitt durch den Unterbrecher, Fig. 4 im Schnitt durch die Steuerklinke. Während die Fig. 3 und 4 den Magnetsteuerschalter in eingeschalteter Stellung zeigt, veranschaulicht Fig. 5 denselben in ausgeschaltetem Zustande. 



    Der Regler bestehtim wesentlichen aus den Elektromagneten A, A1, den Magnetsteuerschaltern B, B1.   den Reibungskupplungen 0,   Ci,   dem Schaltrad D, den Momentschaltern 1, 2,3 und den Belastungs- widerständen w,   Wl, 102   (Magnet Al und Steuerschalter   Bi   nicht gezeichnet). Der Anker des Elektro- magneten   A   ist mit dem um den Bolzen a drehbaren Hebel b verbunden, welch letzterer durch die Feder c im Ruhestand an den verstellbaren Anschlag d gedrückt wird. Am Hebel b greift ferner der Magnet- steuerschalter B mit der Steuerklinke e in die   Nase f   ein. Die Steuerldinke ist um die Achse g drehbar angeordnet und über dem Drehpunkt mit einem Anschlaghebel h versehen. Oberhalb des letzteren befindet sich eine verstellbare Anschlagschraube i.

   Auf der Achse g ist gleichzeitig, u. zw. in paralleler Anordnung zur Steuerklinke, ein Sehalterhebel k lose drehbar vorgesehen, welcher am äusseren, nach unten gebogenen
Ende auf dem Kontakt   m   und dem   Isolierstück n schleift. Durch die   Federn   !,   1 werden die Steuer- klinke e und der   Schalterhebel   k nach abwärts auf den Hebel b gedrückt. Die Achse g ist rechtwinklig an dem im Lagerbock o axial verschiebbaren Bolzen p befestigt. Auf letzterem ist eine Feder q und ein
Anschlagring r angebracht. Das freie Ende des Hebels b ist im Schlitz s mit der   Führungslasche   t der
Reibungskupplung C verbunden.

   Letztere besteht aus der erwähnten Lasche, welche in den Schlitzen w,   10'   des um die Hauptachse   u   drehbaren Hebels v tangential zum Schaltrad D geführt wird und aus den beiden   Klemmbacken a ;, .   Dieselben sind einerseits in den Drehpunkten y,   y'am   Hebel v, anderseits vermittels der Zapfen Z, Z'an der Führungslasche   t   befestigt, so zwar, dass beide Klemmhebel entweder an den
Radkranz angepresst oder von demselben abgehoben werden können, je nachdem die Führungslasche in der einen oder anderen Richtung tangential durch die Pendelbewegung des Ankerhebels verschoben wird.

   Das um die Hauptachse drehbare Schaltrad D trägt die Schaltrollen q1, a1', wobei die eine Schalt- rolle diesseits, die andere jenseits vom Drehpunkt bl der Schalthebel   Cl'cl...   der Momentschalter angeordnet ist. Letztere werden durch Federn   (4,     du'...   nach oben gedrückt und so in der offenen, ausgeschalteten Stellung (mit voll ausgezogenen Linien dargestellt) erhalten. Die eingeschalteten Hebel der Schalter 3, 4,   5,   6 sind in der Zeichnung punktiert gezeichnet und werden in dieser Stellung durch 

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 die Feder eu, welche das axial verschiebbare Kontaktstück fl gegen das schräg abgeschnittene Ende des Schalterhebels drückt, in dieser Stellung erhalten. 



   Die Wirkungsweise des Belastungsreglers ist nun folgende : Durch ein Kontaktvoltmeter oder Relais (in der Zeichnung nicht dargestellt) wird einer der beiden Elektromagnete A bzw. Al, je nachdem die Masehinenspannung steigt oder sinkt, ein-oder ausgeschaltet. Sinkt also beispielsweise die Spannung der zu regulierenden Dynamo, so wird durch das Kontaktvoltmeter der Elektromagnet A eingeschaltet, der Anker angezogen, wodurch sich die Klemmbacken fest an den Radkranz anpressen und das Schaltrad um ein dem Ankerhub entsprechendes Stuck mitgenommen wird. Gleichzeitig mit der vorerwähnten 
 EMI2.1 
 schlagschraube   i   in der Bewegung aufgehalten und ausgelöst wird (Fig. 4).

   In diesem Moment schnellt der Bolzen p durch die sich entspannende Feder q wieder in seine Anfangsstellung   zurück,   wobei der Schalthebel k den   Magnetstromkreis   unterbricht   (Fig.   5). Die Folge davon ist, dass auch der Ankerhebel 
 EMI2.2 
   Nase f eingreift   und der Schalter bzw. der Magnetstromkreis wieder geschlossen wird, der Magnet zieht den Anker abermals an und verursacht somit eine pendelnde Bewegung des Hebels b bzw. eine Drehbewegung des Schaltrades D. Durch die Drehbewegung des Schaltrades bewegen sich in dem vorliegendem Falle die Schaltrollen   al,     a1 im Sinne   des in Fig. 2 eingezeichneten Pfeiles.

   Hiebei geht die äussere Rolle a, frei über die derzeit eingeschalteten (in Fig. 1 und 2 punktiert gezeichneten) Schalter, während die innere Rolle    < !/,   die am inneren Ende hochstehenden Schalterhebel niederdrückt und somit ausschaltet. Dieses Ausschalten von Belastungswiderständen dauert so lange an, bis das Kontaktvoltmeter den Magnetstromkreis   A   ausgeschaltet bzw. bis der normale Belastungszustand wieder hergestellt ist. 



   PATENT-ANSPRUCHE :
1. Elektrischer Belastungsregler, bei welchem durch zwei, abwechselnd zur Wirkung kommende, mit Selbstunterbrechem ausgerüstete Elektromagnete ein in der einen oder   andem   Richtung angetriebenes Schaltorgan   Nomentschalter   zum Ein-und Ausschalten von Parallelwiderständen betätigt, dadurch gekennzeichnet, dass dieses Schaltorgan zwei Rollen   (a"c !)   besitzt, von welchen die ausserhalb des Drehpunktes (bl) der Schalthebel   (el,     cl...)   gelegene Rolle (a1) das Schliessen, die innere Rolle   (al)   das Öffnen der Momentsehalter bewirkt.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl der Hub der Magnetankerhebel (b), als auch der der Selbstunterbrecher (B) durch verstellbare Anschläge (d bzw. r), geändert und dadurch die jeweils gewünschte Reguliergeschwindigkeit eingestellt werden kann.
AT93428D 1921-07-28 1921-07-28 Elektrischer Belastungsregler. AT93428B (de)

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