DE728809C - Magnetelektrische Maschine (Kurbelinduktor) mit einem Umschaltefedersatz - Google Patents

Magnetelektrische Maschine (Kurbelinduktor) mit einem Umschaltefedersatz

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DE728809C
DE728809C DES143644D DES0143644D DE728809C DE 728809 C DE728809 C DE 728809C DE S143644 D DES143644 D DE S143644D DE S0143644 D DES0143644 D DE S0143644D DE 728809 C DE728809 C DE 728809C
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DE
Germany
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electric machine
magnetic electric
drive
drive wheel
machine according
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Expired
Application number
DES143644D
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English (en)
Inventor
Bernhard Joergensen
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Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02PIGNITION, OTHER THAN COMPRESSION IGNITION, FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES; TESTING OF IGNITION TIMING IN COMPRESSION-IGNITION ENGINES
    • F02P1/00Installations having electric ignition energy generated by magneto- or dynamo- electric generators without subsequent storage
    • F02P1/005Construction and fastening of elements of magnetos other than the magnetic circuit and the windings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

  • Magnetelektrische Maschine (Kurbelinduktor) mit einem Umschaltefedersatz Der Gegenstand der Erfindung ist eine magnetelektrische Maschine mit einem Umschaltefedersatz, welcher bei der Bewegung der Antriebsachse auf einer mvischen dieser und dem anzutreibenden Anker vorgese henea Leerlaufstrecke in seine Arbeitslage gebracht wird. Die Erfindung bezweckt eine derartige Ausbildung der Umschalteeinrichtung, daß durch die Abdichtung gegen Wasser oder Staub .die Bewegung der zur Umschaltung notwendigen Teile nicht behindert wird und diese Teile einer möglichst beringen Abnutzung unterworfen sind.
  • Bei den bekannten magnetelektrischen Maschinen, den sog. Induktoren, für Fernsprechzwecke wird die Umschaltung,derart bewirkt, daß - die Antriebskurbel gegeniiber dem Antriebsrad für den Anker einen Leerlauf aufweist, bei dessen Durchlaufen die Achselängs verschoben -wird und .dadurch den Kontakt umschaltet. Nach Durchlaufen der Leerlaufstrecke kommt über den die axiale Verschiebung bewirkenden Stift die Antriebskurbel in kraftschlüssig e Verbindung mit dem Anker, der beim Weiterdrehen dann von der Kurbel mitgenommen wird. Diese Anordnung hat den Nachteil, daß die Umschaltung des Kontaktfedersatzes von der Reibung der längs verschieblichen Achse nachteinig beein$ußt wird, daß die die Verschiebung und damit die Kontaktgabe bewirkenden Teilte gleichzeitig zur kraftschlüssigen Verbindung zwischen Antriebskurbel und Anker dienen, wodurch sie einer starken Abnutzung ausgesetzt sind. Bei Verwendung @de bekannten Induktors in wasserdichten Stationen treten zwischen der nach außen ragenden nicht verschieblichen Antriebskurbel und der verschieblich gelagerten Antriebsachse des eingebauten Induktors zusätzliche Reibungsverluste auf, die .ein einwandfreies Arbeiten der Umschaltung in Frage stellen. Es sind auch Anordnungen bekannt, bei welchen eine Umschaltung eines dem Induktor zugeordneten Federsatzes durch den bei Ankerdrehung erzeugten magnetischen Wechselfluß bewirkt wird, so daß hier eine Verschiebung der Antriebsachse vermieden ist. Diese Anordnung ist aber insbesondere für Fernsprechinduktoren nicht brauchbar, da es schaltungstechnisch notwendig ist, daß der Kontaktfeders:atz vor Betätigung des. Ankers und der Aussendung des Wechselstromes umgelegt wird; denn der vom Induktor zu betätigende Kontaktfedersatz .dient hier zur Vermeidung der Beeinflussung des eigenen Telefons durch den. vom Induktor ausgesandten. Signalstrom.
  • Weiterhin ist es bekannt, zur Regelung der abgegebenen Spannung deiner magnetelektrischen Maschine einen Kontakt vorzusehen, welcher von der Zentrifugalkraft abhängig ist. Auch hier wird dieser Kontakt erst nach Beginn der Drehung des Ankers. betätigt.
  • Zur Vermeidung :einer axialen Verschiiebung des Ankerantriebes, wird die Umschaltung des Kontaktfedersatzes in bekannter Weise auch dadurch bewirkt, daß die Leerlaufbewegung zwischen Antriebsachse und Ankerachse lediglich eine Drehb.ewegtcog isst, indem die Antriebsachse mit der Ankerachse über einen Kettentrieb verbunden ist, gegen dessen einen Strang sich eint federnder Hebel legt, der durch Straffung oder Lockerung des Stranges bei Betätigung des Ankers umgelegt wird. Abgesehen von den ungünstigen Gbertragungsverhältnissen hat eine solche Einrichtung den Nachteil., daß, wenn eine Umschaltung des Kontaktfedersatzes bei Betätigung des Ankers nach beiden Drehrichtungen hin erfolgen soll, zwei Kontaktanordnungen mit einer Umschalteeinrichtung vorgesehen sein müssen, Der Gegenstand der Erfindung vermeidet diese Nachteile dadurch, daß durch .die Drehbewegung der Antriebsachse über eine an dieser angeordnete schiefe Ebene oder Schraubenfläche ein Beiätigungsglied für den Umschaltefedersatz in Achsrichtung der Antriebsachse verstellt wird, und daß nach Durchlaufen der Leerlaufstrecke die kraftschlüssige Verbindung zwischen der Antriebsachse und dem anzutreibenden Anker über ein vom Betätigungsglied unterschiedliches Mitnehmergl ied zustande kommt. Mit .dieser Anordnung wird erreicht, daß die Umschaltung des Federsatzes ohne Verschiebung der Achse bewirkt werden kann und daß die die Kontaktfedern umschaltenden Teile nicht mit zur kraftschlüssigen Verbindung zwischen Antrieb und Anker herangezogen werden.
  • Einen besonders einfachen Aufbau kann man dadurch erreichen, daß der Mitnehmer an der Achse angeordnet ist und in einen Schlitz eines lose auf der Achse sitzenden Antriebsrades hineinragt und daß die das Betätigungsglied für den Kontaktfedersatz steuernde schiefe Ebene bzw. Schraubenfläche als eine nach beiden Drehrichtungen hin, wirksam werdende Auflauffläche ausgebildet ist.
  • Um stets die gleiche Leerlaufstrecke für die Betätigung des Kontaktes zur Verfügung zu haben, und zwar nach den beiden Drehrichtungen hin, kann man das Antriebsrad durch Federkraft in einer solchen Stellung gegenüber dem Mitnehmer halten, daß der Mitneltmer in Ruhestellung im Schlitz des Antriebsrades eine Mittelstellung einnimmt.
  • Das Betätigungsglied für den Kontaktfedersatz kann man zweckmäßigerweise als an dem Antriebsrad in axialer Richtung verschwen.kbaren Hebel ausbilden.
  • Eine weitere Vereinfachung des Aufbaues kann dadurch erhalten werden, daß man das Betätigungsglied für den Ko:ntaktfedersatz nicht als Hebel, go:ndern als eine an dem Antriebsrad befestigte, in dessen axialer Richtung durchbiegbare Feder ausbildet. Dadurch vereinfacht und verbilligt sich die Lagerung für das. Betätigungsglied sowie dieses selbst.
  • Im folgenden ist der Gegenstand der Erfindung beschrieben und in beiliegender Zeichnung dargestellt. Es bedeuten: Fig. i eine Ansicht der Umschaltweite der magnetelektrischen Maschine, Fig. 2 einen Querschnitt durch dieselbe und Fig. 3 einen Längsschnitt durch die magnetelektrische Maschine und die Umschalteeinrichtung in anderer Ausführungsform.
  • Zu beiden Seiten der magnetelektrischen Maschine ist in einem Lagerschild i eine AntrIebsachse 2 gelagert, welche z. B. durch eine nicht dargestellte Handkurbel angetrieben wird. Auf der Achse 2 sitzt für sich lose drehbar ein Antriebsrad 3, das mit einem Ritzel q. in Eingriff steht, welches fest auf einer Achse 5 sitzt, die ebenfalls in den Lagerschilden i gelagert ist und den in Fig. 3 dargestellten Anker 6 der magnetelektrischen Maschine trägt, welcher in .dem von dem permanenten Magneten 7 umfaßten Raum angeordnet ist. Das Antriebsrad 3 «'eist einen Schlitz ä auf, in welchen ein am Ende der Achse 2 befestigter abgewinkelter Hebel g hineinragt. Der Hebel g ist an seiner Stirnseite mit einer schiefen Ebene i o versehen, die nach beiden Umlaufrichtungen hin sich in Achsrichtung der Antriebsachse neigt oder die aus zwei getrennten Ansätzen besteht, von denen jeder sich in einer anderen Umlaufrichtung in Achsrichtung der Antriebsachse neigt. Auf dieser schiefen Ebene liegt ein Hebel i i auf, der in Achsrichtung der Antriebsachse versschwenkbar an dem Antriebsrad 3 gelagert ist. In dem Weg. des Hebels i i ist ein umzuschaltender' Kontaktfedersatz 12 angeordnet, welcher beispielsweise bei Verwendung der magnetelektrischen Maschine in Fernsprechanlagen zur Kurzschließung das Telefonstromkreises während der Signalgabe dienen soll. Um das Ende der Achse 2 ist ferner eine Feder 13 geschlungen, denen Enden 14 sich zu beiden Seiten eines. Anschlages 15 anlegen, der an dem Antriebsrad 3 befestigt ist. Bei Verdrehung der, in -der; Zeichnung nicht dargestellten Antriebskurbel durchläuft die Achse 2 eine Leserlaufstrecke, während welcher der Mitnehmer 9 sich im Schlitz 8 bis zum Anschlag mit dem Antriebsrad 3 verdreht. Dadurch entsteht zwischen dein Mitnehmer 9 und ,dem Betätigungshebel i i, welcher an dem Antriebsrad 3 fest gelagert ist, eine Relativbewegung, bei der der Hebel i i auf eine der schiefen Ebenen io aufläuft und in Achsrichtung der Antriebs.-achse (in Fig.2 nach rechts,) gedreht wird, wodurch der Kontaktfedersatz 12 umgelegt wird. Natürlich können die schiefen Ebenen i o auch am Hebel i i .angeordnet sein und durch Ausprägungen o-. dgl. gebildet werden. Ist der Mitnehmer 9 am Ende des, Schlitzes 8 angelangt, so, kommt eine kraftschlüssige Verbindung zwischen der Antriebsachse 2, dem Mitnehm.er 9, dem Antriebsrad 3, dem Ritzel q., der Achse 5 und dem Anker zustande, so daß bei Weiterdrehen der Achse 2 nunmehr der Anker 6 mitgenommen wird. Wie aus der Figur ersichtlich, erfolgt die Umschaltung lediglich entgegen der Federkraft der Feder 13, welche schwächer ist als der Widerstand des Ankers, so daß die Umschaltung des Kontaktfedersatzes 12 leicht und ,sicher erfolgt. Eine Verschiebung der Achse 2 ist vermieden, wodurch die Umschaltung unabhängiger von der Lagerreibung wird. Die zur Umschaltung dienende schiefe Ebene io und Hebel ii liegen außerhalb der kraftschlüssigen Verbindung zwischen Antrieb und Anker, so daß die Abnutzung dieser Teile gering ist und dadurch eine Konstanthaltung der Schaltbewegung gewährleistet ist. Durch die Feder 13 wird der H.ehelg gegenüber dem Antriebs.-rad3 in einer solchen Stellung gehalten, daß im Ruhezustand der Hebel 9 immer in der Mitte des Schlitzes. 8 liegt. Nach beiden Drehrichtungen hin steht damit immer die gleiche für die Umschaltbewegung notwendige Leerlaufstrecke zur Verfügung. In dem in Fig.3 dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Hiebel i i, welcher den Kontaktfedersatz 12 betätigt, durch eine Blattfeder 16 ersetzt, welche mit schiefe Ebenen bildenden, in der Fig.3 nicht sichtbaren Ausprägungen versehen ist. Diese Ausbildung unterscheidet sich ferner noch dadurch gegenüber :dem vorherigenAusführungsbeispiel, daß der Hebel 9 nicht in einen Schlitz des Antriebsrades 3 hineinragt, sondern lediglich zwischen den Enden 14 der Feder 13 liegt. Beim Verdrehen der Antriebsachse 2 wird die Feder 13, deren Enden i q. auch den Anschlag 15 umfassen, welcher an dem Antriebsrad 3 befestigt ist, durch den Hebel 9 gespannt, da der Widerstand des Ankers 6 das. Antriebsrad 3 festhält. Nach einer gewissen Leerlaufstrecke, während welcher der Kontaktfedersatz 12 umgelegt wird, gelangt ,eine von zwei nicht dargestellten., sich mit der Achse umdrehenden Anschlagnas.en mit dem Anschlag 15 in Berührung, so daß von hier von der Antriebsachse 2 über die Anschlagnase, den Anschlag 15, das Antriebsrad 3 und das Ritzel ¢ die Achse 5 mitgenommen wird.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Magnetelektrische Maschine (Kurbelinduktor) mit einem Umschaltefedersatz, welcher bei der Bewegung der Antriebsachse aus der Ruhelage infolge Anordnung einer lediglich von einer Drehbewegung abhängigen Leerlaufstrecke zwischen der Antriebsachse und dem anzutreibenden Anker in seine Arbeitslage gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Drehbewegung der Antriebsachse (2) über eine an dieser angeordnete schiefe Ebene bzw. Schraubenfläche (io) ein Betätigungsglied (i i bzw. 16) für den Umschaltefedersatz (12) in Achsrichtung der Antriebsachse (2) verstellt wird, und daß nach Durchlaufen der Leerlaufstrecke die kraftschlüssige Verbindung zwischen der Antriebsachse (2) und dem anzutreibenden Anker (6) über ein vom Betätigungsglied (i i bzw. 16) unterschiedliches Mitnehmerglied (9) zustande kommt.
  2. 2. Magnetelektrische Maschine nach Ansprach i, dadurch gekennzeichnet, daß die das Betätigungsglied (i i) für den Kontaktfedersatz (12) steuernde schiefe Ebene bzw. Schraubenfläche (io) als eine nach beiden Drehrichtungen hin wirksam werdende Auflauffläche ausgebildet ist.
  3. 3. Magnetelektrische Maschine nach Anspruch r, dadurchgekennzeichnet, daß der Mitnehmer (9) an der Achse (2) angeordnet ist und in einen Schlitz (8) eines lose auf der Achse (2) sitzenden Antriebsrades (3) hineinragt. ¢.
  4. Magnetelektrische Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in Ruhestellung der Mitnehmer (9) durchdie Kraft einer Feder (13) im Schlitz (8) des Antriebsrades. (3) eine Mittelstellung einnimmt.
  5. 5. Magnetelektrische Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet: daß das Betätigungsglied für den Koiitäktfe dersatz (12) als ein an dem Antriebsrad (3) in dessen axialer Richtung versch«-enk,)ar°r Hebel (i i) ausgebildet ist.
  6. 6. Magnetelektrische Maschine- nachAnspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungsglied für den Kontaktfedersatz (12) als eine an dem Antriebsrad (3) befestigte, in dessen axialer Richtung durchbiegbare Feder (16) ausgebildet ist.
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