DE653486C - Zeitschalteinrichtung fuer die Umsteuerung mehrerer Stromkreise mittels zweier Elektromagnete - Google Patents
Zeitschalteinrichtung fuer die Umsteuerung mehrerer Stromkreise mittels zweier ElektromagneteInfo
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16H61/00—Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
- F16H61/02—Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing characterised by the signals used
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Zeitschalteinrichtung
für die Umsteuerung mehrerer Stromkreise. Es sind elektromagnetische
Zeitschalteinrichtungen bekannt, bei welchen. durch den Anker eines Elektromagneten mit
verzögerter Steuerung fortlaufend ein Nockenschaltrad gedreht wird. Es ist bei diesen
Einrichtungen auch bereits vorgeschlagen worden, zwei Elektromagnete abwechselnd durch
einen gemeinsamen Steuerschalter zu erregten, um ein Schaltwerk umzusteuern. Auch ist es
bereits vorgeschlagen worden, mit dem Steuerschalter' Verzögerungseinrichtungen zu verbinden.
Nach der Erfindung wird durch den gemeinsamen Ankerkern zweier Elektromagnete
bei jeder Hubrichtung ein Nockenschaltwerk fortlaufend mittels eines Hebels gedreht.
Dieser Hebel legt über einen Federantrieb den mit dem Verzögerungsgetriebe gekuppelten
Steuerschalter verzögert um. Hierdurch wird auch erreicht, daß die Spulen der Elektromagnete
nur kurzzeitig unter Strom gesetzt werden, und ihre Überhitzung vermieden. Es ist daher im Gegensatz zu bekannten Zeitschalteinrichtungen
mit Verzögerungseinrichtungen am Steuerschalter möglich, kleinere Spulen zu verwenden bzw. die Spulen höher
zu belasten.
Die Steuerkontakte, zwischen denen der Steuerkontaktarm schwingt, sitzen an einer
■ Platte, die auf den Steuerkontaktarm zu und
von diesem weg einstellbar ist. Es ist auf diese Weise in gewissen Grenzen möglich,
den Hub des schwingbaren Steuerkontaktarmes und damit die Anzahl der Stroxnschließungen
innerhalb einer Zeiteinheit zu regeln.
Die Erfindung ist auf den Zeichnungen beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι die Vorderansicht der Zeitschalteinrichtung
mit dem Steuerschalter in der einen Endstellung,
Abb. 2 die gleiche Ansicht mit dem Steuerschalter in der anderen Endstellung,
Abb. 3 eine Seitenansicht,
Abb. 4 einen Schnitt nach Linie 4-4 der Abb. i,
Abb. 5 die Elektromagnete,
Abb. 6 den Steuerschalter,
Abb. 7 den durch den Ankerkern bewegten Hebel mit Antrieb für das Nockenschaltwerk,
Abb. 8 das Nockenschaltwerk.
Die Zeitschalteinrichtung wird betätigt durch ein Kontaktglied α3, das gesteuert wird
durch zwei SolenoideZ? über ein Getriebe C,
welches eine Verzögerung der Bewegung des Kontaktgliedesiffi3 verursacht.
Die Solenoide B werden abwechselnd erregt
und bewegen einen gemeinsamen Anker b hin und her. Der Mittelteil des Ankers hat eine
Ausnehmung und trägt hier einen Stift bx, der in einen Schlitzt des unteren Endes eines
Hebels D greift, welcher mit seinem oberen Ende am Gehäuse E angelenkt ist. Der
Hebel D erhält so durch die Verschiebungen des Ankers b Schwingbewegungen. Nahe seinem
unteren Ende trägt der Hebel D einen Stift d1, der in einen Schütz α des einen
Hebels eines Kipphebelpaares A, A1 ragt, das an einer gemeinsamen, im Gehäuse vorgesehe-
nen4Achsen1 angelenkt ist und das Kontaktglied
A3 ' steuert. Die freien Enden der Hebel A, A1 sind hierfür miteinander durch
eine Feder a2- verbunden, die, wenn das freie
Ende des Hebels A mit dem Stift bx über
seinen toten Punkt hinausschwingt, den aride-/: ren Hebel A1 nach derselben Seite hin beweg\l
Der dreieckfÖrmige Kontakte3 kommt am Ende eines jeden Hubes des Hebels A* in
ίο Berührung mit einem von zwei isolierten
Kontaktanschlägen a^, welche die Endkontakte
der Solenoidwicklungen bilden. Durch den Kontakt ä3 werden also abwechselnd die
Stromkreise der Solenoid© B geschlossen, sio daß der Anker b jedesmal in einer Richtung
bewegt wird, die zur Unterbrechung des zuletzt gebildeten Stromkreises führt. Die Anschläge
ß4 sitzen auf einer Plattet3, die aus
Isolierstoff besteht und: am Gehäuse mittels einer Schraubspindel iff5 und Gewindes in ihrem
Ansatzarm aa verstellt werden kann. Damit
der Anker b in der einen oder anderen seiner Endstellungen verbleibt, wenn keines der
Solenoide B während der Bewegung des Kontaktest3
erregt ist, ist eine Federklinkee am Gehäuse E angebracht, die über eine vom
HebelD getragene Rollet2 greift (Abb. 7).
Das Zeitmaß, mit dem die Feder«2 den
Hebel A1 zwischen den beiden Anschlägen a%
bewegt, ist bestimmt durch das Getriebe C,' dessen Zahnsegment C1 über eine Stange C mit
dem Hebel Ax in gelenkiger Verbindung steht.
Das Segmente1 kämmt mit einem Ritzelc",
dessen Welle C3 ein Zahnrad c1 trägt, welches
mit einem Ritzel C5 kämmt. Ritzel C>
sitzt auf der Welle c's eines Zahnrades c7, das mit
einer um die Achse C9 schwingenden Hemmung C3 im Eingriff steht. Dieses Getriebe
verzögert die Bewegung des Kontaktes a3, und
4.0 die Stellung der Anschläge iß4 bestimmt den
Weg, den der Kontakt αΆ zwischen ihnen zurückzulegen hat.
Der Strom wird den Solenoiden über eine isolierte Anschlußklemme 2 am Gehäuse zugeführt,
und die Rückleitungen13 und 4 der Solenoide sind mit je einem Kontaktanschlag a4
verbunden. Vom beweglichen Kontakt ß3 führt
der Stromkreis ,zu einer Rückleitungsklemme 5, die mit dem Gehäuse leitend verbunden ist.
Durch Veränderung der Stellung der Platte A3 und damit der Anschläge/z4 kann jeder gewünschte
Zeitraum für die Hin- und Rückbewegung des Kontaktes ß3 erhalten werden.
Die Zeitschalteinrichtung kann verwendet werden für irgendwelche äußere Stromkreise,
wie aus dem nachstehend erläuterten Ausführungsbeispiel für die Steuerung von vier äußeren
Stromkreisen ersichtlich Ist.
Die Achse a>, auf der die Hebel A, A1
schwingbar gelagert sind, erstreckt sich von ihrem Lager in der Vorderseite des Gehäuses E
nach rückwärts durch einen Schlitz d3 des Hebels/). Ein SternradD1, in dessen Zähne*
Stiftet des HebelsD greifen, ist auf der
Achsel derart befestigt, daß es bei jeder
Schwingbewegung des Hebels D gedreht wird. Auf der Achsen1 sind außerdem zwei Nockenscheiben
F,F1 befestigt, welche auf je eine
oder mehrere Rolleng· einwirken. Die Zeichnung zeigt zwei Rollen, die an Hebeln g1 gelagert
sind und durch Federn g2 in Berührung mit den Hubflächen des Nockenrades gehalten
werden. An jedem Hebel g1 ist ein Kontaktarm G angebracht, der, wenn die Nockenscheibe
umläuft, absatzweise in und außer Berührung mit einem isolierten Stromkreiskontakt
6 am Gehäuse E kommt. Hierdurch werden Stromkreise über die Kontaktarme G
und die Rückleitungsklemme 5 periodisch geschlossen und geöffnet. Um einen guten Kontakt
zwischen den Armen G und dem Gehäuse E zu schäften, sind ,biegsame Leitungsstreifen gs an den Armen und am Gehäuse
durch Schrauben 0. dgl. befestigt.
Auf den Zeichnungen sind vier solche äußeren Stromkreise gezeigt, die durch die beiden
Hubscheiben F, F1 betätigt werden; es kann
jedoch durch Verwendung einer größeren Anzahl Rollen g an jeder Scheibe oder einer,
größeren Anzahl Scheiben F, F1 an der Achsen1 auch eine größere Zahl äußerer
Stromkreise gesteuert werden.
Claims (2)
1. Zeitschalteinrichtung für die Umsteuerung
mehrerer Stromkreise mittels zweier Elektromagnete, wielche abwechselnd
in bestimmten Zeitabständen durch einen ihnen gemeinsamen Steuerschalter erregt werden, dadurch gekennzeichnet, daß
dtirch den gemeinsamen Ankerkern (b)
■ der Elektromagnete [B) bei jeder Hub-■
richtung ein Nockenschaltwerk [F) fortlaufend mittels eines Hebels (D) gedreht
wird, der über einen Federantrieb (a2) den
mit dem Verzögerungsgetriebe (C) gekuppelten Steuerschalter (A1) verzögert
umlegt.
2. Zeitschalteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerkontakte (tf4), zwischen denen der Steuerkontaktann (A1, ω3) schwingt, an einer
Platte (A3) sitzen, die auf den Steuerkontaktarm
(A1, ϋ?) zu und von diesem weg
einstellbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB15584/32A GB401390A (en) | 1932-06-02 | 1932-06-02 | Improvements in electro-magnetically-operable electric switches |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE653486C true DE653486C (de) | 1937-11-25 |
Family
ID=10061727
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER88047D Expired DE653486C (de) | 1932-06-02 | 1933-05-31 | Zeitschalteinrichtung fuer die Umsteuerung mehrerer Stromkreise mittels zweier Elektromagnete |
Country Status (4)
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| US (1) | US1990566A (de) |
| BE (1) | BE396637A (de) |
| DE (1) | DE653486C (de) |
| GB (1) | GB401390A (de) |
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| US2524320A (en) * | 1947-09-27 | 1950-10-03 | Louis C King | Electromagnetic bell striker |
| US2625948A (en) * | 1949-03-01 | 1953-01-20 | John C Marlow | Delayed-action pulsator valve |
| US2747115A (en) * | 1953-03-17 | 1956-05-22 | Thomas D Bowes | Variable ratio transmission responsive to speed of load |
| US3070733A (en) * | 1958-10-29 | 1962-12-25 | Gen Motors Corp | Windshield wiper motors |
| US3081622A (en) * | 1959-12-17 | 1963-03-19 | Intraub Julius | Device for the measurement of vibration displacement |
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-
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Also Published As
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