DE45626C - Elektrischer Controltelegraph - Google Patents
Elektrischer ControltelegraphInfo
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- DE45626C DE45626C DENDAT45626D DE45626DA DE45626C DE 45626 C DE45626 C DE 45626C DE NDAT45626 D DENDAT45626 D DE NDAT45626D DE 45626D A DE45626D A DE 45626DA DE 45626 C DE45626 C DE 45626C
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- electrical control
- telegraph
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G08—SIGNALLING
- G08B—SIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
- G08B9/00—Order telegraph apparatus, i.e. means for transmitting one of a finite number of different orders at the discretion of the user, e.g. bridge to engine room orders in ships
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- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 6S: Schiffbau und Schiffsbetrieb.
D. WULFF in BREMEN. Elektrischer Controltelegraph.
Beim
kommt
kommt
Ingangsetzen
es vor, dafs
von Schiffsmaschinen durch ein falsch verstandenes Commando von der Brücke der
Maschinist die Maschine vorwärts statt rückwärts oder umgekehrt anschlagen läfst, wodurch
schon viele Unfälle verursacht sind.
Dieser Uebelstand wird durch den den Gegenstand vorliegender Erfindung bildenden »elektrischen
Controltelegraph« gehoben. Der Apparat giebt dem Befehlenden auf der Brücke die beabsichtigte
Umsteuerung an, ehe die Maschine in Bewegung gesetzt werden kann. Diese Einrichtung
ist durch Verbindung des Hebelarmes F, Fig. 3, des Stromumschalters mit dem
Umsteuerungsarm S oder einem anderen passenden Theile der Umsteuerungswelle derart getroffen,
dafs beim Ueberlegen der Steuerung aus der mittleren Stellung für den Vor- oder Rückwärtsgang der Maschine der Stromschlufs
mit einem der Elektromagnete M in Fig. 1 und 2 hergestellt wird, der dann durch Anziehen
des Ankers A in Verbindung mit dem Zeiger Z des Apparates die Stellung der umsteuernden
Vorrichtung bezeichnet. Diese Vorkehrung giebt dem Schiffsführer die Stellung der Coulisse etc. so frühzeitig an, dafs im Falle
eines Mifsverständnisses der gegebene Befehl mit dem Maschinentelegraphen wiederholt werden
kann, wodurch etwaige Unfälle vermieden werden.
In Fig. ι bis 4 der beiliegenden Zeichnung ist der neue elektrische Controltelegraph in
zwei verschiedenen Ausführungen dargestellt.
Der Zeigerapparat, Fig. 1, welcher auf der
Kuhbrücke aufzustellen ist, besteht aus zwei Elektromagneten MAi1, die an beiden Seiten
der Spindel L im Gehäuse G befestigt sind. Die unter diesen Elektromagneten angebrachten
Anker AA1 sind mit dem Hebel N, welcher
am oberen, kreisausschnittförmigen Theil verzahnt und auf der drehbaren Achse D befestigt
ist, verbunden. Wird nun ein galvanischer Strom durch den Elektromagneten M1
geleitet, zieht dieser den Anker A1 an und bringt durch die Verbindung des verzahnten
Theiles N mit dem auf Spindel L befestigten Zahnrad R und Zeiger Z den letzteren auf die
Bezeichnung »Rückwärts«. Dasselbe wiederholt sich für die Bezeichnung »Vorwärts«, wenn
der Strom durch den Elektromagneten M geleitet wird. Unterbricht man den Strom, so fällt
der Zeiger durch die gröfsere Schwere seines unteren Endes auf »Stop« zurück. Das Ankleben
der Anker A A1 wird durch den unteren Hebelarm k und die Stifte T vermieden. Das
Schliefsen und Unterbrechen des Stromes kann nach Belieben durch Drehen der ausgeschnittenen
Walze E vermittelst des Griffes H bewerkstelligt werden. Diese aus einem nichtleitenden
Material hergestellte Walze E ist an der Peripherie mit vier eingelassenen Metallplättchen
η versehen, welche, wenn der Griff H nach unten gedreht, den Stromschlufs sämmtlicher
Drähte durch die Schleiffedern i i i i vermitteln. Ein seitliches Drehen des Griffes H
bringt die unteren Federn i auf die blofse Walze und unterbricht somit den Strom.
Von diesem Stromunterbrecher sind sä'mmtliche
Drähte nach dem Ein- und Umschalter, Fig. 3, in den Maschinenraum geführt, mit welchem sie vermittelst Klemmschrauben und
Federn J in ähnlicher Weise wie bei dem
Stromunterbrecher verbunden sind. Das Ein- und Umschalten, sowie Unterbrechen des galvanischen
Stromes geschieht hier durch Drehen der in dem Rahmen P gelagerten Walze W,
welche an einem verlängerten Zapfen mit dem Hebelarm F versehen ist. Diese Walze, ebenfalls
aus einem nichtleitenden Material gemacht, erhält auf der unteren Seite zwei Metallplatten K
und zwei nach oben durchgeführte U-förmige starke Kupferdrähte e, die jeder für sich mit
einer der Platten verbunden sind, wie dies Fig. 4 vergröfsert zeigt. Die beiden unteren,
an den Metallplatten K schleifenden Federn empfangen den Strom durch die vermittelst Klemmschrauben
in Contact gebrachten positiven und negativen Leitungsdrähte, welche zu den Elementen
führen. Bei jeder Drehung der Walze W bleiben diese Federn in Berührung mit den
Platten K, und wird beim Drehen des Hebels F nach rechts oder links der Stromschlufs mit
einem der oberen Drahtpaare hergestellt und somit der Zeigerapparat auf der Brücke in Bewegung
gesetzt. Die Verbindung des Hebelarmes F mit dem Umsteuerungsarm 5 geschieht
hier durch die gerade Zugstange o, jedoch ist diese Verbindung den Verhältnissen anzupassen.
Beim verticalen Stande des Hebels F ist der Strom zwischen allen Drähten unterbrochen.
Fig. 2 zeigt eine von der in Fig. ι dargestellten
Construction abweichende Anordnung, indem die Anker A den auf einer drehbaren
Achse befestigten Zeiger Z beim Anziehen der Elektromagnete M vermittelst der Hebel Y und
der kleinen Zugstangen m hin- und herschwingen.
Auch kann anstatt der in Fig. ι und 2 abgebildeten
Zeigerapparate ein verticales Galvanometer angewendet werden, dessen verlängerte
Nadelachse mit einem Zeiger versehen ist, und ist dann der Umschalter im Maschinenraum in
einen Stromwender abzuändern, wodurch zwei Drähte entbehrt werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Elektrischer Controlapparat, bestehend aus einem Zeigerapparat, Stromunterbrecher E und Stromwender W. Letzterer ist mit der Umsteuerung der Maschine derart verbunden, dafs bei geringem Ueberlegen der Coulisse auf den Vor- oder Rückwärtsgang durch die Einwirkung des galvanischen Stromes der Zeiger des Apparates, dessen Scheibe mit den Bezeichnungen »Vorwärts — Stop — Rückwärts« versehen ist, sofort eine dieser Coulissenstellungen angiebt, wodurch ein verkehrt ausgeführtes Commando berichtigt werden kann.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE45626C true DE45626C (de) |
Family
ID=320781
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT45626D Expired - Lifetime DE45626C (de) | Elektrischer Controltelegraph |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE45626C (de) |
-
0
- DE DENDAT45626D patent/DE45626C/de not_active Expired - Lifetime
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