DE65039C - Selbsttätiger Ausschalter für elektrische Weichenstellvorrichtungen - Google Patents
Selbsttätiger Ausschalter für elektrische WeichenstellvorrichtungenInfo
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- DE65039C DE65039C DENDAT65039D DE65039DA DE65039C DE 65039 C DE65039 C DE 65039C DE NDAT65039 D DENDAT65039 D DE NDAT65039D DE 65039D A DE65039D A DE 65039DA DE 65039 C DE65039 C DE 65039C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L5/00—Local operating mechanisms for points or track-mounted scotch-blocks; Visible or audible signals; Local operating mechanisms for visible or audible signals
- B61L5/06—Electric devices for operating points or scotch-blocks, e.g. using electromotive driving means
- B61L5/065—Construction of driving mechanism
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Motor And Converter Starters (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen selbstthätigen Ausschalter für elektrische Weichenstellvorrichtungen.
Das Umlegen der Weiche geschieht durch einen kleinen Elektromotor, welcher mittelst
eines Schneckengetriebes eine Schraube in Umdrehung versetzt. Dadurch wird eine auf der
Schraube sitzende Mutter verschoben, welche mit den Weichenzungen durch eine Zugstange
verbunden ist. Je nachdem man nun den Elektromotor nach der einen oder der anderen
Richtung umlaufen läfst, wird die Weiche nach der einen oder der anderen Seite umgelegt.
Auf den beiliegenden Zeichnungen ist in Fig. ι eine derartige Weichenstellvorrichtung
in oberer Ansicht dargestellt.
Fig. 2 zeigt die Antriebvorrichtung in Seitenansicht.
Fig. 3 und 4 zeigen den selbstthätigen Ausschalter der Vorrichtung und
Fig. 5 und 6 die verschiedenen Schaltungen.
Auf der Welle des Elektromotors G beliebiger Art ist eine Schnecke F angebracht,
welche in ein auf der Schraubenspindel D befestigtes Schneckenrad E eingreift. Auf der
Schraubenspindel D sitzt die Mutter C, welche mit der Weiche A durch die Zugstange B verbunden
ist. Durch Antrieb des Elektromotors wird auf diese Weise die Mutter C auf der
Schraubenspindel D hin- und hergeschoben und dadurch die Weiche nach der einen oder
der anderen Seite umgelegt.
Wenn bei dem Umlegen der Weiche die Weichenzunge ganz nahe an ihre Schiene
herangekommen ist, mufs der Strom abgestellt werden, -so dafs die lebendige Kraft der Maschine
gerade ausreicht, um die Weichenzunge fest an ihre Schiene heranzubringen. Zu diesem
Zwecke ist die in Fig. 3 dargestellte, den Gegenstand der Erfindung bildende Einrichtnng getroffen.
Ein Schaltarm H ist in der Weise drehbar angeordnet, dafs er nach Belieben mit
dem einen oder dem anderen von zwei Stromschlufsstücken J und K in Verbindung gebracht
werden kann. Auf das obere abgerundete Ende des Schaltarmes wirkt eine
Feder W ein, welche bestrebt ist, das untere Ende derselben nach auswärts zu bewegen.
Durch entsprechend angebrachte Anschläge wird jedoch der Schaltarm auf- der Mitte des betreffenden
Stromschlufsstückes festgehalten. Unter oder über dem Schaltarm ist- eine Stange L
angebracht, die mit zwei vorstehenden Stiften N und M versehen ist, welche in dem Bereich
des Schaltarmes liegen. Diese Stange L ist mit der Mutter C verbunden und nimmt an der
Bewegung derselben Theil. Wird nun bei der in Fig. 3 dargestellten Stellung die Stange L
nach rechts bewegt, so stöfst der Stift N gegen den Schaltarm H und nimmt denselben mit.
Der Schaltarm wird dann über das, entsprechend kreisförmig geformte Stromschlufsstück fortgeschoben,
bis er nahezu die Mittellinie zwischen den beiden Stromschlufsstücken erreicht hat.
In diesem Augenblick überschreitet die Drucklinie der Feder W die Mittellinie des Schaltarmes
H, und dieser springt infolge dessen plötzlich in die mit punktirten Linien dargestellte
Stellung über, in welcher er mit dem anderen Stromschlufsstück K in Verbindung
steht. Dadurch wird der Strom unterbrochen, und die lebendige Kraft des Motors reicht
gerade noch aus, um die Weichenzunge fest an ihre Schiene heranzudrücken.
Um die Weiche von der einen Stellung in die andere umzulegen, mufs der Strom in entgegengesetzter
Richtung durch den Elektromotor geschickt werden. Dies geschieht durch einen Stromwender O, der in Fig. 4 in verschiedenen
Stellungen dargestellt ist. Der Stromwender ist mit zwei von einander isolirten Stromschlufsflächen
P und Q. versehen, von denen P mit der positiven, Q mit der negativen Klemme
der Stromquelle verbunden ist. Durch eine Viertel- bezw. eine halbe Umdrehung kann
man, wie aus Fig. 4 leicht ersichtlich, den Strom entweder ganz abstellen oder in entgegengesetzter
Richtung durch die Leitung schicken.
In Fig. 5 und 6 ist der Stromlauf der Weichenstellvorrichtung dargestellt. Auf der Station
befindet sich der den Strom empfangende Stromwender O und ein Umschalter V. Von dem
Stromwender geht eine Leitung R zu dem bei der Weiche befindlichen Elektromotor G, während
von den beiden Klemmen des Umschalters V zwei Leitungen 5 und T zu den Stromschlufsstücken
J und K führen. Bei der in Fig. 5 dargestellten Stellung geht der Strom von
der positiven Platte P durch die Leitung R zu dem Elektromotor G und von diesem durch
den Umschalter H, die Leitung S und den Umschalter V zurück. Die Schraubenspindel D
wird infolge dessen in Umdrehung versetzt und stellt die Weiche um. Wenn die Weichenzunge
ganz nahe an ihre Schiene herangekommen ist, wird auf die oben beschriebene Weise der Umschalter H umgeschaltet und
springt auf die Fläche K in die mit punktirten Linien dargestellte Lage über. Dadurch wird
der Strom unterbrochen, und die lebendige Kraft des Elektromotors genügt gerade, um die
Weichenzunge fest an die Schiene heranzubringen.
Wenn nun die Weiche in die entgegengesetzte Lage umgestellt werden soll, stellt der
die Weiche bedienende Beamte den Stromwender O um, Fig. 6, und den Umschalter F auf
die Leitung T. Jetzt fliefst der Strom von der positiven Platte P des Stromwenders O
durch den Umschalter V, die Leitung T und den Umschalter H zu dem Elektromotor G und
von diesem durch die Leitung R zurück. Dadurch wird der Elektromotor in entgegengesetzter
Richtung als vorher in Umdrehung versetzt, und die Weiche wird umgelegt. Dabei schiebt der Stift M, Fig. 3, der Stange L den
Schaltarm H vorwärts, bis derselbe plötzlich wieder auf J überspringt und dadurch den
Strom unterbricht.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Selbstthätiger Ausschalter für elektrische Weichenstellvorrichtungen, bei welchem ein von einer Feder beeinflufster springender Schaltarm durch eine mit der Weiche verbundene, mit zwei Anschlägen versehene Stange in dem Augenblick umgestellt wird, wenn die Weichenzunge so nahe an die betreffende Hauptschiene herangekommen ist, dafs die lebendige Kraft des Elektromotors gerade genügt, um sie fest an die Schiene zu drücken.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE65039C true DE65039C (de) |
Family
ID=338866
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT65039D Expired - Lifetime DE65039C (de) | Selbsttätiger Ausschalter für elektrische Weichenstellvorrichtungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE65039C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE747637C (de) * | 1938-01-23 | 1944-10-06 | Endschalter mit Sprungschaltung, insbesondere fuer Werkzeugmaschinen |
-
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- DE DENDAT65039D patent/DE65039C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE747637C (de) * | 1938-01-23 | 1944-10-06 | Endschalter mit Sprungschaltung, insbesondere fuer Werkzeugmaschinen |
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