DE361203C - Anordnung zur Steuerung von Elektromotoren mit wechselnder Belastung - Google Patents

Anordnung zur Steuerung von Elektromotoren mit wechselnder Belastung

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DE361203C
DE361203C DEZ11222D DEZ0011222D DE361203C DE 361203 C DE361203 C DE 361203C DE Z11222 D DEZ11222 D DE Z11222D DE Z0011222 D DEZ0011222 D DE Z0011222D DE 361203 C DE361203 C DE 361203C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P1/00Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters
    • H02P1/16Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters for starting dynamo-electric motors or dynamo-electric converters
    • H02P1/18Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters for starting dynamo-electric motors or dynamo-electric converters for starting an individual DC motor
    • H02P1/20Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters for starting dynamo-electric motors or dynamo-electric converters for starting an individual DC motor by progressive reduction of resistance in series with armature winding

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Motor And Converter Starters (AREA)

Description

  • Anordnung zur Steuerung von Elektromotoren mit wechselnder Belastung. Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zum Steuern von Elektrometoren, bei welcher Anlasser verwendet werden, die die Anlaßwiderstände des Motors ausschalten, wobei der Strom nur an einem einzigen Schalter unterbrochen wird. Nach der Erfindung ist mit dem Hauptanlasser ein-Stromschließer für den Hauptmotorstromkreis verbunden. Ferner ist ein Hilfsmotor an die Vorrichtungen, durch die die Anlaßwiderstände ausgeschaltet werden, angeschlossen, und endlich sind Umschalter fÜr diesen' Hilfsmotor vorgesehen, die im Gleichtakt mit dem Schalter bewegt werden. Außerdem ät zweckmäßig ein selbsttätiger Höch-ststromausschalter vorgesehen, der im Stromkreis des Hauptmotors liegt und einen, Kurzschluß für den Anker des Hilfsmotors herstellt und unterbricht. Dadurch wird der Anker festgehalten, wenn der Hauptstroin einen bestimmten. Höchstwert erreicht, während der Kurzschluß wieder aufgehoben wird, wenn der Strom um ein bestimmtes Maß zurückgegangen ist.
  • Ein weiteres Erfindungsmerkmal liegt darin, daß die elektrischen Verbindungen zum Hilfsmotor derartig sind, daß der Triebstrom immer eingeschaltet ist, mag der Schalter geschlossen oder -offen sein, und daß seine Bewegung durch einen mechanischen Anschlag begrenzt wird.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung schematisch dargestellt, und zwar zeigen Abb. i das Schema für die allgemeine Anordhung, Abb.:2 eine Seitenansicht des Hilfsmotors und seines, Zubehörs, Abb. 3 eine Vorderansicht des Hilfsmotors und einiger in Abb. 2 links liegender Teile. Der Fernschalter besteht aus dem üblichen beweglichen Glied U und zwei festen Kontakten T. Einer dieser Kontakte T liegt in demselben Stromkreis wie die Spule L des Hauptschalters JI-, J2. Das Kontaktstück J' bildet das bewegliche Glied des Hauptschalters und wird von dem bei P drehbaren Arm N getragen. Bei 0 ist es mit dem'Spulenkern K gelenkig verbunden. Das En-de der Spulenwicklung, welches nicht mit einem der festen Kontakte T verbunden ist, ist bei LI- geerdet. Der andere feste Kontakt ist durch eine Leitung#TI mit der bei X angedeuteten Speisestromquelle verbunden. Der durch den Anlasser in Gang zu setzende Hauptmotor _R ist mit dem einen Pol bei RI- geerdet und mit dem anderen durch eine Reihe von Widerständen Q init - dem beweglichen Kontaktstück J2 des rIauptschalters J', J2 verbunden. jeder Widerstand ist an den Enden mit den bei Es, E4, E-, EI' und EI, EI' gezeichneten, Kontakten verbunden.
  • Die Kontakte EI bis EI' werden, wie später beschrieben wird, durch einen Hilfsmotor A geschaltet. Der eine Ankerpol AL dieses Motors ist an den einen von vier Armen W eines Umschalters gelegt, der sich. auf dem Arm N des Magnetankers K befindet. Dieser Arm W ist in der in Abb. i gezeigten Stellung durch, eitie Leitung W' mit einem zweiten Arm W in Reihe geschaltet mit einem Widerstand WI und der Feldwicklung S des Hilfsmotors A. Die andere Klemme der Feldwicklung S ist durch einen anderen Arm W und durch eine Leitung W3 sowie einen- weiteren Arm W an die Stromquelle X gelegt. Die Arme W stellen mit den Leitungen W2 und Ws den Kontakt her durch die Platten M, M2, M-1, M5, wenn der HauptschalterJ1, JI sich in Unterbrechungsstellung befindet (Abb. i). Unter den Kontaktplatten M', M, -M1, M5 sind zwei andere Platten M und ills vorgesehen, die so breit sind, daß eine Platte zwei Arme auf der einen Seite und die andere Platte zwei Arme auf der anderen Seite miteinander verbindet.
  • Die Pole A', A' des Ankers des Motors A, sind weiterhin an Kontakte Y angeschlossen, die in der Bahn eines Teiles eines beweglichen Kernes Gl einer Spule G liegen. Wenn die Spule nicht erregt ist, dann liegt der Kern tief-er als die Kontakte Y (Abb. i). Die eine Klemme der Spule ist an die Stromquelle X angeschlossen, -die andere Klemme durch eine Blasspule H mit dem festen Kontakt des Hauptschalters JI, J2 verbunden.
  • Zur Schaltung der Kontakte Es bis EI' ist die Spindel des MotorsA mit einer Schnecke C versehen, die in ein Schneckenrad B2 eingreift, das durch eine Welle B getragen wird. Auf der Welle B sind eine Reihe von Kurvenscheiben D mit verschiedenen Winkelstellungen in einem bestimmten Abstande voneinander befestigt. Ein Kontakt jedes Kontaktpaares Es bis Es ist fest, der andere beweglich. In Abb. 2 sind die Kontakte EI, E4 darge-Es ist hier von einem schwingenden Arm EI getragen, der auf der Achse E2 zwischen den Enden des Armes drehbar gelagert ist. Das eine Ende des -Armes EI trägt den Kontakt Es, das andere Ende eine Rolle E, die in der Bahn einer der Kurvenscheiben liegt. Der Arm steht unter Federwirkung und drückt die Rolle gegen die Kurvenscheibe an, um die Kontakte gewöhnlich in Unterbrechungsstellung zu halten. Alle beweglichen Kontaktglieder, wie EI, EI, EI, werden in gleicher Weise von schwingenden Armen auf der WelleE2 getragen. Die WelleB ist mit einem AnschlagZ versehen, der mit einem festen AnschlagZ:1 zusammenwirkt, so daß der Atisschlag der schwingenden Arme in beiden Richtungen begrenzt wird.
  • Die Wirkungweise der Anordnung ist folgende.
  • Wenn der Fernschalter U, T geschlossen wird, dann fließt der Strom aus der Stromquelle X durch den Fernschalter U, T und die Spule L zur Erde bei LI. Infolge der Erregung der Spule L hebt sich. der Kern K, so daß der Hauptschalter JI, J2 geschlossen wird, somit auch der Stromkreis für den Haupt-Imotor R.
  • Der Hilfsmotor A liegt immer im Stromkreise, aber die Hebung des beweglichen Kontaktes J2 des Hauptstromschalters 11, J2 hat zur Folge, daß die Platten MI, M2, M4, M5 durch die Aufwärtsbewegung des Armes M gehoben werden, so daß sie außer Kontakt mit den Armen W kommen und dafür die Platten iIII, M- in Kontakt damit treten. Dadurch wird die Stromrichtung im Feld S des Motors A umgekehrt und der Motor, welcher vorher mechanisch durch die mit der Achse B zusammenwirkenden Anschläge Z, Z- gesperrt worden war, jetzt frei, um in einer Richtung sich zu drehen, die entgegengesetzt derjenigen ist, in welcher er vorher zu laufen strebte. Der Motor setzt so die Welle B in Drehung und bringt die Kurvenscheiben D nacheinander zur Berührung mit ihren entsprechenden Rollen E, so daß die Kontaktpaare Es E4, EI EI' und EI EI' nacheinander geschlossen werden und alle Widerstände zwischen dem Hauptstronischließer JI, J' unddem MotorR schließlich ausgeschaltet werden.
  • Die vom Motorstrom gespeiste Spule G mit ihrem Kern GI stellt eine Sicherung dar, die, wenn beim Anlassen ein zu heftiger Stronistoß eintreten sollte, z. B. wenn -der Motor R stark belastet ist, das zu schnelle Ausschalten, von Widerständen verhindert. Dieses geschieht dadurch, daß der Kern Gl angezogen wird, wenn die Stromstärke im Hauptstromkreis über ein -ewisses Maß wächst. Dann wird der Anker des Motors A kurzgeschlossen und das Ausschalten der Widerstände Q so lange verhindert, bis die Spule den Kern Gl wieder fallen läßt. Wenn der Anker des Motors A kurzgeschlossen ist, so besteht ein starkes Feld, und dann wird der Motor fast augenblicklich zum Stillstand gebracht Der Motor A läuft entweder ununterbrochen oder absatzweise, wenn ein starker Strom hindurchgeht, bis der von der Welle B getragene Anschlag Z gegen den festen Anschlag ZI stößt, der ihre Drehung in der Richtung begrenzt, in welcher sie die Kontakte EI bis EI' schließt; dann wird sie, obgleich der Motor noch unter Strom ist, mechanisch an der Weiterdrebung verhindert.
  • Sobald der Fernschalter U, T geöffnet wird, findet der Vorgang in umgekehrter, Reihenfolge statt. Das Feld des Hilfsmotors A wird um,-,eli:,ehrt" die Kurvenscheiben D werden v on ' dei -i RollenE abgezogen, t' und die Kontakte Es bis EI geöffnet, so daß sie für den nächsten Vorggang, bereit sind.
  • Erst beim Öffnen des Fernschalters U, T wird der Hauptschalter J:1, J2 geöffnet, und dies ist der einzige Punkt 4n dem Stromkreis des Hauptmotors R, wo eine Unterbrechung stattfindet.

Claims (1)

  1. PATrNT-ANspRüci-iE: i. Anordnung zur Steuerung von Elektroniotoren mit wechselnder Belastung, bei der ein den Anlasser ein- und ausschaltender Hilfsmotor bei jeder Unistellung des Netzschalters umgeschaltet wird# dadurch gekennzeichnet, daß der Strom für den Hilfsmotor (A) unabhängig von der Stellung des Hauptschalters (J1, J2) stets eingeschaltet ist und der Hilfsmotor (A) durch einen beweglichen Anschlag (Z) am Anlasser fürden Haupt-Motor (R) und einen festen Anschlag (Z) jeweils am Ende seiner Bewegungsbahn festgehalten wird. 2-. Anordnung nach Anspruch i, gekennzeichnef durch einen selbsttätigen Höchststromausschalter, der durch den Strom des Hauptmotorstromkreises gesteuert wird und einen Kurzschluß für den Anker des Hilfsmotors (A) herstellt oder aufhebt, so daß ein zu schnelles Ausschalten der Anlaßwiderstände verhindert ist.
DEZ11222D Anordnung zur Steuerung von Elektromotoren mit wechselnder Belastung Expired DE361203C (de)

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