DE40640C - Elektrische Bogenlicht-Lampe - Google Patents

Elektrische Bogenlicht-Lampe

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DE40640C
DE40640C DENDAT40640D DE40640DA DE40640C DE 40640 C DE40640 C DE 40640C DE NDAT40640 D DENDAT40640 D DE NDAT40640D DE 40640D A DE40640D A DE 40640DA DE 40640 C DE40640 C DE 40640C
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Germany
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ring
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DENDAT40640D
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N. MARISCHLER in Teplitz, Böhmen
Publication of DE40640C publication Critical patent/DE40640C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/0003Electric arc lamps the arc being outside, in the open
    • H05B31/0009Electric arc lamps the arc being outside, in the open with parallel or oblique disposition of the electrodes; Special form of the electrodes

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  • Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 21: Elektrische '•IC/ ί
Das Patent No. 38661 hat eine elektrische Bogenlicht-Lampe zum Gegenstande, bei welcher die beiden Kohlenstifte in Führungen an den einen Enden zweier in einer Ebene beweglichen zweiarmigen Hebel ruhen, deren andere Enden Elektromagnete mit einander wechselseitig anziehenden Eisenkernen tragen. Dabei geschieht das Festklemmen der mit dem Bestreben sich einander zu nähern ausgestatteten Kohlenstifte in ihren Führungen durch Scheerbacken, von welchen die einen durch die Enden der Führungen und die anderen durch die Lastarme zweiarmiger Hebel gebildet werden, deren Kraftarme die Anker der erwähnten Elektromagnete tragen.
Den Neuerungen an dieser Lampe gemä'fs, welche dieses Zusatz-Patent zu No. 38661 betrifft, wird nun der zweite Scheerbacken zum Festklemmen der Kohlenstifte nicht mehr durch einen Hebel gebildet, sondern derart längs des die Kohlenstiftführungen tragenden Hebels in einer Führung beweglich gemacht und mit dem zugehörigen Anker verbunden, dafs dessen Bewegungen sich auf den Scheerbacken nicht durch Hebelwirkung, sondern geradlinig übertragen. Dabei sind zum Zweck der Fixirung des gegenseitigen Abstandes von einander beide Anker durch ein nichtmagnetisches Gelenkstück verbunden.
Eine weitere Neuerung besteht in der Bremse für den Feder- oder Gewichtsmotor, welcher das Vorschieben der Kohlenstifte in ihren Führungen besorgt. Diese Bremse besteht nämlich in einem vom Motor .aus getriebenen rotirenden Weicheisenring, welcher zwischen den beiden durch biegsame Bänder mit den Scheerbacken verbundenen Ansätzen der Anker angeordnet ist und durch welchen eine geschlossene magnetische Leitung hergestellt wird. Um die Reibung zwischen den Ankeransätzen und dem Weicheisenring entsprechend zu vergröfsern, sind die dem Weicheisenring zugewendeten Flächen der Ankeransätze oder die Peripherie des Weicheisenringes mit Leder, Kautschuk Oder einem Gewebe überzogen.
Endlich besteht eine an der Lampe durchgeführte Neuerung auch darin, dafs die einander wechselseitig anziehenden Polschuhe der Eisenkerne der Elektromagnete an ihren Enden parallele Schrägflächen besitzen, was ermöglicht, bei einer bestimmten Bewegungsfreiheit der die Elektromagnete tragenden Hebel die Endflächen der Polschuhe näher an einander zu erhalten, als dies bei senkrecht auf die Bewegungsrichtung der Polschuhe begrenzten Endflächen der Fall ist.
In beiliegender Zeichnung ist Fig. 1 die Vorderansicht einer mit den angegebenen Verbesserungen versehenen Lampe, Fig. 2 eine Seitenansicht derselben und Fig. 3 eine rückwärtige Ansicht. Fig. 4 zeigt die Bremse im Horizontalschnitt.
Die in der gleichen Ebene beweglichen Hebel B und B1, von welchen wieder der eine, B, als fixirt angenommen ist, tragen an einem Ende Elektromagnete C C und am anderen Ende Führungshülsen D D für die Kohlenstifte d d. Die oberen Polschuhe C2 c3 der Eisenkerne c c besitzen an den einander zugewendeten Enden parallele, unter einem Winkel α gegen die Bewegungsrichtung geneigte Schrägflächen. Infolge dieser Anord-
nung wird bei einem axialen Abstande m zwischen den Polschuhen der Abstand zwischen den Schra'g'flächen nur m sin α betragen.
Auf den unteren Enden der einander zugewendeten Flächen von Hebel B und B1 sind die zum Festklemmen der Kohlenstifte dd bestimmten Scheerbacken E E längs geeigneter Führungen im Sinne der Hebelachsen beweglich. Wie aus Fig. ι ersichtlich, sind die Führungen für diese Scheerbacken, durch deren Durchlochungen die Kohlenstifte hindurch-
' reichen, in einfacher Weise durch Schlitze e der Backen E selbst und in diese Schlitze einragende Stifte e1 gebildet, welche an den Hebeln B und B1 sitzen. Mit diesen Scheerbacken EE sind durch die von den Backen isolirten, biegsamen Blattfedern e2 die Anker .F.F für die unteren Polschuhe C1C1 der Elektromagnet^ CC verbunden. Diese Polschuhe besitzen nach unten gewendete Schrägflächen, welchen die Anker F in paralleler Lage gegenüberstehen, wobei diese letzteren zu ihrer Verbindung mit den biegsamen Blattfedern e2 parallel zu den Hebeln, BB1 sich erstreckende Ansätze f besitzen. Beide Anker sind durch ein Gelenkstück f aus nichtmagnetischem Metall mit einander gekuppelt.
Der Federmotor H von bekannter Einrichtung, welcher die Rollen Ir1 h2 zum Aufwickeln der an den Kohlenstiftzwingen ^1 befestigten Schnüre d,2 treibt, überträgt seine Bewegung mittelst der Zahnräder /?3 /i4 auf einen zwischen den Ankeransätzen^y drehbar gelagerten Weicheisenring G. Da dieser Weicheisenring mit den Polschuhen C2 C2, Eisenkernen c c, Polschuhen C1C1, Ankern FF und Ankeransätzen/y eine geschlossene magnetische Leitung bildet, so wird, wenn die Eisenkerne c c durch den elektrischen Strom magnetisirt sind, zwischen dem Ring G und den· Ankeransätzen ff eine Anziehung stattfinden, und es wird vermöge der Biegsamkeit der Blattfedern e2 e2 ein wirkliches Anlegen der Ankeransätze_/y mit einem gewissen Druck an den Ring G platzgreifen; dabei verhindert das Gelenkstück f eine Veränderung des durch dasselbe normirten Abstandes zwischen den Ankern F F; die durch den Druck zwischen den Ankeransätzen ff und dem rotirenden Weicheisenring G hervorgerufene Reibung wirkt verzögernd auf die Bewegung des Ringes, so dafs also dieser Ring eine Bremse für den Federmotor H bildet. Um die Reibung zu erhöhen, werden entweder die einander zugewendeten Flächen der Ankeransätze ff oder die Peripherie des Weicheisenringes G mit Leder, Kautschuk, Pappe oder einem geeigneten Gewebe überzogen; in der Zeichnung sind die Ankeransätze überzogen gedacht, wie das bei f2 angedeutet ist. Die übrigen besonderen Einrichtungen an der Lampe, nämlich die pneumatische Bremse JK für den Hebel B und die das Mafs der Bewegung dieses Hebels begrenzende geschlitzte Platte / mit Stellschraube i, sind ähnlich wie bei der im Patente No. 38661 beschriebenen Lampe.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. An Stelle der im 1. Patent-Ansprüche des Haupt-Patentes No. 38661 angegebenen Anbringung der zum Festklemmen der Kohlenstifte in ihren Führungen bestimmten Scheerbacken als Lastarme von zweiarmigen Hebeln, deren Kraftarme die Anker von Elektromagneten tragen,Scheerbacken,welche an den einander zugewendeten Flächen der die Kohlenstifte und Elektromagnete tragenden Hebel längs Führungen verschiebbar „und isolirt von den Ankern derart mit denselben verbunden sind, dafs die Bewegungen der Anker nicht durch Hebelwirkung, sondern geradlinig auf die Scheerbacken übertragen werden.
2. Bei Benutzung der unter 1. gekennzeichneten Anordnung zur. geradlinigen Uebertragung der Bewegung der Anker auf die Scheerbacken die Verbindung der im Ansprüche 1. des Haupt-Patentes No. 38661 angegebenen· Anker mittelst eines Gelenkstückes aus nichtmagnetischem Metall.
3. Bei Benutzung der unter 1. gekennzeichneten Anordnung zur geradlinigen Uebertragung der Bewegung der Anker auf die Scheerbacken die Einschaltung eines Mittelgliedes zwischen die im Ansprüche 2. des Haupt-Patentes No. 38661 bezeichneten einander zugewendeten Ansäze an den beiden Ankern, bestehend aus einem als Bremse für den die Kohlenstifte gegen einander schiebenden Feder- oder Gewichtsmotor dienenden und von diesem Motor getriebenen drehbaren Weicheisenringe G, welcher zwischen den Ansätzen // der durch biegsame Blattfedern e., mit den Scheerbacken E verbundenen Anker FF angeordnet ist, so dafs durch denselben eine geschlossene magnetische Leitung hergestellt wird und die Ansätze f durch die magnetische Kraft an den Ring G angedrückt werden, wobei die Ansätze f oder die Peripherie des Ringes G mit einem die Reibung erhöhenden Materiale überzogen sein können.
4. Bei dem im 1. Ansprüche des Haupt-Patentes No. 38661 angegebenen Elektromagneten die Herstellung paralleler Schrägflächen an den einander wechselseitig anziehenden Enden der Polschuhe, zum Zwecke, bei einer gegebenen Bewegungsfreiheit den Abstand zwischen diesen Flächen immer kleiner zu erhalten, als das Mafs der Bewegungsfreiheit der Polschuhe beträgt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT40640D Elektrische Bogenlicht-Lampe Expired - Lifetime DE40640C (de)

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