DE129458C - - Google Patents

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DE129458C
DE129458C DENDAT129458D DE129458DA DE129458C DE 129458 C DE129458 C DE 129458C DE NDAT129458 D DENDAT129458 D DE NDAT129458D DE 129458D A DE129458D A DE 129458DA DE 129458 C DE129458 C DE 129458C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J7/00Circuit arrangements for charging or discharging batteries or for supplying loads from batteries
    • H02J7/36Arrangements using end-cell switching

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
JVl 129458 KLASSE 21 c.
für jede Bewegungsrichtung.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verbesserung an Zellenschaltern, die von einem Spannungsrelais abhängen. Dieses Relais schliefst den einen oder den anderen Stromkreis zweier gleicher, von einander unabhängiger Motore, von denen der eine am einen, der andere am anderen Ende der Zellenschalterwelle angreift. Die verschiedenen Bewegungen der Motore bewegen die Welle um einen gewissen Winkel in der einen oder anderen Richtung. Bei den Schwingungen, welche das Spannungsrelais vollführt, kann es vorkommen, dafs die Stromkreise beider Motore gleichzeitig oder annähernd gleichzeitig geschlossen werden, wodurch ein gehöriges Arbeiten des Schalters verhindert würde.
Diesen Uebelstand zu beseitigen, ist der Zweck der vorliegenden Erfindung. Zu diesem Zwecke wird eine derartige Anordnung getroffen, dafs beim Einschalten des einen Motors der Stromkreis des anderen Motors unterbrochen wird, so dafs dieser erst in Thätigkeit treten kann, wenn der erste Motor seinen Hub vollendet und seinen eigenen Stromkreis unterbrochen hat.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist Fig. 1 eine Ansicht des Motors von der einen Seite und Fig. 2 eine Ansicht des Motors von der anderen Seite, während die Fig. 3 schematisch die in Betracht kommenden Stromkreise verbildlicht.
Jeder der Motore 1 besteht aus einem Paar Elektromagnete, deren Anker 2 auf je einer Welle 3 angeordnet ist, zwischen denen die eigentliche Zellenschalterwelle 14 so liegt, dafs die Achsen der drei Wellen eine Gerade bilden. Am einen Ende der Wellen 3 sind Arme 4 und 5 vorgesehen; die Umdrehung des Armes 4 und daher des Ankers 2 wird durch Anschläge 6 begrenzt. Das obere Ende des Armes 4 liegt gegen das Horn 7 oder 8 des bei 10 drehbar gelagerten Stromschlufsarmes 9 an. Liegt es gegen 7 an (Fig. 1), so schliefst der Arm 9 einen Stromkreis durch den Contact 11; liegt aber der Arm gegen das Horn 8 an, so ist dieser Stromkreis unterbrochen. Der Arm 5 der Motorwellen 3 besitzt eine Sperrklinke 12, die mit einem der Sperrräder 13, von denen je eins auf jedem Ende der Welle 14 sitzt, in Eingriff steht. Wenn nun die einzelnen Theile die dargestellte Lage einnehmen, so steht die Klinke . aufser Eingriff mit dem Sperrrade, indem ihr Schwanz auf dem Anschlage 15 ruht. Am anderen Ende der Welle 3 ist ein Hebel 16 angeordnet, dessen eines Ende durch die Stange. 17 mit dem Kolben einer Flüssigkeitsbremse 18 gekuppelt ist, und deren anderes Ende einen isolirenden Ansatz 19 trägt. Bei der veranschaulichten Lage der Theile liegt dieser Ansatz gegen die Contactfeder 20 an und drückt sie gegen eine zweite Contactfeder 21, die einen Stromkreis schliefst. Die Feder 22 hält den Arm 4 und alle zugehörigen Theile in der dargestellten Stellung.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ergiebt sich bei Betrachtung der Fig. 3. Der Arm 35 des Spannungsrelais 34 schliefst, wenn die
Spannung den normalen Betrag verlä'fst, einen Stromkreis von der Batterie 36, Klemme 37, Arm 35, Contact 38, Leitung 39, Federcontacte 20 und 21 (des Motors am anderen Ende der Welle 1.4, der in Fig. 1 und 2 nicht dargestellt ist), Draht 40, Elektromagnet 41, Draht 42, Contactarm 9, Contact 11, Draht 43, Klemme 44 zurück zur Batterie 36. Der Schlufs des Stromkreises durch den Magneten 41 bewirkt, wie vorgängig beschrieben, die Anziehung seines Ankers. Letzterer trägt zwei Federcontacte 46 und 47; der Contact 46 schliefst einen Stromkreis von der Batterie 36, Klemme 37, Draht 48, Anker 45, Feder 46, Contact 49, Draht 50, Elektromagnet 41, Draht 42, Contactarm 9, Contact 11, Draht 43, Klemme 44 zurück zur Batterie. Der Elektromagnet 41 fährt daher fort, seinen Anker 45 anzuziehen, selbst wenn der erstbeschriebene Stromkreis dadurch unterbrochen ist, dafs der Arm 35 des Relais 34 vom Contacte38 hinweg schwingt. DerFedercontact 47 schliefst einen Stromkreis von der Batterie 36,. der Klemme 37, Draht 48, Anker 45 , Contactfeder 47 , Contact 5 1, Draht 52, Elektromagnet 1, Draht 43, Klemme 44 zurück zur Batterie 36. Beim Schliefsen des Stromkreises veranlassen die Magnete 1 ihre An- ; ker 2 , Drehbewegungen von rechts nach links : auszuführen (Fig. 1) und von links nach rechts (Fig. 2), wobei die Klinke 12 in Eingriff mit; dem Rade 13 gebracht und letzteres um einen ■, Zahn fortgeschaltet wird. Dadurch wird mittelst einer geeigneten Vorrichtung eine Batteriezelle in den Stromkreis ein- oder ausgeschaltet, ; Sofort beginnt der Anker 2 seine Bewegung, : der isolirende Ansatz 19 tritt von der Feder 20 ; zurück, letztere trennt sich von der Feder 21 und unterbricht den Stromkreis des anderen Motors, wodurch verhindert wird, dafs beide Motore gleichzeitig arbeiten, wie schnell auch immer der Arm 35 des Spannungsrelais schwingen mag. Am Ende der Bewegung des Ankers 2 legt sich der Arm 4 gegen das Horn 8 und bringt den Arm 9 vom Contact 11 weg, wodurch die Stromkreise durch den Magneten 41 unterbrochen werden, der aufhört, seinen Anker 45 anzuziehen und den Stromkreis durch den Magneten 1 unterbricht.
Der Arm 9 arbeitet mit genügender Reibung auf seiner Drehachse, um zu erreichen, dafs er in jeder Stellung verharrt, in die er gebracht wird, und daher bleiben die Stromkreise unterbrochen, bis der Arm 4 am Ende seiner Rückkehrbewegung gegen das Horn 7 anfährt und den Arm 9 wieder auf den Contact 11 zurückbringt.
Die Arbeitsweise des Motors am anderen Ende der Welle 14 ist gleich mit der beschriebenen, ausgenommen den Umstand, dafs die Welle 14 im entgegengesetzten Sinne gedreht wird, seine Stromkreise sind dieselben wie die der schematischen Darstellung Fig. 3.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Selbstthätiger, von einem Spannungsrelais abhängender Zellenschalter mit je einem Antriebsmotor für jede Bewegungsrichtung, dadurch gekennzeichnet, dafs beim Einschalten des einen Motors der Stromkreis' des anderen Motors unterbrochen wird, zum Zwecke, ein gleichzeitiges Einschalten beider Motore durch das Spannungrelais zu verhindern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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