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Selbsttätiger Wechselschalter.
Der Gegenstand der Erfindung bezieht sieh auf einen selbsttätigen Wechselschalter zur Steuerung mehrerer äusserer elektrischer Stromkreise durch Noekenscheiben, wobei ein in an sich bekannter Weise zwischen zwei Elektromagneten oder Solenoiden bewegter Anker derart ausgebildet ist, dass durch diesen sowohl ein zweischenkeliges Kontaktglied, dessen einer kontaktgebender Schenkel zur Verzögerung des Wechsels der Erregung der Elektromagnete oder Solenoide durch ein Getriebe verzögert wird, als auch ein Schwinghebel zur Bewegung der die äusseren Stromkreise steuernden Nockenscheiben über ein an ihrer Welle befestigtes Sternrad betätigt wird.
Durch die erfindungsgemässe. Anordnung, bei der sowohl das Kontaktglied zur Steuerung der Elektromagnete als auch der Schwinghebel zur Bewegung der die äusseren Stromkreise steuernden Nockenscheiben von einem gemeinsamen Anker betätigt werden, ist eine bedeutend einfachere und gedrängtere Ausbildung des Wechselschalters als bisher möglich. Durch die Anordnung eines Hemmungs-
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liche Aufeinanderfolge des Schaltungswechsels zu beeinflussen auch eine sichere Wirkungsweise des Schalters bedingt, da durch die geringen Geschwindigkeiten eine geringere Abnutzung bedingt ist.
Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung in einer schematischen Darstellung beispielsweise veranschaulicht, u. zw. zeigt Fig. 1 eine Vorderansicht, des Schalters mit in der einen Endstellung befindlichem Kontaktglied. Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 1.
Zwischen den beiden Solenoiden B bewegt sich ein Anker b, an dem ein Stift bl befestigt ist. Der Stift bl greift in einen Schlitz cl eines Hebels D ein, welcher im oberen Teil des Gehäuses E drehbar befestigt ist. Der Hebel D wird durch die Bewegung des Ankers b in eine Schwingbewegung versetzt und nimmt
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Das Hebelpaar A, Ai ist an der im Gehäuse E vorgesehenen Achse al gelagert. Die beiden freien Enden des Hebelpaares sind durch eine Feder a2 miteinander verbunden, so dass bei Bewegung des Hebels A der Hebel A1 mitgenommen wird.
Der Hebel A1 ist an seinem oberen Ende mit einem dreieckigen Kontaktstück a3 versehen, welches mit den im Gehäuse befestigten Kontakten a4 zusammenwirkt. Die Kontakte a4 sind an der Platte A3 befestigt.-An sie sind die Solenoidwicklungen mit Hilfe der Leitungen 3 und 4 angeschlossen. Durch die wechselweise Berührung der Kontakte a4 wird die Erregung der Solenoidwicklungen geändert und dadurch eine Rückbewegung des Ankers erzielt. Die Platte A3 ist mit Hilfe der Schraubenspindel as der Höhe nach verstellbar und kann auf diese Weise der Weg des Kontaktstückes a3 und damit auch die Zeit des Schaltungswechsels geändert werden. In dem Gehäuse E ist eine Federklinke e angebracht, die den Hebel D in einer seiner Endstellungen festhält, wenn die Solenoide nicht erregt sind.
Die Geschwindigkeit, mit welcher die Feder a2 den Hebel Al bewegt, ist durch ein Getriebe C über eine Verbindungsstange c gesteuert. Dieses Hemmungsgetriebe besteht aus dem Zahnsegment Ci und den Zahnrädern c-c deren letztes mit einer Hemmung e in Eingriff stellt.
Die Stromzufuhr zu'den Solenoiden erfolgt durch die Anschlussklemme 2, die Rückleitung des Stromes erfolgt über die Leitungen und 4 zu den Kontakten a4. Der Stromkreis ist über den Kontakt a3 zur Klemme 5 geschlossen.
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flächen angepresst werden. Durch die Hebel gl werden Kontaktarme G betätigt, die den Stromkreis über die Kontakte 6 schliessen bzw. öffnen. Auf der Zeichnung sind beispielsweise vier äussere Stromkreise dargestellt, die durch die beiden Hubscheiben F, Fi betätigt werden. Bei einer grösseren Anzahl von Stromkreisen kann durch Vergrösserung der Zahl der Rollen g oder der Scheiben F die Steuerung bewältigt werden.
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