DE192468C - - Google Patents

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DE192468C
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F1/00Treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F1/68Treatment of water, waste water, or sewage by addition of specified substances, e.g. trace elements, for ameliorating potable water
    • C02F1/685Devices for dosing the additives
    • C02F1/686Devices for dosing liquid additives

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 192468 KLASSE 85 b. GRUPPE
Zusatz zum Patente 192467 vom 5. August 1906.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. September 1906 ab. Längste Dauer: 4. August 1921.
Bei der durch das Patent 192467 geschützten Vorrichtung zur selbsttätigen Feststellung und Regulierung des Chemikalienzusatzes werden die Schwankungen im Selen-Stromkreis direkt zur Beeinflussung des Verstellmechanismus verwendet. Bei der vorliegenden Ausführung dieser Vorrichtung beeinflussen jene Schwankungen jedoch nur einen zweiten elektrischen Stromkreis, durch den erst der Schaltmechanismus betätigt wird. Fig. ι zeigt schematisch die Vorrichtung im Grundriß und Schnitt. Fig. 2 und 3 zeigen Konstruktionseinzelheiten in Schnitt und Ansicht.
Gemäß vorliegender Erfindung werden zwei getrennte Batterien 1 und 2 verwendet. Die Batterie 1 dient zur Bewegung eines Zeigers 3, während die Batterie 2 zur Bewegung des Schaltmechanismus dient. Durch den Zeitkontakt 4 wird der Selenstromkreis geschlossen und dadurch der Elektromagnet 5 erregt. Die Stärke des Magnetismus bestimmt den Ausschlag des Zeigers 3, der mittels der Stange 6 am Anker 53 bewegt wird und auf seiner eigenen Achse verschiebbar, aber nicht drehbar angeordnet ist. Nachdem der Zeiger 3 eingestellt ist, wird der Zeitkontakt 7 und dadurch folgender Stromkreis geschlossen:
Von der Batterie 2 geht der Strom über 7 nach dem Arm 8 des von dem Elektromagneten 45 beeinflußten Doppelhebels 8, 9 nach der Kontaktfeder 10, von da durch, den
Lagerex Elektromagneten 11 zur Kontaktschiene 12 und durch die Leitung 13, in welche ein entsprechend hoher Widerstand 14 eingeschaltet ist, zurück zur Batterie 2. Der Elektromagnet 11 zieht einen Hebel 15 an, welcher auf die Nabe 16 (Fig. 2) des Zeigers 3 drückt. Durch das Anziehen des Hebels 15 wird gleichzeitig der Kontakt 54 geöffnet und dadurch der Selenstromkreis unterbrochen. Der Zeiger wird entgegen der Kraft einer Feder 17 gegen die Kontaktschiene 12 und einen entsprechenden äußeren Kontakt gedruckt und schließt dadurch einen weiteren Strömkreis. Jetzt kann der Strom von 12 durch den Zeiger 3 zum Kontakt 18 gelangen, geht von da aus durch den Elektromagneten 19 und zurück zur Batterie 2. Auf der Welle 20 befinden sich zwei im entgegengesetzten Sinne durch ein Uhrwerk angetriebene Zähnräder 21 und 22, welche mit Kupplungsscheiben 23 und 24 verbunden sind. Die Zahnräder 21 und 22 können sich frei auf der Welle 20 drehen, sind aber durch Stellringe an einer Längsverschiebung gehindert. Zwischen den Kupplungsscheiben 23 und 24 befindet sich eine zweiseitige Mitnehmerscheibe 25, in welche der Hebel 26, der um seine Achse 27 drehbar ist, eingreift. Diese Mitnehmerscheibe 25 ist in der Richtung der Achse verschiebbar, aber am Verdrehen durch eine Feder gehindert. Durch den Elektromagneten 19 wird das obere Ende
1
ip
des Hebels 26 angezogen und dadurch die Mitnehmerscheibe 25 mit dem Rade 22 gekuppelt. Dadurch wird die Achse 20 und der' mit ihr verbundene Zuteilungsmechanismus für die Chemikalien in Bewegung gesetzt.
Auf der Welle 20 befindet sich außerdem eine Trommel 28, welche auf der Achse drehbar, aber durch Stellringe gegen Längsver-Schiebung gesichert ist. An der Trommel 28 befinden sich zwei Mitnehmerscheiben 29 und 30, zwischen denen die verschiebbare Kupplungsscheibe 31 angeordnet ist. Diese ist wie die Mitnehmerscheibe 25 längsverschiebbar, aber nicht drehbar auf der Achse angeordnet und mit jener durch das Gestänge 32 zwangläufig verbunden. Wenn 25 mit 24 zum Eingriff gebracht wird, verschiebt sich mittels des Gestänges 32 auch die Kupplungsscheibe 31 und wird mit der Mitnehmerscheibe 29 in Eingriff gebracht. Dadurch wird auch die Trommel 28 in demselben Sinne wie die Achse 20 in Umdrehung versetzt. Wenn nun der der Zeigerstellung entsprechende Kontakt 33 mit der Kontaktfeder 34 in. Berührung kommt, so geht ein elektrischer Strom von 12, Zeiger 3, über Kon-' takt 35, Feder 34 und Kontakt 33 zur Welle 20, von da durch den Elektromagneten 36 zurück zur Batterie 2. Dieser Elektromagnet zieht einen Hebel 37 an, welcher den Arm 8 des Doppelhebels 8, 9 losläßt. Dadurch wird der Kontakt zwischen 8 und 10 unterbrochen und derjenige zwischen 8 und 38 geschlossen.
Die Spulen 11 und 19 werden stromlos. Von der Batterie 2 geht der Strom nunmehr über Arm 8 und Kontakt 38 zur Spule 39 und durch den Kontakt 40, 41 zurück zur Batterie. Die Spule 39 führt den Hebel 26 in seine Mittelstellung zurück. Die Kupplung 24, 25 kommt dadurch außer Eingriff und die Welle 20 bleibt stehen. Gleichzeitig wird die Verbindung zwischen 31 und 29 gelöst, und die Trommel 28 durch die Feder 42 und die Schnüre 43 in die Nullage zurückgeführt. Wenn ' Hebel 26 seine Mittelstellung einnimmt, schleift das obere Ende gegen die . Kontaktfeder 40 und hebt sie von der Kontaktfeder 41 ab, dadurch den Strom der Spule 39 unterbrechend. Eine gewisse Zeit, nachdem der Mechanismus wieder zur Ruhe gekommen ist, wird der Zeitkontakt 7 unterbrochen und dafür der Zeitkontakt 44 einige Sekunden geschlossen. Dadurch erhält die Spule 45 Strom und zieht den Arm 9 an. Der Arm 8 geht in die Anfangsstellung zurück, in welcher er durch den übergreifenden Haken 2>7 festgehalten wird. Der Kontakt zwischen 8 und 10 ist wieder hergestellt, der zwischen 8 und 38 unterbrochen. Wenn der Zeiger 3 in seiner Nullstellung stehen bleibt, also die Chemikalienzufuhr eine richtige war, so wird der Kontakt 46 mit dem Kontaktring 12 verbunden. Der Strom geht über die Trommel 28, deren Kontaktstift 47 mit der Feder 48 in Berührung steht zur Welle 20 und beeinflußt direkt den Elektromagneten 36 in der vorher beschriebenen Weise, wodurch also der Kontakt 8, 10 unterbrochen wird. Spielt der Zeiger 3 über dem Kontakt 49 und einem der entsprechenden oberen Kontakte, so wird die Spule 50 erregt und infolgedessen die Mitnehmerscheibe 25 mit 23 und 31 mit 30 gekuppelt. Die Trommel 28 und die Achse 20 drehen sich daher umgekehrt wie vorher. Die Zurückführung des Mechanismus in die Nullage geschieht ebenso, wie vorher beschrieben, durch Spule 39.
Die Zeitkontakte 4, 7 und 44 werden in bekannter Weise durch sich drehende, vermittels eines Uhrwerks angetriebene Scheiben hergestellt, welche Kontaktstücke von entsprechender Form tragen. Das Schließen des Zeitkontaktes 4 erfolgt zuerst, nachdem die Mischung der Reagenzien selbsttätig geschehen ist. Nach einer gewissen Zeit, die genügen muß, um den Zeiger 3 zur Ruhe kommen zu lassen, wird Kontakt 7 geschlossen und 4 geöffnet. Ist wiederum genügend Zeit verflossen, so wird Kontakt 7 geöffnet und Kontakt 44 für einige Sekunden geschlossen. Die Kontaktscheibe bleibt dann stehen, bis eine neue Untersuchung stattfindet.

Claims (7)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zur selbsttätigen Feststellung und Regulierung des Chemikalienzusatzes bei dem Kalk-, Soda-, Speisewasserreinigungsverfahren nach Patent 192467, dadurch gekennzeichnet, daß durch einen in dem Selenstromkreis liegenden Elektromagneten (5) ein Hebel oder Zeiger (3) bewegt wird, dessen Ausschläge für die Verstellung der Zuleitungsorgane der Chemikalien maßgebend sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß der Zeiger (3) , auf seiner Achse verschiebbar, aber nicht drehbar angeordnet und als Kontakt in der Weise ausgebildet ist, daß er frei über den Kontaktknöpfen spielen kann und erst nach Erreichen seiner jeweiligen Endstellung durch eine besondere Vorrichtung gegen die entsprechenden Kontaktstücke gedrückt wird, wobei er ganz oder teilweise als Leiter benutzt wird.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein federnder Hebel (15) durch einen von einer besonderen Batterie (2) erregten Magneten (11) den Zeiger (3) entgegen
einer Feder (17) auf die Kontaktstücke preßt und indem er sich von einem Kontakt (54) entfernt, gleichzeitig den von einer Batterie (1) gespeisten Selenstromkreis unterbricht.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch die Anordnung einer Kontakttrommel oder-scheibe (28), die durch ein Wendegetriebe (29, 30, 31) in dem gewünschten Sinne gedreht wird und nach Erreichen der Kontaktstellung durch eine Feder (42) und Schnüre (43) in die Nullstellung zurückgeführt wird.
■5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, gekennzeichnet durch die Verwendung eines zweiten Wendegetriebes (21, 22, 25), dessen Mitnehmerscheibe (25) von einem Hebel (26) gesteuert wird, dessen Ausschläge nach Richtung und Dauer mittels dreier durch ein Relais (45,9,8, 10, 38) eingeschalteter Elektromagnete (19, 50, 39) von der Stellung des Zeigers (3) und der Kontakttrommel oder -scheibe (28) abhängig gemacht sind.
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, gekennzeichnet durch die Verbindung der beiden Wendegetriebe in der Weise, daß die beiden verschiebbaren Scheiben (25 und 31) durch ein entsprechendes Gestänge (32) so miteinander verbunden sind, daß die Ausschläge des Steuerhebels (26) beide Wendegetriebe gleichzeitig und in gleichem Sinne beeinflussen.
7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, gekennzeichnet durch die Einschaltung einer Kontaktvorrichtung (41,40), die den Stromkreis des den Steuerhebel (26) in seine Nullage zurückführenden Magneten (39) selbsttätig unterbricht, wenn der Steuerhebel seine Nullage erreicht hat.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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