DE25045C - Zeiger-Fortbewegung für elektrische und pneumatische Sekundär-Uhren - Google Patents

Zeiger-Fortbewegung für elektrische und pneumatische Sekundär-Uhren

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DE25045C
DE25045C DENDAT25045D DE25045DA DE25045C DE 25045 C DE25045 C DE 25045C DE NDAT25045 D DENDAT25045 D DE NDAT25045D DE 25045D A DE25045D A DE 25045DA DE 25045 C DE25045 C DE 25045C
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DE
Germany
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electrical
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pneumatic
secondary clocks
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English (en)
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C. BOH-MEYER in Stafsfurt
Publication of DE25045C publication Critical patent/DE25045C/de
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C13/00Driving mechanisms for clocks by primary clocks
    • G04C13/08Secondary clocks actuated intermittently
    • G04C13/10Secondary clocks actuated intermittently by electromechanical step advancing mechanisms

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 83: Uhren.
. C. BOHMEYER in STASSFURT.
Patentirt im Deutschen Reiche vom al. Juni 1883 ab.
Das Neuartige und Wesentliche der vorliegenden Erfindung besteht darin, dafs mit möglichst geringer Kraft ein leichtes und nicht zu schnelles Fortrücken der Zeiger bei elektrischen oder pneumatischen Zeigerwerken dadurch erzielt wird, dafs ein in Ruhe befindlicher Balancier durch einen plötzlichen Anstofs in Bewegung gesetzt wird und durch seine erhaltene Schwungkraft mittelst einer geeigneten Vorrichtung das Fortrücken der Zeiger bewirkt.
Dieses geregelte Vorrücken der Zeiger wird im Vorliegenden Falle durch eine mit Schraube ohne Ende versehene Welle, welche Balancierarme trägt, erzielt, kann aber auch statt der Schraube ohne Ende durch irgend eine andere geeignete Vorrichtung, z. B. durch Räderübertragung, bewirkt werden.
Die Bälancierarme erhalten durch das schnelle Anziehen des Ankers mittelst einer geeigneten Anordnung eine so grofse Anfangsgeschwindigkeit, dafs dieselben mehrere Male umlaufen würden, wenn nicht eine Vorrichtung getroffen wäre, die diesen Umlauf begrenzt.
Nach "der auf beiliegender Zeichnung dargestellten Construction können die Balancierarme nicht mehr als einen Umgang machen, und während dieser Zeit schiebt die Schraube ohne Ende das Zeigerrad um einen Zahn weiter.
|Auf dieser Zeichnung zeigen:
ijFig. ι die vorliegende Neuerung von der dem Zifferblatt entgegengesetzten Seite,
:Fig. 2 die Seitenansicht und
/Fig. 3 die Ansicht der Stofsscheibe von oben.
.!,Wie auf der Zeichnung ersichtlich ist, trägt die mit der Schraube ohne Ende α versehene, vertical angeordnete Welle b den Balancier c. An dieser verticalen Welle b ist die Stofsscheibe d mit den beiden, den Umgang der Balancierarme begrenzenden Regulirstiften e und f derart angebracht, dafs jedesmal beim Anzug des Ankers g die im Ankerarm h bei i scharnierende Stofsklinke k gegen den Stift e kräftig stöfst, wodurch der Balancier c in Schwung gesetzt wird; nach vollendetem einmaligen Umgang mufs der Balancier c beim Stift/ durch den Aufhalter / Halt machen und wird an seinem Rückgang durch den an der Stofsscheibe d befindlichen Sperrstift m und durch die Feder η gehindert.
Damit der Regulirstift / beim Anstofs durch die Stofsklinke k ungehindert passiren kann, ist in dem Aufhalter /, Fig. 2 und 3, ein Einschnitt angebracht, durch welchen der Stift/, ehe die Stofsklinke k den Stift e trifft, geht.
So lange der Anker g nach erfolgtem Contact angezogen bleibt, steht der Stift / an der mit 0 bezeichneten Stelle des Aufhalters /, Fig. 2 und 3, und kommt erst dann wieder an seine frühere Stelle zurück, wenn der Elektromagnet/ seine Kraft verloren hat und der Ankerarm h in seine erste Stellung zurückgefallen ist; gleichzeitig ist auch die Stofsklinke k wieder hinter den Stift e gefallen und das Spiel kann bei neuem Anzug des Ankers g von neuem beginnen.
Durch die etwas schräg eingeschnittene Passage ist jede Function vollständig gesichert.
Bei pneumatischen Uhren tritt an Stelle des Elektromagnetes ein kleiner Blasebalg.

Claims (1)

  1. Patenτ-Anspruch:
    An elektrischen oder pneumatischen Zeigerwerken die Anordnung, dafs mit möglichst geringer Kraft ein leichtes und allmäliges Fortrücken der Zeiger dadurch bewirkt wird, dafs ein in Ruhe befindlicher, auf der verticalen WeWe b angebrachter Balancier c durch einen vom Ankerarm h mittelst der Stofsklinke k auf die Scheibe d bewirkten plötzlichen Anstofs in Bewegung gesetzt und dann durch die erhaltene Schwungkraft mittelst einer Schraube ohne Ende α oder sonstigen geeigneten Vorrichtung (Räderübersetzung) das Fortrücken der Zeiger bewirkt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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