DE843671C - Vorrichtung zur Entlastung eines Zaehlers von der Schaltarbeit fuer einen Kontaktgeber - Google Patents

Vorrichtung zur Entlastung eines Zaehlers von der Schaltarbeit fuer einen Kontaktgeber

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DE843671C
DE843671C DEP50884A DEP0050884A DE843671C DE 843671 C DE843671 C DE 843671C DE P50884 A DEP50884 A DE P50884A DE P0050884 A DEP0050884 A DE P0050884A DE 843671 C DE843671 C DE 843671C
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DE
Germany
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contactor
counter
switching
sense
relieving
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Expired
Application number
DEP50884A
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English (en)
Inventor
Kurt Kessler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08CTRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
    • G08C19/00Electric signal transmission systems

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanisms For Operating Contacts (AREA)

Description

  • Kei .der Fernzählung und Fernmessung elektrischer Energie benutzt man Elektrizitätszähler mit Kontaktgebern, die jeweils nach Durchgang einer bestimmten Energiemenge einen Impuls, geben. Damit der Zähler durch den Impulsgeber in-seiner Meßgenauigkeit nicht beeinträchtigt wird, kann man fotoelektrisch oder in ähnlicher Weise die Impulse erzeugen, doch bedingt dies einen erhöhten Aufwand. Am einfachsten und billigsten ist immer noch eine mechanische Betätigung des Kontaktgebers; allerdings muß dann der Zähler die Schaltarbeit für den Kontaktgeber aufbringen: Wenn diese auch gering ist, so stellt sie doch eine gewisse Belastung für den Zähler dar, die wegen der Veränderlichkeit der Reibung der mechanischen Teile zeitlichen Schwankungen unterworfen sein kann und infolgedessen auch, wenn sie bei der Eichung des Zählers berücksichtigt wird, später zu Meßfehlern führen kann.
  • Die Erfindung hat die Aufgabe, den Zähler von dieser Schaltarbeit weitgehend zu entlasten, ohne Verzicht auf einen mechanisch betätigten Kontaktgeber. Erfindungsgemäß ist ein Spannwerk mit dem Kontaktgeber verbunden, das diesen im @ Sinne der jeweiligen Schaltbewegungsrichtung anzutreiben sucht und jeweils durch ein vom Kontaktgeber geschaltetes Hilfsorgan, insbesondere Elektromagneten, geladen wird. Bei Kontaktgebern mit hin und her gehender Bewegung kann man gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung eine einer Schwer- oder Federkraft ausgesetzte, kraftschlüssig mit dem Kontaktgeber verbundene Wippe verwenden, 'die jeweils durch das Hilfsorgan im Sinne der nächstfolgenden Schaltbewegung unter Leergang gegen den Kontaktgeber und unter vorübergehender Aufhebung des' Kraftschlusses gekippt wird.
  • Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert.
  • Ein Zähler treibt mittels eines Vorgeleges i eine Kurbel 2 an, die über eine Stange 3 mit einer Kurbel 4 gekuppelt ist. Auf der Welle 5 dieser Kurbel sitzt eine kleine Quecksilberschaltröhre 6 mit Quecksilber 7 und Schaltelektroden 8, ferner ein doppelarmiger Hebel g. In den Weg dieses Hebels ragt ein Finger ro einer lose auf der Welle 5 gelagerten Wippe ri mit einem Gewicht 12 und einem Kurbelarm 13. Dieser ist durch eine Stange 14 mit dem Anker 15 eines kleinen Schaltmagneten 16 verbunden, der beispielsweise zu einem von dem Kontaktgeber 8 geschalteten Nfagneten 17 eines Fernzählwerks parallel liegt.
  • Die Anordnung arbeitet folgendermaßen: In der gezeichneten Stellung sucht das Gewicht 12 der Wippe ii den Hebel 9 und damit den Quecksilberschalter 6 bis 8 im Sinne des eingezeichneten Pfeils zu bewegen. Gewicht und Hebelarm sind. derartig.:a'bgeglichen, daß sie etwa unter Überwindung der Getriebereibung den Quecksilberschalter 6 gerade verschwenken könnte, der Zähler also ohne Kraftaufwand durch Drehung der Kurbel 2 das Gefäß 6 so weit im Pfeilsinn schwenken kann, bis der Quecksilbertropfen 7 an den Kontakten 8 vorbeiwandert. Dadurch wird zum Fernzählwerk 17 und zum Schaltmagneten 16 ein Impuls gegeben. Der Schaltmagnet 16 zieht vorübergehend seinen Anker 15 ein und schwingt die Wippe im Pfeilsinn über ihre Totpunktlage hindurch, bis ,sie mit dem Finger ro auf den andern Arm des Hebels 9 zu liegen*kommt. Das Gewicht 12 sucht nun das Gefäß 6 entgegen dem Pfeilsinn zu schwenken und nimmt dann beim Zurückschwenken des Gefäßes 6 in die gezeichnete Stellung dem Zähler die Antriebsarbeit ab. Beim Vorbeiwandern-des Tropfens 7 an den Kontakten $.schwingt der Magnet 16 die `'Wippe ri wieder in die'gezeichnete Stellung zurück usw. Der Magnet 16 braucht nicht unmittelbar vom Kontaktgeber 6 bis 8 betätigt zu werden, sondern der Kontaktgeber kann auch . über ein Relais oder Schütz jeweils vorübergehend den Magnet 16 einschalten.
  • Die Erfindung bietet den Vorteil, daß trotz Beibehaltung des fertigungsmäßig einfacheren mechanisch betätigten Kontaktgebers der Zähler von .der Schaltwarbeit entlastet wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Entlastung eines Zählers von der Schaltarbeit für einen Kontaktgeber, dadurch gekennzeichnet, daß ein Spannwerk (1i, 12) mit dem Kontaktgeber (6 bis 8) verbunden ist, das diesen im Sinne der jeweiligen Schaltbewegungsrichtung anzutreiben sucht und jeweils durch ein vom Kontaktgeber (6 bis 8) geschaltetes Hilfsorgan (i5, 16) geladen wird. .
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i für Kontaktgeber mit hin und her gehender Schaltbewegung, gekennzeichnet durch eine einer Schwer- (i2) oder Federkraft ausgesetzte, kraftschlüssig (über ro, 9) mit dem Kontaktgeber (6 bis 8) verbundene Wippe (fr), die jeweils durch ein Hilfsorgan (i5, 16) im Sinne der nächstfolgenden Schaltbewegung unter Leergang gegen den Kontaktgeber und unter vorübergehender Aufhebung des Kraftschlusses (zwischen g, ro) im Sinne der nächstfolgenden Schaltbewegung gekippt wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der jeweils vom Kontaktgeber (6 bis 8) erzeugte Stromimpuls mittel- oder unmittelbar die Ladung und Umschaltung des Spannwerks (1i, 12) herbeiführt.
DEP50884A 1949-08-03 1949-08-03 Vorrichtung zur Entlastung eines Zaehlers von der Schaltarbeit fuer einen Kontaktgeber Expired DE843671C (de)

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Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE945905C (de) * 1952-10-15 1956-07-19 Bopp & Reuther Gmbh Kontaktwerk
DE957282C (de) * 1953-10-15 1957-01-31 Licentia Gmbh Anordnung zur Drehzahlfernmessung
DE1010877B (de) * 1956-04-30 1957-06-19 Siemens Ag Anordnung mit einem Zaehl- bzw. Regelgeraet, das von dem durch ein abzugebendes Medium beeinflussten Messorgan raeumlich getrennt ist
DE1045286B (de) * 1955-03-04 1958-11-27 Cie Continentale D App De Mesu Einrichtung zur Fernanzeige des von einem Gaszaehler gemessenen Verbrauchs mittels ueber Stromleiter auf eine Empfangseinrichtung uebertragener elektrischer Impulse
DE1045287B (de) * 1952-07-01 1958-11-27 Dr Alfred Kienast Einrichtung zur in einer Zentrale erfolgenden elektrischen Fernanzeige des Standes von in Gruppen eingeteilten, parallel geschalteten Zaehlwerken
DE1057920B (de) * 1955-06-09 1959-05-21 Cie Continentale D App De Mesu Fernzaehlanlage, bei der die von einem oder mehreren Elektrizitaetszaehlern vermerkten Verbrauchswerte auf ein Fernzaehlwerk mittels durch den Zaehlmechanismus gesteuerter, periodisch uebertragener elektrischer Impulse uebermittelt werden

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