DE440917C - Elektrische Unruhuhr mit Gabelantrieb - Google Patents

Elektrische Unruhuhr mit Gabelantrieb

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DE440917C
DE440917C DEB123092D DEB0123092D DE440917C DE 440917 C DE440917 C DE 440917C DE B123092 D DEB123092 D DE B123092D DE B0123092 D DEB0123092 D DE B0123092D DE 440917 C DE440917 C DE 440917C
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electromagnet
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C3/00Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means
    • G04C3/04Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means wherein movement is regulated by a balance
    • G04C3/042Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means wherein movement is regulated by a balance using mechanical coupling
    • G04C3/045Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means wherein movement is regulated by a balance using mechanical coupling with constant impulses

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnets (AREA)

Description

  • Elektrische Unruhuhr mit Gabelantrieb. Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Unruhuhr mit Gabelantrieb, bei welcher die Bewegungen der Unruhe durch einen Uhranker unterhalten werden, welcher mit einem oder zwei auf einer periodisch durch einen Elektromagneten unter Federwirkung gesetzten S.e?gradzähnen zusammenwirkt.
  • Vorzugsweise wird der S@eigradzahn =auf einer Feder sitzen, die, als Blattfeder ausgebildet, an ihrem freien Ende durch die Armatur des Elektromagneten beeinflußt wird.
  • Die Zeichnung zeigt beispielsweise, soweit es für das Verständnis der Erfindung notwendig ist, drei Ausführungsformen von elektrischen Unruhuhren, die erfindungsgemäß gebaut sind.
  • Abb. i und 2 beziehen sich auf die erste, Abb. 3 und q. auf die zweite und dritte Ausführungsform.
  • In Abb. i und 2 ist ein Elektromagnet i gezeigt, der in den Stromkreis einer Batterie 2 vermittels eines Kontaktes, 3, q. eingeschaltet werden kann. Die Schließung dieses Kontaktes geschieht vermittels einer I amille 5, welche bei q. festgemacht ist und in den Wirkungsbereich eines Daumens 6 reicht, der auf einer auf der Unruhwelle 7 festgekeilttn zusätzlichen Rolle 8 sitzt. Diese Unruhwelle 7 trägt, wie gewöhnlich, eine Doppelrolle, die auf bekannte Art mit einer Gabel 9 zusammenwirkt. Diese Gabel ist um einen Stift io sch-%,#,ingbar angeordnet und ist gegen den Elektromagneten hin durch einen Arm i i verlängert, der eine einzige Klaue 12 trägt. Diese Klaue unterscheidet sich nicht von denjenigen, die in den Ankeruhren üblichen Unruhen zur Mitwirkung mit dem Steigrad eingebaut werden.
  • Der Elektromagnet i hat eine Armatur 13, die bei 14 auf einer Blattfeder sitzt, welche bei 15 eingespannt ist. Diese Blattfeder 14 schwingt zwischen zwei Anschlägen 16 und 17 und wird jedesmal angezogen, wenn der Kontakt 3, 4 durch die Lamelle 5 geschlossen wird.
  • Eine Blattfeder 18 ist bei ig festgemacht und trägt einen Steigradzahn 2o. Die Armatur 13 überlappt um ein weniges die Blattfeder 18, so daß bei jeder Senkung des Ankers letztere gespannt wird. Beide Federn sind in der gleichen Flucht. Die Bewegungen dieser Unruhe werden folgendermaßen unterhalten: Hat der Rollenstift durch eine Schwingung der Unruhe im Sinne des Uhrzeigers die Teile in die in Abb.2 dargestellte Stellung gebracht, und zwar nachdem die Aasnatur 13 angezogen und in gezogener Stellung gehalten wurde, so kann der Steigzahn auf der Klaue 12 in Ruhestellung beharren, unabhängig von der Schwingung der Unruhe und des Rückgangs des Ankers. Kommt die Unruhe iin umgekehrten Sinne zurück, so kann der Steigzahn auf die Hebefläche der Klaue wirken, um der Unruhe den zur Unterhaltung der Bewegungen notwendigen Anstoß zu' geben. Bevor nun die Unruhe wieder im anderen Sinne auf den Anker wirkt, um ihn in die in Abb.2 dargestellte Lage zu bringen, ist der Kontakt 3, 4 wieder geschlossen worden und der Steigzahn aus dem Bereich der Klaue eutfernt.
  • Mit einer solchen Vorrichtung ist die auf die Unruhe wirkende Kraft.immer die-gleiche und ist vollständig unabhängig von dem in dem Elektromagneten fließenden Strom. Die Bewegungen des Ankers werden zur Betätigung des Zeigers angezogen, so daß die Unruhe frei von jeder variablen Belastung arbeiten kann.
  • In der in Abb. 3 dargestellten Ausführungs; form der Unruhe sitzt der Steigradzahn 2o nicht auf einer Feder fest, sondern auf einer Wippe 22, die unter dem Einfluß einer .Feder 23 um eine Achse 24 schwingen kann. Die Armatur des Elektromagneten überlappt die Wippe und spannt die Feder 23 bei jedem Anzug. Die Klaue 12 arbeitet mit dem Steigradzahn 20 genau so wie im vorhergehenden Beispiel. Die Feder 23 könnte s,elbgtverständlich durch eine Blattfeder ersetzt werden, die die Wippe 22 gegen die Klaue 12 drücken würde.
  • In der in Abb. 4 dargestellten Ausführungsform hat der Arm i i zwei Abzweigungen mit je einer Klaue 12. Dementsprechend sind auch zwei Steigradzähne 2o vorbanden, welche je auf einer Blattfeder 18 festsitzen. Diese Blattfedern sind beidseitig einer Armatur 3o angeordnet, welche abwechslungsweise von zwei unabhängig voneinander erregten Elektromagneten 31, 32 angezogen werden. Diese Armatur führt also Kippbewegungen aus, welche die Blattfeder 18 jeweilen spannen und frei lassen, damit die von diesen Federn getragenen Steigrad-ähne abwachslungsweise den notwendigen Anstoß den Klauen übertragen können. Im vorliegenden Fall sind zwei Lamellen 5 vorhanden, die abwechslungsweise vom Daumen 6 bewegt werden zur Schließung von Kontakten, welche die Elektromagnete 31 und 32 nacheinander betätigen. Auch hier sind die den Klauen 2o übertragenen Stöße von der Stärke des verwendeten Stromes unabhängig, indem letzterer dazu benutzt wird, die Blattfeder 18 zu spannen.

Claims (4)

  1. PATENT AN SPRTJ CHr i. Elektrische Unruhuhr mit Gabelantrieb, bei der die Bewegungen der Unruhe durch einen Uhranker unterhalten werden, welcher mit einem periodisch durch einen Elektromagneten gesetzten Steigrad"ahn zusammenwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß der 'Steigradzahn (20) auf einer Feder (18) oder einer federbelasteten Wippe sitzt, die periodisch durch den Elektromagneten (i) gespannt wird.
  2. 2. Elektrische Unruhuhr nach: Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die den Steigradzahn tragende Feder (18) an ihrem freien Ende durch die Armatur (13, 14) des Elektromagneten (i) beeinflußt wird.
  3. 3. Elektrische Unruhuhrnach Anspruch i, bei welcher die Armatur des Elektrd'r magneten ebenfalls durch eine Blattfeder getragen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Blattfedern (18, 13) sich in einer Flucht befinden.
  4. 4. Elektrische Unruhuhr nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Uhranker zwei Klauen (12) besitzt, die unabhängig voneinander unter der Wirkung von Federn (18) sind, welche durch die 'Armatur (3o) eines Elektromagneten (3o, 31) wechselweise gespannt werden.
DEB123092D 1925-12-05 1925-12-05 Elektrische Unruhuhr mit Gabelantrieb Expired DE440917C (de)

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DEB123092D DE440917C (de) 1925-12-05 1925-12-05 Elektrische Unruhuhr mit Gabelantrieb

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DE440917C true DE440917C (de) 1927-02-19

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DE (1) DE440917C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1064431B (de) * 1956-05-31 1959-08-27 Fritz Marti Hemmung mit gleichbleibendem Antrieb fuer elektrische Uhren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1064431B (de) * 1956-05-31 1959-08-27 Fritz Marti Hemmung mit gleichbleibendem Antrieb fuer elektrische Uhren

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